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Eure Fragen zum Thema "Garten & Terrasse" - Teil II

Sonntag, 22. Juli 2018

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Heute gibt es den zweiten Teil Eurer Fragen zum Thema "Garten & Terrasse", den ersten Teil gibts hier zum Nachlesen. Es freut mich wirklich so sehr, dass die Haus und Garten Beiträge so super bei Euch ankommen. Ich gebe mir wirklich die größte Mühe, alles so gut wie möglich auf zu arbeiten und ausführlich zu erklären. Falls es aber doch mal Unklarheiten gibt, dann fragt einfach.
Da so viele Fragen von Euch kamen, habe ich mich dazu entschieden, den Beitrag aufzuteilen, denn sonst hätte es wohl den Rahmen gesprengt. Ich wollte mich auch nochmal für das ganze tolle Feedback von Euch zum Garten bedanken. Es macht einen wirklich sehr stolz, wenn man so für seinen Garten gelobt wird. Allerdings ist es wirklich harte Arbeit und dauert Jahre, bis alles so schön ist. Nach oben ist aber immer Luft und in 10 Jahren wird der Garten wohl erst ganz fertig und eingewachsen sein. Im Moment ist ja alles noch in den Kinderschuhen und muss erst einmal zusammen finden. Und auch ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu, sammle Erfahrungen und setze Stück für Stück alles zusammen. Es macht einfach sehr viel Spaß im Garten zu arbeiten, herum zu werkeln und am Ende des Tages zu sehen, was man fertig gebracht hat. Außerdem gibt einem ein Garten so viel mehr als Bäume, Sträucher und Blumen. Er lässt uns zur Ruhe kommen, entspannen und einfach die Zeit genießen. Eine Leserin hat mir diese Zeilen geschrieben und ich finde, die treffen es perfekt. "Ein Garten ist zum Abschalten, Innehalten, die Gedanken fließen lassen.. er lässt das Herz hüpfen und die Seele singen." Wenn das nicht zu 1000 % stimmt. Ich wüsste nicht, was ich ohne diesen Garten machen würde. Er schenkt mir so unglaublich viel Kraft, Mut und Lebensfreude. Auch wenn er mir viel Arbeit, Schweiß und Tränen gekostet hat, das war es alles wert.



Es würde mich auch freuen, von Euren Erfahrungen mit der Gartengestaltung zu hören. Wie Ihr was angegangen seid, welche Probleme es gab, was Ihr noch vor habt und was Eure Lieblingspflanzen sind? Ich finde es einfach toll, neue Inspiration zu sammeln und die dann für sich umzusetzen. Außerdem macht es mich glücklich, wenn ich Euch mit meinen Erfahrungen helfen kann und Ihr durch mich vielleicht neue Ideen bekommt und diese dann auch verwirklicht. Und schreibt mir bitte auch, welche Gartenthemen Euch noch interessieren oder Ihr mehr darüber lesen wollt.

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Hast du Tipps für Gartenanfänger, die nicht viel Ahnung haben? Schöne Pflanzen, die toll aussehen und einfach zu pflegen sind?
Also da ich bis vor ein paar Jahren auch noch Gartenanfänger war kann ich sagen, dass man sich wirklich viel bei den Eltern, Nachbarn, Freunden, im TV, Internet und Gartengeschäften abschauen kann. Wenn ich zu irgendetwas Fragen hatte, habe ich als erstes meine Eltern befragt, wenn die keine Antwort wussten das Internet. Am Schluss spielt auch ein bisschen Bauchgefühl und Intuition mit rein. Man muss vieles einfach ausprobieren, um zu sehen wie man was am besten macht. Ich mag sehr gerne Lavendel, Hortensien, Oleander, fette Henne, Phlox, Steingartengewächse, Stockrosen und blühende Stauden und Sträucher. Es ist schwer zu sagen, was für Anfänger geeignet ist, denn man muss alle Pflanzen wässern und pflegen. Und es kommt auch immer darauf an, ob man einen großen oder kleinen Garten hat, Balkon, Terrasse, Kübelpflanzen oder Freiland. Um hier eine genaue Empfehlung aussprechen zu können, bräuchte ich einfach mehr Infos.

