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Eigentlich wollte ich am Samstagvormittag Faschingskrapfen backen. Aber dann kam alles ganz anders. Ich habe am Morgen bei meiner Oma angerufen, um ihr Geheimrezept zu erfragen. Am Telefon habe ich dann schon gemerkt, dass es ihr nicht gut ging. Sie klagte über Übelkeit und Schwindel. Sie hatte aber vor Feuerspatzen zu backen und den Teig schon angesetzt. Deshalb habe ich kurzerhand beschlossen, ihr beim herausbacken zu helfen. Ich habe meine Kamera und eine Tüte Salzbrezeln eingepackt und bin zu ihr gelaufen, denn wir wohnen nicht weit von meinen Großeltern entfernt. Sie hat mir einmal gezeigt wies geht und dann habe ich losgelegt. Es ist wirklich ganz einfach und meine Oma konnte sich dann hinsetzen und etwas ausruhen. Als wir dann fertig waren und sie ein paar Salzbrezeln gegessen und Wasser getrunken hatte, ging es ihr schon wieder viel besser. Sie war aber trotzdem sehr froh, dass ich ihr geholfen habe und sie sich nicht alleine herumquälen musste. Ich war froh, ein altes Rezept meiner Oma gezeigt zu bekommen und das nächste Mal alleine nachbacken zu können! Danke Omi! :*
Zutaten für 40-50 Stück:
  • 50 g Butter
  • 20 g Hefe
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Milch
  • 500 g Mehl
  • 1-2 Eier
  • 1 EL Rum
  • 1 kg Butterschmalz oder Pflanzenfett
  • Puderzucker
Zubereitung:
Zuerst wird ein Vorteig hergestellt: Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mehlmitte eine Grube machen, Hefe zerbröckeln und mit einem Teelöffel Zucker und etwas lauwarmer Milch verrühren, ein kleine wenig Mehl dazu nehmen und dann mit einem Geschirrtuch zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Das verrühren macht man am besten mit einem Holzlöffelstiel.
Für den Teig gebt Ihr die restliche lauwarme Milch, Eier, Rum, Zucker, Salz sowie die weiche oder geschmolzene Butter in die Schüssel und alles wird mit einem Handrührer mit Knethaken verrührt. Den Teig so lange kneten, bis er sich von der Schüssel löst, glatt und gleichmäßig aussieht und Blasen wirft.
Nun den Teig zugedeckt an einen lauwarmen Ort stellen und bis auf die doppelte Größe aufgehen lassen. Das kann bis zu 2 Stunden dauern.
In der Zwischenzeit das Fett in einem großen Topf (oder noch besser in der Friteuse) schmelzen und heiß werden lassen. Mit einem Holzstiel testen, ob das Fett schon heiß genug ist. Wenn der Holzstiel Bläschen wirft, können die ersten Feuerspatzen ausgebacken werden. Bei der Friteuse kann man die Grad Zahl genau einstellen, das Fett sollte zwischen 180 – 200 ° C haben. Wenn man das Schmalzgebäck in einem Topf ausbackt sollte man die Platte zwischen mittlerer und voller Hitze einstellen.
Jetzt nimmt man einen großen, scharfkantigen Löffel, taucht ihn kurz ins heiße Fett und sticht Stücke vom Teig ab und gibt sie sofort ins Fett.
Das macht man so lange, bis der Topf voll ist. Dann gleich einen (Glas) Deckel drauf und ca. 2 Minuten backen lassen.
Dann wird der Deckel abgenommen und die Feuerspatzen gewendet. Sie sollten goldbraun gebacken sein. Jetzt mit offenem Deckel 2 Minuten weiter backen.
Dann mit einer Schaumkelle aus dem Topf holen und auf einen Teller mit Küchenpapier geben und abtropfen lassen.
Wenn die Feuerspatzen abgetropft sind, auf ein Blech oder Teller geben und reichlich mit Puderzucker bestäuben. Noch etwas auskühlen lassen und noch lauwarm genießen!
TIPP: Wenn Ihr zu viel gemacht habt, können die Feuerspatzen portionsweise eingefroren werden. Nach Bedarf auftauen und im Backofen erwärmen. So schmecken sie wie frisch gebacken!

