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1. Hochzeitstag

Sonntag, 27. Mai 2018

Sicherlich ist Euch aufgefallen, dass ich schon seit einigen Monaten nicht mehr die Anni bin, die Ihr kennt. Auf dem Blog und Instagram halte ich mich in letzter Zeit sehr bedeckt. Viele haben mir geschrieben, was denn los sei und ob etwas passiert ist. Ich habe darauf meist damit geantwortet, dass mir die ganze Sache mit Max' Krebserkrankung sehr zusetzt und es mir einfach nicht gut geht. Was auch stimmt. Allerdings ist da noch etwas und es fällt mir unheimlich schwer, hier in der Öffentlichkeit darüber zu reden. 

Heute wäre unser 1. Hochzeitstag und eigentlich sollte ich voller Freude sein. Die Realität sieht aber leider ganz anders aus. Ich möchte nicht lange um den heißen Brei herum reden und es ganz gerade heraus sagen. Matze und ich haben uns getrennt. Und das nicht erst gestern, sondern schon vor einiger Zeit. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass ich so etwas einmal aussprechen oder aufschreiben muss und möchte zu den genauen Gründen auch nichts sagen, weil es einfach zu schmerzhaft ist. Dieses Thema ist wahnsinnig privat und ich möchte hier auf keinen Fall weiter drauf eingehen. Weder in Kommentaren, auf meinen Social Media Kanälen oder sonst wo. 

Diese Entscheidung endgültig zu treffen, war eine der schwersten und schlimmsten in meinem ganzen Leben. Nach elf gemeinsamen Jahren, vielen Höhen und Tiefen, Freud und Leid, gehen wir nun getrennte Wege. Ich hatte immer diese romantische Vorstellung, dass ich mit Matze den Rest unseres Lebens verbringen würde, aber dieser Traum ist geplatzt. Ich habe sehr lange versucht, die Beziehung zu retten, aber leider ist mir das nicht gelungen. 

Warum wir uns schlussendlich getrennt haben und welche Gründe es gab, geht nur Matze und mich etwas an. Wir haben ohnehin schon sehr damit zu kämpfen, deswegen bitte ich euch um Verständnis und Respekt gegenüber unserer Privatsphäre. Diese Situation alleine ist schwer genug. Bitte versteht und akzeptiert also, dass ich zu diesem Thema keine Fragen beantworten kann und werde. 

Vielen Dank,
Ann-Christin


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Drei leckere Frühstücksideen

Freitag, 25. Mai 2018

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Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Der Volksmund sagt das zumindest. Über Frühstück scheiden sich wohl die Geister und jeder sieht es anders. Ich war früher auch kein richtiger Frühstücker. Ich konnte nicht gleich nach dem Aufstehen etwas essen. Mit den Jahren hat sich das aber verändert. Zwar brauche ich am Morgen immer noch eine kleine Anlaufphase, bevor ich etwas essen kann, aber dann frühstücke ich auch. Unter der Woche fällt mein Frühstück klein aus. Ein Joghurt, Obst, ein Stückchen Kuchen oder Cornflakes. Das reicht mir, Hauptsache ich habe etwas im Magen und kann so gut in den Tag starten. Am Wochenende oder wenn ich zum Brunch bzw. Frühstücken verabredet bin, dann zelebriere ich das und zwar ausgiebig. Ich finde es einfach schön, gemeinsam zu frühstücken, Kaffee zu trinken und gute Gespräche zu haben. Aber auch wenn man es sich zu Hause nochmal im Bett gemütlich macht und dort frühstückt, ist das einfach eine Zeit, die man genießen und ganz bewusst wahrnehmen sollte.
Ich kann gar nicht genau sagen, was für ein Frühstückstyp ich bin. Ich glaube, das kommt einfach auf den Wochentag bzw. die Situation an. Am Wochenende, Feiertagen oder im Urlaub, bin ich der "Ausgiebige Frühstücker". Unter der Woche, wenn es schnell gehen muss und ich nicht viel Zeit habe, dann fällt das Frühstück kleiner aus und ich bin der "Schnelle Frühstücker", der auch mal mit einem Joghurt oder Apfel zufrieden ist.


