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Ihr wisst, ich bin ein großer Tierfreund und es ist mir sehr wichtig, dass der Garten für die verschiedensten Tierarten ein guter Lebensraum ist, in dem sie Brut- und Nistmöglichkeiten finden, sich wohl fühlen und auch genug zu fressen finden. Deswegen hängen im Garten viele Vogelkästen, es gibt Bäume, Sträucher, Pflanzen und verschiedene Versteckmöglichkeiten. Natürlich müssen die Bäume und Büsche erst noch etwas wachsen, aber mit der Zeit wird das und in ein paar Jahren ist alles gut eingewachsen und dicht. Allerdings fühlen sich jetzt schon Stare, Spatzen, Meisen, Amseln, Spechte, Eichelhäher, Rotkehlchen, Buchfinken und viele andere hier wohl. Beim Anpflanzen der verschiedenen Hecken und Sträucher wurde darauf geachtet, dass auch Büsche mit Beeren dabei sind, die von Wildvögeln gefressen werden können (Vogelbeere, Wacholder, Pfaffenhütchen, Sanddorn (und die meisten Dorn-Arten), Stechpalme, Schlehe, Holunder, Heckenkirsche, Liguster, usw.). Allerdings sollte man Wildvögel das ganze Jahr füttern, nicht nur im Winter, wie viele glauben. Der natürliche Lebensraum und das Futterangebot der meisten Wildtiere verändert sich ständig und wird stetig knapper, deswegen sollte man die Vögel bei der Futtersuche unterstützen und verschiedene Häuschen oder Spender aufstellen. Wenn man sich aber besondere Mühe geben möchte, dann ist dieses DIY genau richtig, denn man kann auch Vogelfutter selber machen, bzw. individuell auf die verschiedenen Vogelarten anmischen. Welche Art was mag, könnt Ihr in verschiedenen Büchern oder dem Internet genauer nachlesen.





Ich habe einfach eine Mischung aus allen Sorten an Futter, Körnern, Insekten und Beeren gemacht, die ich noch da hatte. Und so auch ein paar Reste aufgebraucht. Meine Wildvögel hier lieben das Futter und es geht jeden Tag rege zu an den Futterstellen. Ich finde es sehr beruhigend und irgendwie auch entspannend, den Vögeln dabei zuzusehen, wie sie von Ast zu Ast fliegen, am Futter picken, wild herumhüpfen und man etwas gutes für die Natur machen kann. Diese Affinität zu Tieren und der Natur habe ich von meinem Papa, denn der ist schon seit seiner Kindheit ein großer Tierfreund und baut für jedes noch so kleinste Lebewesen ein Zuhause. Da hätten wir diverse Vogelkästen, ein Igelhaus, Hummel- und Hornissenkästen, Insektenhotel, einen Kasten für Fledermäuse, und und und. Es gibt einen Natur-Gartenteich mit Fischen und einige Zeit hatte er sogar Wachteln, die jeden Tag diese wundervollen kleinen Eier gelegt haben. Mein Papa engagiert sich sehr für für die Natur und Tiere und das finde ich toll. Auf mich ist das natürlich übergeschwappt und ich liebe es im Gartencenter in der Tierabteilung bzw. da wo es das Futter gibt, zu stöbern und mir neue Ideen zu holen. Zwar ist auch da nicht alles wirklich Tiergerecht, aber wenn man sich vorher etwas informiert und mit dem Thema beschäftigt, kann man sehr guter herausfiltern, was passt und was nicht.







Es ist auf jeden Fall sehr wichtig, die heimischen Wildvögel das ganze Jahr mit Nahrung und Trinkmöglichkeiten zu unterstützen. Denn jedes Jahr gibt es weniger Insekten und Futtertiere. Das hat zur folge, dass es auch immer weniger Vögel und andere Tier gibt. Wir können etwas dazu beitragen und helfen. Deswegen probiert doch dieses DIY zum Vogelfutter selber machen aus oder holt Euch einfach einen Sack Vogelfutter und einen Futterspender und unterstützt die heimischen Wildtiere. PS: Auch wenn man keinen Garten hat, kann man auf dem Balkon, dem Fensterbrett oder einem Fenster, verschiedene Futterstationen anbringen.

Was man aber auf gar keinen Fall füttern sollte sind zuckerhaltige Müslis oder getrocknete Früchte. Hier immer auf die einzelnen Komponenten zurückgreifen und nur pure Körner, Sämereien, Trockenfrüchte und Insekten verwenden.





