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wenn man seinen besten Freund gehen lassen muss...

Sonntag, 8. Juli 2018

Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Ich habe jetzt schon einen Kloß im Hals und muss zugeben, dass ich mich vor diesen Zeilen sehr gedrückt habe. Aber ich muss mich damit einfach auseinandersetzen, um das alles zu verarbeiten. Ich muss die Trauer zulassen. Weinen, schreien, fluchen und komplett die Welt nicht mehr verstehen. Noch vor ein paar Monaten war alles noch in Ordnung. Max ging es gut, er war kerngesund, es gab keine Anzeichen von so einer schlimmen Krankheit. Doch dann fielen mir immer mehr Dinge auf, die nicht so waren wie sonst. Er war irgendwie schlapp und nicht so quirlig wie sonst, seine Schleimhäute waren sehr blass und er fraß nicht mehr so wirklich gut. Nach einer Woche ohne Veränderung der Symptome fuhren wir zum Tierarzt. Hier wurde Max von vorne bis hinten durchgecheckt und ein sehr niedriger Wert der roten Blutkörperchen festgestellt. Ansonsten waren alle Werte sehr gut und die Tierärztin schickte uns erst mal wieder nach Hause. In einer Woche sollten wir wieder kommen. So ging das dann einige Wochen weiter und wir beobachteten Max ganz genau. Kurz vor meinem 30. Geburtstag war unser kleiner Wuschelhund dann aber in einer so schlechten Verfassung, dass wir am Montagmorgen sofort zum Tierarzt fuhren und Max gleich in den OP kam. Er musste notoperiert werden und die Ärztin machte uns keine großen Hoffnungen, dass er die OP überhaupt noch überleben würde. Allerdings würde sie ihr Bestes geben und alles in ihrer Macht stehende tun. Nach 2 Stunden banges Warten bekamen wir dann den Anruf, Max hatte die Operation überstanden und es ging im soweit gut... Allerdings war die Diagnose niederschmetternd. Krebs im Endstadium. Wenn wir Glück haben, würde er noch für drei bis vier Wochen an unserer Seite sein. Aber darauf sollten wir uns nicht versteifen, denn es könnte jeder Tag der Letzte sein. Ich dankte Gott, dass er Max die schwere OP überleben hatte lassen, doch im gleichen Gedanken fragte ich ihn, warum er mir meinen kleinen geliebten Schatz so früh nehmen würde. Wir setzten uns sofort ins Auto und fuhren los, wir durften Max nach der Operation gleich mit nach Hause holen, um ihn wieder etwas aufzupäppeln. Zuvor zeigte uns die Ärztin aber die Milz, die sie entfernt hatte. Sie war fünffach vergrößert und von Tumoren zerfressen. Der Krebs hatte bereits in alle Organe gestreut und egal was wir hätten tun wollen, wir konnten Max nicht mehr helfen.
Dieses Gefühl von so unglaublich großer Hilflosigkeit kann man mit keinen Worten beschreiben. Es gleicht einer Ohnmacht... man kann sich nicht dagegen wehren. Max tapste mit wedelndem Schwanz auf uns zu und brach bei seinem Anblick in Tränen aus. Wir nahmen das kleine Bündel und brachten es nach Hause. Dort ließen wir ihn keine Sekunde aus den Augen. In dieser Nacht schlief keiner von uns. Wir aus Angst und Max, weil es ihm ganz und gar nicht gut ging. Er wanderte umher, stand auf legte sich hin, saß manchmal eine Ewigkeit da und starrte auf den Boden. Wir versuchten ihn immer wieder in sein Körbchen zu legen, aber er war einfach zu unruhig.

Die nächsten Tage sahen schon etwas besser aus. Er fraß wieder, ging kurz in den Garten, um sein Geschäft zu erledigen und erholte sich nach und nach von dem Eingriff. Die Medikamente halfen ihm bald wieder (fast) der Alte zu sein. Man merkte zwar, dass er einfach nicht mehr so viel Ausdauer hatte, aber er hatte wieder Lebensfreude und kämpfte. So war er schon immer, ein kleiner Kämpfer, der niemals aufgab. Und auch wir gaben nicht auf. Wir versuchten jeden Tag so schön wie möglich für ihn zu machen und ich nahm mir sogar eine Auszeit, um ganz für ihn da zu sein. Ich glaube, er hat das gemerkt und war immer an meiner Seite, egal was ich gemacht habe. So war er schon immer, er wollte immer bei seinen Menschen sein. Aber in dieser Zeit ist es mir nochmal mehr aufgefallen und ich habe es einfach gespürt, wie sehr er das gebraucht hat.