Zusammen mit Philadelphia habe ich drei leckere Frühstücksideen für ein ausgiebiges Frühstück bzw. einen Brunch entwickelt. Aber auch wer sich kurz Zeit nimmt und fünf bis 10 Minuten am Morgen mehr einplant, der kann die leckeren Rezepte unter der Woche ausprobieren. Denn ich finde, wenn man am Morgen mit einem leckeren Frühstück, welches auch noch nach etwas aussieht und nicht nur 0-8-15 ist, startet, dann kann der Tag nur gut werden! Meistens ist das Original immer das Beste. So auch bei Philadelphia Original. Der Frischkäse ist cremig, frisch und einfach kleiner Genuss. Und das Wichtigste, man kann ihn so vielseitig einsetzen. Das seht Ihr an meinen drei Frühstücksideen. Denn Frischkäse muss man nicht immer nur auf eine Scheibe Brot oder eine Brötchenhälfte streichen. Nein, man kann aus seinem Frühstück so viel mehr machen. Ich zeige Euch mit meinen Kreationen, wie man super in den Tag startet. Lasst es Euch schmecken.


VOLLKORNBROT MIT PHILADELPHIA, KRESSE, TOMATEN, RÜHREI UND BACON


Zutaten:
  • Vollkornbrot
  • Philadelphia Original Frischkäse
  • Kresse
  • Cherrytomaten
  • Eier
  • Baconstreifen
  • Salz & Pfeffer
  • Rühreigewürz

Zubereitung:
Baconstreifen in einer beschichteten Pfanne knusprig braten. In einer weiteren Pfanne das Rührei zubereiten und mit Salz, Pfeffer oder Rühreigewürz würzen. Die Scheiben des Vollkornbrots mit Philadelphia Frischkäse bestreichen und ein bisschen Kresse darüber streuen. Nun das Rührei, den Bacon und das Brot auf einen Teller geben, ein paar Cherrytomaten aufschneiden und servieren. Guten Appetit.


CROISSANT MIT PHILADELPHIA, MARMELADE, FRISCHEN ERDBEEREN UND HEIDELBEEREN


Zutaten:
  • Croissant
  • Philadelphia Original Frischkäse
  • Marmelade
  • Erdbeeren
  • Heidelbeeren

Zubereitung:
Croissant aufschneiden und die Unterseite mit Philadelphia Frischkäse bestreichen. Hier könnt Ihr natürlich auch wieder die Sorte verwenden, die Ihr am liebsten essen. Auf den Frischkäse kommt ein bisschen Marmelade Eurer Wahl (ich habe Erdbeere genommen) und danach noch frische Früchte, wie zum Beispiel Erdbeeren und Heidelbeeren. Und fertig ist das fruchtige Frühstücks-Croissant.


BAGEL MIT PHILADELPHIA, RÄUCHERLACHS, GURKEN UND AVOCADO


Zutaten:
  • Bagel
  • Philadelphia Original Frischkäse
  • Räucherlachs
  • Gurke
  • Avocado
  • Guacamolegewürz oder Avocado Topping

Zubereitung:
Bagel aufschneiden und toasten, danach mit Philadelphia Frischkäse bestreichen und mit Räucherlachs und Gurkenscheiben belegen. Wer ein Avocado-Fan ist kann noch eine Avocado schälen und zu Fächern aufschneiden. Mit ein bisschen Guacamolegewürz oder Avocado Topping bestreuen und fertig ist die dritte Frühstücksidee!



Ich habe natürlich alle drei Frühstücksideen selbst auch aufgegessen und kann nur sagen: Lecker, lecker, lecker! Egal welcher Frühstückstyp man ist, hier sollte für jeden das Passende dabei sein. Ich finde es macht auch unglaublich viel aus, wie man sein Gericht präsentiert, denn der Spruch: "Das Auge isst mit." Stimmt einfach und wenn etwas hübsch auf dem Teller angerichtet ist, schmeckt es gleich nochmal so gut. Welcher Frühstückstyp seid Ihr und was esst Ihr am Liebsten nach dem Aufstehen?

{Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Philadelphia* entstanden.}

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Kiwi-Käsekuchen mit Schokoboden

Dienstag, 22. Mai 2018

Ja, auch bei mir gehen Rezepte manchmal schief und es läuft nicht so, wie es eigentlich soll. Bestes Beispiel der Kiwi-Käsekuchen mit Schokoboden! Ihr werdet jetzt denken, was hat sie denn, der Kuchen sieht doch einwandfrei aus. Ja, eigentlich tut er das auch, wenn da nicht dieser Tortenguss gewesen wäre. Aber erst Mal von vorne. Meistens entstehen meine Rezepte immer nach dem Prinzip: "Was habe ich da bzw. was muss weg". Und so war es auch mit den Kiwis. Ich finde, Kiwis sind wirklich schwierig zu verarbeiten, wenn man nicht gerade einen Obstsalat machen will, sie in einem Smoothie püriert oder zu Eis damit macht. Ich habe also hin und her überlegt, was ich mit den vielen Kiwis nur machen soll. Es sollte ein Kuchen werden, aber welcher? Ein Blick in den Kühlschrank - Aha! Quark! Ich versuche mich mal an einem Kiwi-Käsekuchen mit Schokoboden. In meinem Kopf hatte ich schon ein bestimmtes Bild und legte einfach los.







Beim Backen des Kuchens lief alles wie am Schnürchen und als ich ihn aus dem Rohr holte, sah er einfach perfekt aus. Nachdem er abgekühlt war, belegte ich den Käsekuchen mit den Kiwi-Scheiben und rührte den Tortenguss an. Ich muss sagen, ich habe bisher nicht oft mit Tortenguss gearbeitet und wenn ja, lief alles glatt und hatte nie Probleme. Das sollte aber dieses Mal anders sein, denn ich wollte den Tortenguss, nachdem ich ihn über die Kiwis gegeben hatte, noch etwas mit einem Backpinsel verteilen und musste feststellen, dass sich sofort Klümpchen bildeten. Es fühlte sich so an, als hätte ich im erkalteten Tortenguss herumgestochert, allerdings war dieser noch warm, also konnte das nicht das Problem sein. Ich versuchte zu retten, was zu retten war und fragte meine Mama, was denn der Grund für das "Gerinnen" des Tortengusses sein könnte. Sie war auch überfragt und zum Schluss befragte ich einfach Google. Anscheinend hat Kiwi ein Enzym, welches mit dem Tortenguss reagiert und dieser dann nicht wirklich fest wird. Was bei mir aber nicht der Fall war, denn er wurde ja super schnell fest. Zum anderen schrieben mir ganz viele Leser, dass das damit gar nichts zu tun hätte und sie mit Kiwis und Tortenguss noch nie Probleme hatten. Hmmmm, puuuuh. Was war es denn jetzt?
Ich habe es leider nicht herausfinden können und auch wenn der Guss nicht wirklich schön aussah, der Kuchen hat hervorragend geschmeckt! Also probiert das Rezept trotzdem aus und macht es besser! Mein Rat: Verwendet keinen Backpinsel für den Tortenguss, sondern gießt ihn einfach gleichmäßig und komplett über den Käsekuchen. Aber jetzt geht in Eure Küche und backt den leckeren Kiwi-Käsekuchen mit Schokoboden nach. Ihr werdet ihn lieben.





Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch endlich auf dem Smartphone oder Tablet.

Zutaten für den Schokoboden:
  • 100 g Halbfettmargarine
  • 1 Ei
  • 80 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 2 EL Backkakao
Zutaten für die Quark-Füllung:
  • 500 g Quark
  • 200 g Frischkäse
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Vanillepudding (Pulver)
  • 100 ml Sonnenblumenöl
Zutaten für den Kiwi -Belag:
  • 8 - 10 Kiwis
  • 1 Päckchen Tortenguss fix

