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Wie ich mit meinem Blog Geld verdiene und was wirklich dahinter steckt

Sonntag, 23. September 2018

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In den letzten Wochen und Monaten habe ich immer wieder die Frage gestellt bekommen: "Anni, wie läuft das eigentlich mit dem Blog? Kannst du davon wirklich leben? Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Wie verdienst du Geld? Ich kann mir das alles gar nicht vorstellen." Ich habe dazu zwar schon mal einen Beitrag geschrieben, wie Blogger Geld verdienen, aber da immer noch große Unwissenheit herrscht bzw. es einige Menschen wirklich brennend interessiert, wie ich meinen Lebensunterhalt verdiene und meinen Tag so verbringe, habe ich mir gedacht ich erzähle einfach mal ein bisschen, wie das bei mir so abläuft und was bloggen eigentlich genau bedeutet. Viele Jahre habe ich meinen Blog neben meinen 40 Stunden Vollzeitjob geführt und ja, das ging! Mit viel Organisation aber auch einigen Abstrichen im Privatleben. Wenn man aber etwas erreichen will, dann muss man eben auch mal die Zähne zusammenbeißen und für etwas arbeiten. Denn sonst kommt man zu nichts, vor allem nicht, wenn man sich selbstständig machen oder mehr erreichen will. Viele belächeln den Beruf Blogger, Influencer, Instagrammer oder wie man sich noch in der Social Media Welt nennen kann. Ich allerdings habe meinen Blog in 2010 gestartet und deswegen bezeichne ich mich auch als Bloggerin, denn das ist mein Unternehmen. Alle anderen Kanäle sind quasi Verlängerungen von meinem Blog und praktisch, um Bilder zu teilen, mit meinen Lesern zu kommunizieren oder einfach schnellen Content zu posten. Auf meinem Blog habe ich aber die Zügel in der Hand und kann über alles bestimmen, nicht so wie bei Instagram, Facebook, YouTube oder Pinterest. Denn diese Plattformen könnten morgen eingestellt werden und dann ist alles weg. Mein Blog bleibt aber bestehen und deswegen ist dieser auch mein Hauptaugenmerk.







Man kann also sagen, ich bin eine 1-Frau-Firma. Denn ich mache alles selbst. Ich habe kein Management oder eine Agentur wie andere Blogger. Ich schreibe Texte, mache Fotos, arbeite Konzepte für Kunden aus, beantworte Tag für Tag sehr viele E-Mails, darf mich mit Steuern, Behörden und dem Finanzamt herum schlagen, es müssen viele Gesetze und Richtlinien eingehalten werden, und und und. Ich könnte die Liste endlos fortführen. Und da ich selbstständig bin, arbeite ich auch selbst und ständig. Richtig, Feierabend habe ich eigentlich nie, denn wenn man nicht arbeitet kommt kein Geld rein. Klingt logisch oder? Klar, ich versuche am Wochenende den Laptop auszulassen, aber immer geht das halt auch nicht, wenn wichtige Projekte umgesetzt werden müssen oder etwas sehr dringend und kurzfristig ist. Ohne Fleiß kein Preis. Ich weiß nie, wie viel Geld am Ende des Monats auf dem Konto ist, da ich in dem Sinne kein festes Einkommen habe, wie ein Angestellter. Allerdings braucht sich niemand Sorgen machen. Ich hätte mich nicht selbstständig gemacht, wenn ich vorher nicht alles durchgerechnet und mich genauestens informiert hätte, was da alles auf mich zukommt. Ich kann von meinem Business sehr gut leben, aufgrund der Tatsache, dass ich sehr viel dafür mache. Aber das ist überall so. Egal ob man eine Sportart ausübt, ein Instrument spielt, eine Sprache lernt oder irgendein anderes Hobby hat. Wenn man etwas liebt, macht man es mit viel Herzblut, Leidenschaft und Hingabe. Und ja, man steckt auch jede Menge Geld rein. Kameraequipment, Laptop, Handy, Bildbearbeitungssoftware, Domain für den Blog, Speicherplatz für Bilder, E-Mailkonten, Steuerberater, Versicherungen, Steuern, diverse Utensilien, Seminare, usw. Wenn man nichts investiert kommt auch nichts dabei heraus.