WAS DU ZUM VOGELFUTTER MACHEN BRAUCHST:





SO WIRDS GEMACHT:
Bereitet Euch alle Utensilien vor und überlegt, welche Form Euer Vogelfutter bekommen soll. selbst geformte Meisenknödel, Tannenzapfen, die mit der Futtermischung bestückt werden, halbe Kokosschalen, Futtertöpfe aus Ton oder Tassen. Wer aber keine dieser Möglichkeiten hat, verwendet einfach Silikonformen, wie z.B. für Muffins oder kleine Kuchen. Hier wird die Masse einfach eingefüllt, mit einer Kordel versehen und erkalten lassen. Danach kann man die Meisenknödel aus der Form lösen und aufhängen. Mit dem heißen Fett solltet Ihr auf jeden Fall vorsichtig sein und es nicht zu sehr erhitzen. Bleibt immer dabei und lasst es nicht aus den Augen! Was in das Vogelfutter rein kommt und das Mischverhältnis legt Ihr selbst fest. Denn es kommt darauf an, was Ihr da habt bzw. kaufen wollt und in die Futteranhänger rein tun möchtet, bzw. welche Form sie haben sollen. Man kann auch mit mehr Fett und weniger Futter, Bälle formen und die dann in solche Futterspender geben. Auch Futterkuchen (Gugelhupf) sind eine Möglichkeit, die man dann auf einen erhöhten Ständer oder in ein Futterhaus legen kann. Was sich auch hervorragend eignet sind alte Tassen. Die Futtermischung hineingeben, einen kleinen Ast hineinstecken und nach dem Erkalten am Hänkel mit einer Schnur aufhängen. Einige Vögel (Baumläufer) mögen es auch, wenn das Futter direkt auf den Stamm aufgetragen oder in kleine Höhlen geschmiert wird. Ihr seht, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und man kann viel ausprobieren.

TIPP:
Jeder Vogelart hat unterschiedliche Vorlieben. Die einen mögen eher Körner- bzw. Streufutter, die anderen Fettfutter und dann gibt es auch noch ein Mittelding aus Fett- und Weichfutter. Unterschiedliche Futtersorten, zieht unterschiedliche Vogelarten an. Also variiert am besten ein wenig und achtet auch darauf, dass die Futterstellen geschützt sind. Zudem sollte alles gehängt oder erhöht angebracht werden, damit man die Vögel nicht unnötig Räubern aussetzt oder Ungeziefer wie Ratten oder Mäuse anlockt. Wer lieber gekauftes bzw. Streufutter an die Vögel verfüttern möchte, der greift am besten auf Futterhäuser oder solche Spender Stationen zurück.



SCHRITT 1
Einen großen Topf aufstellen und das Fett zerlassen. Ich habe Kokosfett genommen, weil ich da noch einiges im Vorratskeller hatte. Aber man kann auch Rindertalg oder andere Pflanzenfette verwenden. Ich hatte glaube ich fast zwei Kilo Fett und habe dann die Körner- und Samenmenge daran angepasst. Das Fett sollte jedenfalls nicht zu heiß gemacht und die ganze Zeit beobachtet werden. Lieber schon vorher die Platte abstellen und den Rest schmelzen lassen.



SCHRITT 2
Ich habe eine sehr große Schüssel genommen und meine ganzen Futterreste hineingegeben. Die erste Schicht waren Körner und Samen (Streufutter Mischung), die zweite Schicht bestand aus verschiedenen Flocken und Trockenfrüchten und die dritte Schicht war eine ganze Tüte Mehlwürmer. Wie gesagt, was Ihr ins Vogelfutter gebt liegt ganz bei Euch. Man kann auch durchaus verschiedene Mischungen machen und so verschiedene Vogelarten anlocken.



SCHRITT 3
Nun wird alles gut durchgemischt und anschließend etwas Fett dazu gegossen. Das Mischen und Fett hinzugeben macht Ihr so lange, bis Ihr die gewünschte Konsistenz erreicht habt. Ich kann hier jetzt leider keine Grammangaben machen, denn ich habe die Mischung komplett nach Gefühl gemacht. Es kommt auch einfach darauf an, wie flüssig oder fest Ihr die Masse des Vogelfutters haben möchtet. Für die Meisenknödel in den Silikonformen kann es ruhig etwas flüssiger sein, für die Futtertöpfe, Tassen und die Tannenzapfen, sollte die Mischung jedoch eher fester und nicht so fettig sein.