Die Wochen, ja sogar Monate vergingen und wir hofften jeden Tag auf ein Wunder oder zumindest, dass er vielleicht noch seinen neunten Geburtstag im August erleben würde. Ende Mai baute Max aber immer mehr ab. Er war sehr schlapp, wollte nicht mehr Gassi gehen, fraß wieder sehr schlecht und die Schleimhäute waren nicht mehr nur blass, sondern fast weiß. Vor vier Wochen waren wir zur Kontrolle beim Arzt, der sichtlich erstaunt war, Max in so einem guten Zustand anzutreffen. Die Blutwerte waren zwar immer noch nicht gut, aber normal für seine Krebserkrankung. Allerdings holte uns die Ärztin auch hier ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück und sagte uns, dass es Max zwar im Moment gut geht, es sich aber schlagartig ändern kann. Und das tat es auch... Als es ihm immer schlechter ging, fuhr ich erneut zum Tierarzt und die Ärztin sah mich schon mit diesem gewissen Blick an. Sie nahm wieder Blut und der Wert war auf einen Tiefstwert von 8 gesunken. Normal für einen Hund dieser Statur wäre 40 gewesen. Max hatte also kaum noch rote Blutkörperchen und konnte diese, so wie es aussah, nicht mehr schnell genug nachbilden. Allerdings waren seine anderen Werte gut und man merkte ihm an, was auch die Tierärztin bestätigte, dass er noch nicht gehen wollte und er weiter kämpfte. Der kleine Kerl war gefangen in einem kranken Körper, aber sein Geist war kerngesund. Ich fragte Sie, ob wir ihn heute erlösen sollten. Sie schüttelte sofort den Kopf: "Nein, auf keinen Fall. Es geht ihm soweit noch gut. Sie merken es, wenn er nicht mehr will."

Und ja, das tat ich. Ich hatte so unglaublich große Angst davor diese Entscheidung treffen zu müssen, wann Max sterben sollte. Ja, natürlich ist es für ein krankes Lebewesen eine Erleichterung, aber ich wollte dieses Gefühl, über Leben und Tod entschieden zu haben, nicht mein ganzes Leben lang mit mir herumtragen. Ich hätte mir das wohl niemals verziehen... In seinen letzten Tagen war er sehr schlapp, hat viel geschlafen, sich aber immer wieder aufgerappelt und war sogar, wenn ich gekocht habe, bei mir in der Küche gesessen. Er lag an meinen Füßen, wenn ich am Schreibtisch saß und ich trug ihn immer die Treppen hinauf, wenn ich mich im Obergeschoss aufhielt. Man merkte ihm einfach an, dass er bei einem sein wollte und ich gab ihm so viel Nähe, wie ich nur konnte. Denn es tat nicht nur ihm gut, sondern auch mir. Wir schenkten uns gegenseitig Kraft. Er mir wohl sogar etwas mehr, als ich ihm.

Am Freitagabend (8.6.) merkte ich irgendwie schon, dass er etwas anders war und ich sagte für den Samstag alle Termine ab, um mich ganz um Max kümmern zu können. Und mein Gefühl sollte sich bewahrheiten. Er fraß am Samstag kaum etwas, nicht mal ein Leckerli und wollte am Abend auch nicht mehr in den Garten, um sein Geschäft zu machen. Um 20 Uhr wurde er unruhig, ich nahm ihn mit hinauf ins Schlafzimmer und legte ihn in sein Körbchen, stellte Wasser und seinen Futternapf hin, da ich immer noch hoffte, dass er nur einen schlechten Tag hat und ich einfach diesen schrecklichen Gedanken verdrängen wollte, dass er heute Nacht sterben könnte. Ich setzte mich zu ihm und streichelte ihn, sprach mit ihm und er sah mich die ganze Zeit an. Ab und zu machte er mal die Augen zu und seufzte tief. Um kurz nach 22 Uhr stand er auf, um etwas zu trinken, war aber sehr wackelig auf den Beinen. Ich trug ihn zurück ins Körbchen und legte ihn hin. Mir kamen immer wieder die Tränen, ich versuchte mich zusammen zu reißen, aber ich konnte einfach nicht. Ich wusste, es war nun soweit. Er hatte keine Kraft mehr und konnte nicht mehr weiter kämpfen. Und das musste er auch nicht mehr. Er war so tapfer und ich sagte ihm, dass er los lassen kann und ich ihn nicht alleine lasse. Er lange genug gelitten hat und jetzt gehen darf. Er nicht mehr stark sein muss und bald an einem besseren Ort ist. Dann machte er noch zwei tiefe Atemzüge und hauchte seinen letzten Lebensfunken aus. Er lag ganz friedlich da, als würde er schlafen. Allerdings wusste ich, dass er nie mehr aufwachen würde. Und das zerriss mein Herz und ich konnte stundenlang nicht mehr aufhören zu weinen.
Ich werde diesen Moment nie im Leben vergessen. Es war der Moment, an dem ich meinen besten Freund gehen lassen musste...

