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Hormonfrei leben - Warum ich die Pille abgesetzt habe

Sonntag, 26. März 2017

Wie die Überschrift schon verrät, geht es heute um ein etwas intimeres Thema. Aber eigentlich geht es jeden von uns etwas an, auch die Männer, aber dazu später mehr. Ich möchte heute über das "Thema Hormonfrei leben und warum ich die Pille abgesetzt habe" sprechen. Viele von Euch hatten mich beim letzten Instagram Live Stream darauf angesprochen und hatten viele Fragen dazu, deswegen dachte ich mir, ich erzähle einfach mal ein bisschen von meinen Erfahrungen und wie das bei mir so alles war. Vorne weg kann ich sagen, ich habe die Pille schon seit knapp 9 Jahren abgesetzt und habe wohl somit eine Langzeiterfahrung, von der ich berichten kann. Ich möchte dazu noch sagen, dass ich hier über meine Erfahrungen berichte und über kein medizinisches Wissen verfüge. Bei tiefer gehenden Fragen, kontaktiert am besten einen Frauenarzt bzw. Gynäkologen. Aber fangen wir am besten mal ganz von vorne an.

Ich kann mich noch erinnern, dass ich ziemlich Früh meine Periode bekommen habe, so mit 12 ungefähr. In meinem damaligen Freundeskreis, war ich mit eine der Ersten. Ich fand es schrecklich und habe am Anfang wirklich mit Binden und Tampons gekämpft. Nach einiger Zeit spielte sich aber alles ein und man bekam eine gewisse Routine darin. Aber mit der Zeit wurden die Krämpfe immer schlimmer oder ich hatte Monate lang gar keine Regel. Es war ein hin und her und irgendwie konnte ich mich überhaupt nicht darauf einstellen. Irgendwann ging meine Mutter dann mit mir zum Arzt und mir wurde die Pille verschrieben. Da war ich um die 13-14 Jahre alt. Soweit ich mich daran erinnern kann, wurde gar nicht viel gefragt, sondern gleich ein Präparat verschrieben. Die ersten Monate liefen gut und alles pendelte sich ein, aber dann wurden die schmerzen wieder schlimmer und ich musste die Pille wechseln. Diese Prozedur wiederholte sich noch einige Male, bis ich irgendwann bei einer Pille angekommen war, die ich anscheinend gut vertragen habe.

Als ich damals mit der Pille angefangen habe, bemerkte ich eine Veränderung meines Körpers, die Brüste wuchsen ziemlich stark und meine Körperform wurde weiblicher, die Haare wurden dicker und sahen toll aus. Aber ich nahm auch zu und irgendwie veränderte sich auch mein ganzes Gefühlsleben. Mit der Haut hatte ich eigentlich nie Probleme, klar mal hier und da ein Pickel aber das wars auch schon. Aber vielleicht hat die Pille das auch alles unterdrückt und ich habe das alles nie so richtig mitbekommen. Denn mein Körper wurde in meiner Pubertät/Jugend immer von der Pille kontrolliert, was ich im Nachhinein wirklich schade finde. Ich machte mir damals aber keine Gedanken um das alles, denn irgendwie nahmen doch alle die Pille. Und dann muss das alles ja ganz normal sein. Manche meiner Freundinnen nahmen die Pille sogar für 3-6 Monate durchgängig und hatten dann nur ein paar Mal im Jahr ihre Tage. Irgendwie hörte sich das gar nicht so schlecht an und ich fragte beim nächsten "Pillen-Verschreibungs-Termin" einfach meinen Frauenarzt, ob ich das nicht auch so machen könnte. Der Arzt riet mir davon ab, denn man sollte den Körper nicht noch mehr aus dem Gleichgewicht bringen, wie er sowieso schon ist. Denn durch die Pille wird dem Körper sowieso schon eine endlose Scheinschwangerschaft vorgegaukelt. Ich verstand und wollte meinem Körper nicht noch mehr zumuten, also nahm ich immer nur einen Monatsstreifen der Pille und hatte somit regelmäßig meine Tage.

Die Jahre vergingen und es kam der erste richtige Freund, die große Liebe und dann wurde es natürlich auch intimer. Er wusste, dass ich die Pille nehme und so war das Thema Verhütung abgehakt. Für mich war das damals auch ok und ich machte mir keine weitere Gedanken. Als ich dann aber 18 wurde und meine Pille komplett selber zahlen musste, änderten sich meine Ansichten. Denn Verhütung ging doch beide Partner etwas an und somit bat ich ihm darum, die Hälfte der Kosten zu übernehmen, denn wir wollten beide noch keine Kinder. 
Denn ja, früher musste man alle 3 Monate zum Doc, um sich ein neues Rezept für die Pille zu holen. Somit zahlte ich, als es noch die Praxisgebühr gab, bei jedem Besuch 10 Euro und die zusätzliche Rechnung für die Pille. Das waren im viertel Jahr so um die 50-60 Euro und auf das Jahr hochgerechnet zwischen 200-250 Euro. Kein Pappenstiel. Deswegen finde ich es absolut legetim, dass der Partner mit zahlt und die Hälfte der Kosten übernimmt! 


Ich finde es wirklich wichtig, dass sich beide Partner mit dem Thema Verhütung auseinander setzen und nicht von den Frauen verlangt bzw. es vorausgesetzt wird, dass sie die Pille nehmen oder irgendwie verhüten. Auch die Herren der Schöpfung sollten sich hier mal Gedanken machen und mit ihrer Partnerin darüber sprechen, welche Möglichkeiten es gibt. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Die Jahre gingen ins Land und ich trennte mich von meiner ersten großen Liebe. Kurz darauf lernte ich Matze kennen und auch hier sprach ich nach einiger Zeit das Thema Verhütung und Kostenteilung an. Für ihn war es selbstverständlich, dass er die Hälfte der Rechnungen übernimmt. Und ich war überglücklich, dass er der gleichen Ansicht wie ich war. Ich sagte ihm zu diesem Zeitpunkt auch schon, dass ich mit dem Gedanken spiele die Pille abzusetzen und anders zu verhüten. Er fragte mich, warum ich die Pille denn nicht mehr nehmen möchte, da es doch das einfachste Mittel wäre und doch auch das sicherste. Ja, vielleicht, aber auch mit so unendlich vielen Nebenwirkungen verbunden. Ich hatte extreme Stimmungsschwankungen, himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt trifft es wohl am besten. Ich war fast hypersensibel und brach wegen Nichtigkeiten in Tränen aus, auf der anderen Seite aber auch total zickig und sofort auf 180! Ganz zu schweigen von Lust auf Sex. Libido? Was war das noch gleich? Ich hatte immer Mal wieder Zwischenblutungen, was ja eigentlich nicht sein dürfte, wenn man die Pille regelmäßig nimmt, aber es war trotzdem so. Auch die Tatsache, dass ich immer daran denken musste, die Pille zu einer bestimmten Uhrzeit zu nehmen, regte mich immer mehr auf. Ich fühlte mich aufgedunsen und einfach nicht mehr wohl in meinem Körper. Ich kannte mich so gar nicht und wollte das alles nicht mehr. Ich musste etwas ändern und machte einen Termin beim Frauenarzt aus. Hier erklärte ich meine Probleme und das ich am liebsten komplett auf Hormone verzichten würde. Der Arzt schlug mir den Nuva-Ring vor, eine Spritze, ein Stäbchen, und die Spirale. Ich war verwirrt. Hatte ich mich nicht richtig ausgedrückt? Ich möchte keine Hormone mehr nehmen. Der Arzt sah mich verdutzt an. "Sie wissen aber schon, dass ihnen dann die Haare ausfallen, unreine Haut bekommen und der Zyklus unregelmäßig wird, wenn sie keine Hormone mehr nehmen?!" "Ja, aber ich möchte keine Hormone mehr nehmen, ich und mein Körper haben genug!" "Ich nehme die Pille jetzt 6-7 Jahre und es reicht einfach. Ich weiß gar nicht, wie mein Körper sich ohne diese ganzen Hormone anfühlt. Ich will das nicht mehr!" Ich stand auf und ging. Ich habe beinahe geweint, aber nicht weil ich traurig war, sondern vor Wut und Enttäuschung. Denn der Arzt wollte nur etwas verschreiben und ging absolut nicht auf mich und meine Probleme ein. Ich fragte nach einer hormonfreien Verhütung und er bat mir hormonelle Verhütungsmethoden an? Was sollte das? Ich war sauer, stink sauer. Ich wollte diese bittere Pille nicht mehr schlucken und informierte mich nun auf eigene Faust. Ich durchstöberte das Internet und blieb in einem Forum hängen. Hier las ich mir so gut wie alle Themen durch und stieß auf so viele Möglichkeiten hormonfrei zu Leben. Ich war überwältigt und glücklich. Es ging also doch! Doch nur welche sollte ich nun anfangen, welche war die beste Methode für mich? Fragen über Fragen. Ich informierte mich weiter und sprach auch mit Matze darüber. Er war absolut dafür, dass ich die Pille absetze und ab sofort hormonfrei verhütete. 