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Kommentare:

  • 16. Februar 2015

    omg wie lecker! Feuerspatzen hab ich schon ewig nicht mehr gegessen. Die von Oma waren immer die besten!

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  • 16. Februar 2015

    Die sehen ja richtig lecker aus. ♥
    Liebe Grüße Malena
    http://das-mohnbluemchen.blogspot.de/

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  • 16. Februar 2015

    richtig lecker!

    Lady-Pa

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  • Anonym

    16. Februar 2015

    Lecker und echt tolle BIlder dazu! Bei uns heiße sie Smalzkuchen 🙂

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  • 16. Februar 2015

    YUM YUM YUM! Ich flipp aus. Kann ich zum naschen vorbei kommen ???

    Liebe Grüße, Ella
    http://www.ellaloves.de

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  • Lynie

    16. Februar 2015

    Machen es gerade nach 🙂 In deiner Zutatenangabe fehlt die Angabe für Zucker 😉

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  • 16. Februar 2015

    Danke für das Rezept! Habe die heute zum ersten Mal beim Faschingsbuffet an der Arbeit gegessen und die sind echt lecker.

    http://www.kamerakind.blogspot.de

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  • 16. Februar 2015

    Leider schon alles weggefuttert. 🙂

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  • 16. Februar 2015

    Stimmt, habs ergänzt 🙂

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  • 16. Februar 2015

    Ohh, die sehen so gut aus! Die sollte ich mir vor der Fastenzeit auch noch schnell machen :3

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  • 16. Februar 2015

    Das ist nett von dir, dass du deiner Oma geholfen hast. Das war für sie sicherlich eine riesen Entlastung und eine große Freude. Zur Faschingszeit muss ich auch immer an meinem Oma denken. Sie hat die besten "Fasnetsküchle" überhaupt gemacht. Und das in Massen! Sie stand tagelang in der Küche, um das ganze Dorf und alle Hexen mit ihren Küchle zu versorgen. Dein Rezept speichere ich mir ab. Vielleicht kann ich damit in die Fußstapfen meiner Oma treten 😀

    Lieber Gruß,
    Miri

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  • 17. Februar 2015

    Hm sieht lecker aus, erinnert mich an gebackene Mäuse 😉 Hoffe es geht ihr wieder gut.
    LG Tanja

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  • 17. Februar 2015

    Oh mein Gott, wie lecker! Ich finde es toll, dass das ein Rezept von deiner Oma ist und du die Gelegenheit genutzt hast um Zeit mir ihr zu verbringen 🙂

    http://www.thesmallnoble.blogspot.com

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  • 18. Februar 2015

    Oh man, die sehen so so gut aus! Und Omas Rezepte sind auch wirklich immer die Besten!

    Liebe Grüße
    Lynndgren Lynndström

    http://www.lynndgrenlynndstroem.blogspot.de

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  • 17. April 2018

    Nice post

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  • 11. September 2018

    Was hat das mit der Marmelade auf sich, die oben im Buch erwähnt ist? Werden die nach dem Backen gefüllt oder vorher??

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  • 11. September 2018

    Die Füllung hat nur etwas für Faschingskrapfen zu tun. Für die Feuerspatzen braucht man sie nicht. 🙂

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  • 17. September 2018

    Vielen lieben Dank..
    Ich habe die Spatzen mit der Hälfte erstmal gemacht – die gingen weg wie nichts, also super Rezept.
    Mir ist der Teig beim "anstechen" allerdings zusammen gefallen, sodaß ich nur 12 Stück heraus bekam.. LG

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  • 17. September 2018

    Hallo Petra, das ist aber komisch. Normalerweise dürfte das nicht sein.

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  • Sonnscheinie

    23. Oktober 2018

    An der Mosel nennt man diese Kerlchen "Nautzen". Und wir wälzen sie anschließend in Zucker mit Zimt gemischt, kein Puderzucker. Einfach wunderbar! Mit dem Einfrieren muss ich mal probieren, denn am nächsten Tag schmecken sie mir nicht mehr so gut.

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  • Vera

    26. November 2018

    Super Lecker, aber welches Fett nimmst du wohl, das ist so schön gold.????

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  • 26. November 2018

    Das ist Butterschmalz 🙂

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