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Sundays are good for the Soul

Sonntag, 24. Juni 2018

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Sonntage sind gut für die Seele. Ja, das sind sie in der Tat. Und ich kann momentan sowieso jede Ablenkung gebrauchen, um mich ein bisschen vom dem ganzen Ballast weg zu schieben und abzugrenzen. Es funktioniert zwar nicht wirklich gut, aber ich versuche es wenigstens. Am Sonntag versuche ich mir Zeit für mich zu nehmen, einfach eine Me-Time einzulegen und abzuschalten. Könnt  Ihr Euch noch an den Post vom letzten Jahr erinnern? "Me Time - wie ich entschleunige und abschalte" dieser Post hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich muss jetzt einfach mehr an mich denken und das tun, was mir gut tut. Nicht zu viel überlegen und mir den Kopf zerbrechen. Das bringt sowieso alles nichts und zieht mich nur noch mehr runter.




NESCAFÉ Dolce Gusto hat mich vor einiger Zeit gefragt, wie mein "echter Kaffeemoment" aussieht. Und da musste ich gar nicht lange überlegen, denn im Augenblick tut es mir einfach gut, mit einer Tasse Kaffee im Garten zu sitzen und nichts zu machen, im Homeoffice zu arbeiten und in einer kurzen Pause einen Kaffee zu trinken oder mir am Sonntagmorgen ein leckeres Frühstück herzurichten, um den Tag gemütlich zu starten und dann komplett im Bett zu verbringen und nur aufzustehen, wenn es wirklich nötig ist. Am Sonntag hatte ich eigentlich schon immer meinen freien Tag. Wo ich mal nichts für den Blog gemacht  und den Laptop zu gelassen habe. Das muss auch mal sein. Früher habe ich diese Zeit für mich gebraucht, aber jetzt im Moment noch viel, viel mehr. Ich muss meine Akkus wieder auftanken und tue gerade all das, was mir gut tut und mache auch einfach mal gar nichts. Mein Bett ist mein Wohlfühlort. Ich liebe es, mich in viele flauschige Kissen zu kuscheln, schöne Filme oder Serien zu schauen und nebenbei ein bisschen was zu essen. Klar, wenn schönes Wetter ist, sollte man auch ein bisschen raus gehen, aber bei schlechtem Wetter und Regen, kann ich mir nichts besseres vorstellen, als einen kompletten Tag im Bett zu sein. 




Das sind einfach Me-Momente. Kein Make-Up, die Haare nicht gemacht, bequeme Klamotten und  frei von allem sein. Ihr wisst ja, dass ich sowieso ein natürlicher Mensch bin und mich auch sehr oft ungeschminkt und nicht auf gestylt zeige. Klar mache ich mich auch gerne hübsch und putze mich raus, aber ich brauche das alles eigentlich nicht wirklich. Das sind doch alles nur materielle Dinge und irgendwelche Sachen, die uns im Umkehrschluss belasten. Ich bin gerne ungeschminkt und renne auch mal in Jogginghose und meinen pinken Pantoffeln zum Einkaufen. Warum auch nicht? Was ist schlimm daran. Vielleicht nicht gerade am Sonntag, aber wenn ich das Haus nicht unbedingt verlassen muss, mache ich es mir gemütlich.




Ich war im Sommer, am Morgen nach dem Gassi gehen, so gerne mit Max auf der Terrasse gehockt. Habe meinen Kaffee bzw. Cappuccino getrunken, meine Gedanken sortiert und geplant, was den ganzen Tag so ansteht. Jetzt sitze ich alleine da und denke an meinen kleinen Wuschelhund und muss mich dann zusammenreißen, nicht wieder in Tränen auszubrechen, weil alles noch so sehr weh tut. Ich versuche diese Routine aber irgendwie beizubehalten, denn es erinnert mich an ihn und all die schönen Momente, die wir zusammen hatten. Es ist nicht leicht und irgendwie quäle ich mich auch damit, aber auf der anderen Seite zaubert es mir ein Lächeln ins Gesicht, weil ich ihn so sehr geliebt habe und er einfach mein ein und alles war.



