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Eure Fragen zum Thema "Garten & Terrasse" - Teil I

Sonntag, 15. Juli 2018

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Ich bin ein Landei und könnte mir niemals ein Leben in der Stadt vorstellen. Ich habe schon immer einen Garten gehabt und konnte zu jeder Zeit raus. Als ich dann in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, hatte ich zwar einen Balkon aber keinen Garten und das hat mir all die (6) Jahre sehr gefehlt. Auch wenn ich jederzeit zu meinen Eltern oder Großeltern in den Garten konnte, es ist doch etwas anderes. Schon seit ich denken kann, hatte ich den Traum im Kopf, irgendwann ein eigenes Haus mit einem Garten zu haben. Und irgendwann hat sich der Traum auch erfüllt. Allerdings war dafür viel harte Arbeit und Durchhaltevermögen nötig. Man muss sehr viele Abstriche machen und auf Dinge verzichten. Aber am Schluss ist das alles Nebensache, denn man hat sich etwas aufgebaut und kann sagen: "Das ist mein Haus, mein Garten, mein Leben." Und das ist das unbeschreiblichste Gefühl auf der ganzen Welt.



Vor einiger Zeit habe ich Euch gefragt, welche Fragen Ihr zum Thema Haus & Garten habt. Es kamen unglaublich viele Nachrichten von Euch zurück und ich werde versuchen alle so gut es geht zu beantworten. Allerdings muss ich vorne weg sagen, ich bin ganz und gar kein Gartenprofi und wir haben eigentlich alles selbst gemacht und uns beigebracht. Und ich sage ganz bewusst "wir" und "uns" denn Matze und ich, haben das ja alles zusammen gemacht. Für uns war es nach dem Einzug wichtig, schnellst möglich den Garten fertig zu bekommen, zumindest soweit, dass man einfach mal raus gehen kann, ohne im Dreck zu stehen. Deswegen waren für uns die Terrassen und der Rasen die ersten Punkte, die abgearbeitet werden mussten. Nach und nach hat sich dann der Rest dazu entwickelt. Die Böschungen, die Natursteinmauern, die Pflanzen und Hecken, die Gemüsebeete, usw. das kam alles nach und nach. Und da wir alles komplett selbst gemacht haben, kann man eben nicht alles auf einmal bzw. in einem Jahr machen. Und es wird auch noch eine Weile dauern, bis wirklich alles fertig gestellt ist. Da man auch immer wieder auf Helfer oder verschiedene Dinge angewiesen ist. Aber es macht ja auch Spaß, wenn man jedes Jahr verschiedene Projekte angreifen und fertig stellen kann. Ich teile heute also meine Erfahrungen mit Euch und vielleicht helfe damit ja auch dem einen oder anderen ein Stück weiter bei der Gartenplanung. Falls es noch zusätzliche Fragen gibt, schreibt mir gerne, dann nehme ich diese noch mit auf.

HIER GIBTS NOCH MEHR GARTEN BEITRÄGE:



Wie hab Ihr den Garten und die Außenanlagen geplant. Gab es ein festes Konzept? 
Um ehrlich zu sein gab es gar kein Konzept, geschweige denn einen Plan. Wir hatten zwar eine Vorstellung, wie alles ungefähr werden soll, aber das hat sich dann mit der Zeit, nach und nach entwickelt. Zuerst wurden die Natursteinquader gesetzt, um die immensen Höhenunterschiede auszugleichen. Dann wurden die Terrassen angelegt und Treppen gesetzt. Anschließend konnten wir pflastern und den Zaun ziehen. Und erst als das alles fertig war, kam der Garten bzw. Rasen. Wir wollten einfach endlich raus gehen können. Und haben uns das auch sehr für Max gewünscht, denn das Schlimmste war, dass er immer irgendwo angebunden sein musste, weil wir noch keinen Gartenzaun hatten. Im ersten Schritt haben wir also Massen an Humus aufgeschüttet und schon ein bisschen den Garten geformt. Wo sollen Böschungen hin, usw. Wir haben uns da einfach an der Landschaft bzw. Hang orientiert. Dann wurde Rasen angesät und nach ein paar Wochen hatten wir es schön grün. Das war fürs erste Jahr dann auch genug und es ging erst im Nächsten weiter. Hier wurden dann Hecken gepflanzt, die Böschung an der Terrasse begrünt und auch die letzten Natursteinquader an der Westseite gesetzt. Als wir hier fertig waren, haben wir wieder sehr viele Sträucher und Pflanzen eingesetzt, eine Rasenkante gezogen und einfach nach und nach alles etwas grüner gemacht. Letztes Jahr haben wir unsere ersten Bäume gepflanzt, eine kleine Treppe in den Beerengarten gebaut und die Gemüsebeete angelegt. Für unsere Obere Terrasse haben wir zwei riesige Oleander besorgt und hatten hier auch endlich den lang ersehnten Sichtschutz. Dieses Jahr ist bisher nicht ganz so viel im Garten passiert. Eher nur Kleinigkeiten. Weil wir warten mussten, bis unsere Nachbarn die Nordseite auffüllen und dann auf einem Niveau mit uns sind. Nun kann auch hier weiter gemacht werden. Zaun, Rasenkante, Pflaster, Pflanzen, Kompost, usw.
Ihr seht also, wir haben alles über Jahre entwickelt und angelegt. Man hat immer Ideen im Kopf bzw. eine Vorstellung. Einen Plan haben wir nicht benötigt.