Ich verstehe bis heute nicht, warum der kleine Kerl so früh aus meinem Leben gerissen wurde. Er war nie krank, war so ein lieber, fröhlicher und aufgeweckter Hund. Alle liebten ihn und tun es noch heute. Aber keiner kann verstehen, warum das passieren musste. In den ersten Tagen nach seinem Tod konnte ich nichts machen, ich fühlte mich wie betäubt. Ich hatte immer wieder Momente, wo ich ihn herumlaufen oder schnarchen hörte. Als die Kirchenglocken läuteten musste ich mir die Ohren zuhalten, weil ich es einfach nicht ertragen konnte. Es hat auch Wochen gedauert, bis ich seine Spielsachen, Näpfe und Körbchen in eine Schachtel räumen konnte. Aber jedes Mal, wenn ich die Dinge sah hat es mir wieder einen Stich versetzt und mein Herz ist noch ein bisschen mehr gebrochen. Irgendwie will und wollte ich es nicht wahr haben, es von mir weg schieben. Aber das kann ich nicht. Max war über acht Jahre ein Teil meines Lebens und dieser wurde mir einfach entrissen. Auch jetzt einen Monat später kann ich damit immer noch nicht umgehen und mir kommen sofort die Tränen, wenn ich irgendetwas sehe oder höre, in einer Situation bin oder etwas passiert, was mich an ihn erinnert. Es ist unglaublich schwer damit klar zu kommen und ich weiß nicht, ob ich das überhaupt jemals werde. Die Trauer steckt so tief in meinen Knochen, ich kann sie einfach nicht abschütteln und irgendwie will ich es auch nicht. Max fehlt mir einfach so sehr und es tut jeden Tag aufs Neue weh und zerreißt mir das Herz. Er war ein vollwertiges Familienmitglied, immer und überall dabei. Ich weiß nicht, ob es nochmal so einen Hund gibt. Und ich weiß auch nicht, ob ich mich jemals wieder für einen neuen Hund öffnen könnte, weil ich einfach Angst habe, ihn andauernd mit Max zu vergleichen und nicht die Liebe schenken kann, die er verdient hat.

Jetzt gerade in dieser schweren Zeit bräuchte ich ihn umso mehr. Er hat mir immer Kraft und Halt gegeben. War für mich da. Ganz egal was war. Nur ein Blick von ihm, ein wedeln mit dem Schwänzchen oder wenn er mittags um 12 Uhr mit den Kirchenglocken gejault hat. All das hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Auch wenn er kein Kuschelfan war, hat er es doch genossen, wenn ich ihn jeden Tag ein paar Minuten gekrault habe. Ich vermisse einfach, dass jemand da ist, mich auf Schritt und Tritt begleitet. Er war wie ein kleiner Schatten und immer dabei.

Ich weiß, er ist jetzt vermutlich an einem besseren Ort, da oben im Himmel, hat keine Schmerzen mehr oder muss leiden. Aber er hat hier unten ein riesiges Loch hinterlassen, welches nie mehr gestopft werden kann. Dieses Gefühl so hilflos zu sein, nichts tun zu können und sich immer wieder zu fragen: "Warum?" und dann noch dieser Schmerz, die Trauer. Das ist einfach zu viel. Und ich weiß immer noch nicht, wie ich damit umgehen kann, muss oder soll. Im Moment lasse ich mich einfach von meinen Gefühlen leiten. Wenn ich weinen muss, dann weine ich. Wenn ich nicht aus dem Bett aufstehen kann, dann bleibe ich liegen. Und wenn es mir einen Moment lang gut geht, dann genieße ich ihn. Ich habe noch nie in meinem Leben, so eine wichtige Bezugsperson verloren und ich hatte immer Angst vor diesem Zeitpunkt. Jetzt weiß ich, wie ohnmächtig einen dieser Schmerz und Verlust macht und dass man nichts dagegen tun kann, wenn man seinen besten Freund gehen lassen muss...

Max, ich werde dich niemals vergessen und du wirst für alle Ewigkeit einen Platz in meinem Herzen haben. Du warst und bleibst der beste Hund, den man sich nur vorstellen konnte. Danke, dass du jeden Tag mit so viel Freude und unendlicher Liebe gefüllt hast.