Natürlich hatte ich auch Angst vor den sogenannten Nebenwirkungen, aber um ehrlich zu sein. Im Grunde sind es keine Nebenwirkungen, sondern unser Körper. Wir sind keine Maschine, jeder ist anders und reagiert anders. Ich wollte endlich wissen, wie mein Körper sich ohne diese endlose Scheinschwangerschaft anfühlt und setzte nach knapp 7 Jahren die Pille ab. Ich nahm die unreine Haut, den Haarausfall und den unregelmäßigen Zyklus mit stärkeren Schmerzen in Kauf. Denn ich wollte keine Stimmungsschwankungen mehr, mich wieder wohl in meiner Haut fühlen, Lust auf Sex haben, nicht mehr jeden Tag daran denken die Pille zu nehmen und zu zittern, wenn man mal Durchfall oder sich erbrechen musste, ob sie noch wirkt oder nicht. Ich wollte endlich hormonfrei leben!


Und was soll ich sagen, natürlich war die anfängliche Umstellung nicht leicht, aber schon nach ein paar Monaten merkte ich, wie viel gelassener ich war und wie wohl ich mich wieder in meiner Haut fühlte. Mein Körper begann sich zu verändern. Meine Brüste wurden kleiner, ich bekam Pickel, ich hatte Haarausfall und meine Regelblutung war etwas stärker als sonst, aber dennoch regelmäßig. Aber das war alles ok, denn der Körper brauchte einfach Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen und von den Hormonen runter zu kommen. Ich denke, nach knapp einem Jahr, hatte sich mein Körper auf das Leben ohne Hormone komplett umgestellt und alles lief perfekt ab.
Zwar habe ich auch hier und da mal einen Pickel, bin gereizt und meine tolle Haarpracht von Früher bekomme ich auch nie wieder zurück. Aber all das nehme ich liebend gerne in Kauf. Denn für kein Geld der Welt, würde ich wieder die Pille nehmen. Dieses kleine Ding ist ein Teufelszeug, kann Krankheiten verursachen und sogar lebensgefährlich sein! Hier mal eine kleine Auflistung: Kopfschmerzen, Libido-Verlust (Lust auf Sex), Depressionen, starke Bauchschmerzen, Zwischenblutungen, Ausfluss, Scheidenpilz, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen, Übelkeit, Spannung in den Brüsten, Ausbleiben der Periode, Thrombosen, Lungenarterienembolien, Gelbsucht, hoher Blutdruck, Hirnschlag, Herzinfarkt, Sehstörungen, Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Leberschaden, Diabetes, Unfruchtbarkeit, Störung der Schilddrüse, usw. Mir wird schlecht wenn ich das lese. Warum tun wir unserem Körper das an, wenn es doch auch anders geht? Man darf nicht vergessen, dass die Pille ein Medikament ist und all diese Erkrankungen fördert.
Ich bin so froh, die Entscheidung getroffen zu haben und seit vielen Jahren hormonfrei zu leben. Es war die beste Entscheidung überhaupt und kann es nur jedem empfehlen. Denkt mal darüber nach, informiert Euch und wagt den Schritt. Warum soll man solche Risiken auf sich nehmen, wenn es auch anders geht?

Das war also meine Geschichte mit meinen ganz persönlichen Erfahrungen. Aber auch Eure Stimmen zum Thema "Pille" würden mich sehr interessieren, also lasst mir gerne einen Kommentar und Eure Erfahrungen dazu da! Falls

Im zweiten Teil von "Hormonfrei leben", erzähle ich Euch von meiner jetzigen, hormonfreien Verhütungsmethode und warum es in meinen Augen, die Beste ist!


Und da so viele nach einem Video zu dem Thema "Hormonfrei leben - Warum ich die Pille abgesetzt habe & seit 9 Jahren mit der Gynefix verhüte" gefragt hatten, habe ich Eines für Euch gedreht, von meinen Erfahrungen erzählt und alle Fragen rund um das Thema beantwortet! Schaut gerne mal rein!


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Kommentare :

  1. Ich freu mich auf den zweiten Teil 😊 Mir geht es nämlich ganz genauso.. hab jetzt vor einem halben Jahr die Pille abgesetzt und fühle mich wirklich besser und wohler in meiner Haut :) auch wenn es wirklich nicht immer leicht ist .. und man mit vielen "Wehwehchen" zu kämpfen hat ..
    Doch es ist gar nicht so einfach Alternativen die auch hormonfrei sind zu finden.. freu mich auf den Beitrag :)

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  2. Auch ich habe mir schon sehr viele Gedanken darum gemacht, ob es vielleicht an der Pille liegen könnte, da ich ebensolche "Nebenwirkungen" schon seit Monaten, wenn nicht Jahren, an mir bemerke. Auch die schnelle Gereiztheit und dieses von jetzt auf gleich auf 180 zu sein verdutzt mich manchmal selbst. Was man wissen muss, hinter dieser Verhütungsmethodik der Frau steckt eben eine riesen Pharmaindustrie, welche natürlich daran verdient! An uns, mit uns, wie auch immer! Das die Mediziner davor nicht befreit sind ist ebenso klar, schließlich haben sie eigene Verträge mit den Pharmaunternehmen geschlossen, indem sie dies brav möglichst jeder Patientin verkaufen. Ich frage mich seit langem, ob diese Methode wirklich die richtige für mich ist. Auch ich nehme seit ich 19 bin die Pille. Das sind nunmehr sage und schreibe 11Jahre mittlerweile. Selbstverständlich kam ich auf die glorreiche Idee nach Schädigungen durch die langwierige Einmahme zu fragen. Aber selbstverständlich ist dies aus ärztlicher Sicht ausgeschlossen, keine Hormone mehr zu nehmen. Die Schulmedizin ist da einfach völlig am Ende und ich dachte wir wären fortschrittlicher, vielleicht bewusster im Umgang mit uns selbst. Pustekuchen! Ich habe bisweilen ebenso wie wild gegoogelt, gelesen. Frauen berichten immer wieder dasselbe. Ich gehöre noch zu der Art, die sich nicht trauen. Für eine kurze Zeit musste ich aus gesundheitlichen Gründen die Pille einen Monat aussetzen. Es war die Hölle, ich war wirklich auf Entzug! Niemand, wirklich kein Mediziner kann mir erzählen, dass das normal ist!!! Ich habe selbst immer gute Haut gehabt, als Jugendliche hatte ich dickes blondes Haar, nie wirklich ein ernst zu nehmendes Problem, ein Medikament zu nehmen um irgendein Problem zu regulieren. Also wieso tun wir Frauen uns das an und spielen in die Kassen der Pharmaunternehmen? Ich bin gespannt auf deinen Bericht über Alternativen! Sehr gespannt. Nachdem es mir gesundheitlicher besser geht möchte ich den Schritt ebenso "wagen" und mich von dieser täglichen Hormonbombe befreien. Wie gesagt, ich habe bisher keine anderen Berichte gelesen von Frauen die es wirklich bereut haben die Pille abzusetzen. Daher sei frohen Mutes, dass ihr euch beide dazu entschlossen habt.

    Herzlichst,

    Manuela

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    1. Hallo Manuela und tausend Dank für deine ehrlichen und in meinen Augen, wahren Worte! Ich stimme dir vollkommen zu. Es muss sich einfach was ändern und das hoffentlich ganz schnell!

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  3. Super Entscheid! Mir wurde die Pille auch einfach verschrieben und im Teenager Alter informiert man sich doch nicht so dolle. Ich wollte einfach keine Regelschmerzen und Pickel. Was soll ich sagen? Der Zyklus war regelmässig, ich war schmerzfrei, hatte trotz der Pille Pickel aber mein Körper? Der gehörte nicht mer zu mir. Ich veränderte mich nicht nur körperlich sondern auch emotional. Nach 8 Jahren Pille "fressen" hab ich sie von einem Tag auf den anderen abgesetzt und ging auch nicht mehr zum Frauenarzt (bei uns in der Schweiz muss man fürs Rezept zum Glück nur 1x im Jahr dahin). Und was soll ich sagen??? HALLO LIBIDO 😉 Mein Körper gehörte wieder mir, ich wurde wieder ich und leider kamen die heftigen Regelschmerzen wieder. Aber die können anders bekämpft werden. So lebe ich nun schon seit etwas mehr als 5 Jahren Hormonfrei. Verhütet habe ich mit Kondom. Klappt ganz wunderbar wenn man konsequent ist. Naja, ich wars 1x nicht und wurde dafür mit meinem wunderbaren Sohn gesegnet, welcher im Januar zur Welt kam. Beim letzten Arztbesuch hat mir dieser wieder die Pille verschrieben. Diesmal diejenige, bei der die Regeö ausbleibt. Horrorvorstellung für mich, den natürlichen Vorgang des Körpers zu stören. Ich werde also auch diesesmal auf die Pille verzichten. Mein Körper macht seinen Rhythmus und Weg ohne Hormone sehr gut😊
    Danke dir für diesen super Post und deine Ehrlichkeit sowie den intimen Einblick in dein Leben und deinen Entscheid😘
    P.S: Bei uns werden die Kosten von Anfang an von jedem allein getragen.

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    1. Danke für deinen Bericht! Ja, es geht doch auch so oder? :)

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  4. Du triffst den Nagel auf den Kopf!
    Ich habe die Pille erst vor kurzem abgesetzt und bin auf den zweiten Teil sehr gespannt!!
    Als ich einer Freundin davon erzähle, meinte sie nur so: ja aber die Pille macht doch sonst nichts außer halt verhindern das wir schwanger werden können.. da musste ich etwas lachen. Auch ich hab mich vorher nie damit beschäftigt- warum auch? Aber wenn man dies mal tut, wird einem wie du schon sagst einfach nur schlecht...
    toller Beitrag!!