Wie pflegt Ihr den Rasen + Dünger? Wie verhindert Ihr, dass Moos im Rasen wächst?
Wir haben den Rasen damals mit dieser Mischung angesät und sind super zufrieden damit. Vor ein paar Jahren, war dieser extrem heiße Sommer und natürlich mussten wir genau zu diesem Zeitpunkt den Rasen anlegen. Nachdem die Zisterne mit 5000 Litern innerhalb von ein paar Tagen leer war, mussten wir noch Wochenlang mit Trinkwasser gießen, sonst wäre der Rasen kaputt gegangen. Wenn man einmal angefangen hat, darf man nicht mehr aufhören, sonst war alles für die Katz. Man sollte den Rasen im Frühjahr, Sommer und Herbst düngen. Hierfür gibt es spezielle Dünger, die jeder auf seinen Rasen abstimmen sollte. Hierfür am besten eine Bodenprobe nehmen und analysieren lassen. So weiß man genau, was der Rasen braucht: Stickstoff, Kalium, Phosphor, Sand, usw. auch hier ist eine Pauschalaussage wieder schwierig. Was ich Euch aber sagen kann, düngt mit einem Streuwagen, so bekommt jeder Bereich gleich viel ab. Wenn sich Moos oder Unkraut bildet, kann man das auch mit speziellen Mitteln bekämpfen. Ist nach dem Winter viel abgestorbenes Gras und Moos im Rasen, sollte man mit einem Vertikutierer den Rasen entlüften und kahle Stellen neu ansäen. Wir mähen mit einem Rasenmäher mit Fangkorb und haben keinen Rasenmähroboter. Einmal die Woche wird also gemäht, wenn der Rasen lang genug ist. In Phasen mit heißen Temperaturen, wird natürlich nicht gemäht, sonst würde der Rasen verbrennen.

Welches Gemüse pflanzt du an?
Bisher habe ich folgendes Gemüse angepflanzt: Zucchini, Karotten, Tomaten, Brokkoli, Blumenkohl, Paprika, Kopfsalat, Rucola und Spinat. Obst gibt es: Erdbeeren, Himbeeren, Physalis, Rhabarber, Johannisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und zwei Apfelbäume. An Kräutern habe ich im Garten: Petersilie, Maggikraut, Basilikum, Oregano, Schnittlauch, Thymian, Zitronenmelisse, Minze, Rosmarin.

Hast du Tipps zu Kräutern?
Ich habe meine Kräuter in eine große Zinkwanne gepflanzt und da wachsen sie wirklich sehr gut. Man sollte aber etwas darauf achten, dass man passende Kräuter zusammenpflanzt, da nicht alle Kräutersorten gleich viel Wasser oder den selben Standort mögen. Also am besten zwei Zinkwannen oder das Behältnis Eurer Wahl bepflanzen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass selbst ausgesäte Kräuter robuster sind und länger halten. Zum Überwintern stelle ich die Zinkwanne in die Garage bzw. das Carport.

Welche Gartengeräte braucht man bzw. sind ein Must-Have, wenn man einen Garten hat?
Ich gehe jetzt mal von mir aus und zähle einfach auf, was wir uns über die Jahre alles angeschafft haben:
Es ist wirklich so, man merkt erst, was man braucht, wenn man es benötigt. Viele Werkzeuge haben wir gekauft, viel haben wir aber auch von Eltern oder Großeltern bekommen. Also bevor man in den Baumarkt fährt, einfach mal nachfragen, ob etwas doppelt oder zu viel vorhanden ist. Nur so als Tipp!



Welche Pflanzen sind gut für Sonne / Schatten geeignet?
Da bei uns im Garten eigentlich den ganzen Tag lang Sonne ist und es teilweise wirklich runter brennt, kann ich da jetzt gar nicht so wirklich Tipps geben, denn die Pflanzen müssen damit zurechtkommen und bisher tun sie das auch. Wenn man Pflanzen kauft ist auch immer auf dem Etikett angegeben, was die Pflanze als Standort bevorzugt. Bei uns werden aber zu 99 % Pflanzen und Stauden angeboten, die hier einwandfrei wachsen. Welche Pflanzen Sonne lieben und wir im Garten haben sind: Lavendel, Oleander, Yucca Palme und das Zitronenbäumchen. Pflanzen die eher Schatten bzw. Halbschatten bevorzugen sind Hortensien, Rosen, Farn, Zuckerhutfichte, Muschelzypresse, Rhododendron und Azalee. Aber wie gesagt, ich bin kein Experte, aber mit der Zeit bekommt man raus, wo sich welche Pflanzenart wohl fühlt und notfalls kann man sie ja auch versetzen.

Welche Topfpflanzen empfiehlst du für die Terrasse, die auch Pflegeleicht sind?
Ich glaube Gräser sind hier ganz groß in Mode. Für mich jetzt persönlich nichts, da es zu uns nicht so gut passen würde. Wir haben im Kübel: Oleander, Lavendel, Hortensien, Buchse, Rosen, Brautmyrte, Zickzackstrauch. Hier auch wieder, es kommt auf den Standort an. Wasser und Pflege brauchen die Pflanzen alle. Und in so heißen Perioden jeden Tag. Unsere Oleander im 70 cm Top gieße ich manchmal 2 Mal am Tag.