Aber wie funktioniert denn nun das Ganze genau? In vereinfachter Form kann man es so sagen. Eine Firma bringt ein neues Produkt heraus, fragt bei mir an, ob ich nicht gerne das Produkt testen und darüber berichten würde. Ich schicke der Firma ein Angebot mit meinen Konditionen und möglichen Optionen, wie man die gewünschten Punkte toll umsetzen könnte. Dann geht man in die Verhandlung, es werden Verträge unterschrieben, der Kunde sendet mir ein Briefing und die Produkte zu und ich lege mit der Umsetzung los. Zuerst bastle ich mir ein Konzept, dann besorge ich alle nötigen Materialien (für ein Rezept die Zutaten, für Interior Blumen oder Deko, usw.), baue ein Setting auf, stelle das Produkt in Szene, mache Fotos und drehe vielleicht noch ein paar Stories für Instagram. Im Anschluss werden die Bilder gesichtet, Favoriten ausgewählt und bearbeitet. Und erst jetzt geht es an den Blog bzw. das Schreiben des Beitrags bzw. der Texte. Meist schreibe ich erst einmal alles runter, dann wird korrigiert und editiert. Anschließend kommen die Bilder rein und der Kunde bekommt eine Entwurf Vorschau. Sollte der Kunde noch Änderungswünsche oder Vorschläge haben, baue ich das noch mit ein. In 90% der Fälle ist der Kunde aber auf Anhieb zufrieden und der Beitrag kann eingeplant werden. Wenn der Post online ist wird er auf Facebook, Instagram und Pinterest geteilt, da nicht alle Leser alle Medien benutzen und der Beitrag sonst untergehen würde. Also muss man ihn teilen. Leider haben Facebook, Instagram & Co. die Reichweite so sehr eingeschränkt, dass nur noch ein Bruchteil der Leser/Follower die Beiträge sieht und man für den Rest zahlen soll. Sehr schade, aber so ist es nun mal. Nachdem der Post online ist schreibe ich die Rechnung und schicke sie dem Kunden, ein paar Tage oder Wochen später sammle ich dann alle Statistiken und Zahlen zusammen und schicke die Auswertung dem Kunden für das Reporting zu. Nachdem die Zahlung auf meinem Konto eingegangen ist, ist die Kooperation abgeschlossen und es geht wieder von vorne los. Ihr seht, so ein Beitrag ist nicht innerhalb von 30 Minuten fertig, nein es dauert Stunde, Tage oder manchmal Wochen. Da man auch viel vom Wetter und anderen Umständen abhängig ist.





Ich hoffe, man kann jetzt vielleicht ein bisschen besser verstehen, was ich so den lieben langen Tag mache. Es ist auf keinen Fall so, dass ich bis 10 Uhr schlafe und im Bett am Laptop herum tippe. Nein, ich habe feste Rituale und einen groben Zeitplan. Da ich aber selbstständig und somit mein eigener Chef bin, kann ich natürlich auch mal flexibel sein und mir z. B. auch mal Zeit für ein Frühstück mit einer Freundin nehmen. Allerdings muss die liegen gebliebene Arbeit dann auch wieder reingeholt werden. Deswegen kann es schon mal vorkommen, dass ich auch spät am Abend arbeite oder dann eben am Wochenende einiges erledige. Ich ziehe mich jeden Tag an, richte mich her und setze mich dann in mein Büro an den Schreibtisch, ich gehe also quasi zur Arbeit, so wie es wahrscheinlich der Großteil von Euch auch tut. Der Unterschied ist nur, ich kann auch mal aufstehen und die Spülmaschine ausräumen oder eine Maschine Wäsche waschen. Wenn ich aber zu viel anderes mache, dann bleibt meine Arbeit liegen, also sitze ich auch länger im Büro. Ja, ich glaube es haben jetzt alle kapiert, wie es so ungefähr abläuft. So viel Unterschied zu einem "normalen" Job gibt es nicht. Ich arbeite eben in einer neuen Branche, die in Deutschland noch etwas belächelt wird. Betrachtet man es aber mal objektiv, kann man schon sagen, dass sich viele dieser "Blogger" selbst einfach ein Unternehmen aufgebaut haben und jeden Tag dafür arbeiten, genauso wie ein Bäcker, Metzger, usw.. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber das ist jedem seine Sache. Ich bin auf niemanden neidisch, denn in dieser Social Media Welt ist nur nach außen hin alles rosarot. Was hinter den Kulissen passiert wissen viele nicht. Es wird nur gesehen, wie viele tolle Pakete jeden Tag ausgepackt werden und dass man doch alles in den A... geschoben bekommt. Ja, das ist so leider nicht ganz richtig, aber das ist wieder ein anderes Thema. Jeder Job hat seine Sonnen- und Schattenseiten aber wenn man in der Öffentlichkeit steht und einen jeder kennt ist das auch nicht immer angenehm. Es geht nicht nur darum "schön" zu sein oder ein paar Bilder hochzuladen. Es hängt so viel mehr dran. Viele haben Vorurteile und ziehen voreilige Schlüsse. Aber jeder ist seines Glückes Schmied und kann das tun was er möchte. Einfach mal machen und nicht immer jammern oder den anderen nicht den Dreck unter den Fingernägeln gönnen. Sich besser von der ganzen Negativität befreien und die Sachen machen, die man will und einem gut tun.