Zubereitung:
Erster Schritt ist die Herstellung des Teiges bzw. Schokobodens. Hierfür werden Halbfettmargarine, Zucker, ein Ei, Mehl, ein halbes Päckchen Backpulver und der Backkakao in einer Schüssel mit dem Handrührgerät mit Knethaken oder in einer Küchenmaschine verrührt. Die Springform fetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig in zwei Teile abteilen (1/3 und 2/3) und damit den Boden und Rand auskleiden. Für den Boden einfach den Teig etwas platt drücken und dann mit den Fingern in der Springform weiter ausformen. Und für den Rand einfach eine Wurst rollen, an den Seitenwänden andrücken und mit dem Boden verbinden.
Für die Füllung wascht Ihr die Schüssel von gerade eben aus und gebt Zucker, Vanillezucker und Eier in die Rührschüssel und schlagt alles schaumig auf. Anschließend kommt Quark, Frischkäse, Vanillepuddingpulver und das Sonnenblumenöl dazu. Auf langsamer Stufe zu einer homogenen Masse verrühren und dann in die vorbereitete Springform füllen. Der Käsekuchen wird nun bei 170°C für 90 Minuten gebacken. Wenn der Kuchen an der Oberfläche schon vorher braun wird, deckt ihn mit Alufolie ab bzw. nehmt ihn kurze Zeit später schon aus dem Backofen. Den Käsekuchen auf einen Rost stellen und vollständig auskühlen lassen, bevor es mit dem Belag und Tortenguss weiter geht. Während der Kuchen auskühlt kann man die Kiwis schälen und in gleich dicke Scheiben schneiden. Die Kiwi-Scheiben werden dann rund herum auf den Kuchen gelegt und so die komplette Oberfläche bedeckt. Den Tortenguss nach Anleitung zubereiten und über die Kiwis geben, darauf achten, dass alles mit dem Guss gut bedeckt ist. Nun muss der Guss fest werden und danach kann der Kiwi-Käsekuchen mit Schokoboden auch schon aus der Form gelöst und angeschnitten werden.

TIPP: Ihr könnt natürlich auch jedes andere Obst als Deko on Top verwenden. Wie wäre es mit Pfirsichen, Heidelbeeren, Kirschen oder Erdbeeren?







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Der Garten im Frühling

Sonntag, 20. Mai 2018

So sieht der Garten im Frühling aus. Alles ist saftig grün und blüht. Es ist schon wirklich ein Wahnsinn, wie nach dem Winter alles in rasender Geschwindigkeit wieder zum Leben erwacht. Innerhalb von Tagen, mit ein bisschen Sonne und Regen, explodiert der Garten quasi. Und nachdem der Garten jetzt quasi schon etwas eingewachsen ist, habe ich mir gedacht, zeige ich Euch, wie er in den verschiedenen Jahreszeiten aussieht und welche Pflanzen besonders schön blühen. Den Garten haben wir komplett selbst geplant und angelegt. Ein richtiges Konzept hatten wir nicht wirklich, das hat sich einfach nach und nach ergeben und mit der Hanglage konnte man gewisse Partien auch nicht anders gestalten.

So wie der Garten nun ist, sind wir aber sehr zufrieden und jeder der uns besucht und alles sieht ist begeistert und fühlt sich gleich wohl. Natürlich sind die Bäume, Büsche und Blumen jetzt noch ziemlich klein und ganz am Anfang. Aber so ist das bei einem neuen Garten. Erst mit den Jahren wächst alles ein und fügt sich Stück für Stück zusammen. Hier braucht man einfach Geduld und vielleicht auch einen grünen Daumen. Ich bin absolut kein Gartenprofi, aber ich glaube, man macht viele Dinge ganz intuitiv. Außerdem frage ich immer meine Eltern, wenn ich mal gar nicht weiter weiß, denn die haben auch einen sehr schönen Garten und können mir so gut wie immer weiter helfen. Und wenn man ein bisschen mitdenkt, ist ja klar, dass größere Pflanzen nach hinten und die kleineren nach vorne gepflanzt werden sollten. Ich finde es ganz wichtig, dass es im Ganzen einfach ein harmonisches Bild ergibt und es auch von den Farben halbwegs zusammen passt. Noch ein wichtiger Punkt ist, wann die Pflanzen blühen, denn wenn alles im Frühjahr blüht und im Sommer und Herbst kein einziger Farbtupfer im Garten zu sehen ist, wäre das wirklich schade. Man muss sich mit der Materie einfach etwas beschäftigen und kommt dann ganz schnell ins Thema hinein.

Auch wenn der Garten jetzt schon ein paar Jahre angelegt ist, sind wir immer noch nicht ganz fertig, wie gesagt, ein Garten wächst einfach mit der Zeit und entwickelt sich immer weiter. Allerdings ist er jetzt schon so weit, dass man ein paar schöne Bilder machen kann und die auch nach etwas aussehen. Wenn Ihr wissen wollt, wie der Garten im Anfangsstadium ausgesehen hat, müsst Ihr einfach ein bisschen in den alten Hausbau Posts stöbern.
Der heutige Post "Garten im Frühling" macht den Anfang einer Reihe. Ich hoffe, ich kann Euch den Garten auch im Sommer, Herbst und Winter zeigen, bzw. wie er sich in den Jahreszeiten verändert, welche Pflanzen blühen und wie sich alles entwickelt. Falls Ihr irgendwelche Fragen rund um das Thema Garten habt, dann immer her damit, ich versuche alles in einem extra Post zu beantworten und Euch so ein bisschen weiter zu helfen. PS: noch mehr Gartenposts findet Ihr hier: Meine Tipps, um den Garten "frühlingsfit" zu machen, Gemüsebeete anlegen, bepflanzen und pflegen, DIY - Nistkasten für Stare selber bauen.