Wie pflegst du die Terrasse und hälst Unkraut und Moos fern?
Wir haben ja Pflaster und das wurde mit einem speziellen Sand gegen Unkraut ausgesandet. Bringt aber gar nichts und man muss wirklich alles raus zupfen bzw. entfernen. Das ist bei so großen Terrassen wirklich aufwendig, lohnt sich aber. Man sollte auf keinen Fall mit dem Dampfstrahler ran (hat uns zumindest der Mann von der Pflaster-Firma gesagt), da sonst die Oberfläche des Pflasters aufgeraut wird und noch anfälliger für Moos und Dreck ist. Das Geheimrezept ist also, regelmäßig vom Unkraut bzw. Moos befreien, fegen und Laub und Pflanzenreste sofort entfernen.

Wie hast du die Pflanzen für Euren Garten ausgerichtet?
Ich habe mal irgendwo gesehen, bzw. gelesen, dass man immer Dreiecke bilden soll. Also quasi hinten die größten Pflanzen und nach vorne bzw. zur Seite werden sie immer kleiner/niedriger. Macht vollkommen Sinn und sieht auch viel besser aus. Also große bzw. hochwachsende Pflanzen nach hinten pflanzen und niedrigere Gewächse im Vordergrund behalten. Wahrscheinlich klappt das aber nicht immer, aber dann kann man auch das Beste daraus machen und die Pflanze als Abtrennung oder Sichtschutz verwenden.
Ansonsten steht unser Haus (fränkischer Baustil) mit dem First von Osten nach Westen. Ich hoffe, man versteht was ich meine? Wenn nicht, einfach mal googeln. Der Garten ist also zur Süd- und Westseite ausgerichtet und wir haben den ganzen Tag Sonne. Auf der Westseite ist nur eine Ligusterhecke, die ziemlich anspruchslos ist und auf der Nordseite war bisher noch nichts, da hier erst der neue Nachbar anschließen musste.

Was ist für den Garten noch geplant?
Oh es ist noch jede Menge geplant. Die Nordseite des Gartens muss angelegt, der Zaun aufgestellt und auch noch ein Stück gepflastert werden. Dann möchte ich zwei Rankbögen anbringen, einmal an der West- und einmal an der Nordseite. Auch mit einem Sonnensegel liebäugle ich seit diesem Jahr. Ein Garten- oder Schwimmteich wäre toll oder vielleicht sogar ein Pool. Ich träume schon immer von einem Garten- bzw. Gewächshaus und möchte auch gerne einen Kompost aufstellen. Und dann gibt es einfach viele Kleinigkeiten, die man so jedes Wochenende ein bisschen macht. Größere Projekte brauchen immer etwas Vorlauf und Planung. Ob und wie das alles überhaupt umgesetzt wird, steht aber noch in den Sternen.

HIER GEHTS ZU TEIL I
Eure Fragen zum Thema "Garten & Terrasse" - Teil I


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Joghurt-Schoko-Yogurette Eis

Donnerstag, 19. Juli 2018

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Ich wollte schon so lange Eis selbst machen. Allerdings habe ich es immer etwas vor mir her geschoben. Warum weiß ich jetzt auch nicht mehr so genau, denn es geht eigentlich ganz einfach und lecker ist es auch. Zudem habe ich zwei meiner liebsten Eissorten vereint. Joghurt und Schokolade. Hach, diese Kombination ist einfach ein Traum und ich esse diese Eissorten sooo gerne. Und warum sollte man Joghurt und Schokolade nicht einfach verbinden? Es muss aber noch etwas Knackiges dazu. Also habe ich ein paar Yogurette Riegel mit rein gegeben, für das gewisse Etwas! Ich habe das Eis ohne eine Eismaschine gemacht. Geht auf jeden Fall, für das nächste Mal werde ich mir aber wohl eine zulegen. Geht noch schneller und es wird vermutlich noch viel, viel leckerer.





Ohne eine Eismaschine ist es einfach ein kleines bisschen zeitintensiver, da man öfter mal umrühren muss, damit sich keine Eiskristalle bilden. Aber so kann man auch nach und nach mitverfolgen, wie das Eis entsteht und immer mal wieder naschen. Ich habe mir gedacht, da draußen gibt es sicher auch jede Menge Joghurt-Schokolade-Eis Liebhaber, deswegen erkläre ich Euch Schritt für Schritt, wie Ihr das Joghurt-Schoko-Yogurette Eis herstellen könnt. Bei diesen heißen Temperaturen momentan gibt es doch nichts besseres, als mit einem Eis auf der Terrasse oder dem Balkon zu sitzen und die Sonne zu genießen oder? Lasst es Euch schmecken und erzählt mir, wie Ihr die Kreation fandet.