Hast du Tipps für die Gartenplanung?
Stellt Euch am besten mal in den Garten und seht Euch alles genau an. Wie ist der Garten ausgerichtet (Himmelsrichtungen), wann ist wo Sonne bzw. Schatten, gibt es Bäume, wollt Ihr ein Garten- oder Gewächshaus, Gemüsebeete, eine Grillstelle, wo soll die Terrasse hin, Bodenbeschaffenheit, Hang oder Flachland, wie viel Zeit habt Ihr, Rasenmähroboter oder selber mähen, Bewässerungssystem oder mit dem Schlauch gießen, usw. Macht Euch eine Liste, was Ihr wollt, bzw. was Euch wichtig ist. Ihr könnt auch einen Plan erstellen oder mal online nach Gartenplanern suchen, da gibt es ein paar ganz gute, überlegt einfach mal drauf los. Und wenn Ihr gar nicht weiter wisst, geht in ein Gartencenter oder Gärtnerei, oft werden hier auch solche Dienste wie Landschaftsplanung bzw. Gartengestaltung angeboten.
Um Inspiration zu bekommen, sind wir viel spazieren gegangen, haben uns andere Gärten und Gartensendungen angeschaut. Hier sieht man wirklich viel und kann für sich entscheiden, was man möchte und was nicht.

Wie viel Budget hattet Ihr für die Gartengestaltung?
Ein wirkliches Budget hatten wir uns nicht gesetzt. Da der Garten aber in Hanglage ist und wir sehr viel abstützen mussten, hat das schon eine Menge Geld verschlungen. Genau ausgerechnet habe ich es aber nie, ich denke aber, dass es ein mittlerer fünfstelliger Betrag ist. Es kommt auch immer auf die Größe und Beschaffenheit an, wie viel man ausgeben muss, bzw. was man ausgeben möchte. Da wir so gut wie alles selbst gemacht haben, haben wir hier sehr viel einsparen können. Aber dann dauert es eben auch. Das war uns aber egal, denn man bekommt ja immer wieder neue Ideen und Eindrücken und kann so alles mit einfließen lassen.



Wie habt Ihr die Steintreppe bepflanzt?
Die Steintreppe haben wir mit großen Granitpflastersteinen abgeteilt und anschließend mit Lavendel bepflanzt. Die Spalten zwischen den großen Natursteinquadern habe ich mit allen möglichen Arten von Steingartengewächsen bestückt. Nach knapp 3 Jahren sieht es schon viel schöner aus als ganz am Anfang. Aber es braucht trotzdem seine Zeit. Außerdem heizen sich die Steine bei Sonne unglaublich auf und die Pflanzen brauchen sehr viel Wasser.

Was tut Ihr gegen Schädlingen im Garten?
Bisher hatten wir nur eine Maus, die wir mit einer Falle gefangen haben. Mit Läusen hatte ich nur bei einer Rose zu kämpfen, hier haben wir dann mit einer selbstgemischten Lauge von meiner Mama etwas gespritzt und dann war es wieder gut. Dieses Jahr waren die Oleander von einem Pilz befallen, deswegen musste ich sie radikal zurechtstutzen, was mir wirklich das Herz bluten ließ. Mittlerweile haben sie sich aber wieder erholt und dank des neuen Malz-Düngers, treiben sie gerade wieder wie verrückt! Ich habe mich in der Gärtnerei beraten lassen und bin wirklich begeistert von dem Dünger. Ich habe wirklich alles im Garten damit gedüngt und jede Pflanze hat sofort mit einem Wachstumsschub oder reicher Blütenpracht darauf reagiert.
Ansonsten sind wir von Maulwürfen, Wühlmäusen und Insekten bzw. Schädlingen allgemein verschont geblieben und ich hoffe, das bleibt auch so. Gut, Nacktschnecken sammle ich ein bzw. lege Schneckenkorn aus, aber das ist ja normal und man wird es kaum schaffen, diese Tierchen aus seinem Garten zu verbannen.

Sind Euch Fehler bei der Gartenplanung passiert bzw. was hättest du im Nachhinein anders gemacht?
Ich glaube wirklich, dass ich nichts anders gemacht hätte. Das einzige worüber ich mich sehr aufgeregt habe, dass das Stromkabel für den Garten beim Baggern zugeschüttet wurde und wir es auch nach tagelangem suchen nicht mehr gefunden haben. Aber vielleicht legen wir da einfach nochmal eine Leitung, auch wenn es im Nachhinein immer etwas umständlich ist. Was ich mir aber noch sehr gut im Garten vorstellen könnte, ist ein Teich oder sogar ein Pool.

