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Max Wuschelhunds Futtercheck - Was unsere Fellnase am liebsten frisst

Donnerstag, 9. November 2017

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Viele von Euch hatten sich gewünscht, dass Max auch mal wieder in den Fokus rückt und ich etwas über ihn erzähle. Mittlerweile lebt Max schon über 8 Jahre bei uns und wir könnten uns nicht mehr vorstellen, ohne ihn zu sein. Er gehört fest zu unserer Familie und ist so gut wie immer und überall dabei. Max ist ein Tibet Terrier und der perfekte Familienhund. Auch wenn er kein sonderlich verschmustes Exemplar seiner Rasse ist, sucht er doch unsere Nähe und will immer bei uns sein. So wie es sich für ein Rudel gehört. Fremden gegenüber ist er zuerst einmal sehr skeptisch und meldet sofort, wenn jemand an der Tür oder im Garten ist. Nach kurzer Bekanntmachung weiß er genau, ob derjenige Freund oder Feind ist. Hunde spüren so etwas sofort und verhalten sich dann auch dementsprechend. Max ist einfach ein wunderbarer Zeitgenosse und liebt es, stundenlang in seinem Körbchen zu schlafen und mich dabei mit seinem Schnarchen zu traktieren. Aber an Power fehlt es ihm deswegen trotzdem nicht. Große Spaziergänge oder Wanderungen sind für ihn ein Klacks und er kann gar nicht genug davon bekommen.
Ihr merkt es schon, Max ist unser Ein und Alles! Deswegen waren wir auch von Anfang an darauf bedacht, ihm ein gutes Zuhause zu bieten. Die Entscheidung, einen Hund in unser Leben zu holen, haben wir wirklich gut durchdacht und alle wichtigen Dinge vorher abgeklärt. Da wir beide zu diesem Zeitpunkt noch den ganzen Tag außer Haus gearbeitet haben, war es uns wichtig, dass Max in dieser Zeit gut aufgehoben ist. Matze konnte Max mit auf die Arbeit nehmen, er war eine Weile bei seiner Mama, dann bei meiner Oma und Mama und jetzt passe ich zu Hause auf ihn auf, da ich ja im Home Office arbeite. Wenn wir keine Betreuung gehabt hätten, hätten wir uns gegen einen Hund entschieden, da wir auf gar keinen Fall wollten, dass er den Großteil des Tages alleine zu Hause sein muss.



Vom ersten Tag an haben wir mit ihm geübt und trainiert. Er kann eine Vielzahl von Kommandos und Tricks, hört für Tibet Terrier Verhältnisse ziemlich gut, auch wenn er einen richtigen Dickkopf hat. Aber da muss man dann einfach den längeren Atem haben und seinen Kopf durchsetzen, sonst tanzt der Hund einem irgendwann auf der Nase rum. Er hat uns noch nie etwas kaputt gemacht oder zerbissen, weiß genau, dass man nur mit Erlaubnis auf's Sofa darf, nicht an Türen oder Personen hoch springt oder kratzt und man kein Essen vom Tisch klauen darf. Natürlich hat er auch ein paar Macken, wie das tägliche Jaulen beim 12 Uhr Geläute unserer Kirchen. Aber gerade die machen den kleinen Kerl so liebenswert.
Auch die Pflege eines Hundes sollte man nicht unterschätzen, vor allem bei Langhaarhunden. Eigentlich haben Tibet Terrier nämlich Fell bis zum Boden. Am Anfang hatten wir das auch so, aber mit der Zeit merkten wir, wie sehr Max sich dadurch eingeschränkt fühlte, also ging es zum Hundefriseur und es gab eine Kurzhaarfrisur. Man merkte es ihm sofort an, wie glücklich er nach dem Friseurbesuch war. Denn in das lange Fell hängt sich alles hinein und bildet in Verbindung mit Wasser und Schnee zahlreiche Knötchen und Filzkugeln, die man dann nur schwer wieder aus dem Fell gekämmt bekommt. Aber auch mit kurzem Fell ist die Pflege intensiv und muss von Anfang an geübt werden. Zwar ist das Kämmen und Bürsten keine Lieblingsbeschäftigung von Max, aber er lässt es brav über sich ergehen.



Eines der wichtigsten Punkte bei der Hundehaltung ist in unseren Augen aber das Futter. Das richtige Futter für seinen geliebten Vierbeiner zu finden ist fast genauso schwierig, wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen. Als Welpe hat er von der Züchterin Nassfutter bekommen, dies wollten wir ihm aber abgewöhnen und auf Trockenfutter umstellen. Ja, denkste. Wir versuchten also, langsam das Nassfutter durch Trockenfutter auszutauschen. Allerdings fiel uns da schon auf, dass das Trockenfutter immer im Napf liegen blieb. Als wir Max dann nur noch Trockenfutter vorsetzten, fraß er gar nichts mehr. Nach 2 Tagen mit Trockenfutter im Napf nahm er ein paar Bröckchen, verschmähte es aber weiter. Also blieb uns nichts anderes übrig, als ihm wieder Nassfutter zu geben.
Aber auch hier war es bald so, dass Max immer schlechter fraß und wir eine neue Futtersorte suchten. Das ging dann wieder einen Zeit lang gut und dann ging das Theater wieder von vorne los. Max war ein unglaublich schlechter Esser und man musste ihm das Futter quasi einflößen. Das hat sich aber alles mit der Kastration geändert. Ja, eigentlich wollten wir ihn nicht kastrieren lassen, aber nachdem es bei uns in der Gegend so viele Hündinnen gab, die alle der Reihe nach Läufig wurden, war das die einzig richtige Entscheidung. Max konnte nicht mehr Schlafen und Fressen, da er komplett von seinen Hormonen gesteuert wurde und uns jede Nacht mit Gejaule wach hielt. Der Tierarzt hat uns dann zu diesem Schritt geraten und nach der OP war Max wie ausgewechselt. Ruhig und gelassen und zum ersten Mal in seinem Leben mit richtig viel Appetit! Wir waren echt happy, denn Max war eine Last von den Schultern genommen und wir konnten endlich wieder schlafen.



Nachdem wir nach langem Suchen ein gutes Nassfutter gefunden hatten, welches Max ohne zu murren fraß, wollten wir aber doch mal wieder einen Versuch starten, auf Trockenfutter umzustellen. Einige Male war dieses Vorhaben ja schon gescheitert, aber als mich Purina im Frühling fragte, ob Max nicht mal das neue Futter "Beyond Simply 9" testen wollte, haben wir es einfach mal probiert. Im Vorfeld informierte ich aber schon mal Purina, dass Max sehr schwierig in Sachen Futter ist und es wahrscheinlich nicht fressen wir. Aber einen Versuch wollten wir trotzdem starten.
Ein paar Tage später trudelte ein riesiges Paket mit allen neuen Futtersorten bei uns ins Haus. Max wusste genau, dass dieses Paket für Ihn bestimmt war und wartete schon ganz aufgeregt im Wohnzimmer, als es ans Auspacken ging. Es wurde alles beschnüffelt und der Kopf natürlich ganz tief hinein gesteckt, um ja auch alles zu sehen.
Auf dem Essensplan von Max standen jetzt also zur Auswahl: Huhn, Lamm oder Lachs mit vielen guten Zutaten in Form von Vollkorngerste, Hafer, Karotten, Erbsen, Spinat, Süßkartoffeln und wichtigen Mineralstoffen. Ich öffnete also eine Tüte und schaute mir das Futter an. Die Kroketten habe eine super Größe und sind auch perfekt für Spielzeuge geeignet, die befüllt werden können. Ich ließ Max ein Kommando machen und fütterte ihm zur Belohnung etwas Trockenfutter. Als ich ihm die Hand hinstreckte, damit er das Futter nehmen konnte, dachte ich nur: "Wahrscheinlich spuckt er es sofort wieder aus, wie er es sonst auch macht." Ich hatte wirklich keine all zu große Hoffnung, dass er das Futter annehmen würde. Aber siehe da, er futterte genüsslich meine Hand leer und ich saß erstaunt da. Ich konnte es nicht so ganz glauben und ließ ihm nochmal ein Kunststück machen. Und wieder nahm er das Futter und ließ es schmatzend in seinem Maul verschwinden.



Einfach unglaublich, denn normalerweise verschmäht er jegliches Trockenfutter. Max ist ein ziemlich wählerischer Hund und frisst nur, was er auch wirklich mag und selektiert den Rest aus. Aber hier war er anscheinend sofort angetan und es schmeckte ihm, sehr sogar. Also probierten wir einen Testlauf und zu Anfang mischte ich etwas Trockenfutter unter das Nassfutter, um die Umstellung eine wenig einfacher zu machen. Und siehe da, er fraß alles auf. Am nächsten Tag war die Trockenfuttermenge schon etwas größer und auch hier fraß er den ganzen Napf aus. Einige Tage später hatten wir komplett auf das neue Trockenfutter umgestellt und es gab keinerlei Probleme. Max frisst es genauso gerne, wie sein anderes Futter. Ich versuche aber trotzdem, ein wenig Abwechslung zu bringen und gebe immer wieder Karotten, etwas gekochten Reis oder Kartoffeln, Kürbis, usw. mit in seinen Napf. Max mag es am liebsten, wenn das Futter etwas mit Wasser aufgeweicht wird und dann richtig schlabbrig ist. Zum Trainieren oder für seine Spiele verwende ich das Futter auch im trockenen Zustand.
Wir sind also richtig zufrieden und habe seine Ernährung jetzt so für ihn angepasst, wie er es am liebsten mag. Mittlerweile läuft es so, dass wir einen Mix aus Trocken- und Nassfutter zusammen mischen und damit ist Max sehr zufrieden. Ab und zu gibt es aber auch nur mal einen Napf Trockenfutter. Denn früher mussten wir oft das Nassfutter wegwerfen, da er es einfach nicht gefressen hat und nach dem dritten Tag im Kühlschrank wollten wir ihm es dann auch nicht mehr füttern. Da ist Trockenfutter einfach besser, denn das kann auch mal ein paar Stunden im Napf liegen. Trotzdem haben wir feste Fütterungszeiten eingeführt. Wir füllen den Napf, rufen ihn, dann gibt es ein Kommando und er darf essen. Ob er das Futter frisst oder nicht, ist ihm dann überlassen, aber nach 15 Minuten kommt der Napf wieder weg. Zu 95 % frisst er sein Essen, ansonsten erst bei der nächsten Mahlzeit.



Uns ist bei Hundefutter einfach wichtig, dass es unser Hund frisst und auch gut verträgt. Zum zweiten achten wir natürlich auch auf die Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung. Bei Beyond Simply 9 gibt es in jeder der drei Futtersorten nur neun Hauptzutaten. Es sind keine künstlichen Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe zugesetzt und die Sorten enthalten kein Weizen, Mais oder Soja. Max hat mit seinen acht Jahren einwandfreie Zähne und war noch nie krank. Er ist rundum gesund, sein Fell glänzt, seine Augen sind klar und ihm geht es einfach gut! Auch der Kot hat eine gute Konsistenz und er verrichtet sein großes Geschäft nur ein bis zweimal am Tag. Was für das Futter spricht. Die Kroketten haben für ihn genau die richtige Größe und auch als Leckerli sind sie bestens geeignet. Zudem riecht das Futter angenehm und hat keinen strengen Geruch. Momentan gibt es zwei Futterbeutel Größen in 1,4 kg und 3 kg. Also ziemlich handlich und je nachdem wie groß der Hund ist, wird das Futter schnell aufgebraucht.
Was ich persönlich als Verbesserungsvorschlag schon im Juli auf dem Event von Purina angebracht habe ist der Verschluss der Futterbeutel. Den gibt es nämlich momentan noch nicht. Ich würde mir einen Zipperverschluss wünschen oder eine Futtertonne, die es beim Kauf dazu gibt, um das Futter optimal zu lagern. Das Design der Futterbeutel gefällt mir dafür umso mehr und der Beutel sieht richtig rustikal und ansprechend aus.



Falls jetzt einige von Euch Bedenken wegen "Getreide im Hundefutter" haben: Hunde brauchen einen gewissen Anteil an Kohlenhydraten und Wölfe fressen bei ihrer Beute auch den Mageninhalt mit. Falls ein Wolf also ein Wildschwein oder Reh reißt, dann frisst er auch Gräser, Getreide, Nüsse und Beeren mit dem Mageninhalt mit. Auch unser Tierarzt hat uns das so bestätigt. Jedoch muss jeder für sich selbst entscheiden, welches Futter er seinem Liebling füttert. Max und ich erzählen von unseren Erfahrungen und dass wir dieses Futter von Purina auf jeden Fall empfehlen können.

Falls Ihr es für Eure Fellnase ausprobieren wollt, könnt ihr bei der Purina Gratis-Test-Aktion mitmachen. Ihr kauft das Beyond Simply 9 Futter ein, ladet den Kaufbeleg hoch und bekommt das Geld auf Euer Konto zurück erstattet. So kann Euer Hund das Futter völlig kostenlos testen und ihr könnt schauen, wie es im schmeckt. Das Futter gibt es übrigens bei dm, Fressnapf, Müller, gutsortierten Supermärkten oder Amazon.

PS: In Zukunft möchte ich das Thema Hund mehr in den Fokus nehmen. Habt Ihr vielleicht Fragen oder Themen, die ich auf den Blog bringen soll? Schreibt mir!



{Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Purina* entstanden.}

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Kommentare :

  1. Wie hat alles angefangen als Max kam? Wie läuft euer Alltag mit Hund?

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  2. Oh das ist aber ein süßer Wauzi =)

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  3. Hört sich wirklich super an. Ich werd im Fressnapf mal nach dem Futter schauen, denn wir sind auch auf geeignete Futtersuche.

    Mich würden auch die Änfänge mit Max interessieren. Z.B
    - Warum habt ihr euch für diese Rasse entschieden?
    - Warum ein Männchen?
    - Wie lange habt ihr nach dem passenden Hund gesucht?
    - Die erste Begegnung mit Max
    - Woher wusstet ihr das Max euer ist? Liebe auf den ersten Blick?
    - Die ersten Tage Zuhause?
    - Namensfindung?
    - Wart ihr in der Hundeschule?
    - Wie verträgt er sich mit anderen Hunden?
    - Würdet ihr euch nochmal für die Rasse entscheiden?
    - Kommt er nachts zu euch ins Schlafzimmer?
    - Schläft er Sonntags aus?

    Sorry, das waren jetzt nur mal ein paar Gedankenanregungen. Wollte nicht zu Neugierde erscheinen:)

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    1. Wow! Danke für die vielen tollen Fragen! Falls dir noch was einfällt, immer her damit! :)

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  4. Das ist ein super tolles Thema :-) Wie macht ihr das mit eurem Hund wenn ihr in den Urlaub fahrt. Macht ihr Urlaub mit Hund?

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  5. Hallo,
    Probier sonst mal das Trockenfutter von Wolfsblut aus. Das hat mit 50% einen wesentlich höheren Fleischanteil und besteht nicht wie Purina zu mehr als der Hälfte aus Getreide. Gibt's auch extra für kleine Hunde. Meine kleine Mischlingshündin liebt es :)
    Lg

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