Was mir gut tut ist sich einfach mal hinsetzen und einen Kaffee trinken. Ich habe es Euch ja schon öfter erzählt, dass sich das "Kaffee trinken" bei mir zu einem kleinen Ritual bzw. Routine gemausert hat. Deswegen freue ich mich auch immer, wenn ich neue Kaffeesorten, wie den Flat White von NESCAFÉ Dolce Gusto* zum Testen bekomme. Mit diesem Kunden arbeite ich nun schon seit einigen Jahren zusammen und ich glaube, das zeigt auch, dass dieser mit mir und meiner Arbeit immer zufrieden war/ist und so soll es doch sein oder? Bei NESCAFÉ Dolce Gusto ist es nicht nur so, dass der Kaffee wirklich schnell zubereitet ist, nein auch die Zusammenarbeit ist total unkompliziert und verläuft reibungslos. Die Ansprechpartner sind super lieb und mögen mich so wie ich bin. Auch wenn ich mal eine schlechte Phase in meinem Leben habe und ehrlich sage wie es mir geht, dann stehen sie zu mir und geben mir Kraft. Und, was auch nicht selbstverständlich ist, es wird sogar immer Mal wieder zwischendurch nachgefragt, wie es mir so geht. Fast so wie bei einer Freundschaft. Und dieses Gefühl zu haben ist einfach wundervoll wie ich finde.
Aber nun zurück zu meiner "Kaffee Routine", denn ich muss zugeben, die hat sich erst über die vergangen Jahre entwickelt und verändert sich auch von Zeit zu Zeit. Eben genauso wie sich das Leben verändert. Ich mag schon immer Kaffee mit viel Milch, also quasi Milchkaffee, Cappuccino, Latte Macchiato, usw. Seitdem aber der Flat White im Sortiment von NESCAFÉ Dolce Gusto ist, trinke ich nur noch diese Sorte, also momentan zumindest. Es ist einfach die perfekte Kombination aus Kaffee und Milch, schön cremig mit ein wenig Milchschaum. Solltet Ihr also unbedingt mal ausprobieren, wenn Ihr auch so ein Milchkaffee Liebhaber seid wie ich. Aktuell gibt es auch ein tolles Gewinnspiel (läuft bis zum 30.09.2018) bei NESCAFÉ Dolce Gusto. Macht mit und staubt z. B. einen 1000 Euro Reisegutschein oder tolle Flat White Paketen ab!







Einen Kaffee trinken bedeutet für mich - eine Pause machen. Einfach mal hinsetzen und nichts tun. Vielleicht noch ein Stück Kuchen dazu und in einer Zeitschrift blättern. Oder einfach nur da sitzen und die Zeit genießen. Und ja, das musste ich lernen. Im ersten Jahr meiner Selbstständigkeit habe ich eigentlich komplett durchgearbeitet und so gut wie keine Pausen über den Tag gemacht. Das hat sich dann am Jahresende gerächt und ich war mehrere Wochen krank. Einmal sogar so schlimm, dass zwei Mal der Notdienst kommen musste. Da hat es dann klick gemacht und ich habe verstanden, dass man, auch wenn man selbstständig ist, ab und zu sagen muss: "So, jetzt ist Feierabend" oder "Ich nehme mir mal den Nachmittag frei und genieße das schöne Wetter." Ich finde es unglaublich schwer einfach mal NICHTS zu tun, sich zu langweilen oder die Zeit zu genießen. Deswegen habe ich mir dieses Ritual mit dem Kaffee geschaffen. Das hilft mir und ich bin einfach ausgeglichener und kann nach der Pause wieder mit viel mehr Energie weiter machen.

Ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick in meinen Tagesablauf geben bzw. wie das mit dem Blog und Geld verdienen so abläuft. Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten als Blogger sein Geld zu verdienen, aber dazu schaut Ihr einfach mal in den anderen Beitrag. In dieser Branche selbstständig zu sein ist kein Zuckerschlecken und die, die auf diese "Blogger" neidisch sind. Ihr solltet wissen, es ist nicht alles Gold was glänzt und wenn ihr das alles auch möchtet (Positives, wie Negatives), warum fangt ihr dann nicht einfach an?

Ich gönne mir jetzt erst mal einen Flat White und genieße den Sonntag und das solltet Ihr auch tun. Happy Sunday Ihr lieben.

PS: Falls jetzt immer noch Fragen offen sind, dann her damit. Wobei ich denke, ich habe schon alles bestmöglichst erklärt und einen guten Einblick in diese wundersame "Bloggerwelt" geben können.



SHOP THE LOOK




{Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit NESCAFÉ Dolce Gusto* entstanden.}

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Omas gedeckter Zwetschgen Kuchen vom Blech

Donnerstag, 20. September 2018

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Dieser Sommer bzw. Spätsommer ist wirklich Wahnsinn! Und das nicht nur in Sachen Wetter, sondern auch beim Thema Obst und Gemüse. Zucchini, Tomaten, Äpfel und Zwetschgen gibt es im Garten - zumindest bei mir - in Hülle und Fülle! Gut, die Zucchini und Tomaten werden jetzt weniger, aber Äpfel und Zwetschgen gibt es noch reichlich. Falls Ihr einen Apfelstrudel backen wollt, dann schaut Euch mal das Rezept meiner Oma dafür an. Denn das ist einfach himmlisch und sollte wirklich jeder hinbekommen. Und genauso ist es mit dem Rezept für den gedeckten Zwetschgen Kuchen vom Blech, der wirklich einer meiner liebsten Kuchen ist! Denn der Clou ist hier der Deckel, der den ganzen Saft der Zwetschgen einschließt und somit den Hefeteig tränkt. Oh Gott, wenn ich nur daran denke möchte ich sofort ein Stück davon haben! Denn durch den Saft der Zwetschgen, der sich mit dem Zucker verbindet, entsteht ein Sirup. Und dieser Sirup tränkt den Hefeteig und macht den Kuchen noch saftiger, als er eh schon ist. Also ich kann mir nicht helfen, aber der gedeckte Zwetschgen Kuchen oder besser gesagt Krapfen ist im Herbst mein absoluter Favorit. Wenn er noch leicht lauwarm ist schmeckt er sagenhaft. Und da ich Euch das Rezept meiner Oma nicht vorenthalten möchte, gibt es dieses heute für Euch. Also unbedingt nachmachen! Denn der Deckel ist der springende Punkt bei dem Kuchen und macht ihn einfach unwiderstehlich!







Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" den Gemüse Allrounder gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch auf dem Smartphone oder Tablet.

Du brauchst:
  • 100 g Halbfettmargarine
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder frischen Hefewürfel
  • 1 Ei
  • 500 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • ca. 1,5 kg Zwetschgen
  • Zucker zum Bestreuen der Zwetschgen
 