Was sind deine Lieblingspflanzen im Garten?
Eigentlich habe ich keine Lieblingspflanzen, weil ich alle Pflanzen im Garten mag und quasi nur das angepflanzt habe, was mir auch gefällt und rein passt. Eine besondere Bindung habe ich aber zu dem  Apfelbaum, den wir zur Hochzeit geschenkt bekommen haben. Da hängen einfach schöne Erinnerungen dran und unter dem Baum, soll auch ein Teil von Max Asche beerdigt werden.

FORTSETZUNG FOLGT...


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Butterkuchen mit Rhabarberfüllung

Mittwoch, 11. Juli 2018

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Ende Juni klingelte meine Nachbarin bei mir und fragte mich, ob sie vielleicht ein paar Stangen Rhabarber aus meinem Garten ernten könnte. Ich sagte natürlich ja, fragte dann aber, ob man nicht nur bis zum 24. Juni Rhabarber verarbeiten dürfte. Sie meinte, dass man Rhabarber ruhig auch noch im Juli ernten kann und die Oxalsäure kaum bis gar nicht ansteigt. Man sagt, dass man Rhabarber nach diesem Datum nicht mehr ernten soll, weil es sonst zu Vergiftungserscheinungen kommen kann, das stimmt aber nur bedingt. Wenn man Probleme mit der Niere hat, dann muss man aufpassen, ansonsten kann man ihn aber bedenkenlos verzehren. Der eigentliche Grund, warum man Rhabarber nicht mehr verarbeiten sollte ist der Wachstumsschub fürs nächste Jahr, der beim Rhabarber im Juli einsetzt. Man darf also nicht den kompletten Rhabarber abernten, sondern sollte 2/3 der Pflanze stehen lassen, damit sie für das nächste Jahr genug Kraft tanken kann.
Auch einen Gärtner habe ich zu diesem Thema befragt und der hat mir fast 1:1 das Gleiche erzählt. Also keine Angst, wenn Ihr noch Rhabarber im Garten habt, könnt Ihr diesen bedenkenlos noch verarbeiten und vielleicht sogar meinen Butterkuchen mit Rhabarberfüllung nachbacken. Denn der ist ein Träumchen! Und ich verspreche Euch garantiert nicht zu viel! Falls Ihr den Kuchen backen solltet, serviert ihn lauwarm. Denn dann ist das Rhabarberkompott noch lauwarm und der Butterkuchen schön knusprig. Und dieses Zusammenspiel von Süße, Knusprigkeit und Hefeteig ist einfach unglaublich lecker. Also probiert das Rezept aus und sagt mir, wie es Euch geschmeckt hat!
PS: Der Kuchen meiner Nachbarin war übrigens auch super lecker! Und man hat sowohl bei meinem Kuchen oder der, der Nachbarin keinerlei Unterschied beim Rhabarber bzw. der Oxalsäure geschmeckt.





Noch mehr Rezepte mit Hefeteig findet Ihr hier:

Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch auf dem Smartphone oder Tablet.





Zutaten:
  • 500 g Rhabarber
  • 250 ml Orangensaft (3 Orangen)
  • 2 EL Speisestärke
  • 135 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker 
  • 50 g Halbfettmargarine
  • 70 g Butter 
  • 1 Ei
  • 100 ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 - 4 EL Haferflocken

Zubereitung:
Für den Hefeteig habe ich meinen Thermomix verwendet, man kann ihn natürlich auch von Hand zubereiten. Die Zutaten sind ja die Gleichen, nur die Vorgehensart eine andere. Milch, Zucker, Vanillezucker, Halbfettmargarine, ein Ei und die zerbröckelte Hefe in den Mixtopf geben, für fünf Minuten bei 37°C auf Stufe 1-2 auflösen lassen. Danach kommt das Mehl und eine Prise Salz hinzu und wir auf der Knetstufe für fünf Minuten durchgeknetet. Wenn der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl dazu geben, damit sich alles besser verbindet und zu einem glatten Teig wird. Da der Mixtopf des Thermomix noch warm ist, lasse ich den Teig gleich darin gehen. Alle die ohne Thermomix arbeiten, stellen die Schüssel mit dem Teig an einem warmen, nicht zugigen Ort und denkt alles mit einem Küchentuch ab. Der Teig muss jetzt für ungefähr 45 Minuten gehen bzw. seine Größe mindestens verdoppeln. Während der Teig geht, kann man schon das Rhabarberkompott herstellen.
Rhabarber waschen, schälen und in gleichmäßige Stücke schneiden oder hobeln. 150 ml Orangensaft (ich hatte noch 3 Orangen übrig und habe diese einfach ausgepresst) mit 50 g Zucker in einen Topf geben und erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat, anschließend den Rhabarber dazu geben und für 3 Minuten köcheln lassen. Die 100 ml Orangensaft mit 2 EL Speisestärke verrühren und zum Rhabarberkompott geben, um es anzudicken. Nochmal für 2 Minuten aufkochen und anschließend auskühlen lassen. Wem das Rhabarberkompott nicht rot genug ist, der kann auch noch etwas rote Lebensmittelfarbe untermischen.