Mit den Natursteinquadern haben wir knapp drei Meter Hang abgefangen und so eine Stufe im Garten geschaffen. Wenn man die Treppe nach oben geht, kommt man auf die erste Terrasse und man steht quasi im Erdgeschoss. Auf der unteren Terrasse ist man dann im Keller. Da wir aber am Hang wohnen, ist der Keller auf der Westseite frei. Die Natursteinmauer aus Muschelkalk wird nach und nach immer grüner. Ich versuche jede Spalte und Ritze mit Steingartengewächsen und Blumen zu bepflanzen, um alles etwas aufzubrechen und grüner zu machen.


Und das ist die Ansicht von noch einer Ebene unter dem Keller. Deswegen erscheint auch alles so groß. Wir haben von der oberen Grundstücksgrenze bis zur unteren von knapp neun Metern Höhenunterschied. Das ist eine ganz schöne Hausnummer und kostet extrem viel Schotter, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch hier haben wir nochmal eine Stufe gemacht und diese wieder mit Natursteinquadern befestigt. So entstand quasi eine zweite Terrasse und eine Ebene, die wir mit Rasen an gesät haben.


Im Herbst letzten Jahres habe ich unzählige Tulpenzwiebeln eingepflanzt und überall im Garten verteilt. Und der Großteil ist auch gekommen. Ich finde, Tulpen sind einfach ein absoluter Frühlingsbote und es gibt so viele verschiedene Sorten. Von gelb, rot, weiß, rosa, pink bis lila haben wir alle Farbnuancen in den Beeten.


Der Blick von der oberen Terrasse, auf den Garten bzw. die untere Terrasse. Hier sitzt Max am liebsten und überblickt sein Reich. Denn von dort aus kann man wirklich alles im Garten sehen. Die Hecke am unteren Ende des Rasens wächst hoffentlich ganz ganz schnell und bietet dann auch irgendwann einen guten Sichtschutz.


Nochmal ein Blick von der oberen Terrasse. Diesmal auf das abgeböschte Beet zur Südseite. Auch wenn das Beet ein ziemliches Gefälle hat und sehr steil ist, halten es die vielen Pflanzen an Ort und Stelle. Je mehr sich alles verwurzelt, desto weniger Erde kann der Regen wegspülen. Erst ein einziges Mal (und das war auch ganz am Anfang) hat ein arger Wolkenbruch einiges an Erde weggespült. Aber das war nicht wirklich schlimm, denn den Rasen hats gefreut. Die letzten Wochen hatten wir ziemlich lange keinen Regen, deswegen hat der Rasen sehr gelitten. Seit einer Woche regnet es aber ununterbrochen und das Gras kann sich langsam erholen. Die großen Findlinge im Beet dienen nicht nur als optische Aufwertung, sondern halten auch die Erde etwas fest. Hier wurden also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.


Berg-Steinkraut "Berggold" und Vergissmeinnicht. Zwei wunderschöne Blumen, die wachsen wie Unkraut. Die beiden sind wirklich pflegeleicht und sehr anspruchslos. Hauptsache sie bekommen Wasser und ein bisschen Sonne. Wenn das der Fall ist, beschenken sie einen mit wunderschönen leuchtenden Blüten.


Ja, auch vor dem Haus hat der Rasen gelitten. Besonders an den Steinen, denn durch die Hitze hat sich die Erde da regelrecht abgespalten und war sehr ausgetrocknet. Da hier sehr viel Schotter eingebaut ist, konnten wir damals auch nicht viel Erde bzw. Humus auffüllen und der Rasen hat es etwas schwerer. Auch der Liguster hat im Winter etwas geschwächelt, jetzt sieht er aber schon wieder super aus und wird immer saftiger. Irgendwann wird er mal zwei Meter hoch sein, dann kann hier auch niemand mehr rein gucken. Bis dahin vergehen aber noch ein paar Jahre. Liguster ist aber eine super Wahl für Hecken, denn sie ist immer grün, sehr robust, wächst schnell und verträgt auch radikale Rückschnitte sehr gut. Das Gartentürchen ist noch provisorisch, bis endlich mal ein Hoftor eingebaut ist. Das dauert aber wohl noch etwas.