Zutaten für 4 – 6 Portionen:
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Limettensaft
  • 4 EL heißes Wasser
  • 500 g griechischer Joghurt (mind. 10 % Fett)
  • 100 ml Schlagsahne
  • 50 g Kuvertüre
  • 10 Riegel Yogurette (gekühlt)

Zubereitung:
Für die Zubereitung des Joghurt-Schoko-Yogurette Eises benötigst du nicht zwingend eine Eismaschine, du kannst das Rezept auch ganz ohne herstellen und einfach deinen Gefrierschank verwenden. Falls du aber eine Eismaschine hast, nimm diese gerne zur Hand. So gelingt das Eis zu 100 %.



SCHRITT 1
Mit einem Schneebesen wird der Zucker im heißen Wasser aufgelöst. Danach kommt der Limettensaft und Joghurt dazu. Alles glatt rühren, in eine Schüssel geben und in den Gefrierschank stellen (bis alles gefroren ist, kann es 2 – 4 Stunden dauern. Während dieser Zeit muss die Masse alle 30 Minuten umgerührt werden.)



SCHRITT2
Währenddessen bereitet man schon einmal die Schokomousse vor. Hierfür werden zwei Yogurette-Riegel mit der Kuvertüre geschmolzen (Wasserbad oder Microwelle) und danach auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Sahne steif schlagen und die flüssige Schokolade unterrühren. Die Schokoladenmischung kommt in den Kühlschrank. Nun werden die restlichen 8 Yogurette-Riegel der Länge nach halbiert und in kleine Stückchen geschnitten. Die Schokoriegelstückchen werden zum Ende der Gefrierzeit unter die Joghurtmasse gemischt.



SCHRITT 3
Wenn das Joghurteis gefroren ist, wird es abwechselnd mit der Schokomousse in eine Form geschichtet (2:1) und nochmal für eine Stunde in den Gefrierschrank gegeben. Danach könnt Ihr Euer Joghurt-Schoko-Yogurette Eis genießen!



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Johannisbeer-Schoko-Muffins mit Walnüssen

Dienstag, 17. Juli 2018

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Vor einigen Jahren, als ich noch in meinem Beruf als Industriekauffrau gearbeitet habe, hat mir eine liebe Kollegin einen Topf mit Johannisbeeren mitgebracht. Da war die Pflanze vielleicht 30 cm hoch, wenn überhaupt. Als der Garten angelegt wurde, habe ich den Stock dann eingepflanzt und mittlerweile ist er schon gute 1,50 m hoch und trägt schon seit zwei Jahren Früchte. Eigentlich bin ich kein Johannisbeeren Fan, aber seit die Beeren reif sind, nasche ich immer wieder davon, wenn ich den Garten gieße. Die Beeren sind groß, rot und haben einen süß-säuerlichen Geschmack. Eigentlich dachte ich, die restlichen Beeren hole sich die Vögel, aber falsch gedacht. Letzte Woche, als ich gerade dabei war die reifen Himbeeren abzuernten, fielen mir wieder die Johannisbeeren ins Auge. Ich hatte noch eine große Schüssel, die leer war, also pflückte ich den Strauch leer. Knapp 1,5 Kilo hatte ich auf der Waage, als ich mit Waschen und Putzen fertig war. "Nur, was mache ich jetzt mit den ganzen Johannisbeeren?" Einen Teil würde ich zu Marmelade verarbeiten (ja, ich liebe Marmelade!) und der andere Teil wird zu einem Kuchen verarbeitet.





Ich durchforstete meine Rezeptbücher und das Internet, bis ich ein Rezept fand, welches mir gut gefiel. Allerdings wandelte ich es wieder so ab, wie es mir gefiel. Ich hatte noch Walnüsse übrig und seit Weight Watchers backe ich lieber mit Halbfettmargarine als mit Butter. Aber gerade das ist ja das Schöne am Kochen und Backen. Man kann alles so zubereiten, wie man es gerne möchte. Und am Schluss kommt meist etwas super Leckeres dabei raus. Also habe ich aus den restlichen Beeren,  Johannisbeer-Schoko-Muffins mit Walnüssen gemacht. Die Muffins sind super locker geworden, waren außen schön knusprig und das Zusammenspiel von den Walnüssen und der Johannisbeeren war einfach perfekt. So mag ich es am liebsten. Ich habe 6 große Muffins und 12 Mini Muffins gebacken. Der Teig reicht aber auf jeden Fall für 12 große Muffins, 24 Mini Muffins oder eine Springform. Einen Gugelhupf könnte man aber sicher auch backen. Einfach mal ausprobieren. Aber mal ganz abgesehen davon, in welcher Form Ihr die Johannisbeer-Schoko-Muffins mit Walnüssen backt. schmecken tun sie immer!





Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch auf dem Smartphone oder Tablet.

Zutaten:
  • 200 g Johannisbeeren
  • 100 g Zartbitter Kuvertüre
  • 1 EL Back Kakao
  • 80 g Walnüsse
  • 180 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 3 Eier
  • 125 g Halbfettmargarine
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas Puderzucker

Zubereitung:
Johannisbeeren unter kaltem Wasser waschen und anschließend mit einer Gabel von den Rispen streifen. Das geht schnell und einfach.  Die Kuvertüre mit der Halbfettmargarine in eine Schüssel geben und in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad schmelzen, bis sich alles gut verbunden hat. Danach den Zucker und Vanillezucker darin auflösen und etwas abkühlen lassen. Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel sieben und mit den Eiern und der Schoko-Margarine-Mischung verrühren. Die Walnüsse hacken und zum Teig geben. Nun 2/3 der Johannisbeeren vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Nicht mehr das Rührgerät oder die Küchenmaschine verwenden, da sonst die ganzen Beeren zerplatzen würden.
Backofen vorheizen und danach die Muffinbleche ausfetten und mit Mehl bestäuben. Oder Ihr setzt einfach Muffinförmchen ein, dann gehen die Muffins nach dem Backen zu 100 % aus der Form. Den Teig löffelweise in die Mulden verteilen. Die restlichen Johannisbeeren darauf verteilen und bei 180°C für 30-35 Minuten backen. Es kommt darauf an, welche Form Ihr verwendet. Im Zweifel macht Ihr einfach die Stäbchenprobe (Mit einem Schaschlik Spieß in den Muffin stechen und heraus ziehen. Klebt noch Teig daran, sind sie nicht fertig und müssen noch weiter backen. Ist kein Teig mehr daran, sind sie fertig und können aus dem Ofen geholt werden.).
Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

TIPP: Wer mag kann die Muffins vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Besonders gut schmecken sie, wenn sie noch lauwarm sind.






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Eure Fragen zum Thema "Garten & Terrasse" - Teil I

Sonntag, 15. Juli 2018

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Ich bin ein Landei und könnte mir niemals ein Leben in der Stadt vorstellen. Ich habe schon immer einen Garten gehabt und konnte zu jeder Zeit raus. Als ich dann in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, hatte ich zwar einen Balkon aber keinen Garten und das hat mir all die (6) Jahre sehr gefehlt. Auch wenn ich jederzeit zu meinen Eltern oder Großeltern in den Garten konnte, es ist doch etwas anderes. Schon seit ich denken kann, hatte ich den Traum im Kopf, irgendwann ein eigenes Haus mit einem Garten zu haben. Und irgendwann hat sich der Traum auch erfüllt. Allerdings war dafür viel harte Arbeit und Durchhaltevermögen nötig. Man muss sehr viele Abstriche machen und auf Dinge verzichten. Aber am Schluss ist das alles Nebensache, denn man hat sich etwas aufgebaut und kann sagen: "Das ist mein Haus, mein Garten, mein Leben." Und das ist das unbeschreiblichste Gefühl auf der ganzen Welt.



Vor einiger Zeit habe ich Euch gefragt, welche Fragen Ihr zum Thema Haus & Garten habt. Es kamen unglaublich viele Nachrichten von Euch zurück und ich werde versuchen alle so gut es geht zu beantworten. Allerdings muss ich vorne weg sagen, ich bin ganz und gar kein Gartenprofi und wir haben eigentlich alles selbst gemacht und uns beigebracht. Und ich sage ganz bewusst "wir" und "uns" denn Matze und ich, haben das ja alles zusammen gemacht. Für uns war es nach dem Einzug wichtig, schnellst möglich den Garten fertig zu bekommen, zumindest soweit, dass man einfach mal raus gehen kann, ohne im Dreck zu stehen. Deswegen waren für uns die Terrassen und der Rasen die ersten Punkte, die abgearbeitet werden mussten. Nach und nach hat sich dann der Rest dazu entwickelt. Die Böschungen, die Natursteinmauern, die Pflanzen und Hecken, die Gemüsebeete, usw. das kam alles nach und nach. Und da wir alles komplett selbst gemacht haben, kann man eben nicht alles auf einmal bzw. in einem Jahr machen. Und es wird auch noch eine Weile dauern, bis wirklich alles fertig gestellt ist. Da man auch immer wieder auf Helfer oder verschiedene Dinge angewiesen ist. Aber es macht ja auch Spaß, wenn man jedes Jahr verschiedene Projekte angreifen und fertig stellen kann. Ich teile heute also meine Erfahrungen mit Euch und vielleicht helfe damit ja auch dem einen oder anderen ein Stück weiter bei der Gartenplanung. Falls es noch zusätzliche Fragen gibt, schreibt mir gerne, dann nehme ich diese noch mit auf.