Wenn der Teig gut aufgegangen ist, kommt er auf ein bemehltes Backbrett und wird nochmal gut durchgeknetet. Der Teig sollte schön luftig sein und sich gut verarbeiten lassen. Teig in 1/3 und 2/3 teilen. Die 2/3 rund ausrollen und in eine gefettete Springform (26 cm Ø) geben und den Boden damit komplett bedecken. Am Rand ca. 2-3 cm hoch drücken, den Boden mit Haferflocken bestreuen, das Rhabarberkompott darauf geben und gleichmäßig verteilen. Nun den Rand etwas über das Kompott nach innen ziehen. Darauf kommt der ausgerollte, restliche Teig und wird leicht fest gedrückt.
Jetzt muss der Kuchen noch einmal für 15 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit kann man den Backofen vorheizen und den Butter in Stückchen schneiden. Wenn der Kuchen fertig gegangen ist, werden die Butterstückchen in den Kuchen gedrückt und mit 60 g Zucker bestreuen. Bei 180° C wir der Butterkuchen mit Rhabarberfüllung für ca. 35 Minuten gebacken, je nachdem wie arg der Kuchen gebräunt sein soll. Im Anschluss den Kuchen aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und lauwarm servieren. 

TIPP: Man kann den Butterkuchen auch mit anderem Obst wie Erdbeeren, Kirschen, Aprikosen, Himbeeren, Zwetschgen, usw. füllen. 




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wenn man seinen besten Freund gehen lassen muss...

Sonntag, 8. Juli 2018

Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Ich habe jetzt schon einen Kloß im Hals und muss zugeben, dass ich mich vor diesen Zeilen sehr gedrückt habe. Aber ich muss mich damit einfach auseinandersetzen, um das alles zu verarbeiten. Ich muss die Trauer zulassen. Weinen, schreien, fluchen und komplett die Welt nicht mehr verstehen. Noch vor ein paar Monaten war alles noch in Ordnung. Max ging es gut, er war kerngesund, es gab keine Anzeichen von so einer schlimmen Krankheit. Doch dann fielen mir immer mehr Dinge auf, die nicht so waren wie sonst. Er war irgendwie schlapp und nicht so quirlig wie sonst, seine Schleimhäute waren sehr blass und er fraß nicht mehr so wirklich gut. Nach einer Woche ohne Veränderung der Symptome fuhren wir zum Tierarzt. Hier wurde Max von vorne bis hinten durchgecheckt und ein sehr niedriger Wert der roten Blutkörperchen festgestellt. Ansonsten waren alle Werte sehr gut und die Tierärztin schickte uns erst mal wieder nach Hause. In einer Woche sollten wir wieder kommen. So ging das dann einige Wochen weiter und wir beobachteten Max ganz genau. Kurz vor meinem 30. Geburtstag war unser kleiner Wuschelhund dann aber in einer so schlechten Verfassung, dass wir am Montagmorgen sofort zum Tierarzt fuhren und Max gleich in den OP kam. Er musste notoperiert werden und die Ärztin machte uns keine großen Hoffnungen, dass er die OP überhaupt noch überleben würde. Allerdings würde sie ihr Bestes geben und alles in ihrer Macht stehende tun. Nach 2 Stunden banges Warten bekamen wir dann den Anruf, Max hatte die Operation überstanden und es ging im soweit gut... Allerdings war die Diagnose niederschmetternd. Krebs im Endstadium. Wenn wir Glück haben, würde er noch für drei bis vier Wochen an unserer Seite sein. Aber darauf sollten wir uns nicht versteifen, denn es könnte jeder Tag der Letzte sein. Ich dankte Gott, dass er Max die schwere OP überleben hatte lassen, doch im gleichen Gedanken fragte ich ihn, warum er mir meinen kleinen geliebten Schatz so früh nehmen würde. Wir setzten uns sofort ins Auto und fuhren los, wir durften Max nach der Operation gleich mit nach Hause holen, um ihn wieder etwas aufzupäppeln. Zuvor zeigte uns die Ärztin aber die Milz, die sie entfernt hatte. Sie war fünffach vergrößert und von Tumoren zerfressen. Der Krebs hatte bereits in alle Organe gestreut und egal was wir hätten tun wollen, wir konnten Max nicht mehr helfen.
Dieses Gefühl von so unglaublich großer Hilflosigkeit kann man mit keinen Worten beschreiben. Es gleicht einer Ohnmacht... man kann sich nicht dagegen wehren. Max tapste mit wedelndem Schwanz auf uns zu und brach bei seinem Anblick in Tränen aus. Wir nahmen das kleine Bündel und brachten es nach Hause. Dort ließen wir ihn keine Sekunde aus den Augen. In dieser Nacht schlief keiner von uns. Wir aus Angst und Max, weil es ihm ganz und gar nicht gut ging. Er wanderte umher, stand auf legte sich hin, saß manchmal eine Ewigkeit da und starrte auf den Boden. Wir versuchten ihn immer wieder in sein Körbchen zu legen, aber er war einfach zu unruhig.