MAX
* 22. August 2009 - ✝ 09. Juni 2018


Max' tibetischer Name ist "Avalokita Kyyab-gsa" und heißt übersetzt so viel wie "Kleiner Löwe, der alles von oben betrachtet" und das war und ist er bis heute. Als er noch hier bei uns war, saß er am liebsten auf der Treppe im Garten und hat alles beobachtet und nun sitzt er oben im Himmel auf einer kleinen Wolke und sieht auf uns hinunter.

Noch mehr Beiträge zu Max findet Ihr HIER.

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Kommentare :

  1. Liebe Anni,

    bei Deinen Zeilen bricht mir das Herz - ich kann es sooo gut nachfühlen, wie es Dir geht... ��

    Aber wo Dir jetzt noch die Tränen der Trauer und des Verlustes, der Wut und Nichtvetstehens kommen, so wird auch irgendwann wieder der Zeitpunkt kommen, wo Du - zwar mit einem wehmütigen - aber mit einem Lächeln an ihn und eure gemeinsame Zeit denkst.
    Max wird immer Teil Deines Lebens bleiben, weil Du ihn im Herzen trägst.

    Alles Liebe und *druck ��

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  2. Oh Anni, mir blutet gerade wirklich das Herz 😭 Armer armer Max.. ich kann deinen Schmerz so gut verstehen. Haustiere sind so viel mehr! Sie gehören einfach zur Familie dazu und ich möchte gar nicht daran denken, wie es mir Mal gehen wird, wenn unser Hund stirbt 💔

    Jetzt kann man sich nur noch mit dem Gedanken retten, dass Max nun keine Schmerzen mehr hat, es ihm gut geht und er mit Sicherheit auf dich hinabboickt mit all der Liebe die sein Herz nur geben kann. ❤️

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  3. Liebe Anni!

    Der Schmerz wird nie ganz vergehen, aber es wird leichter.. man muss an die positiven Zeiten denken.. meine Mia ist seit 2 Jahren im Himmel(Perser, 12Jahre) und ich werde sie niemals vergessen.. ich kann deinen Schmerz nachempfinden.. ich habe bis dato keine weitere Katze geholt, weil ich es nicht kann..
    ich wünsche dir viel Kraft!

    Lg Steffi

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  4. Liebe Anni,
    es tut mir so leid... ich kann das sehr nachempfinden. 2008 musste ich meine kleine beste Freundin gehen lassen - nach 14 gemeinsamen Jahren. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und dass du bald Frieden damit findest.

    Selbst heute, nach 10 Jahren ohne meine Maus, träume ich so oft von ihr. In den Träumen geht es nicht immer primär um sie, aber sie ist dann einfach dabei und läuft an meiner Seite.
    Das wünsche ich dir auch <3
    Dass dein kleiner Max dich in deinen Träumen besucht und du ihn da das ein oder andere Mal noch abkuscheln darfst.

    Fühl dich gedrückt <3
    Vanessa

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  5. Och, das tut mir leid ;) Ich kenne das nur zu gut, auch wenn wir unseren Hund erlöst haben- er war immerhin 15 Jahre alt und das war schon ein schönes Alter. War zum Schluss aber auch sehr vom Krebs zerfressen und für ihn war es eine Erlösung. Ist jetzt auch schon wieder fünf Jahre her, aber ich denke dennoch gerne an ihn. Wir haben einen großen Bilderrahmen mit den schönsten Fotos aufgehangen, der uns jeden Tag an ihn erinnert. Seither habe ich überlegt ob wir uns nochmal einen Hund zulegen, aber der Zeitpunkt ist noch nicht gekommen oder er kommt auch nie, die kann man nämlich genauso wenig austauschen wie Menschen... ;) Und daher behalte ich ihn in lieber Erinnerung, meinen ersten, mich seit meinem 12 Lebensjahr begleitenen Hund.
    Alles Liebe für dich
    Franzi

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  6. Mir sind beim Lesen gerade selbst die Tränen gekullert..
    Wenn ein so "besonderes Familienmitglied" geht, dann dauert es um diesen Verlust hinwegzukommen. Irgendwann wird der Schmerz nachlassen und du wirst an Max denken, aber nicht weinen..
    Ich weiß ein Verlust von so einem treuen Begleiter tut weh und bricht Zeit..
    Viel Kraft noch!
    Liebe Grüße Tina

