Top
{Werbung / Dieser Beitrag enthält Affiliate Links}
Am Wochenende hatten wir wieder unser alljährliches Advents-Kaffeekränzchen. Und das findet dann immer bei mir statt, denn die Mädels finden meine Weihnachtsdeko immer so schön und irgendwie hat es sich auch so eingebürgert, also behalten wir diese Tradition bei. Dieses Jahr war also die vierte Auflage und ich lasse mir immer etwas Neues einfallen, was ich an diesem Tag servieren kann. 2017 waren es Waffeln, das Jahr davor Plätzchen und an das erste Mal kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Aber da gab es sicher auch etwas Weihnachtliches.
Diesen Advent wollte ich mal einen Kuchen backen. Also habe ich ein wenig in meinem Rezeptbuch geblättert und ein Rezept gefunden, welches einfach super gepasst hat. Allerdings habe ich es wieder ein bisschen optimiert und umgemodelt. Was es also dieses Jahr geworden ist? Der Weihnachts-Cheesecake mit Glühweinguss! Sieht der nicht einfach super lecker und weihnachtlich aus? Ich muss sagen, ich war total happy mit der Zubereitung und konnte einiges im Kuchen verarbeiten, zum Beispiel Kekse, Frischkäse, Granatapfel, usw. es hat also wirklich gut gepasst, dass das Advents-Kaffeekränzchen auf dieses Wochenende gefallen ist.

Im Grunde ist das ein Käsekuchen mit Keksboden und einem Guss aus Glühwein. Das Rezept kann man natürlich auch abwandeln und den Guss weg lassen, dafür aber Mandarinen, Himbeeren oder Kirschen in den Teig bzw. Füllung geben und mitbacken. Schmeckt auch sehr gut. Einfach mal ausprobieren. Geschmeckt hat der Weihnachts-Cheesecake mit Glühweinguss jedenfalls hervorragend und die Mädels waren auch begeistert. Durch die Deko macht der Kuchen auch einfach was her.

Die Zubereitung ist aber wirklich einfach und es geht sehr schnell. Zudem lässt sich der Weihnachts-Cheesecake mit Glühweinguss auch sehr gut vorbereiten und dann einfach kalt stellen. Wer keinen Glühwein bzw. Alkohol verwenden will, nimmt einfach Saft, wie zum Beispiel Kirsche oder Johannisbeere. Man kann da also wirklich viel variieren und für Weihnachten ist der Cheesecake einfach perfekt!

Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode „JUSTFASHIONKITCHEN“ den Gemüse Allrounder gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch auf dem Smartphone oder Tablet.

Zutaten für den Boden:

  • 200 g Butterspekulatius
  • 200 g Vollkornkekse
  • 130 g Halbfettmargarine
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:

  • 350 g Frischkäse
  • 400 g Schmand
  • 200 ml Cremefine
  • 1 Päckchen Vanillepudding Pulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier

Zutaten für den Guss:

Zutaten für die Deko:

  • Granatapfelkerne
  • Himbeeren
  • Mandelblättchen
  • Sternanis
  • Rosmarin

Zubereitung:
Spekulatius und Vollkornkekse in einem Mixer zerbröseln, bis man Keksmehl hat. Falls man keinen Mixer oder Küchenmaschine hat, nimmt man einen Gefrierbeutel. Hier alle Kekse hineingeben und sie so lange mit einem Fleischklopfer oder Pfanne bearbeiten, bis man Kekskrümel hat, die klein genug sind. Zu dem Keksmehl kommt Salz, Lebkuchengewürz und Zimt. Alles gut durchmischen, damit die Gewürze überall verteilt sind. In der Mikrowelle oder am Herd die Halbfettmargarine schmelzen, in die Schüssel zu den Keksen geben und alles verrühren. Eine Springform ausfetten und gegebenenfalls am Boden mit Backpapier auslegen, wenn Ihr den Weihnachts-Cheesecake am Schluss auf eine Tortenplatte legen wollt. Keksmasse in die Springform geben und daraus den Boden und Rand formen. Anschließend in den Kühlschrank stellen und mit der Füllung weiter machen.

Dafür den Frischkäse, Schmand, Eier, Cremefine, Vanillezucker und das Puddingpulver in einer Rührschüssel so lange vermischen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Diese wird in die Springform auf den Keksboden gegossen und im Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten gebacken. Sollte die Oberseite des Cheesecakes zu dunkel werden, einfach mit einem Stück Alufolie abdecken.

Wenn der Käsekuchen fertig ist, muss er für ungefähr zwei Stunden abkühlen. Währenddessen kann man den Glühwein zubereiten. Natürlich kann man aber auch einen Gekauften verwenden oder, wenn es ohne Alkohol sein soll, Kinderpunsch oder Kirschsaft benutzen. Glühwein, Tortenguss und Zucker kalt vermischen und dann kurz aufkochen.

Den fertigen Tortenguss noch heiß auf dem Cheesecake verteilen und mit der Dekoration beginnen. Ich habe Granatapfelkerne, Himbeeren, Mandelblättchen, Sternanis und Rosmarin verwendet. Aber man kann auch andere Deko verwenden oder ganz weg lassen. Von der Dekoration kann alles bis auf Rosmarin und Sternanis mitgegessen werden. Die beiden Gewürze sollte man vor dem Verzehr entfernen.