Die nächsten Tage sahen schon etwas besser aus. Er fraß wieder, ging kurz in den Garten, um sein Geschäft zu erledigen und erholte sich nach und nach von dem Eingriff. Die Medikamente halfen ihm bald wieder (fast) der Alte zu sein. Man merkte zwar, dass er einfach nicht mehr so viel Ausdauer hatte, aber er hatte wieder Lebensfreude und kämpfte. So war er schon immer, ein kleiner Kämpfer, der niemals aufgab. Und auch wir gaben nicht auf. Wir versuchten jeden Tag so schön wie möglich für ihn zu machen und ich nahm mir sogar eine Auszeit, um ganz für ihn da zu sein. Ich glaube, er hat das gemerkt und war immer an meiner Seite, egal was ich gemacht habe. So war er schon immer, er wollte immer bei seinen Menschen sein. Aber in dieser Zeit ist es mir nochmal mehr aufgefallen und ich habe es einfach gespürt, wie sehr er das gebraucht hat.

Die Wochen, ja sogar Monate vergingen und wir hofften jeden Tag auf ein Wunder oder zumindest, dass er vielleicht noch seinen neunten Geburtstag im August erleben würde. Ende Mai baute Max aber immer mehr ab. Er war sehr schlapp, wollte nicht mehr Gassi gehen, fraß wieder sehr schlecht und die Schleimhäute waren nicht mehr nur blass, sondern fast weiß. Vor vier Wochen waren wir zur Kontrolle beim Arzt, der sichtlich erstaunt war, Max in so einem guten Zustand anzutreffen. Die Blutwerte waren zwar immer noch nicht gut, aber normal für seine Krebserkrankung. Allerdings holte uns die Ärztin auch hier ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück und sagte uns, dass es Max zwar im Moment gut geht, es sich aber schlagartig ändern kann. Und das tat es auch... Als es ihm immer schlechter ging, fuhr ich erneut zum Tierarzt und die Ärztin sah mich schon mit diesem gewissen Blick an. Sie nahm wieder Blut und der Wert war auf einen Tiefstwert von 8 gesunken. Normal für einen Hund dieser Statur wäre 40 gewesen. Max hatte also kaum noch rote Blutkörperchen und konnte diese, so wie es aussah, nicht mehr schnell genug nachbilden. Allerdings waren seine anderen Werte gut und man merkte ihm an, was auch die Tierärztin bestätigte, dass er noch nicht gehen wollte und er weiter kämpfte. Der kleine Kerl war gefangen in einem kranken Körper, aber sein Geist war kerngesund. Ich fragte Sie, ob wir ihn heute erlösen sollten. Sie schüttelte sofort den Kopf: "Nein, auf keinen Fall. Es geht ihm soweit noch gut. Sie merken es, wenn er nicht mehr will."

Und ja, das tat ich. Ich hatte so unglaublich große Angst davor diese Entscheidung treffen zu müssen, wann Max sterben sollte. Ja, natürlich ist es für ein krankes Lebewesen eine Erleichterung, aber ich wollte dieses Gefühl, über Leben und Tod entschieden zu haben, nicht mein ganzes Leben lang mit mir herumtragen. Ich hätte mir das wohl niemals verziehen... In seinen letzten Tagen war er sehr schlapp, hat viel geschlafen, sich aber immer wieder aufgerappelt und war sogar, wenn ich gekocht habe, bei mir in der Küche gesessen. Er lag an meinen Füßen, wenn ich am Schreibtisch saß und ich trug ihn immer die Treppen hinauf, wenn ich mich im Obergeschoss aufhielt. Man merkte ihm einfach an, dass er bei einem sein wollte und ich gab ihm so viel Nähe, wie ich nur konnte. Denn es tat nicht nur ihm gut, sondern auch mir. Wir schenkten uns gegenseitig Kraft. Er mir wohl sogar etwas mehr, als ich ihm.

Am Freitagabend (8.6.) merkte ich irgendwie schon, dass er etwas anders war und ich sagte für den Samstag alle Termine ab, um mich ganz um Max kümmern zu können. Und mein Gefühl sollte sich bewahrheiten. Er fraß am Samstag kaum etwas, nicht mal ein Leckerli und wollte am Abend auch nicht mehr in den Garten, um sein Geschäft zu machen. Um 20 Uhr wurde er unruhig, ich nahm ihn mit hinauf ins Schlafzimmer und legte ihn in sein Körbchen, stellte Wasser und seinen Futternapf hin, da ich immer noch hoffte, dass er nur einen schlechten Tag hat und ich einfach diesen schrecklichen Gedanken verdrängen wollte, dass er heute Nacht sterben könnte. Ich setzte mich zu ihm und streichelte ihn, sprach mit ihm und er sah mich die ganze Zeit an. Ab und zu machte er mal die Augen zu und seufzte tief. Um kurz nach 22 Uhr stand er auf, um etwas zu trinken, war aber sehr wackelig auf den Beinen. Ich trug ihn zurück ins Körbchen und legte ihn hin. Mir kamen immer wieder die Tränen, ich versuchte mich zusammen zu reißen, aber ich konnte einfach nicht. Ich wusste, es war nun soweit. Er hatte keine Kraft mehr und konnte nicht mehr weiter kämpfen. Und das musste er auch nicht mehr. Er war so tapfer und ich sagte ihm, dass er los lassen kann und ich ihn nicht alleine lasse. Er lange genug gelitten hat und jetzt gehen darf. Er nicht mehr stark sein muss und bald an einem besseren Ort ist. Dann machte er noch zwei tiefe Atemzüge und hauchte seinen letzten Lebensfunken aus. Er lag ganz friedlich da, als würde er schlafen. Allerdings wusste ich, dass er nie mehr aufwachen würde. Und das zerriss mein Herz und ich konnte stundenlang nicht mehr aufhören zu weinen.
Ich werde diesen Moment nie im Leben vergessen. Es war der Moment, an dem ich meinen besten Freund gehen lassen musste...