Zubereitung:
Da ich meinen Teig immer im Thermomix mache, schreibe ich Euch dafür die Anleitung auf. Wenn Ihr den Teig aber ganz normal machen wollt, nehmt Ihr dafür einfach Eure Küchenmaschine oder ganz altmodisch die Hände.
Milch und Halbfettmargarine in Mixtopf geben und bei 37°C für fünf Minuten schmelzen lassen. Anschließend Zucker und die zerbröckelte Hefe in den Mixtopf geben, für weitere fünf Minuten bei 37°C auf Stufe 1-2 auflösen lassen. Nachdem das geschehen ist, kann man die Hefe kurz arbeiten lassen, das dauert nur ein paar Minuten und so sieht man, dass die Hefe sich vom Zucker aufgeplustert hat. Wenn das passiert ist, kommt das Mehl und eine Prise Salz hinzu und wird auf  Knetstufe für fünf Minuten durchgeknetet. Wenn der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl dazu geben, damit sich alles besser verbindet und zu einem glatten Teig wird. Ich lasse den Teig auch immer im Mixtopf gehen, denn die Restwärme vom anfänglichen Schmelzen ist dafür perfekt. 
Alle die ohne Thermomix arbeiten, stellen die Schüssel mit dem Teig an einem warmen, nicht zugigen Ort und decken alles mit einem Küchentuch ab. Der Teig muss jetzt für ungefähr 45 Minuten gehen bzw. seine Größe mindestens verdoppeln. 
Während der Teig geht können die Zwetschgen gewaschen und entsteint werden. Wer mag kann die Zwetschgen auch noch kreuzförmig einschneiden, da man die Früchte unter dem Deckel aber nicht sieht, muss man sich nicht die Mühe machen.
Nachdem der Teig gegangen ist, wird er auf einem Küchenbrett nochmal ordentlich durchgeknetet. Hier so lange Mehl dazu geben, bis der Teig nicht mehr zu sehr klebt. Nun den Teig in 1/4 und 3/4 abteilen, den größeren Teil ausrollen und in ein großes und tiefes Blech (46,5 x 37,5 x 4,0 cm) legen, welches zuvor gefettet und bemehlt wurde. Den Hefeteig in die Ecken schieben und rundherum einen Rand formen. Jetzt kommt Zwetschge für Zwetschge auf den Teig und wird etwas angedrückt. 
Zum Schluss alles mit Zucker bestreuen und mit dem Deckel weiter machen. Hier das Reststück Teig möglichst dünn ausrollen und vorsichtig auf den Kuchen legen und an den Rändern nach unten drücken, damit alles komplett bedeckt ist. Damit der Dampf entweichen kann, einfach mit einer Gabel oder einem Messer in den Teigdeckel stechen. Zum Backen kommt der gedeckte Zwetschgen Krapfen bei 170°C Ober- und Unterhitze in den Ofen und wir für ca. 45 Minuten gebacken. Sollte die Oberseite zu dunkel werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken.
TIPP: Noch lauwarm schmeckt der gedeckte Zwetschgen Kuchen vom Blech am aller besten! Sollte der Krapfen nicht komplett aufgegessen werden, kann dieser portionsweise eingefroren werden.
Beim Backen darauf achten, dass das Blech wirklich tief genug ist, damit der Sirup nicht auf den Boden des Backofens tropft.




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Omas Apfelstrudel

Dienstag, 18. September 2018

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Wofür ich meine Oma liebe? Für Ihre wundervoll einfachen und leckeren Rezepte. Aber natürlich ist meine Oma auch als Mensch einfach unvergleichlich. Auch wenn sie schon steil auf die 90 zugeht, ist sie noch so fit wie eh und je. Wirklich unglaublich. Sie kocht, backt, pflegt den Garten, putzt und macht eigentlich alles noch selbst. Aber mein Opa ist da natürlich auch immer mit dabei und die beiden meistern alles zusammen und sind ein gutes Team.
Auch in Sachen Kochen bzw. Backen. Das ist immer Teamwork. Mein Opa muss immer schälen, schnippeln und quasi die Vorbereitung machen und meine Oma kocht und backt dann. Das finde ich richtig schön und so haben sie das schon immer gemacht. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen so liebe Großeltern zu haben, die auch noch direkt bei mir um die Ecke wohnen. Ich bin also quasi in fünf Minuten da, wenn meine Oma mal wieder etwas Leckeres gekocht oder gebacken hat und ich zum Essen vorbei kommen darf.



Da jetzt Apfelzeit ist und meine Großeltern einige Apfelbäume im Garten haben, heißt das - es gibt Äpfel in jeder nur erdenklichen Variante zu essen. Ganz vorne mit dabei ist bei mir ganz klar Omas Apfelstrudel. Als wir letztes Mal zusammen gebacken haben, hat sie mir erzählt, dass sie das Rezept quasi selbst erfunden hat und immer nach Gefühl macht. So wie eigentlich alle ihrer Gerichte. Daher ist es auch sehr schwer das in genaue Maßangaben umzurechnen, aber wenn wir zusammen kochen, versuche ich immer alles abzuwiegen und ein ca. Maß anzugeben, damit Ihr die Rezepte auch nachmachen könnt. Bei diesem Rezept zum Beispiel kommen vier Große Apfelstrudel oder sechs etwas kleinere Exemplare heraus. Dann kommt es auch immer darauf an wie groß Eure Äpfel sind usw.