SCHRITT 4
Wenn Ihr auch so eine Silikonform habt, dann nehmt sie her für solche Vogelfutter-Ringe. Ich habe bis zur Hälfte die Futtermischung hinein gemacht und fest gedrückt, anschließend kam ein Plastikring eines alten Futterrings darauf (Ihr könnt aber auch den Rand eines Joghurtbechers oder sonstiges nehmen) und wird mit einer Schnur oder einem kleinen Draht befestigt. Danach kommt die zweite Schicht der Futtermischung darauf und theoretisch kann man noch etwas Fett in die Zwischenräume gießen, damit der Vogelfutter-Ringe schön kompakt wird.



SCHRITT 5
Für die Futtertöpfe oder Tassen muss die Futtermischung etwas zäher bzw. darf nicht so flüssig sein. Auch halbe Kokosschalen eignen sich für Vogelfutter hervorragend. Ich zeige Euch aber jetzt anhand der Tontöpfe, wie ich vorgegangen bin. Zieht eine Kokoskordel oder Stück Juteseil durch die Öffnung des Tontopfs, formt eine Schlaufe und verknotet das Ende im Topf. Jetzt wird die Futtermischung in den Topf gefüllt, gut fest gedrückt und am Schluss ein Stück Ast hinein gesteckt. Danach alles auskühlen und trocknen lassen.



SCHRITT 6
Wenn Ihr die Tannenzapfen mit dem Vogelfutter bestücken wollt, zieht Euch am besten Einmalhandschuhe an, so bleiben die Hände sauber und Ihr könnt mit den Fingern das Futter in jede Ritze der Tannenzapfen bringen. Hierfür sollte die Futtermischung auch eher zäh und nicht zu flüssig sein. Wenn die Zapfen fertig sind, muss man sie etwas auskühlen und trocknen lassen, danach bringt man ein Stück Schnur an. Diesen Schritt kann man aber theoretisch auch schon vorher machen und mit einem Tacker das Seil oder die Schnur an den Zapfen befestigen. Ich hatte leider keine Tackerklammern mehr, deswegen habe ich einfach eine Schnur verwendet.
Die Meisenknödel Muffins werden genau so gemacht, wie die Futterringe, nur haben die Muffins keinen Plastikring in der Mitte. Ich habe ein Stück Schnur zusammen geknotet und nach dem Befüllen der Formen mit einem Schaschlikspieß in die Mitte gedrückt. Nach dem Aushärten kann man die Meisenknödel einfach aus der Form nehmen und aufhängen.
 


SCHRITT 7
Jetzt gehts ans Aufhängen! Egal ob Ihr die selbstgemachten Vogelfutter Meisenknödel, Ringe, Töpfe, Tassen, usw. an Bäume, Häuschen oder Sträucher hängt. Achtet ein wenig darauf, dass die Stellen geschützt sind und nicht komplett frei stehen, denn dann kann es durchaus sein, dass keine Vögel kommen, weil es ihnen zu gefährlich ist und sie keine Fluchtmöglichkeiten haben (Greifvögel, Katzen, usw.) Wenn die Futterstelle gut gewählt ist, kommen auch ganz schnell Vögel und fressen fleißig. Schön ist es natürlich auch, wenn man die Vögel vom Fenster aus beobachten kann. Ich habe z.B. im Winter einen zusätzlichen Tannenbaum aufgestellt und hier Vogelfutter aufgehängt. Die Vögel haben das super angenommen und viel gefressen.



SCHRITT 8
Wie schon gesagt, ich habe eine ziemlich große Menge an Vogelfutter hergestellt und das wird auch noch eine Weile ausreichen. Wenn Ihr das Futter aufbewahren möchtet, dann achtet darauf, dass Ihr die Knödel, Muffins, Ringe und Töpfe kühl und trocken lagert. So bleiben sie länger frisch. Für den Sommer oder sehr heiße Tage sind die Fettfutter Knödel aber eher nicht so gut geeignet, da sie zu schmelzen anfangen könnten. Also lieber in den kälteren Monaten füttern und im Sommer Streufutter in die Vogelhäuschen geben.
 



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