Ich verstehe bis heute nicht, warum der kleine Kerl so früh aus meinem Leben gerissen wurde. Er war nie krank, war so ein lieber, fröhlicher und aufgeweckter Hund. Alle liebten ihn und tun es noch heute. Aber keiner kann verstehen, warum das passieren musste. In den ersten Tagen nach seinem Tod konnte ich nichts machen, ich fühlte mich wie betäubt. Ich hatte immer wieder Momente, wo ich ihn herumlaufen oder schnarchen hörte. Als die Kirchenglocken läuteten musste ich mir die Ohren zuhalten, weil ich es einfach nicht ertragen konnte. Es hat auch Wochen gedauert, bis ich seine Spielsachen, Näpfe und Körbchen in eine Schachtel räumen konnte. Aber jedes Mal, wenn ich die Dinge sah hat es mir wieder einen Stich versetzt und mein Herz ist noch ein bisschen mehr gebrochen. Irgendwie will und wollte ich es nicht wahr haben, es von mir weg schieben. Aber das kann ich nicht. Max war über acht Jahre ein Teil meines Lebens und dieser wurde mir einfach entrissen. Auch jetzt einen Monat später kann ich damit immer noch nicht umgehen und mir kommen sofort die Tränen, wenn ich irgendetwas sehe oder höre, in einer Situation bin oder etwas passiert, was mich an ihn erinnert. Es ist unglaublich schwer damit klar zu kommen und ich weiß nicht, ob ich das überhaupt jemals werde. Die Trauer steckt so tief in meinen Knochen, ich kann sie einfach nicht abschütteln und irgendwie will ich es auch nicht. Max fehlt mir einfach so sehr und es tut jeden Tag aufs Neue weh und zerreißt mir das Herz. Er war ein vollwertiges Familienmitglied, immer und überall dabei. Ich weiß nicht, ob es nochmal so einen Hund gibt. Und ich weiß auch nicht, ob ich mich jemals wieder für einen neuen Hund öffnen könnte, weil ich einfach Angst habe, ihn andauernd mit Max zu vergleichen und nicht die Liebe schenken kann, die er verdient hat.

Jetzt gerade in dieser schweren Zeit bräuchte ich ihn umso mehr. Er hat mir immer Kraft und Halt gegeben. War für mich da. Ganz egal was war. Nur ein Blick von ihm, ein wedeln mit dem Schwänzchen oder wenn er mittags um 12 Uhr mit den Kirchenglocken gejault hat. All das hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Auch wenn er kein Kuschelfan war, hat er es doch genossen, wenn ich ihn jeden Tag ein paar Minuten gekrault habe. Ich vermisse einfach, dass jemand da ist, mich auf Schritt und Tritt begleitet. Er war wie ein kleiner Schatten und immer dabei.

Ich weiß, er ist jetzt vermutlich an einem besseren Ort, da oben im Himmel, hat keine Schmerzen mehr oder muss leiden. Aber er hat hier unten ein riesiges Loch hinterlassen, welches nie mehr gestopft werden kann. Dieses Gefühl so hilflos zu sein, nichts tun zu können und sich immer wieder zu fragen: "Warum?" und dann noch dieser Schmerz, die Trauer. Das ist einfach zu viel. Und ich weiß immer noch nicht, wie ich damit umgehen kann, muss oder soll. Im Moment lasse ich mich einfach von meinen Gefühlen leiten. Wenn ich weinen muss, dann weine ich. Wenn ich nicht aus dem Bett aufstehen kann, dann bleibe ich liegen. Und wenn es mir einen Moment lang gut geht, dann genieße ich ihn. Ich habe noch nie in meinem Leben, so eine wichtige Bezugsperson verloren und ich hatte immer Angst vor diesem Zeitpunkt. Jetzt weiß ich, wie ohnmächtig einen dieser Schmerz und Verlust macht und dass man nichts dagegen tun kann, wenn man seinen besten Freund gehen lassen muss...

Max, ich werde dich niemals vergessen und du wirst für alle Ewigkeit einen Platz in meinem Herzen haben. Du warst und bleibst der beste Hund, den man sich nur vorstellen konnte. Danke, dass du jeden Tag mit so viel Freude und unendlicher Liebe gefüllt hast.