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    1. Ja, es ist wahnsinn, wie viel Unwissenheit noch herrscht. Man muss auch mal in sich hinein horchen und darauf achten, wie es seinem Körper dabei geht.

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  5. Toller & Interessanter Post!
    Ich freu mich auf Teil 2, denn ich überleg nsch 10 Jahren auch ob ich nicht endlich auf hormonfreie Verhütung unsteigen soll...

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    1. Dann bin ich gespannt, was du zu Teil 2 sagst.

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  6. Ich bereue dass ich sie nicht viel früher abgesetzt habe. Mir geht es doch deutlich besser ohne sie und komischer weise habe ich viel bessere Haut als vorher.

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    1. Ich habe durch die Pille auch sehr schlechte Haut bekommen

      GL

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    2. Ja, ich hätte auch schon viel früher wechseln sollen. Aber man traut sich irgendwie immer nicht. Aber in den letzten Jahren hat sich ja so viel getan. Es gibt so viel Möglichkeiten. Das ist einfach so toll!

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  7. Ich bin tatsächlich gerade in einer ganz ähnlichen Situation, da ich auch mit Stimmungsschwankungen etc. zu kämpfen habe. Bei meinem Frauenarzt wurde mir lediglich eine andere Pille verschrieben, die auf körpereigene Hormone aufbaut, Nebenwirkungen sind aber immer noch die gleiche und mein Problem wurde nicht wirklich ernst genommen. Ich sollte doch an mir arbeiten, diese ganzen Sachen liegen doch an mir selbst ;) nun gut..

    Gleichzeitig bin ich ein bisschen im Zwiespalt die Pille tatsächlich abzusetzen. Umso gespannter bin ich auf deinen zweiten Post zu dem Thema.

    Schöne grüße :)

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    1. Oh mein Gott, da fehlen einem doch echt die Worte! Man fühlt sich bei solchen Aussagen wirklich für dumm verkauft oder?

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  8. Guten Morgen,

    Ich nehme die Pille jetzt schon 17 Jahre. Aber absetzen ist keine Option. Im Dezember 2016 habe ich erfahren, dass ich Endometriose habe. Das heißt, dass sich Gebärmutterschleimhaut außerhalb meiner Gebärmutter festsetzt. Diese Krankheit führt zu starken Schmerzen und letzenendes zu Unfruchtbarkeit, sollte ich meine Tage regelmäßig bekommen. Deshalb nehme ich die Pille so lange es geht durch. Ich muss es sogar aus medizinischer Sicht, da es keine Heilung gibt. Die gibt es nur, wenn ich mir die Gebärmutter entfernen lassen würde. Und das ist keine Option, da ich Kinder will.

    Sie verursacht also nicht nur Krankheiten, sie kann auch helfen. :)

    Hab einen schönen sonnigen Sonntag.

    Liebe Grüße Jacqueline

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    1. Naja gut, aber ob es außer die Pille nichts anderes gibt, um das zu kontrollieren? Ich möchte dich da jetzt nicht angreifen oder so. Aber in meinen Augen kann es doch nicht sein, dass man so eine Krankheit nicht anders eindämmen kann. Ich glaube einfach, für die Ärzte ist es die einfachste und schnellste Lösung. :(

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    2. Hallo Anni, es gibt leider keine andere Lösung. Ich habe vor ca. 5 Jahren auch eigenmächtig die Pille abgesetzt. Anfangs ging es mir sehr gut, doch die monatlichen Blutungen wurden immer schmerzhafter. Klar, wenn sich die Gebärmutterschleimhaut mit der Gebärmutter festsetzt verursachen die Krämpfe die die Blutung abtragen sollten sehr starke Schmerzen. Die Endometeriose ist eine oft unentdeckte Frauenkrankheit, die man ein Leben lang hat. Ich bin wirklich froh, dass ich die Pille nehmen kann. Drei Schmerztabletten am Anfang des Zykluses waren normal, obwohl ich wirklich nicht schmerzempfindlich bin. Es gibt tatsächlich, außer einer OP, keine Alternative.

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    3. Es gibt tatsächlich keine andre Möglichkeit. Man muss die Periode unterdrücken, da es mit jedem Mal Blutung schlimmer wird. Je mehr Blut, desto mehr Herde im Bauchraum und unter Umständen in den Eileitern. Endometriose ist eine sehr junge Krankheit, die normal abgetan wird mit den Worten: "Dann haben sie halt schlimme Schmerzen"
      Ich habe also schon eine sehr gute Ärztin, die meine Probleme nicht einfach hingenommen hat und mich zur Bauchspiegelung gedrängt hat. Die einzige Diagnosemöglichkeit. Und da ich sonst keine Probleme habe, ist das auch kein Problem für mich. :)
      Es gibt halt keine Heilung im klassischen Sinn.

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    4. Oh man, das ist wirklich frustrierend...

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  9. Liebe Anni,
    ich kann Dich so gut verstehen. Die Pille habe ich nie vertragen und bin so nie lange damit glücklich geworden. Den Verhütungsring nahm ich als Alternative, da mein Körper die Spirale abgestoßen hat. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes "rausgeflogen". Ich bekam wehenähnliche Schmerzen und die Spirale die eigentlich festgemacht ist, löste sich. Persona war dann eine Alternative. Aber wenn man den Zeitpunkt früh morgens auswählt, bleibt er auch am Wochenende so... angesehen von den Kosten. Da wir inzwischen 2 Kinder haben und uns einig waren dass die Familienplanung abgeachlossen ist, ging mein Mann zur Beratung. Doe Vasektomi ist ungefährlicher als ein Eingriff bei Frauen und ich bin meinem Mann echt dankbar. Er meinte: du hast dich lange genug um die Verhütung gekümmert und mir zwei wundervolle Kinder geschenkt. Jetzt bin ich drann.

    LG
    Marion

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    1. Finde ich gut, dass dein Mann dich da so unterstützt und diesen Schritt getan hat.
      Es ist nicht einfach die richtige Verhütungsmethode zu finden. Und vielleicht braucht man am Ende ein paar mehr Anläufe, aber man sollte versuchen, seinem Körper so wenig wie möglich zu schaden. :)

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  10. Ich habe im März 2015 nach 10 Jahren die Pille abgesetzt. Einmal bekam ich meine Regel noch und dann nie wieder. Da ich schwanger werden wollte, war das ganz schön nervenaufreibend. Im August 2015 wurde meine Periode dann hormonell ausgelöst, doch es gab keine Besserung. Trotz allem hielt ich dann im Dezember 2015 einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand.
    Nach diesem Chaos habe ich mir geschworen nie mehr die Pille zu nehmen. Ich habe zwar viel schlechtere Haut bekommen, fühl mich dennoch aber gefühlsmäßig viel viel besser! Auch ist die Lust auf Sex zurück gekehrt, die während der Pillen-Zeit so gut wie gar nicht mehr vorhanden war. Jetzt bin ich gespannt wie sich mein Körper nach der Schwangerschaft und Stillzeit wieder erholt und ob ich wieder einen regelmäßigen Zyklus bekomme. :-)
    Bin auch auf Teil 2 gespannt.

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    1. Ja, das ist ein Trugschluss, dass man nur mit Periode schwanger werden kann. Auch wenn man vielleicht keine Periode hat, kann man einen Eisprung haben.
      Ich bin gespannt, wie es dir jetzt nach der Schwangerschaft ergehen wird, aber ich denke, es wird sich alles einpendeln. :)

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  11. Liebe Anni,
    ich habe mit der Pille angefangen, als ich 15 war. Ich habe sie 4 Jahre genommen. Von Anfang an hatte ich die schlimmsten Nebenwirkungen: Extreme Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, unreine Haut. Der Libidoverlust spielte mit 15 eine eher untergeordnete Rolle, da ich die Pille hauptsächlich wegen meiner unregelmäßigen Regel nahm. Mein Gynäkologe reagierte falsch und verschrieb mir die nächste Pille. Und die nächste. Und die nächste. Meine Haut wurde immer schlimmer und letzten Endes kam dann wie bei dir ein Libidoverlust hinzu und dann war für mich nach einer gewissen Zeit auch wirklich Schluss. Ich hatte mich ein wenig über die Spirale informiert, aber mein FA reagierte mit kompletter Ablehnung, weil ich erst 19 bin. Also wechselte ich den Arzt. Er klärte mich über die Risiken auf und erzählte mir, dass viele junge Frauen mit der Spirale verhüten. Der einzige erhebliche Unterschied bestünde darin, dass die Ausstoßungsrate bei jungen Frauen sehr hoch sei. Nach einer 4 jahre langen Pillenkatastrophe war mir das egal. Ich wollte einfach nur noch weg von den Hormonen und ließ mir die Spirale einsetzen. Die beste Entscheidung meines Lebens. Es veränderte sich in kürzester Zeit unglaublich viel. Ich nahm 8kg ab, meine Haut wurde wesentlich reiner, ich hatte keine Stimmungsschwankungen mehr und meine Libido funktionierte wieder so, wie sie sollte. Allerdings gibt es auch negative Seiten. Die Blutung wird mit der Spirale sehr stark, ganz zu schweigen von den Regelschmerzen. Das sind Dinge, die ich aber gerne in Kauf nehmen kann, dafür dass sich so viele Dinge extrem verbessert haben. Rückblickend würde ich sagen, dass mir die Pille ein großes Stück meiner Lebensqualität genommen hat. Schade finde ich, dass viele Ärzte einfach nur Hormonbomben verschreiben möchten und keine wirkliche Aufklärung stattfindet.