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Wie hab Ihr den Garten und die Außenanlagen geplant. Gab es ein festes Konzept? 
Um ehrlich zu sein gab es gar kein Konzept, geschweige denn einen Plan. Wir hatten zwar eine Vorstellung, wie alles ungefähr werden soll, aber das hat sich dann mit der Zeit, nach und nach entwickelt. Zuerst wurden die Natursteinquader gesetzt, um die immensen Höhenunterschiede auszugleichen. Dann wurden die Terrassen angelegt und Treppen gesetzt. Anschließend konnten wir pflastern und den Zaun ziehen. Und erst als das alles fertig war, kam der Garten bzw. Rasen. Wir wollten einfach endlich raus gehen können. Und haben uns das auch sehr für Max gewünscht, denn das Schlimmste war, dass er immer irgendwo angebunden sein musste, weil wir noch keinen Gartenzaun hatten. Im ersten Schritt haben wir also Massen an Humus aufgeschüttet und schon ein bisschen den Garten geformt. Wo sollen Böschungen hin, usw. Wir haben uns da einfach an der Landschaft bzw. Hang orientiert. Dann wurde Rasen angesät und nach ein paar Wochen hatten wir es schön grün. Das war fürs erste Jahr dann auch genug und es ging erst im Nächsten weiter. Hier wurden dann Hecken gepflanzt, die Böschung an der Terrasse begrünt und auch die letzten Natursteinquader an der Westseite gesetzt. Als wir hier fertig waren, haben wir wieder sehr viele Sträucher und Pflanzen eingesetzt, eine Rasenkante gezogen und einfach nach und nach alles etwas grüner gemacht. Letztes Jahr haben wir unsere ersten Bäume gepflanzt, eine kleine Treppe in den Beerengarten gebaut und die Gemüsebeete angelegt. Für unsere Obere Terrasse haben wir zwei riesige Oleander besorgt und hatten hier auch endlich den lang ersehnten Sichtschutz. Dieses Jahr ist bisher nicht ganz so viel im Garten passiert. Eher nur Kleinigkeiten. Weil wir warten mussten, bis unsere Nachbarn die Nordseite auffüllen und dann auf einem Niveau mit uns sind. Nun kann auch hier weiter gemacht werden. Zaun, Rasenkante, Pflaster, Pflanzen, Kompost, usw.
Ihr seht also, wir haben alles über Jahre entwickelt und angelegt. Man hat immer Ideen im Kopf bzw. eine Vorstellung. Einen Plan haben wir nicht benötigt.

Hast du Tipps für die Gartenplanung?
Stellt Euch am besten mal in den Garten und seht Euch alles genau an. Wie ist der Garten ausgerichtet (Himmelsrichtungen), wann ist wo Sonne bzw. Schatten, gibt es Bäume, wollt Ihr ein Garten- oder Gewächshaus, Gemüsebeete, eine Grillstelle, wo soll die Terrasse hin, Bodenbeschaffenheit, Hang oder Flachland, wie viel Zeit habt Ihr, Rasenmähroboter oder selber mähen, Bewässerungssystem oder mit dem Schlauch gießen, usw. Macht Euch eine Liste, was Ihr wollt, bzw. was Euch wichtig ist. Ihr könnt auch einen Plan erstellen oder mal online nach Gartenplanern suchen, da gibt es ein paar ganz gute, überlegt einfach mal drauf los. Und wenn Ihr gar nicht weiter wisst, geht in ein Gartencenter oder Gärtnerei, oft werden hier auch solche Dienste wie Landschaftsplanung bzw. Gartengestaltung angeboten.
Um Inspiration zu bekommen, sind wir viel spazieren gegangen, haben uns andere Gärten und Gartensendungen angeschaut. Hier sieht man wirklich viel und kann für sich entscheiden, was man möchte und was nicht.

Wie viel Budget hattet Ihr für die Gartengestaltung?
Ein wirkliches Budget hatten wir uns nicht gesetzt. Da der Garten aber in Hanglage ist und wir sehr viel abstützen mussten, hat das schon eine Menge Geld verschlungen. Genau ausgerechnet habe ich es aber nie, ich denke aber, dass es ein mittlerer fünfstelliger Betrag ist. Es kommt auch immer auf die Größe und Beschaffenheit an, wie viel man ausgeben muss, bzw. was man ausgeben möchte. Da wir so gut wie alles selbst gemacht haben, haben wir hier sehr viel einsparen können. Aber dann dauert es eben auch. Das war uns aber egal, denn man bekommt ja immer wieder neue Ideen und Eindrücken und kann so alles mit einfließen lassen.



