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Omas Rhabarberkuchen mit Baiser. Ein Klassiker meiner Kindheit. Ich kann es nicht anders sagen. Aber das ist so ein Kuchen, wenn ich ihn sehe oder esse, dann muss ich unweigerlich an meine Oma denken.

Wie Ihr wisst, backe ich sehr gerne mit meiner Oma und jetzt habe ich es auch endlich einmal fertig gebracht, Omas Rhabarberkuchen mit Baiser zu backen bzw. für den Blog zu fotografieren. Denn das Rezept ist viel zu gut, um es nicht mit Euch zu teilen.

Und ich glaube, der Kuchen ist ganz gut geworden, denn in „Null Komma Nix“ war er aufgegessen und alle die probieren durfte, waren begeistert. Das spricht dann also für das Rezept und für meine Oma.

Es stehe noch einige Rezepte auf meiner Liste, ich die gerne noch mit meiner Oma ausprobieren bzw. kochen oder backen würde. Mal sehen wie wir das schaffen. Bis dahin, könnt Ihr mal in „Omas Rezepte“ stöbern und Euch da inspirieren lassen.

Und solltet Ihr keinen Rhabarber mögen. Kein Problem, nehmt einfach das Obst Eurer Wahl. Der Kuchen funktioniert mit so gut wie jeder Obstsorte. Und falls Ihr einen Blechkuchen machen möchtet, dann verdoppelt die Mengen einfach, das sollte dann auch passen.

Omas Rhabarberkuchen mit Baiser

Zutaten für Omas Rhabarberkuchen mit Baiser:

  • 125 g Halbfettmargarine
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier (Eigelb)
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100 ml Milch
  • 450 g Rhabarber

Zutaten für das Baiser:

  • 3 Eiweiß
  • 120 g Zucker

Zubereitung:

Eier trennen und das Eiweiß bei Seite stellen. Margarine (Fett), Zucker, Vanillezucker und Eigelb mit einem Mixer oder der Küchenmaschine schaumig schlagen. Anschließen das Mehl und Backpulver unterrühren. Sollte der Teig zu zäh sein, einfach noch etwas Milch dazu geben und vermengen.

Eine Springform (26 cm Ø) ausfetten und den Teig hineinstreichen. Den Rhabarber waschen und die Fäden entfernen. Anschließend in Stücke schneiden und diese auf den Teig geben. Der Rhabarberkuchen wird jetzt bei 175°C für 25 min gebacken.

In der Zwischenzeit kann man das Baiser zubereiten. Dafür werden die 3 Eiweiß mit Zucker aufgeschlagen. Das Baiser am Besten in der Küchenmaschine steif schlagen, so kann man nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Nach einigen Minuten sollte das Baiser steif sein. Versucht einfach den „Über den Kopf Trick“. Wenn Ihr die Schüssel mit dem Baiser umgedreht über den Kopf halten könnt und alles drin bleibt, ist es steif. Habt Ihr das Baiser auf dem Kopf, wars wohl noch nicht steif genug. 😀

Wenn die erste Backzeit des Rhabarberkuchens vorbei und das Baiser steif genug ist, wird die Eichschneemasse auf dem Kuchen verteilt und mit dem Teigschaber diese Wellenform gezaubert. Das geht ganz einfach. Tupft mit dem Teigschaber immer wieder auf die Baisermasse und modelliert alles so, wie es Euch gefällt.

Nun wird der Rhabarberkuchen für weitere 20 Minuten bei 150°C gebacken damit das Baiser diesen wunderschönen Karamellton bekommt.

Nach der Backzeit sollte man den Kuchen etwas auskühlen lassen, bevor man ihn anschneidet. Noch etwas lauwarm schmeckt er aber besonders lecker!

Tipp:

Der Kuchen lässt sich auch ganz hervorragend mit anderem Obst backen. Probiert einfach mal Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, oder, oder, oder aus. Damit man den Kuchen schön schneiden kann, taucht das Messer bei jedem Stück in Wasser. So bleibt das Baiser ganz und reißt nicht.

Falls etwas von Omas Rhabarberkuchen mit Baiser übrig bleiben sollte, man kann die Stücke auch perfekt einfrieren und bei Bedarf auftauen. Allerdings ist das Baiser dann nicht mehr knusprig.

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