Mit manchen Lebensmitteln, Getränken, Orten, Situationen, Liedern, usw. verbindet man gewisse Dinge und holt sie sich immer wieder in Gedanken. Egal, ob sie erfreulich oder traurig sind. Alles was in unserem Leben passiert ist ein Teil von uns. Man kann nichts ausradieren oder löschen, auch wenn man das in so einer schweren Zeit, gerne manchmal tun würde. Bei mir ist es eben dieses Ritual mit Max gewesen und gerade der "lazy Sunday" im Bett. Ich für mich habe verstanden, dass ich jetzt einfach einen Gang zurück schalten, auf mich achten, vielleicht auch eine Auszeit nehmen muss. Ich habe sehr viele Nachrichten von Euch bekommen, die mir wirklich unter die Haut gegangen sind. Dafür möchte ich Danke sagen. Es ist nicht selbstverständlich, einer fremden Person wie mir, solche Geschichten zu erzählen und mich damit etwas aufzubauen, meine Trauer zu bewältigen, neue Wege aufzuzeigen oder mir einfach eine Portion Kraft und Liebe zu schicken.

Vielleicht kann ich bald eine neue Routine (wie mit Max) für mich und meinen Kaffeemoment finden. Bisher habe ich das noch nicht, aber ich gebe mir einfach Zeit und vielleicht kommt es dann auch von ganz alleine...


{Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit NESCAFÉ Dolce Gusto* entstanden.}

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Kommentare :

  1. Immer wenn ich deinen Post lese muß ich fast weinen, weil ich mich so gut in dich rein versetzen kann. Aber in der Trauer hilft einfach nichts. Nur die Zeit macht es erträglicher. Ich drücke dich ganz fest 😘

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  2. Liebe Anni,

    ich kann dich so gut verstehen ��!! Ich hatte dir ja bereits auf Instagram geschrieben, dass unser Sammy so unglaublich viel Ähnlichkeit mit deinem Max hatte. Sowohl äußerlich als auch innerlich, denn auch das was ich über Maxs Charakter gelesen habe, passt so gut auf unseren Sammy, der z. B. auch überhaupt nicht gerne geschmust hat, der sich aber andererseits so gerne bei mir eingekuschelt hat, wenn er meine Nähe brauchte. Und auch sonst hat mich unser Sammy auf Schritt und Tritt begleitet und hat sich immer dort niedergelassen, wo ich war, so wie Max bei dir. Leider mussten wir Sammy im Dezember mit 15 1/2 Jahren aufgrund eines schweren Nierenversagens gehen lassen. Wir hatten eine wunderschöne Zeit mit ihm und Gott sei Dank wurde ihm ein langes Leben geschenkt, aber er war für uns alle wie ein Kind (ich habe immer gesagt, dass er mein erstgeborener Sohn ist) und ohne ihn ist nichts mehr so, wie es mal war ��. Ich versuche nun auch, mir durch Momente, die wir sonst gemeinsam erlebt haben, das Gefühl seiner Nähe zurückzuholen und ich glaube auch wirklich, dass er bei mir ist. Ich lege mich aufs Sofa und fühle, dass er sich bei mir ankuschelt, ich gehe unsere Runde spazieren und fühle, dass er neben mir herläuft, und ich spüre seine Nähe, wenn ich nachts im Bett liege und an ihn denke. Er ist einfach da und das tröstet mich.

    Nun bekommen wir in 2 Tagen unsere kleine Sunny, die wieder etwas Leben in unser Haus bringen soll. Es wird nicht dasselbe sein, wie mit Sammy, und sie wird ihn niemals ersetzen können, aber ich hoffe, dass eine neue, liebevolle Freundschaft entsteht und Sammy uns dabei begleitet ����

    Liebe Anni, wir kennen uns nicht, aber ich drücke dich auf diesem Wege ganz feste ��. Es tut mir so leid, dass dein Max dich so früh verlassen musste, aber ihr hattet eine unglaubliche intensive Zeit mit ganz viel Liebe. Bei dir hatte er ein glückliches Leben, du hast
    alles für ihn getan und warst immer für ihn da.

    Irgendwann werdet ihr euch wiedersehen ��❣️

    Liebe Grüße
    Kira (land_herz)

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