Wie habt Ihr die Steintreppe bepflanzt?
Die Steintreppe haben wir mit großen Granitpflastersteinen abgeteilt und anschließend mit Lavendel bepflanzt. Die Spalten zwischen den großen Natursteinquadern habe ich mit allen möglichen Arten von Steingartengewächsen bestückt. Nach knapp 3 Jahren sieht es schon viel schöner aus als ganz am Anfang. Aber es braucht trotzdem seine Zeit. Außerdem heizen sich die Steine bei Sonne unglaublich auf und die Pflanzen brauchen sehr viel Wasser.

Was tut Ihr gegen Schädlingen im Garten?
Bisher hatten wir nur eine Maus, die wir mit einer Falle gefangen haben. Mit Läusen hatte ich nur bei einer Rose zu kämpfen, hier haben wir dann mit einer selbstgemischten Lauge von meiner Mama etwas gespritzt und dann war es wieder gut. Dieses Jahr waren die Oleander von einem Pilz befallen, deswegen musste ich sie radikal zurechtstutzen, was mir wirklich das Herz bluten ließ. Mittlerweile haben sie sich aber wieder erholt und dank des neuen Malz-Düngers, treiben sie gerade wieder wie verrückt! Ich habe mich in der Gärtnerei beraten lassen und bin wirklich begeistert von dem Dünger. Ich habe wirklich alles im Garten damit gedüngt und jede Pflanze hat sofort mit einem Wachstumsschub oder reicher Blütenpracht darauf reagiert.
Ansonsten sind wir von Maulwürfen, Wühlmäusen und Insekten bzw. Schädlingen allgemein verschont geblieben und ich hoffe, das bleibt auch so. Gut, Nacktschnecken sammle ich ein bzw. lege Schneckenkorn aus, aber das ist ja normal und man wird es kaum schaffen, diese Tierchen aus seinem Garten zu verbannen.

Sind Euch Fehler bei der Gartenplanung passiert bzw. was hättest du im Nachhinein anders gemacht?
Ich glaube wirklich, dass ich nichts anders gemacht hätte. Das einzige worüber ich mich sehr aufgeregt habe, dass das Stromkabel für den Garten beim Baggern zugeschüttet wurde und wir es auch nach tagelangem suchen nicht mehr gefunden haben. Aber vielleicht legen wir da einfach nochmal eine Leitung, auch wenn es im Nachhinein immer etwas umständlich ist. Was ich mir aber noch sehr gut im Garten vorstellen könnte, ist ein Teich oder sogar ein Pool.

Was sind deine Lieblingspflanzen im Garten?
Eigentlich habe ich keine Lieblingspflanzen, weil ich alle Pflanzen im Garten mag und quasi nur das angepflanzt habe, was mir auch gefällt und rein passt. Eine besondere Bindung habe ich aber zu dem  Apfelbaum, den wir zur Hochzeit geschenkt bekommen haben. Da hängen einfach schöne Erinnerungen dran und unter dem Baum, soll auch ein Teil von Max Asche beerdigt werden.

FORTSETZUNG FOLGT...


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Butterkuchen mit Rhabarberfüllung

Mittwoch, 11. Juli 2018

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Ende Juni klingelte meine Nachbarin bei mir und fragte mich, ob sie vielleicht ein paar Stangen Rhabarber aus meinem Garten ernten könnte. Ich sagte natürlich ja, fragte dann aber, ob man nicht nur bis zum 24. Juni Rhabarber verarbeiten dürfte. Sie meinte, dass man Rhabarber ruhig auch noch im Juli ernten kann und die Oxalsäure kaum bis gar nicht ansteigt. Man sagt, dass man Rhabarber nach diesem Datum nicht mehr ernten soll, weil es sonst zu Vergiftungserscheinungen kommen kann, das stimmt aber nur bedingt. Wenn man Probleme mit der Niere hat, dann muss man aufpassen, ansonsten kann man ihn aber bedenkenlos verzehren. Der eigentliche Grund, warum man Rhabarber nicht mehr verarbeiten sollte ist der Wachstumsschub fürs nächste Jahr, der beim Rhabarber im Juli einsetzt. Man darf also nicht den kompletten Rhabarber abernten, sondern sollte 2/3 der Pflanze stehen lassen, damit sie für das nächste Jahr genug Kraft tanken kann.
Auch einen Gärtner habe ich zu diesem Thema befragt und der hat mir fast 1:1 das Gleiche erzählt. Also keine Angst, wenn Ihr noch Rhabarber im Garten habt, könnt Ihr diesen bedenkenlos noch verarbeiten und vielleicht sogar meinen Butterkuchen mit Rhabarberfüllung nachbacken. Denn der ist ein Träumchen! Und ich verspreche Euch garantiert nicht zu viel! Falls Ihr den Kuchen backen solltet, serviert ihn lauwarm. Denn dann ist das Rhabarberkompott noch lauwarm und der Butterkuchen schön knusprig. Und dieses Zusammenspiel von Süße, Knusprigkeit und Hefeteig ist einfach unglaublich lecker. Also probiert das Rezept aus und sagt mir, wie es Euch geschmeckt hat!
PS: Der Kuchen meiner Nachbarin war übrigens auch super lecker! Und man hat sowohl bei meinem Kuchen oder der, der Nachbarin keinerlei Unterschied beim Rhabarber bzw. der Oxalsäure geschmeckt.