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    1. Das war bei mir damals auch so. Ich glaube ich habe 3 oder 4 verschiedene Pillen genommen und ohne Hormone geht ja mal überhaupt nicht! So zumindest der Arzt!
      Es ist echt schlimm, man wird eigentlich für dumm verkauft, denn es gibt für jeden von uns die perfekte Lösung, man muss sie nur aufgezeigt bekommen bzw. finden.
      Das mit der Regelstärke und den Schmerzen kann ich jetzt nicht so ganz unterschreiben, aber ich denke einfach, das ist von Mensch zu Mensch verschieden. :)

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  12. Nach 21 (!!!!!) Jahren habe ich jetzt auch die Pille abgesetzt. Ich hab mich in deinem Artikel wirklich wieder erkannt. Ich bin gespannt wie mein Körper reagieren wird

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    1. Gib deinem Körper auf jeden Fall Zeit, denn die braucht er, um alles wieder ins Gleichgewicht zu bekommen! :)

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  13. Gut, dass du sie schon so lange nicht mehr nimmst! Es ist echt krass wie selbstverständlich einem das Ding verschrieben wird und man es nimmt, weil es eben alle so machen. Und als Marketing Aussage die Haare / Haut etc zu nehmen, geht auch irgendwie nicht - denn an sich ist das auch eine Nebenwirkung. Nur halt positiv (ha ha ha.) Ich hab mega schlechte Haut durch die Pille genommen, was natürlich total schade ist. Hautärzte interessiert das kaum, weil Akne nur Pille absetzen für die eher ein langweiliges Thema ist. Geholfen hat dann ein Tripp zur Kosmetikerin und die Reinigungsserie von Paulas Choice. Jetzt muss ich nur noch die Schatten/Narben wegkriegen, toll! Danke Pille. Ich bin auch absolut nicht mehr positiv gegenüber dem eingestellt. (Frechheit, dass dein Arzt nicht auf das hormonfrei eingegangen ist! Ich habe auch eine Freundin, die von Hormonen wegwollte und jetzt wurde ihr eine Kette aufgeschwatzt, die in die Gebärmutter eingetackert (!) wird...)

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    1. Ja, es wird zu leichtfertig verschrieben und auch so blöde Aussagen wie "Ja, wenn Sie die Pille nicht nehmen, brauchen Sie sich ja nicht wundern, wenn sie Haarausfall haben und schlecht Haut bekommen!" Da fragt man sich doch echt...
      Ja, sie wird eine Gynefix bekommen haben! Tolles Ding! :) Hab ich auch!

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  14. Ein guter und sehr informativer post! Ich nehme die Pille seit ca 17 Jahren ohne Pause. Und ich möchte auch nicht mehr mit der Pille verhüten. Auf deinen nächsten Post freue ich mich schon total :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / www.goldzeitblog.de

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    1. Ok, das ist ja dann auch schon lange.
      Aber vielleicht ist die hormonfreie Variante, wirklich eine Alternative!

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  15. Ich beschäftige mich zur Zeit auch mit diesem Thema da ich traurigerweise sehr viele der schlechten Nebenwirkungen erwischt habe, seit ich mit ca. 13 meine Periode bekam, war meine Regel immer regelmäßig ich konnte damals schon ohne Pille wirklich die Uhr danach stellen wann sie kam und dann als ich mit 17 die Pille als Verhütung wollte änderte sich somit bezüglich der Periode gar nichts für mich und auch meine Haut und Haare blieben genau gleich. Jedoch nach und nach merkte ich wie ich weniger Lust auf Sex hatte und nur noch am weinen war und zickig und mit Übelkwit und Erbrechen zu kämpfen hatte. Rannte von Arzt zu Arzt weil ich nicht die Pille als Übeltäter vermutete... diese Suche ist jetzt 3 Jahre her und ich beginne jetzt erst die Pille absusetzen und auf eine Hormonfreie Variante umzusteigen daher freue ich mich um so mehr zu sehen dass es anderen genau so geht und auf Teil 2 für was du dich entschieden hast :)

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    1. Finde ich aber gut, dass du dich dazu entschlossen hast. Aber schade, dass die Ärzte nicht darauf hinweisen, dass es auch von der Pille kommen könnte.

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  16. Super Beitrag zu diesem Thema! Danke dafür!

    Ich habe selber die Pille Ende Oktober 2015 abgesetzt, auch aus den Gründen wie bei dir im Beitrag genannt. Libido-Verlust, starke Migräne, Stimmungsschwankungen, uvm. traf auf mich zu, letztendlich hatte ich fast 10 Monate nicht meine Periode. Ich hatte von meinem FA daraufhin ein Medikament erhalten, dass die Periode auslösen soll, ich setzte aber nach ein paar Tagen schon wider ab, da ich einen Hörsturz erlitt und bis heute eingeschränkt bin bzw. auf dem einen Ohr eine starke Hörminderung habe. Ich habe einen großen Fehler mit der Einnahme gemacht und bereue es sehr, denn man sollte den Körper erstmal selber machen lassen, vielleicht hätte es 1 oder 1/12 Jahre gedauert, aber ich hätte es nicht künstlich beiführen sollen! Dieses Jahr ist dann das zweite Jahr das ich das Gift abgesetzt habe, meine Haut ist wieder reiner geworden, ab und zu hab ich mal einen Pickel, aber das ist ok, ich spüre meinen Körper ganz anders und viel freier. Die Migräne ist besser geworden, ich habe kein Ziehen mehr in den Beinen und fühle mich wie eine Frau. Wir haben nun schon seit einiger Zeit einen Kinderwunsch und leider klappt es noch nicht, was ich auch auf die jahrelange Einnahme der Pille (ca. 13 Jahre) schiebe. Ich verwende die NFP (Natürliche Familienplanung) als Methode der Verhütung/des Kinderwunsch, ich habe dadurch meinen Körper viel besser kennenlernen können wie in all den ganzen Jahren. Ich kann es nur jedem empfehlen und drücke jeder Frau die Daumen, es erfolgreich durchzuziehen, die Pille abzusetzen!

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    1. Oh wow, das ist wirklich schlimm... :( Ich hoffe, es geht dir wieder einigermaßen gut und du hast das alles gut überstanden.
      Und du wirst sehen, das mit dem schwanger werden klappt sicher ganz bald! Ich drücke die Daumen! :)

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  17. Ich habe auch über 10 Jahre, zuerst die Pille, anschließend den Verhütungsring genommen. Und was soll ich sagen. Mir erging es genau wie dir. Ich hatte in den Periodenpausen IMMER mit starken Stimmungsschwankungen (bis hin zu depressiven Phasen), migräneartige Kopfschmerzen etc. zu kämpfen. Ich war in dieser Zeit einfach unzumutbar für meine Mitmenschen und mich selbst, konnte das selber aber auch nicht abstellen. Meine Frauenärztin nahm mich auch nicht ernst und meinte nur, es wäre sehr unwahrscheinlich, dass es am Ring liegt, da dort nur sehr wenig Hormone drin seien. Das wollte ich aber nicht glauben, sodass ich dann irgendwann für mich beschloss, dass es so nicht weitergehen kann. Habe daher vor gut 1 1/2 Jahren den Ring abgesetzt und war nun die ganze Zeit hormonfrei. Ich habe die Entscheidung zu keinem Zeitpunkt bereut, auch wenn ich nunmehr mit stärkeren, länger andauernden und schmerzhafteren Perioden zu kämpfen habe, ist das ganze drumherum so gut wie weg. Okay, ein bisschen Gezicke und Geheule darf natürlich sein ;-)

    Allerdings hat sich bei mir nunmehr ein neues Problem ergeben. Anfang des Jahres wurde bei mir Endometriose diagnostiziert. Anfang März 2017 wurde ich ausgeschabt. Nunmehr muss ich über 6 Monate eine Gelbhormontherapie machen, um danach ein 2. Mal ausgeschabt zu werden. Meine Frauenärztin hat mir jetzt schon zu verstehen gegeben, dass ich danach um eine Pille nicht vorbeikomme. Das passt mir natürlich ganz und gar nicht. Ich werde mich auch diesbezüglich noch um mögliche Alternativen bemühen, da ich von mir aus sagen kann, dass es mir hormonfrei einfach wesentlich besser geht.

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    1. Hallo Ina,

      Hormone sind aber Hormone, auch wenn sie nur ganz wenig sind. Das scheinen viele Ärzte nicht zu verstehen.
      Oh nein, das tut mir unendlich leid. Wie kann denn sowas kommen? Könnte das auch eine Nebenwirkung der Pille sein? Es wäre wirklich super, wenn du mir nochmal schreiben könntest und dann erzählst, wie das alles ausgegangen ist und ob du natürlich eine Alternative gefunden hast! :)
      Bis dahin drücke ich die Daumen!

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  18. Ein schöner Post, Anni. Ich finde die Pille ist ein ganz schöner Brocken und man sollte keineswegs leichtfertig damit umgehen. Ich kann Ärzte nicht verstehen, die ohne mit der Wimper zu zucken Medis verschreiben und nicht umfassend informieren, zumindest, wenn es nicht unbedingt nötig ist.
    Die Nebenwirkungen sind nicht zu unterschätzen. Die Studie "Pille für Männer" wurde zum Beispiel vorzeitig abgebrochen, weil die Männer unter starken Nebenwirkungen litten...
    Vielleicht waren es andere NW als bei Frauen, vielleicht aber auch nicht...

    Ich bin kein Typ, der täglich um die gleiche Tageszeit Tabletten einnimmt, ich bin da einfach zu vergesslich. Deswegen habe ich recht früh auf den Nuvaring zurückgegriffen. Den hab ich besser vertragen (durch die Pille habe ich Akne bekommen) und war für mich einfach die bessere Lösung. .
    Letztendlich habe ich die Pille letztes Jahr abgesetzt und bin ebenfalls auf hormonfreie Verhütung umgestiegen. Ich bin wirklich dankbar, Umstellung recht easy von Statten ging. Im Gesicht hat sich meine Haut stark verbessert... wie damals, vor der Pille. Nur auf dem Rücken habe ich jetzt Unreinheiten, aber die bekomme ich, hoffe ich noch irgendwie in den Griff.
    Ich bin gespannt, womit du verhütest. Es gibt zwar so einige Alternativen, doch so 100% zufrieden bin ich noch nicht.

    Liebste Grüße
    Jane von Shades of Ivory

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    1. Danke Jane für deine Worte. Ich sehe das genauso wie du. Und ich denke, du hast Aufgrund deines Jobs da ja auch noch einen tieferen Einblick.

      Es ist einfach eiin Prozess, bis man für sich die richtige Methode gefunden hat. Da kann einem keiner helfen, dass muss man einfach ausprobieren. :)

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  19. Liebe Anni,
    habe auch vor einem halben jahr die Pille abgesetzt weil ich davon 7 jahre auch mit Nebenwirkungen zu kämpfen hatte. Schön zu hören, dass es anderen genauso geht! Freue mich schon auf teil 2:)

    Liebe grüße
    Vanessa

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  20. Du sprichst mir mit deinem Post aus der Seele 😊 Ich fühle mich seit absetzten wie ein neuer Mensch. Endlich ohne schlimme Stimmungsschwankungen.

    Und mit den Pinkeln und dem Haarausfall kommt man auch klar u wird auch besser. Freue mich schon auf deinen Teil 2.

    Liebe Grüße
    Marina

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    1. Eben, es muss ja nicht immer das Schlimmste eintreten. :)

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  21. Ihr esst ja aber, soweit man das von deinen Bildern beurteilen kann, sehr viel Fleisch und tierische Produkte. Bedenke, dass Mastvieh auch mit Hormonen vollgepumpt wird. Hormonfrei lebt man ohne Pille noch lange nicht!

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    1. Aber das hat doch jetzt nichts mit Verhütung zu tun? Wo ich es vermeiden kann, vermeide ich es.
      Und zum Thema Fleisch und Mastvieh. Nicht mal wenn man sein Fleisch beim Metzger um die Ecke kauft, ist das eine Garantie für "unbelastete" Produkte. Denn selbst das Gemüse im eigenen Garten ist belastet. Das haben wir vor Jahren mal testen lassen, da mein Bruder ziemlich krank war. Vor den Umwelteinflüssen sind wir einfach nicht sicher und hilflos ausgesetzt.

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    2. Ne, aber das Topic heißt ja auch "Hormonfrei leben". 😉 Eine gute Freundin arbeitet in der Krebsforschung, daher kann ich nur jedem raten, sich mal Gedanken über Wachstumshormone, die Käner und Ferkel bekommen, zu machen, und was die beim ersichtlich ausgewachsenen Menschen stattdessen zum Wachsen bringen. Auch hormonähnliche Stoffe in vielen Chemikalien und Weichmacher, sind höchst problematisch und stehen im Verdacht, zu Missbildungen bei Babies zu führen, darum sieht man nach und nach langsam Flaschen mit Audrucken wie BPA-free (normale PET-Flaschen gehören übrigens nicht zu den schadstofffreien ;-) ). Klar, alles ausschließen kannst Du nie, aber ich denke, das Gemüse in Deinem eigenen Garten ist definitiv noch das Beste, was Dir passieren kann, schließlich hast Du selbst in der Hand, ob Du Pestizide einsetzt. Sind alles nur Denkanregungen, denn wie gesagt: hormonfrei leben tut man ohne Pille noch lange nicht. LG!

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    3. Du hast mich glaub ich falsch verstanden: Das, was Du beim Metzger um die Ecke kaufst, ist natürlich auch Mastvieh - es ging mir hier nicht um Fleisch vom Discounter. Und genau wie Du sagst: Wo Du es vermeiden kannst, kannst Du es vermeiden. Ist kein Angriff, bin selbst nicht vegan, mir fiel nur auf, dass Deine Rezepte und Fotos wirklich oft tierlastig sind. Und ob Du die Hormone in der Pille zu Dir nimmst oder im Kalbsschnitzel, ist kein soooo großer Unterschied, wenn man es mal zu Ende denkt. Vermeidbar ist beides!

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    4. Ja, aber hier geht es jetzt um die Verhütung und nicht, was man isst oder ob man Vegetarier ist. Es ist wohl so ziemlich alles mit irgendetwas belastet, aber wo man es vermeiden kann, kann man es ja machen. Ich habe eben mit der Pille angefangen. Jetzt baue ich mein eigenes Gemüse an. Das ist doch schon mal was.

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    5. Definitiv, um den Garten dafür beneide ich dich sehr. Wenn du eine Anregung für einen Hausbau- bzw. Garten-Post brauchst, würde mich das, was du da angedeutet hast, sehr interessieren: Mit was genau war das eigene Gemüse bei deinem Bruder damals belastet? Tatsächlich hormonell, oder mit anderen Schadstoffen, und woher (Grundwasser?) kann das tatsächlich gekommen sein?

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    6. Zum Thema Verhütung übrigens noch: Ich habe auch jung die Pille genommen, schnell Zweifel bekommen und danach fast 20 Jahre (!) Kondome benutzt. Man muss nur die richtigen Männer dafür finden, aber ja, es gibt welche, die stellen sich damit (auch auf Jahre gesehen) gar nicht an. Und gerissen ist in all der Zeit KEINES. Anfangs war ich diesbezüglich auch ängstlich, aber irgendwann hab ich mir mal klar gemacht, wie hoch bzw. niedrig die Wahrscheinlichkeitkeit, einen fruchtbaren Tag erwischt zu haben, wenn tatsächlich mal eins reissen sollte, nur ist. Und selbst wäre das der Fall gewesen, hätte ich immer noch lieber einmal die Pille danach als jahrelang die Pille genommen...

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    7. Was genau für Schadstoffe drin waren kann ich dir nicht sagen. Das ist schon knapp 20 Jahre her. Auf jeden Fall waren Kartoffeln, Salat, Karotten, usw. belastet. Und das obwohl meine Großeltern keinen Dünger verwenden und nur mit Regenwasser gießen. Aber alleine im Regenwasser sind schon so viele Schadstoffe... Es ist einfach traurig.

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  22. Ich habe auch lange Jahre die Pille genommen und sie im März 2015 abgesetzt. Ich habe mich damals ebenfalls nicht mehr wohlgefühlt und meiner Meinung nach wird die Pille zu unüberlegt genommen. Klar, die Ärzte wollen das Zeug an die Frau bringen, die Pharamunternehmen verdienen ein Vermögen damit. Allerdings weiß doch kaum eine Frau was bei einem natürlichen Zyklus jeden Monat abläuft, dass die Pille dies alles komplett unterdrückt und es wirklich ein großer Eingriff in den Hormonhaushalt ist. Und ganz ungefährlich ist das Zeug auch nicht, Stichwort: Thrombose, etc.

    Natürlich finde ich es nicht lustig, mit 32 Jahren unreine Haut zu haben, aber ich würde trotzdem nie mehr auf hormonelle Verhütungsmittel zurückgreifen. Der Haarausfall hat sich bei mir schnell wieder gelegt. Mein Zyklus ist leider nicht regelmäßig, aber das nehme ich mal so hin.

    Mittlerweile habe ich das Gynefix und kann jeder Frau nur empfehlen, sich mal wirklich mit dem Thema Pille, Zyklus, etc. auseinanderzusetzen und nicht unüberlegt die Pille zu nehmen.

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    1. Danke für deinen Beitrag! Ich bin komplett deiner Meinung!

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  23. Ich habe mit der Pille angefangen als ich 15 war und hatte von Anfang an die heftigsten Nebenwirkungen: 10kg Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, extreme Stimmungsschwankungen, unreine Haut. Der Libidoverlust spielte eine untergeordnete Rolle, da ich die Pille nur wegen meiner unregelmäßigen Periode eingenommen habe.
    Mein Gynäkologe reagierte falsch und verschrieb mir einen neue Pille. Und wieder eine. Und wieder. Und wieder. Ich habe alle möglichen Pillen ausprobiert, am Ende dann auch eine Pille mit "natürlichen" Hormonen. Aber es wurde von Mal zu Mal schlimmer. Bis mir vor allem meine extremen Stimmungsschwankungen so zu schaffen machten, dass ich einen Schlussstrich zog. Ich habe mich über die Kupferspirale informiert, doch mein Arzt war von vornherein negativ gegenüber der Spirale eingestellt. Also wechselte ich den FA. Dort sagte man mir, dass eine Spirale auch bei jungen Frauen kein Problem darstelle, dass es allerdings eine höhere Abstoßungsrate gebe. Zu diesem Zeitpunkt war mir das schon alles egal. Nach 4 Jahren Pille wollte ich einfach nur wieder "Ich" sein. Ich habe mir dann mit 19 Jahren die Spirale einsetzen lassen. Die beste Entscheidung meines Lebens. Innerhalb kürzester Zeit normalisierte sich alles. Ich nahm 8kg ab, meine Laune besserte sich mit jedem Tag und irgendwann funktionierte auch die Libido wieder so wie sie sollte. ;) Klar gibt es auch negative Folgen mit der Spirale. Meine Periode ist wesentlich stärker, von den Schmerzen während der Regel will ich erst gar nicht anfangen. Aber das sind mittlerweile Dinge, die ich gut und gerne in Kauf nehmen kann, denn rückblickend würde ich sagen, dass die Pille mir ein großes Stück Lebensqualität genommen hat.

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    1. Ist wirklich schade, dass die Ärzte so gegen Hormone sind. Aber wahrscheinlich verdienen sie dann nichts mehr ans uns... :(

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  24. Die Sache mit dem Frauenarzt war bei mir damals genauso... Ich musste mir wirklich die Tränen wegdrücken. Ich habe vor 6 Jahren die Pille abgesetzt, weil ich viele Jahre chronische Blasen Entzündung hatte und gelesen hatte, dass durch die Hormone der PH-Wert in dem Bereich verändert wird und das eine Ursache sein kann. Als ich gesagt habe, dass ich die Pille absetzen möchte antwortete mir die Frazenärtzin, dass das Schwachsinn sei und:"Das können Sie nicht einfach so entscheiden, das müssen sie erst mit ihrem Freund abklären." Das hat mich so fassungslos gemacht! MEINEM Körper ging es schließlich jahrelang schlecht, ICH musste die Hormone nehmen. Es ist also allein MEINE Entscheidung, ob ich das tun möchte oder nicht. Dass eine Frauenärtzin so etwas sagt, ist für mich absolut unmöglich. Auch ich war deshalb aus Wut und Unverständnis den Tränen nahe. Gott sei Dank habe ich mich nicht beirren lassen und bin die Hormone los und seit dem auch die Blasenentzündungen!
    (Mein damaliger Freund stand übrigens sowieso komplett auf meiner Seite)

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    1. Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln! Ich frage mich, ob diese ganzen Frauenärzte, wenn sie weiblich sind, auch alle die Pille in sich hineinstopfen!
      Du hast absolut richtig gehandelt! :)
      Und weil du es ansprichst, ich hatte auch immer Blasenentzündung, aber in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr! Das wird 100% auch mit der Pille zusammengehängt haben.

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  25. Ich habe die Pille nach 7 Jahren Ende letzten Jahres auch abgesetzt und bin momentan noch auf der Suche nach einer Alternative. Somit bin ich auf den Post nächste Woche sehr gespannt :)
    Mein "Problem" ist nur, dass ich meine Tage seit November erst einmal wieder bekommen habe und es einen dann irgendwo schon verunsichert, weil man seinen Körper neu kennenlernt.

    Finde es auf jedenfall sehr gut, dass du auch solche Themen ansprichst :))

    Liebe Grüße,
    Claudi

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    1. Das "Problem" hatte ich am Anfang auch. Zunächst habe ich meine Tage nur alle 3 Monate bekommen. Es hat ein Jahr gedauert bis ich sie wieder regelmäßig hatte und dann nochmal ein halbes bis die Zyklen +- ein paar Tage gleich lang waren. Dennoch bereue ich den Schritt nich!Habe mich dann sehr intensiv mit NFP beschäftigt und die Anwendung hat mir wirklich sehr gut geholfen meinen Körper kennen zu lernen und die Abläufe zu verstehen. Kann ich wirklich jeder Frau empfehlen,denn es nimmt einen auch einen Teil der Sorge.

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    2. Ja, man muss dem Körper einfach Zeit geben, dann pendelt sich das alles ein!

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  26. Also am meisten interessiert mich eigentlich Teil 2. Das die Pille keine gute Lösung ist weiß ich, aber ich habe für mich auch noch keine gute Alternative gefunden, die Sicher ist. Daher bin ich sehr gespannt.

    Liebe Grüße,
    Fio

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  27. Toller Post!
    Ich habe etwa 9 Jahre (16- Ende 24) lang hormonell verhütet . Erst mit der Pille und dann mit dem NuvaRing. Durch mein Studium hatte ich viel mit den Auswirkungen von Hormonen auf unsere Umwelt zu tun und wusste,dass ich weder mir, noch der Umwelt, diese Hormonbomben weiter zumuten will. Vor knapp 2 Jahren habe ich komplett mit der Hormonverhütung aufgehört.
    Mir geht es super :)! Nebenwirkungen sind bei mir zum Glück ausgeblieben, weder Haarausfall noch Pickel oder sonstiges. Die einzige Veränderung ist, dass die Wassereinlagerungen aus meinem Körper verschwunden sind und ich mich nicht mehr so aufgedunsen fühle :)
    Zögert nicht lange wenn ihr diesen Schritt gehen möchtet!

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  28. Liebe Ann-Christine,

    Als ich auf instagram gesehen habe, dass dein neuer Post über die Pille ist, musste ich ihn sofort durchlesen. Ich finde es so toll dass über die Wirkung der Pille immer mehr im Netz zu hören ist. Die Frauenärzte klären nämlich überhaupt nicht über Nebenwirkungen auf. Es heißt nur sollten Sie Nebenwirkungen bekommen, probieren Sie eine neue Pille. Es wird auch nichts darüber erklärt was sie wirklich mit dem Körper einer Frau passiert. Einfach nur schrecklich!!!
    Ich hatte während dem Absetzen viele Gespräche mit meinem Homöopathen und einer super Heilpraktikerin und bin jetzt richtig glücklich mit NFP über den cyclotest :))
    Ich bin schon ganz gespannt, welche Verhütungsmethode du gewählt hast :)

    LG, Lena

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    1. Ja, wenn das eine Gift nicht hilft, dann greift man eben zum Nächsten.
      Wirklich so schade... :( Ich hoffe das ändert sich bald mal!

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  29. Hallo Ann-Christin,

    ich finde das super, dass du das Thema so offen ansprichst. Und auch, dass du schon so lange ohne Hormone verhütest. Leider ist es immer noch so, dass viele Frauen die Pille als Lifestyle-Produkt sehen. Aber es ist ein Arzneimittel - und man sollte schon wissen, was es anrichtet oder anrichten kann.

    Ich kann deine Erfahrung nur teilen - ich habe die Pille vor Jahren abgesetzt und werde sie nie mehr nehmen. Schon bald nach dem Absetzen habe ich mich wie ein anderer Mensch gefühlt - und zwar wie ich selbst. Als hätte ich die ganze Zeit unter einer Glasglocke gelebt irgendwie. Im Nachhinein kam es mir vor, als hätten die Hormone alle meine Gefühle und Wahrnehmungen gedämpft.

    Ich finde es bis heute erstaunlich, wie gut man durch Beobachten seinen Körper kennenlernen kann. Und wie präzise die Vorgänge im Körper ablaufen, wenn sich erst mal alles eingespielt hat. Ich bin gespannt auf Teil 2!

    Viele Grüße,
    Karin

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    1. Karin, ich stimme deinen Worten zu 100% zu!

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  30. Toller Beitrag.
    Ich finde es auch traurig wie sorglos Ärzte mit den Nebenwirkungen der Pille umgehen.
    Ich hatte richtige Depression wäre aber nie darauf gekommen dassind es an der Pille lag. Erst als ich sie dann absetzten und es mir so viel besser ging verstand ich was dieses kleine Ding meinem Körper angetan hat.
    Ich würde sie auch nie wieder nehmen und freue mich sehr auf den zweiten Teil des Beitrags denn so eine wirkliche Alternative habe ich leider noch nicht gefunden.

    Liebe Grüße,
    Janine

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  31. Jetzt bin ich sehr gespannt auf Teil 2 und das drumherum mit der Kupferkette 🤗. Ich wäre auch gerne hormonfrei, aber seit der Geburt meines Sohnes habe ich starke, wehenähnliche Schmerzen während der Regel :( also nach 2 Jahren hab ich dann wieder die Pille genommen.

    Bis zum 2. Teil,

    LG

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    1. Und dagegen hilft nur die Pille? Hast du das mal abklären lassen? Vielleicht kann man das auch anders behandeln?

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  32. Liebe Anni,
    hier meldet sich mal eine stille Mitleserin aus dem Hintergrund.
    Ich finde es mutig und wichtig, dass du über hormonfreie Verhütung schreibst. Jede sollte wissen, dass es Alternativen gibt.
    Mit 17 hatte ich meinen ersten Freund. Ich war total verliebt und irgendwie hatte ich mir bis dahin noch gar keine Gedanken über Pille & Co. gemacht, denn ich hatte meine Tage noch nicht so lange und dementsprechend auch keine nennenswerten Probleme damit. Aber klar, mit einem Freund ändert sich so einiges und so ließ ich mich bei meinem Frauenarzt beraten. Er schlug - natürlich - die Pille vor, und zwar ein "0815"-Präparat, das die meisten gut vertrugen. Er erklärte mir einiges zur Pille - wann einnehmen, welche Risiken, Nebenwirkungen sie hätte.
    Ich ging ruhigen Gewissens mit der Pillenpackung nach Hause.
    Zu Beginn merkte ich noch gar nichts von der Pille. So ein winziges kleines rundes Ding, sagte ich mir, was soll das schon großartig anrichten.
    Ich hatte die erste Packung noch nicht zu Ende genommen, als es mir zu viel wurde. Ich hatte leuchtend violette Dehnungsstreifen bekommen, meine Oberweite sich fast verdoppelt. Von den 5 Kilo zusätzlich mal ganz zu schweigen. Heulend schmiss ich die Packung in den Mülleimer und hoffte, dass ich bald meine Tage wieder bekommen würde, damit das ganze gesammelte Wasser wieder entweichen würde. Erst zwei Monate nach dem Pillenchaos bekam ich wieder normal starke Tage und hatte so starke Schmerzen, dass ich kreidebleich zwei Tage im Bett lag.
    Ich ließ mir eine andere Pille verschreiben. "Weniger Östrogen vielleicht", sagte der Frauenarzt genervt. Und ob ich denn nich gewusst hätte, dass die Oberweite größer würde. Natürlich hatte ich das gewusst, aber so extrem? Die violetten Streifen sollten übrigens nie wieder weg gehen. Als ich zuhause war, sah sich meine Mutter das neue Wunderpräparat an. Und es stellte sich heraus, dass das Ding zwar weniger Östrogen enthielt, ich aber einfach gar keine Tage mehr bekommen würde.
    Der Versuch, meinem Freund zu erklären, warum ich das nicht nehmen wollte und mir die Verhütung mit Kondom zu unsicher erschien - wir wollten in dem Jahr Abitur machen, dann studieren, ein Riss hätte genügt und unsere (meine) Zukunft wäre komplett anders gewesen- war ermüdend und er verstand nicht, wie schlimm dieses Hormonerlebnis für mich gewesen war. Letztendlich zerbrach die Beziehung auch daran, weil ich ihm etwas nicht geben konnte - wollte? - was er brauchte und sich wünschte. Um nichts auf der Welt wollte ich wieder "auf Pille" sein - aufgedunsen und ständig nah am Wasser gebaut.
    Als ich ein halbes Jahr später erfuhr, dass eine Freundin an einem von ihrer Pille ausgelösten Thrombus an ihrem Herzen gestorben war, war ich fassungslos und entsetzt und traurig.
    Denn was man da - zum Teil minderjährig, im Allgemeinen verliebt und in unserer Gesellschaft als total selbstverständlich angesehen - einnimmt, ist gefährlicher, als man wahrhaben will.

    Danke, dass du dieses Thema aufgreifst!

    Liebe Grüße,
    eine Leserin

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    1. Es ist unglaublich wie leichtfertig die Ärzte damit umgehen.
      Ich finde aber wichtig, dass du uns das hier erzählt hast, denn auch solche Dinge können bei der Pilleneinahme passieren und sollten nicht unter den Teppich gekehrt werden.

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  33. Super Beitrag! Vielen Dank. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
    Mir geht es ähnlich: Mit 14 die Pille bekommen und eigentlich keine Ahnung wie ich ohne wäre.

    Ich habe die Pille vor 2 Wochen abgesetzt, da mein Mann und ich uns ein Kind wünschen und bin sehr gespannt was auf mich zukommmt.

    Ich nehme die Pille seit 16 Jahren und habe in den letzten 6 Jahren große Probleme was die Dauer und Stärke der Regel, Depressionen, Scheidenpilz, Migräne während der Regel, bakterielle Vaginosen und mangelnde Lust auf Sex betrifft.
    Seit 3 Jahren fallen mir die Haare verstärkt aus.

    Möglicherweise habe ich den Grund ja jetzt durch das Absetzen gefunden.

    Danke für den Denkanstoß!

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    1. Sandra, ich hoffe für Euch, dass sich euer Kinderwunsch bald erfüllt und du die Nebenwirkungen gut wegsteckst!
      :*

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  34. Mir geht es exakt genauso. Ich habe mir auch überlegt, dass ich hormonfrei leben möchte und zu allem Überfluss kam auch noch hinzu, dass es mich aufregt jeden Tag an die Einnahme der Pille zu denken. Ich hatte Anfang März meinen jährlichen Termin beim Frauenarzt und hab sie gleich mal gefragt, ob ich nicht auf etwas anderes umsteigen könnte. Ich habe ihr auch mein Leid erklärt, dass ich nicht unnötig Hormone nehmen möchte usw. Ihre Antwort war daraufhin, dass man mit Mitte 20 (also in meinem Alter) ja sowieso eine unglaubliche Anzahl an Hormonen im Körper hat und demzufolge diese nicht Schaden würden. Als Alternative hat sie mir den Ring oder das Pflaster empfohlen, was ja auch wieder nur über Hormone funktioniert (war von ihr als Alternative gedacht, um nicht mehr jeden Tag an die Pille, sondern z.B. nur jede Woche an das Pflaster denken zu müssen)
    Jetzt bin ich natürlich auch alles andere als glücklich über diese Situation und weiß nicht so richtig weiter. Habe die Entscheidung immer weiter nach hinten geschoben ohne zu wissen, was ich jetzt machen soll.

    Aber es ist sehr tröstlich, all die Kommentare zu lesen, da es ja wirklich vielen Frauen ähnlich geht.

    Danke für die Offenheit und ich hoffe auch bald eine geeignete Lösung zu finden.

    LG Claudine :)

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    1. Ja, aber die Körpereigenenhormone sind ja nochmal was anderes als die der Pille... Oh man..
      Vielleicht kann ich dir im nächsten Post ja ein paar Alternativen aufzeigen. :)

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  35. Liebe Anni,

    ich finde es toll und extrem lobenswert, dass du auch solche Themen ansprichst. Verhütung geht uns alle etwas an. Ich kann's auch bis heute nicht verstehen, dass so viele Frauen alleine für die Verhütung aufkommen müssen - so quasi als wär das "eh Frauensache". Nein ist es nicht!! :-)
    Ich habe nach 5 Jahren die Pille abgesetzt und mein Körper brauchte mehr als ein Jahr um sich wieder zu 'normalisieren'.
    Bei mir war es leider sogar so, dass ich den Frauenarzt wechseln musste, weil mir mein ehemaliger Arzt einfach keine hormonfreie Verhütungsmethode geben wollte (ich sag nur: Absprachen mit div. Pharmakonzernen). Er meinte nur: "ja wenn Sie sich das unbedingt einbilden dann können wir ja mal schauen ...". Nein danke, ich hatte nicht das Gefühl, dass mein Körper bzw. mein Gesundheit bei ihm in guten Händen war.
    Jetzt bin ich bei einer Frauenärztin, die mich sehr gut über hormonfreie Verhütung aufgeklärt hat und auch meine Wünsche respektiert und mir alle Vor- und Nachteile genauestens aufzählt. Ich werde mich in den nächsten Monaten wohl für etwas entscheiden und hoffe, dass es mir weiterhin so gut geht :)

    Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank für deine Offenheit und Ehrlichkeit!! Das hebt dich wirklich von anderen Lifestyleblogs ab.
    Raphaela

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    1. So ähnlich war es bei mir auch und wenn ich dran zurück denke muss ich nur noch den Kopf schütteln!
      Und das Verhütung Frauensache ist, das sitzt noch in sehr vielen Köpfen fest.... was ich echt mega schade finde...

      Oh und tausend Dank für deine lieben Worte! Das bedeutet mir wirklich so viel! :*

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  36. Ich bin schon total auf den 2. Teil gespannt! Spiele auch mit dem Gedanken, die Pille abzusetzen und auf eine hormonfreie Verhütung zu wechseln..

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    1. Vielleicht ist die von mir vorgestellte Methode ja etwas für dich! :)

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  37. Das ist wirklich ein toller Beitrag! Man müsste viel viel mehr über das Thema 'Pille und Verhütung' sprechen. Mir war das in den letzten Jahren alles nie so bewusst. Ich habe meine Pille genommen, ohne zu wissen, was für Nebenwirkungen sie beinhaltet. Es war alles genauso wie du beschrieben hast, man geht zum Arzt, lässt es sich verschreiben und man merkt wie der Körper sich verändert etc. Im letzten Jahr hat sich mein Leben komplett verändert. Meine Mutter hatte erst einen Thrombose, dann zwei Tage später eine Tiefvehnenthrombose und zu guter letzt kamen in den darauffolgenden Tage noch zwei Embolien dazu. Sie ist dem Tod also drei mal in so kurzen Tage von der Schippe gesprungen. Man hat sich natürlich gefragt 'wie konnte sowas passieren?' - ein großer Punkt war die Pille. Meine Mum (47) hat Jahre lang die Pille genommen. Man hat dann einen Test gemacht, bei dem heraus kam, dass sie eine sehr hohe Thrombosegefahr hat. Zu dem Zeitpunkt sind viele Punkte auf einander gestoßen, die das alles ausgelöst hat (lange Reise, Raucherin, langes Sitzen etc.). Ich bin daraufhin zu meiner Frauenärztin und wir haben bei mir sofort auch diesen Test gemacht.. auch bei mir ist die Gefahr sehr hoch und durch die Pille wäre das alles nur eine Zeitfrage gewesen. Ich finde solche Tests solchen bei jedem Mädchen durch geführt werden, um zu gucken ob man überhaupt eine Pille nehmen kann. Man wird einfach irgendwo ins kalte Wasser geworfen und setzt sich all diesen Gefahren aus. Ich habe danach eine Pille genommen, die wohl nicht diese Art von Hormonen hatte, die ich durch nehmen sollte. Das ganze habe ich nun ein Jahr gemacht und muss sagen, dass es sich dadurch alles nur eher weiter ins negative entwickelt hat. Meine Haut ist wirklich schlimm geworden, rote stellen die aus dem nu kommen, extrem trockene Haut, Hautunreinheiten. Zudem habe ich oft Schmerzen in der Brust gehabt. Ich habe mich auch dazu entschlossen hormonfrei zu leben, ohne Pille, ohne eine Spirale, die Hormone beinhaltet. Ich probiere es nun mit der kupferspirale.
    Ich möchte einfach nur ausdrücken, dass es wichtig ist, sich mit diesem Thema wirklich auseinander zu setzen. Es ist euer Leben!

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    1. Tausend Dank für den tollen Kommentar! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Die Nebenwirkungen der Pille müssen nicht heute oder Morgen auftreten, sondern können Jahre später ausbrechen und sogar tödlich sein...

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  38. Ein toller Post, liebe Ann-Christin. Ich habe vor 3 Monaten, nach langen hin und ger die Pille abgesetzt. Bei der Recherche im Internet habe ich die tollsten Horror-Geschichten gelesen und davor hatte ich wahnsinnig Respekt. Jetzt fängt meine Haut langsam an, sich zu verändern und die Unrenheiten werden (leider) immer mehr. Aber es muss sich ja was tun, wenn man wie ich die Pille fast 16 Jahre genommen hat. Deine Verärgerung über den Arzt kann ich verstehen, meiner hat ähnlich reagiert und ich habe deswegen gewechselt. Auf deinen zweiten Teil bin ich sehr gespannt - und wie es mit meiner ganz persönlichen Reise weiter geht.

    Liebe Grüße,

    N.

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    1. Ja, es gibt wirklich Horror-Geschichten, aber es muss alles nicht so kommen. Aber die Gefahr eine der Nebenwirkungen zu bekommen ist bei längerer Pilleneinnahme sicherlich um einiges höher!
      Und ja, nach dem Absetzen muss sich was tun, denn der Körper reagiert ja und versucht die ganzen Hormone irgendwie loszuwerden!

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  39. Vielen Dank dafür!
    Nachdem mir nach 10 Jahren Pille nach dem Einnehmen jedes mal so schlecht wurde und ich mich schon vor der nächsten gegraust habe bin ich auf den Nuva-Ring umgestiegen - damit bin ich aber überhaupt nicht zufrieden..

    Bin gepsannt auf den zweiten Teil und für was du dich entschieden hast.

    :) Liebe Grüße, Stefanie

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    1. Der Nuva Ring ist ja im Endeffekt auch nichts anderes als die Pille. Er gibt genauso Hormone ab. :(
      Ich bin gespannt, was du zum zweiten Teil sagst!

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  40. Interessanter Post, mich würde interessieren wie du die Nebenwirkungen in den Griff bekommen hast. Habe die Pille letztes Jahr nach 10 Jahren abgesetzt. Hatte zwar Haarausfall, aber zum Glück nur drei Monate lang. Allerdings Jahr ich Pickel am Rücken. Hoffe es reguliert sich wieder.

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    1. Naja, wirklich was machen kann man nicht. Gegen schlechte Haut, gute Pflege verwenden. Ich habe gegen den Haarausfall einige pflanzliche Dinge genommen. Es hat ein bisschen was gebracht, aber so wie früher werden meine Haar nie mehr. :(
      Es sind einfach die Nebenwirkungen, die man durch die Pille hat. Man muss sich damit abfinden. :(

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  41. Ich beschäftige mich derzeit auch viel mit dieser Entscheidung. Habe meinen Arzt darauf angesprochen und der meinte dazu nur:na dann haben Sie natürlich auch keinen Schutz.. Nannte mir keine Alternativen. Ich bin mal gespannt auf den zweiten Teil. Du hast mich auf jeden Fall bestärkt in meiner Entscheidung weg von Hormonen. Liebe Grüße

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    1. Das ist echt traurig! Ich hoffe, dass ich dir ein paar Alternativen aufzeigen kann.

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  42. Mir gefällt der Post richtig gut und ich bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt.
    Ich selbst habe die Pille vor fast vier Monaten abgesetzt, da ich sie als Grund von meinen Stimmungsschwankungen im Verdacht hatte. Nun geht es mir ohne die Pille eigentlich relativ gut, doch verhüte ich auch nicht alternativ, da ich im Moment in keiner Beziehung bin.
    Ich habe mich auch schon über Alternativen informiert, doch keine Methode, die ohne Hormone auskommt, erscheint mir so sicher wie die Pille. Nun ist es leider so, dass ich auf Grund starker Medikamente, die ich einnehmen muss, eine Schwangerschaft auf jeden Fall vermeiden muss. Daher befürchte ich, dass ich in meiner nächsten Beziehung wohl doch wieder auf Hormone zurückgreifen muss. Das macht mich ein wenig traurig, da ich gerne zumindest in dieser Hinsicht ein normales Körpergefühl haben würde. Doch auch meine Ärztin meint ich sollte die Pille unbedingt weiter nehmen :(
    Liebe Grüße

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    1. Das die Pille sicherer als alles andere ist unterschreibe ich nicht so.
      Das wird vielleicht immer gesagt, stimmt aber nicht.
      Lass dich von deiner Ärztin nicht zu sehr beeinflussen. Wenn es dir damit nicht gut geht, dann wechsel den Arzt.

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  43. Wirklich ein interessanter Post, ich habe mich bisher nicht wirklich viel mit den Erfahrungen anderer in der Hinsicht beschäftigt. Habe aber so vor etwa 4 Jahren auch die Pille abgesetzt, weil ich trotz mehrfachen Wechsels auch immer wieder unter Libido-Verlust litt. Die Entscheidung war auch eigentlich richtig und es ging mir gut damit, bis ich aber vor ca. einem Jahr plötzlich und zum ersten Mal in meinem Leben starke Akne bekommen habe - mit 27. Habe dann vieles ausprobiert, war beim Hautarzt, habe teuere Pflegeprodukte gekauft und Antibiotika genommen (und davon eine Pilzinfektion im Mund bekommen -_-). Trotzdem hat nichts wirklich geholfen und nun nehme ich seit letztem Monat die Pille doch wieder. Mir hat das einfach zu Schaffen gemacht, weil ich ohnehin eher ein unsicherer Mensch bin. Wenn ich dann versuche, auf der Arbeit seriös zu wirken, aber mir die ganze Zeit bewusst ist, wie das mit den Pickeln aussehen muss... das hat mich echt mitgenommen. Nun, mal sehen, vielleicht pendelt sich das jetzt erstmal wieder ein und dann setze ich dir Pille auch irgendwann wieder ab. Zumindest hoffe ich das erstmal :)

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    1. Hmm, aber was war denn der Auslöser für die Akne? Hast du das mal von einem Hautarzt abklären lassen? Ich war auch schon bei so vielen Ärzten und im Grunde haben sie mir alle was anderes erzählt. Aber es ist natürlich jedem seine Entscheidung.

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    2. Erstmal: Sehr cool, dass du dir die Zeit nimmst, alle Kommentare zu beantworten ^-^ Hat bisher natürlich niemand abgeklärt, woher das genau kommt, bis auf "das sind Hormonschwankungen". Aber da könnte ich natürlich noch weiter hinterherlaufen und nachforschen. Aber irgendwie war ich in letzter Zeit auch bei so vielen Ärzten, dass ich da etwas müde geworden bin. Ich bin erstmal gespannt auf den zweiten Teil deiner Geschichte :)

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    3. Ich versteh dich voll und ganz. Aber vielleicht kommt das alles ja auch wirklich von etwas anderem bzw. kann anders eingedämmt werden.

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  44. Liebe Ann-Christin, toller Post! Im Moment beschäftige ich mich auch viel mit Erfahrungsberichten bezüglich Absetzen der Pille, da kam dein Beitrag wie gerufen. Ich habe vor gerade einmal 5 Tagen meine Pille nach 6 Jahren abgesetzt. Ich hatte besonders im letzten Jahr sehr starke Stimmungsschwankungen, etwas zugenommen und meine Brust ist dabei förmlich explodiert. Das schlimmste für mich waren die Kopfschmerzen, die ich ohne Ausnahme jeden Tag hatte. Es verging kein Tag, an dem ich praktisch beschwerdefrei war. Zwar hatte ich es durch eine schlimme Diagnose im Familienkreis nicht leicht im letzten Jahr und ich habe zwischen Uni, Praktika, Nebenjob um die Wohnung zu bezahlen, Auslandsaufenthalt planen, Wohnungssuche und Pflege meines Elternteils wirklich kaum-gar keine Zeit für mich aber ich bin der Meinung, dass ich das im Griff habe. Meine FA war anderer Meinung und entgegnete meinem Wunsch, die Pille abzusetzen lediglich mit einem "Eins kann ich Ihnen sagen. Ihre Probleme werden nicht von der Pille ausgelöst. SIE müssen an ihrem Leben etwas ändern". Na vielen Dank. Ich könne sie versuchen abzusetzen und beim nächsten Termin solle ich berichten, wie es mir ergangen ist. Ich kann noch nicht viel sagen, außer dass ich schon meine Tage bekommen habe und KEINEN einzigen Tag Kopfschmerzen hatte. Bis jetzt bereue ich es, trotz starker Unterleibsschmerzen keine Sekunde, die Pille abgesetzt zu haben. Ich finde es großartig, dass so viele junge Frauen im Moment "aufwachen" und merken, was uns jahrelang einfach sorglos verschrieben wurde.

    Ich freue mich auf den 2, Teil, liebe Anni. :)

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    1. Ich glaube, du hast das einzig Richtige getan! