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Grünes Tomaten Chutney

Dienstag, 9. Oktober 2018

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Ich bin so ein Mensch der nichts weg wirft. Und schon gar nicht Lebensmittel. Wenn ich da manchmal bei anderen sehe, was da im Mülleimer landet... Oh man, blutet mir das Herz. Ich esse auch Sache die schon über dem MHD liegen. Und ja ich habe letztens eine Packung Quark in einem Käsekuchen verbacken, der schon drei Monate abgelaufen war. Allerdings hat er noch einwandfrei geschmeckt und deshalb habe ich ihn verwendet. Ich finde, man sollte sich da viel mehr auf seine Sinne verlassen. Wenn es nicht säuerlich schmeckt oder riecht, kein Schimmel dran ist oder sonstiges, kann man 99% der Lebensmittel noch ohne Bedenken essen.
Aber jetzt genug davon, heute geht es ja eigentlich um das Rezept für das grüne Tomaten Chutney. Und da in diesem Jahr meine wild aufgegangen Tomaten einfach unglaublichen Ertrag hatten, konnte ich mich den ganzen Sommer nicht vor den kleinen süßen Cherry Tomaten retten. Jetzt allerdings werden Tomaten nicht mehr rot, hatten aber noch knapp 3 Kilo unreife Früchte an den Rispen hängen. Deswegen habe ich überlegt, wie ich die grünen Tomaten verarbeiten könnte, um sie nicht weg zu werfen. Und sofort ist mir ein Chutney eingefallen, denn auch Äpfel gibt es momentan ja auch in Hülle und Fülle. Das in Kombination mit Zwiebeln klingt doch gar nicht schlecht oder? Also habe ich mich daran gemacht, alles her gerichtet und fleißig grünes Tomaten Chutney eingekocht. Falls Ihr noch grüne Tomaten habt solltet Ihr das unbedingt auch machen, denn das Chutney schmeckt super lecker. Süß-säuerlich mit einer pikanten Note. Aber das müsst Ihr einfach selbst ausprobieren.





Wegen einer Vergiftung durch grüne Tomaten braucht Ihr Euch keine Sorgen machen, auch wenn "Solanin" hitzestabil ist, ist die Vergiftungsgefahr absolut gering, wenn man die Tomaten zu Marmelade, Konfitüre oder Chutney verarbeitet. Denn durch die Zuckerzugabe verringert sich der Solaningehalt um 35% und wird quasi verdünnt. Bei grünen Tomaten liegt der Solaningehalt zwischen 9 bis 32 mg pro 100 g. Bei halbreifen Tomaten nur bei 2 mg. Giftig wird es aber erst ab 25 mg. Und da man ja nicht rohe Tomaten und schon gar nicht in dieser Menge isst, ist das grüne Tomaten Chutney vollkommen unbedenklich und Ihr könnt es ohne Bedenken nachkochen. So müsst Ihr die grünen Tomaten nicht weg werfen, sondern habt vielleicht für die nächste Geburtstagsfeier oder Essenseinladung ein schönes Mitbringsel. Auch zu einer Halloweenparty macht sich so ein grünes Glas sicher sehr gut am Buffet!

Wer auch noch Zucchini oder Paprika übrig hat könnte auch das pikante Zucchini Relish oder das Zucchini-Paprika Chutney nachkochen.







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Zutaten:
  • 2,5 kg grüne Tomaten
  • 1,5 kg Äpfel
  • 750 g Zwiebeln
  • Olivenöl
  • 500 ml Apfelessig
  • 1,2 kg Zucker
  • Saft von 2 Zitronen
  • 2 TL 5 Pfeffer Mischung (Just Spices)
  • 1 TL Knoblauch Pfeffer (Just Spices)
  • 1 TL Zimt gemahlen (Just Spices)
  • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen (Just Spices)
  • 3 TL Süßer Senf Gewürz (Just Spices)
  • 2 TL Meersalz (Just Spices)
  • 1/2 TL grüne Speisefarbe (z. B. von Wilton - Leaf Green)
  • 6 TL Speisestärke