Noch mehr Rezepte mit Hefeteig findet Ihr hier:

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Zutaten:
  • 500 g Rhabarber
  • 250 ml Orangensaft (3 Orangen)
  • 2 EL Speisestärke
  • 135 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker 
  • 50 g Halbfettmargarine
  • 70 g Butter 
  • 1 Ei
  • 100 ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 350 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 3 - 4 EL Haferflocken

Zubereitung:
Für den Hefeteig habe ich meinen Thermomix verwendet, man kann ihn natürlich auch von Hand zubereiten. Die Zutaten sind ja die Gleichen, nur die Vorgehensart eine andere. Milch, Zucker, Vanillezucker, Halbfettmargarine, ein Ei und die zerbröckelte Hefe in den Mixtopf geben, für fünf Minuten bei 37°C auf Stufe 1-2 auflösen lassen. Danach kommt das Mehl und eine Prise Salz hinzu und wir auf der Knetstufe für fünf Minuten durchgeknetet. Wenn der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas Mehl dazu geben, damit sich alles besser verbindet und zu einem glatten Teig wird. Da der Mixtopf des Thermomix noch warm ist, lasse ich den Teig gleich darin gehen. Alle die ohne Thermomix arbeiten, stellen die Schüssel mit dem Teig an einem warmen, nicht zugigen Ort und denkt alles mit einem Küchentuch ab. Der Teig muss jetzt für ungefähr 45 Minuten gehen bzw. seine Größe mindestens verdoppeln. Während der Teig geht, kann man schon das Rhabarberkompott herstellen.
Rhabarber waschen, schälen und in gleichmäßige Stücke schneiden oder hobeln. 150 ml Orangensaft (ich hatte noch 3 Orangen übrig und habe diese einfach ausgepresst) mit 50 g Zucker in einen Topf geben und erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat, anschließend den Rhabarber dazu geben und für 3 Minuten köcheln lassen. Die 100 ml Orangensaft mit 2 EL Speisestärke verrühren und zum Rhabarberkompott geben, um es anzudicken. Nochmal für 2 Minuten aufkochen und anschließend auskühlen lassen. Wem das Rhabarberkompott nicht rot genug ist, der kann auch noch etwas rote Lebensmittelfarbe untermischen.

Wenn der Teig gut aufgegangen ist, kommt er auf ein bemehltes Backbrett und wird nochmal gut durchgeknetet. Der Teig sollte schön luftig sein und sich gut verarbeiten lassen. Teig in 1/3 und 2/3 teilen. Die 2/3 rund ausrollen und in eine gefettete Springform (26 cm Ø) geben und den Boden damit komplett bedecken. Am Rand ca. 2-3 cm hoch drücken, den Boden mit Haferflocken bestreuen, das Rhabarberkompott darauf geben und gleichmäßig verteilen. Nun den Rand etwas über das Kompott nach innen ziehen. Darauf kommt der ausgerollte, restliche Teig und wird leicht fest gedrückt.
Jetzt muss der Kuchen noch einmal für 15 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit kann man den Backofen vorheizen und den Butter in Stückchen schneiden. Wenn der Kuchen fertig gegangen ist, werden die Butterstückchen in den Kuchen gedrückt und mit 60 g Zucker bestreuen. Bei 180° C wir der Butterkuchen mit Rhabarberfüllung für ca. 35 Minuten gebacken, je nachdem wie arg der Kuchen gebräunt sein soll. Im Anschluss den Kuchen aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und lauwarm servieren. 

TIPP: Man kann den Butterkuchen auch mit anderem Obst wie Erdbeeren, Kirschen, Aprikosen, Himbeeren, Zwetschgen, usw. füllen. 




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