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  7. Ich kann mitfühlen. Ich sehe meine Tiere auch als Familienmitglieder. Schlimm war für mich als meine Katze 2013 kurz bevor SIe 18 geworden wäre, gestorben ist. Mein Nora war meine Begleiterin seit ich 5 Jahre alt war. Das war eine schwere Zeit.
    In der 9.Klasse ist mein ZwergHamster nach 2,5 Jahren gestorben, meine Eltern waren im Urlaub und ich ganz allein. Ich musste meinen Freund und jetzigen Ehemann anrufen. Er musst kommen und mir helfen. Ich konnte nicht klar denken. Ich kam zu spät zur Schule und betrat verheult den Raum und sagte zu meiner Chemie-Lehrerin: Entschuldigung, aber mein Hamster ist gestorben. Geglaubt haben das die meisten in der Klasse nicht. Manche trauern so andere so. Mach es so wie es sich richtig anfühlt. Zu mal es für dich in deiner Situation noch mal schwerer ist... :( aber es kommen die Tage an denen du mit Lächeln an ihn denkst :-*

    Und du wirst ihn nicht mit dem evtl neuen Hund vergleichen. Keiner wird je wieder so wie Max. Ein anderer Hund wird einen komplett neuen Platz einnehmen. Genau wie meine nun 2Jahre alten Katerchen♥️ Meine Nora nie ersetzen können. Aber das sollen sie auch gar nicht. Nora ist unersetzlich. Aber alle anderen Tiere die noch kommen werden, sind es auch.
    Du schaffst das.

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  8. liebe anni,

    mit deinem beitrag hast du mir gerade wirklich tränen in die augen getrieben.
    ja, ich sitze hier und heule...
    eine unglaublich traurige geschichte und natürlich erinnert es mich an meinen eigenen Hund, der auch an krebs sterben musste.
    das "schöne" ist, dass max zuhause sterben durfte..
    auch wenn es trotzdem schlimm ist, für ihn kann man sich das besser nicht wünschen.
    bei meiner Hündin waren die schmerzen so stark, dass es nicht mehr ging und wir sie einschläfern lassen mussten...die fahrt zum Tierarzt, die Umgebung in der Praxis...alles nicht so toll, wenn es dann wirklich zu ende geht für das Tier...

    die trauer kenne ich nur zu gut und manche können es auch nicht verstehen...aber es ist eben nicht nur ein Hund...

    eines tages wird es leichzer...

    was einen neuen Hund betrifft, so haben wir auch wieder einen neuen Hund.
    vergleichen darf man nicht und das tut man auch automatisch gar nicht. wenn wieder etwas zeit ins land gezogen ist und dein herz wieder offen ist, dann solltest du es ruhig wagen.
    ich bin mir sicher das du mit deiner liebe, einem neuen Hund auch ein schönes zuhause gibst.. max ist dir sicher nicht böse. seinen platz kann eh keiner einnehmen. es ist sowieso jeder Hund anders...
    und ich bin mir sicher, dass max sich freut, wenn du irgendwann einem Hund wieder die Chance auf ein schönes zuhause gibst.

    fühl dich gedrückt
    annabelle

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  9. Beim Lesen kamen mir wirklich die Tränen. Es ist so schwer, sein geliebtes Haustier gehen zu lassen. Aber Max hatte ein tolles Leben, er wurde bedingungslos geliebt und er wusste das ganz genau, als er ging.
    Liebste Grüße Bianca
    http://ladyandmum.blogspot.de

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  10. Liebe Anni,
    beim Lesen kullerten die Tränen dicke über mein Gesicht und ich trauere mit Dir. Keine Zeile kann Dich jetzt trösten, vielleicht der Gedanke, dass ihm viele Schmerzen erspart bleiben. Ich wünsche Dir viel Kraft und umarme Dich in Gedanken.

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  11. Liebe Anni,
    beim Lesen musste ich sehr weinen. Ich kann dir versichern, es wird besser und man lernt mit dem Verlust umzugehen, aber der Verlust wird dich auch noch sehr lange begleiten.

    Vor nun schon 6 Jahren habe ich meinen Hund Joschi mit fast 16 Jahren auch an die schreckliche Krankheit Krebs verloren. Gesundheitlich war er immer fit und niemals krank.
    Ich wünsche dir viel Kraft
    Dein Max wacht über dich auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke

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  12. Liebe Anni!
    Mir geht es genau so wie dir! Ich musste meinen Kater, der immer an meiner Seite war und sich oft mehr wie ein Hund verhalten hat, als wie eine Katze, vor zwei Wochen auch nach nur sechs Jahren wegen der selben Diagnose gehen lassen. Nur ging alles innerhalb von einer Woche... Ich bin am Boden zerstört!
    Ich weiß, wie du/ihr euch fühlt...!
    Ich schicke dir viele Grüße u. Wünsche euch viel Kraft!

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