Zubereitung:
Am besten beginnt man damit, erst einmal alle Zutaten vorzubereiten. Denn bei der Menge dauert das eine gewisse Zeit, bis man alles gewaschen, geputzt und in Stücke geschnitten hat. Bei so großen Mengen behelfe ich mir gerne mit einem Gemüseschneider, denn damit kann man in kürzester Zeit sehr viel Obst oder Gemüse in Würfel, Stifte oder Stücke schneiden. Also Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Würfel hacken. Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in Würfel hacken. Danach die Tomaten vom Grün befreien, waschen und in meinem Fall halbieren. Wenn Ihr größere Tomaten habt, dann schneidet sie einfach in gleichmäßig große Stücke.



Wenn Ihr alles vorbereitet habt könnt Ihr mit dem Kochen des Chutneys beginnen. Setzt einen großen Topf (meiner hatte 15 Liter und war knapp zur Hälfte voll) auf, gebt Olivenöl hinein und lasst es heiß werden. Darin werden die Zwiebeln angeschwitzt, nach ein paar Minuten kommen die Äpfel dazu und werden mitgedünstet. Zum Schluss dann die Tomaten mit dazu geben und alles für 15 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren, damit nichts am Boden anliegt. Nach dieser Zeit wird mit Apfelessig abgelöscht und der Zucker kommt dazu. Zwei Zitronen auspressen und den Saft ebenfalls in das Chutney geben. Nun nochmal für 15 Minuten auf mittlerer Stufe kochen lassen. Nach dieser Zeit kommen die Gewürze dazu (Pfeffer, Zimt, Kreuzkümmel, Meersalz, Süßer Senf Gewürz und wer es scharf mag auch eine Chili) ich verwende hier alles nach Lust und Laune und probiere gerne herum. Solltet Ihr also einiges nicht im Gewürzschrank haben, gar kein Problem. Nehmt einfach etwas anderes.



Damit das grüne Tomaten Chutney auch schön grün bleibt, habe ich etwas mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen. Zum Schluss alles abschmecken und mit etwas Speisestärke abbinden, falls das Chutney zu flüssig sein sollte. Dafür einfach etwas Saft vom Chutney abschöpfen, in eine Schüssel geben und mit der Stärke vermischen. Diesen Mix zurück in den Topf schütten und alles gut umrühren. Noch einmal kurz aufkochen lassen (fünf bis sieben Minuten) und dann heiß in sterilisierte Gläser (sehr heiß auswaschen) füllen, verschließen, für fünf Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder umdrehen und auskühlen lassen.



Bei mir hat diese Menge um die 22 mittelgroße Gläser (200 - 390 ml) ergeben. Natürlich müsst Ihr nicht diese riesige Menge von dem grünen Tomaten Chutney herstellen, aber ich hatte noch so viele grüne Tomaten übrig, deswegen habe ich sie alle verarbeitet.

TIPP: Das grüne Tomaten Chutney passt perfekt zu Käseplatten, als Topping auf Burgern, zu Grillfleisch oder der Brotzeit. Außerdem ist das Chutney durch seine grüne Farbe ein absoluter Blickfang und macht sich auch als kleines Geschenk oder Mitbringsel sehr gut!




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Kommentare :

  1. Unreife Tomaten enthalten giftiges Solanin, auch in erhitztem Zustand. Aber es gibt grüne Sorten um dieses Rezept umzusetzen.

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  2. Hallo Ann-Christin,
    also an grüne Tomaten wage ich mich noch nicht. In Zeitungspapier gewickelt reifen sie auf der Fensterbank ohne Probleme nach. Aber wegwerfen ist auch nicht mein Ding. Da bin ich voll bei Dir.
    Die Kombination Apfel und Tomate finde ich mega spannend und kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Viele Dank für Deine Idee.
    VG
    Silke

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    Antworten
    1. Musst du ja auch noch nicht! :) Aber ich habe mittlerweile ein Glas gegessen und ich liebe noch! :D

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