Im Beerengarten geht es auch schon rund. Die Himbeeren wachsen wie wild und auch die Erdbeeren  sehen sehr gut aus. Ich hoffe auch dieses Jahr wieder auf eine reiche Ernte. Demnächst werde ich die Erdbeeren mit etwas Holzwolle bzw. Stroh einbauen, so hängen die Erdbeeren dann nicht in der Erde. Für die Himbeeren möchte ich gerne ein Spalier bauen, aber da muss ich mir noch etwas überlegen.
Der Rhododendron war über den Winter mit Tannenzweigen eingebaut, hat aber einige Federn gelassen. Er muss sich jetzt erst wieder ein wenig erholen, blüht allerdings wunderschön. Er sieht etwas gerupft aus, aber mit ein bisschen frischer Erde und Dünger, ist er bald wieder der Alte.


Die Bepflanzung sieht nach einem wilden Mix aus, was es auch teilweise ist. Allerdings ist schon auch ein kleines Konzept dahinter. Ein Großteil der Pflanzen ist ein Geschenk von meinen Eltern. Und auch meine Oma hat immer mal wieder ein Pflänzchen übrig, welches sie mir dann gibt. Hier kann man auch ganz gut erkennen, die kleinen Pflanzen sind eher vorn und die Größeren hinten gepflanzt. Außerdem sieht es aus jeder Perspektive gut aus und so sollte es auch sein. Das lila blühende Gewächs ist übrigens ein Blaukissen.


An der Grundstücksgrenze zum Nachbarn haben wir gemeinsam eine Hecke gepflanzt. Das ist jetzt glaube ich zwei oder drei Jahre her und mittlerweile ist alles sehr gut gewachsen. Bei der Bepflanzung haben wir auf viele blühende Stauden gesetzt und so Flieder, Weigelie, Schneeball, Ziergehölze, Sanddorn, Forsythie, usw. eingesetzt.


Was ich ganz besonders gerne mag ist Farn und Sternchenmoos. Farn erinnert mich immer an Wälder und Dinos und das Sternchenmoos hat einfach so etwas Beruhigendes und sieht aus wie ein großer, weicher grüner Teppich.


Der Blick von der unteren Terrasse auf die abgeböschte Südseite. Die Bruchsteinmauer haben wir übrigens selbst gebaut und Stein für Stein aufeinander gesetzt. Man mag vielleicht denken: "Ach Kinderspiel, so ne Mauer hat man doch in ein paar Stunden gebaut." Aber weit gefehlt, denn 1000-teiliges Puzzle ist hier noch ein Klacks. Die Steine sind "Natur", haben Kanten und Ecken und man muss wirklich jede Menge Geduld haben, bis es dann wirklich passt und auch halbwegs gut aussieht. Das Gras an der Mauer müsste übrigens auch mal wieder mit dem Freischneider entfernt werden, ich weiß.


Die Grasnelke gibt es in vielen verschiedenen Sorten und ich finde sie sehr sehr hübsch, vor allem für Steingärten. Nicht kaputt zu bekommen ist die Bergenie. Sie hat wunderschöne pinke Blüten und wächst sehr schnell und man kann nach kurzer Zeit Ableger verpflanzen.


Diese Perspektive lässt das Haus wirklich riesig wirken, allerdings stehen wir hier am untersten Punkt des Grundstücks und da ist der Höhenunterschied, wie vorhin schon gesagt, einfach immens. Man kann schön sehen, wie wir die einzelnen Ebenen abgefangen haben und das Grundstück nach unten ausläuft.


Und zu guter Letzt kommt hier noch der Polster-Phlox, den es in verschiedenen Farben gibt und perfekt als niedrige Bepflanzung einzusetzen ist. Er wächst sehr buschig aber flach und kann sozusagen als Boden Decker eingesetzt werden. Für Steingärten ist das filzige Hornkraut einfach super, denn es wächst in jeder Spalte und macht einiges her, mit den vielen wunderschönen, weißen Blüten.

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