MAX
* 22. August 2009 - ✝ 09. Juni 2018


Max' tibetischer Name ist "Avalokita Kyyab-gsa" und heißt übersetzt so viel wie "Kleiner Löwe, der alles von oben betrachtet" und das war und ist er bis heute. Als er noch hier bei uns war, saß er am liebsten auf der Treppe im Garten und hat alles beobachtet und nun sitzt er oben im Himmel auf einer kleinen Wolke und sieht auf uns hinunter.

Noch mehr Beiträge zu Max findet Ihr HIER.

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Fashion Kitchen on Instagram - Juni 2018

Mittwoch, 4. Juli 2018

Ich habe mich einige Tage zurückgezogen. Ich wollte einfach mal für mich sein und über einige Dinge nachdenken. Oder wohl eher nicht nachdenken. Ich will nicht mehr herumjammern, aber ich kann einfach nicht anders. Es fällt mir momentan sehr schwer, irgendwie optimistisch zu sein. Es ist zwar lieb, wenn mir Freunde, Familie und auch Ihr sagt: "Es wird alles gut, es braucht nur seine Zeit." Mit Sicherheit habt Ihr recht, aber gerade ist eben nicht alles gut und es belastet mich selbst am aller meisten, dass ich nicht einfach positiv in die Zukunft blicken kann. Ich war schon immer stark und hab gekämpft, aber irgendwann sind eben auch die größten Kraftreserven aufgebraucht.
Wie gesagt, ich will ganz sicherlich nicht jammern oder herumheulen, aber das Schreiben hilft mir einfach, die Gedanken aus dem Kopf und auf das Papier zu bekommen. Nicht jeder dieser Posts hat dann einen Mehrwert. Aber darum geht es mir auch überhaupt nicht. Menschen, die solche Kommentare schreiben, haben in Ihrem Leben anscheinend noch nie, so etwas Schlimmes durchgemacht. Und ich wünsche Euch da draußen allen von ganzem Herzen, dass Ihr das auch niemals tun müsst.
Mein Juni war eine Achterbahn der Gefühle. Ein Auf und ab, aber die meiste Zeit ging es wirklich steil bergab und um ehrlich zu sein, würde ich einige Tage lieber aus meinem Leben streichen. Aber das geht nun mal leider nicht und man muss weiter machen. Auch wenn es schwer fällt.
Jetzt gibts also einen Rückblick auf meinen Monat Juni für Euch. Wer noch einen tieferen Einblick haben möchte, der schaut mal direkt bei Instagram @FashionKitchen vorbei.



In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich ziemlich zurückgezogen. Und habe mich eigentlich nur im Schlafzimmer aufgehalten bzw. im Bett gelegen. Ich kann mich gerade nur sehr schwer motivieren überhaupt aufzustehen. Natürlich stehe ich zwar auf, aber schon lange nicht mehr mit einem Lächeln im Gesicht. Es gibt gute und schlechte Tage und ich bin froh, wenn ich einen Guten erwische und möglichst viele Dinge abhaken und erledigen kann. Ja, ich lasse mich ziemlich hängen, aber irgendwie kann ich mich dagegen im Moment nicht wehren und nehme mir dann einfach heraus, einen Tag nichts zu schaffen. Ich kann es wirklich nur sehr schwer in Worte fassen, wie es mir gerade geht.


Ja, ich lächle. Und ich bin froh, wenn ich Tage dabei habe, wo ich lächeln kann und es mir halbwegs gut geht. Meine Familie und Freunde sind für mich da wo es nur geht. Aber manche Dinge kann man eben nur ganz alleine mit sich ausmachen. Und gerade bin ich auch gern nur mal für mich. Es tut mir aber gut, wenn ich mit Freunden unterwegs bin und raus komme. Einfach neue Eindrücke und Spaß haben.


 Ja, ohne meinen Blog wäre ich wohl schon längst untergegangen. Das hier hält mich irgendwie noch am Leben, lenkt mich ab und baut mich wieder ein bisschen auf. Mit Freundinnen brunchen oder frühstücken (hier gehts zu den leckeren Rezepten), dabei quatschen und eine gute Zeit haben. Ja, das brauche ich jetzt. Aber auch mal einen Sonntag nur im Bett liegen und absolut nur dann aufstehen, wenn es gar nicht anders geht. Auch hier habe ich in einem Beitrag meinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf gelassen.


Lieblingsplatz Bett? Richtig geraten. Momentan sowieso. Aber ich habe und hatte ja schon immer ein Faible dafür, alles mit Kissen und den richtigen Accessoires gemütlich zu machen. Ein kleines Projekt habe ich im Studio bzw. Tanzsaal umgesetzt. Ich hatte noch eine Matratze und Kissen übrig und so habe ich eine kleine Wohlfühl- und Kuschelecke geschaffen. Ein paar Details fehlen noch und dann zeige ich Euch den Raum auch mal ganz.