TIPP: Der Weihnachts-Cheesecake mit Glühweinguss lässt sich hervorragend vorbereiten und dann bis zum Servieren kalt stellen. Noch lauwarm schmeckt er aber auch super lecker!


Weihnachts-Cheesecake mit Glühweinguss

{Links in meinen Beiträgen können Affiliate-Links sein. Das bedeutet, wenn du auf diese Links klickst und Produkte, welche ich empfehle auch kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Hierbei fallen keinerlei zusätzliche Kosten für dich an.}
FOLLOW ME
InstagrambloglovinYouTubeFacebookSnapchatPinterest

Kommentare:

  • Anonym

    11. Dezember 2018

    Wow, das sind wirklich wunderschöne Bilder, liebe Anni. Da kriegt man richtig Lust aufs Nachbacken :-)! Weihnachtliche Grüße, Natalie

    reply...
  • 11. Dezember 2018

    Gaaaanz tolle Fotos!!! Schmeckt bestimmt aber auch ohne Deko gut 😉 (bin in Sachen Deko leider ungefähr das Gegenteil von Dir …).

    Meinst Du, der Vanillepudding in der Käsemasse ist wichtig für Geschmack oder Konsistenz? Kenne bisher nur Cheesecakes ohne, aber lasse mich gern inspirieren.

    Lieben Gruß
    Gunda

    reply...
  • 11. Dezember 2018

    Oh Dankeschön liebe Natalie!
    Freut mich so sehr!

    reply...
  • 11. Dezember 2018

    Danke Gunda! Ja, klar die Deko ist halt für das Auge. Könnte man aber auch weg lassen. Aber es ist wirklich nicht schwer. Versuch es mal. 🙂

    Ja der ist wichtig für Geschmack und Konsistenz. Probier es mal aus und sag mir dann Bescheid.

    LG

    reply...
  • 17. Dezember 2018

    Soooooo – ausprobiert!

    Hast Du einen Tipp, wie die Füllung beim Abkühlen nicht aufreißt?
    Bei mir gab es eine durchgehenden Krater. 😉

    Ansonsten habe ich Zucker in der Füllung vermisst! Hast Du wirklich nur den Vanillezucker verwendet oder evtl. die Zuckerangabe vergessen?
    Nach der Zugabe des einen Päckchens Vanillezucker und des Eintauchen meines Fingers in die Masse dachte ich auf jeden Fall "Nee, zu sauer …". Habe dann 100 g braunen Zucker hineingegeben – so war das Ergebnis geschmacklich gut.

    Den Glühweinguss werde ich beim nächsten Mal verdoppeln, dann dürfte das Ergebnis ziemlich genial sein.

    Lieben Gruß
    Gunda

    reply...
  • 17. Dezember 2018

    Puuuh, warum der reißt kann ich dir leider nicht sagen.
    weiterer Zucker kommt nicht rein, nur der Vanillezucker.

    Genau, man kann ja alles so abwandeln, wie es einem schmeckt! 🙂
    So soll es ja sein.
    Gutes Gelingen beim nächsten Mal!

    LG Anni

    reply...
  • Kathrin

    20. Dezember 2018

    Hallo Anni,
    hab heute Deinen Kuchen nachgebacken! Als ich die Bilder gesehen hab, dachte ich, dass ich den auch probieren muss ☺️ Zum Rezept: Fehlt in der Füllung die Zuckerangabe? Alle Probeesser haben das bemägelt (für mich ist das ganz ok wenn er nicht so süß ist)! Hatte keine Cremefine, habe stattdessen einen Becher Sahne genommen, lags an dem? Ist Cremefine von Haus aus süß?
    Trotzdem danke, diesen Kuchen wird es jetzt öfter geben ????

    Liebe Grüße

    reply...
  • 20. Dezember 2018

    Hallo Kathrin,

    nein, es kommt keiin zusätzlicher Zucker rein. Und nein, Cremefine ist nicht süß. Sahne kann man auch verwenden oder sogar Milch. Gar kein Problem.
    Du kannst ja beim nächsten Mal einfach etwas Zucker in die Füllung geben, wenn es nicht süß genug war. 🙂

    reply...
  • 24. Dezember 2018

    Hallo Anni, ich habe den Kuchen auch gerade (für heute Nachmittag zum Heiligabend- Kaffee) gebacken. Als ich von der Käsemasse nach dem Backen eine Gabelspitze probiert habe, fiel mir auf, dass die Masse überhaupt nicht süß, sondern fast schon salzig schmeckt. Erst dann merkte auch ich, dass in der Füllung gar kein Zucker ist. Hatte vorher einfach nach Rezept "drauf los" gebacken. Nun meine Frage- merkt man das am Ende, wenn man den Kuchen mit Boden und Glasur zusammen isst? Hab nun Angst, dass er nicht schmeckt…

    reply...
  • 24. Dezember 2018

    Also da gehört sonst kein weiterer Zucker rein. Verstehe nicht, warum er nach Salz schmeckt?
    Also es haben den Kuchen super viele nachgebacken und alle waren begeistert.

    reply...
  • 25. Dezember 2018

    Hat am Ende mit der Glasur doch geschmeckt 🙂 Frohe Weihnachten!

    reply...

Schreibe einen Kommentar