Was ist also die wichtigste Zutat beim Backen und Kochen? Genau, das Gefühl. Egal ob Kochanfänger oder Profi, mit der Zeit bekommt man einfach ein Gefühl für die Zutaten, Mengen, usw. und kann immer mehr ausprobieren. Ich halte mich so gut wie nie komplett an das vorgegebene Rezept, sondern verleihe dem Ganzen immer meine persönliche Note. Und genau das macht das Essen auch so lecker. Dieses kleine Löffelchen Liebe.
Falls Ihr das Apfelstrudel Rezept meiner Oma ausprobiert und nachbackt, dann sagt mir gerne, wie es Euch geschmeckt hat!



Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" den Gemüse Allrounder gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch auf dem Smartphone oder Tablet.

Zutaten für den Teig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml lauwarmes Wasser
Zutaten für die Füllung:
  • 8 - 12 mittelgroße Äpfel
  • Zucker
  • Zimt
  • Apfelkuchen Gewürz (Just Spices) 
  • gemahlene Haselnüsse
  • Rosinen
  • etwas Sahne
  • etwas Milch
  • flüssige Butter oder Margarine

Zubereitung:
Mehl in einer Schüssel sieben und mit etwas Salz bestreuen. Dann das Ei und Olivenöl dazu geben und mit einem Holzlöffel verrühren. Nach und nach das lauwarme Wasser unterrühren, bis sich alle Zutaten gut verbunden haben.



Nun ein Nudelbrett bzw. Backbrett mit etwas Mehl bestäuben und den Teig darauf so lange kneten, bis er glänzt und schön elastisch ist. Damit der Teig nicht am Holzbrett fest klebt immer wieder mit etwas Mehl bestäuben. Anschließend zu einer Rolle formen und in vier oder 6 Stücke schneiden, die zwischen 200 g oder 130 g wiegen sollten. Äpfel vierteln, schälen und vom Kerngehäuse befreien. Mit einer Reibe die Apfelstücke raspeln und in eine Schüssel geben.



Die Teigstücke werden jetzt mit einem Nudelholz ausgerollt, bis sie nur noch ein paar Millimeter dünn sind. Nicht vergessen etwas Mehl darunter zugeben, damit nichts festklebt. Den ausgerollten Teig mit flüssiger Butter oder Margarine bepinseln und darauf ein paar Löffel geraspelten Äpfel verteilen. Darauf kommt etwas Zucker und Zimt (und/oder Apfelkuchengewürz), gemahlene Haselnüsse und Rosinen. Wer keine Rosinen mag kann diese natürlich weg lassen. Noch einen Schluck Sahne darüber und anschließend kann der Apfelstrudel zusammengerollt werden. Dafür den unteren Teil des Teiges bis zur Hälfte nach oben klappen und jeweils die Seiten einschlagen.



Dann den Strudel nach oben rollen und den Rest des Teiges nach oben ziehen. Den Strudel vorsichtig in beide Hände nehmen und mit der jetzigen Oberseite nach unten in eine gefettete Auflaufform legen. So verfährt man mit dem restlichen Teig und Zutaten, bis die Form voll ist. Zum Schluss die Strudel mit flüssiger Butter oder Margarine bepinseln und bei 180°C für ca. 45 Minuten bei Ober- und Unterhitze in den Ofen schieben. Nach einer halben Stunde nochmal bepinseln und die Strudel rundherum mit etwas Milch anfüllen. Wenn die Apfelstrudel schön goldgelb sind aus dem Ofen holen, portionieren und sofort servieren.


TIPP: Sehr gut zum Apfelstrudel passt Vanille Soße oder Eis. Man kann ihn aber auch ganz ohne alles essen. Mir schmeckt er so am besten! Sollte etwas übrig bleiben kann man die Strudel auch nochmal erwärmen oder einfach einfrieren und bei Bedarf auftauen.












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