Wenns mir nicht gut geht, esse ich nichts bzw. nur sehr wenig. Zu wenig. Wenn ich aber kochen muss und für Kunden tolle Projekte umsetzen darf, dann kann ich gar nicht anders und muss die leckeren Gerichte am Schluss auch aufessen. Gut, dass wir momentan Sommer haben und ich von Salaten gar nicht genug bekommen kann. Das Rezept für den Brokkoli-Paprika Salat mit Quinoa, Pilzen und Hähnchen findet Ihr hier. Und das Rezept für den Rucola-Tomaten-Salat mit Garnelen, Erdbeeren und Baguette gibt es hier zum Nachmachen. Beide Gerichte sind, wie immer, schnell und einfach zubereitet.


Am 19.06.2018 ist mein Blog "Fashion Kitchen" acht Jahre alt geworden. Eigentlich wollte ich eine richtig tolle Geburtstagsparty für Euch und auch mich schmeißen, aber es kommt immer alles anders als man denkt. So auch hier. Mir war einfach nicht nach Feiern zumute und es hätte sich mehr als falsch angefühlt, so zu tun als wäre alles ok. Gefreut habe ich mich aber trotzdem sehr, denn wenn man zurück denkt, dass ich den Blog damals einfach so und aus Spaß gestartet habe, und jetzt sieht zu was er sich entwickelt hat. Dann bin ich wirklich so unglaublich stolz, was ich bisher alles erreicht habe. Deswegen war ich auch echt happy, als ich mal wieder für ein Wochenende nach Hamburg durfte und mit vielen lieben Bloggermädels eine schöne Zeit verbracht habe. Tat richtig gut und hat viel Spaß gemacht. Hier konnte ich auch für kurze Zeit abschalten.


Wenn ich Bilder von meinem kleinen Max sehe, kommen mir sofort die Tränen und mein Hals schnürt sich zu. Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr mich sein Verlust in ein Loch gerissen hat. Viele werden sagen, es ist doch nur ein Hund. Nein, er war ein vollwertiges Familienmitglied, der 8,5 Jahre an meiner Seite war, jeden einzelnen Tag. Der mir so viel Liebe geschenkt hat, ich einfach nur unfassbar traurig bin und es immer noch nicht glauben kann, dass er nicht mehr bei mir ist...


Ich weiß ich muss stark sein. Ich muss nach vorne Blicken und das alles verarbeiten. Aber ich weiß nicht, wie ich das alles nur schaffen soll. Es fällt mir im Moment einfach alles so schwer. Ich weiß nicht, wie es für mich weiter geht. Ich bin nicht so kreativ wie ich es gerne wäre, vieles fällt mir schwer und ich bin irgendwie froh, wenn ich mal eine Pause von Social Media habe. Deswegen weiß ich auch nicht, wie regelmäßig auf dem Blog, Instagram, usw. Beiträge und Bilder online kommen. Es ist zwar mein Job und ich liebe ihn, aber gerade bin ich und meine Gesundheit einfach wichtiger.

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Die besten Deutschland Rezepte für die WM 2018

Dienstag, 26. Juni 2018

Die Weltmeisterschaft 2018 ist in vollem Gange und Morgen steht das entscheidende Spiel an. Der Start unserer Mannschaft war zwar ziemlich holprig, aber gegen Schweden haben wir dann in aller letzter Minute noch den lang ersehnten Treffer machen können. Drücken wir also die Daumen, dass wir gegen Südkorea einen Sieg einfahren können und die Vorrunde überstehen und weiter kommen. Zu wünschen wäre es auf jeden Fall! Wenn Ihr für morgen (oder die nächsten Spiele, wenn wir weiter kommen) noch ein bisschen Inspiration, für das Public Viewing oder das gemütliche Fußball gucken  mit Freunden und Familie braucht, dann schaut Euch mal meine Rezepte der vergangenen Europa- und Weltmeisterschaften an.  Die Deutschland Rezepte waren bei jedem Fußballspiel der Knaller und sind wirklich schnell und einfach gemacht. Vor allem jetzt, wo es so viel Früchte und Obst aus dem heimischen Garten gibt, kann man hier einiges verwenden. Und selbstverständlich kann man die Rezepte auch abwandeln und für andere Nationen her nehmen. Probiert einfach mal ein wenig rum.
Schaut einfach mal in die Rezept Bibliothek rein, da gibt es viele tolle Gerichte und Snacks, die Ihr zum Public Viewing bzw. Fußball Abend machen könnt. Auch im Deutschland Design.


DEUTSCHLAND KUCHEN


Leckerer Deutschland Kuchen mit Schoko-Cola Teig und als Topping die Deutschlandfahne mit Brombeeren, Erdbeeren und Mandarinen.

DEUTSCHLAND DESSERT - SCHWARZ, ROT, GOLD


Schwarz, Rot, Goldenes Deutschland Dessert mit Pfirsich, Kirschen und Schokocreme.

DEUTSCHLAND MARMELADE


Fruchtige Deutschland Marmelade aus Brombeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Aprikosen und Pfirsich.

DEUTSCHLAND DESSERT 2.0


Eine Mischung aus Tiramisu und Fruchtsalat ist das Deutschland Dessert 2.0 mit Schoko Mousse, Erdbeeren und Quark-Mascarpone-Pfirsich Creme.

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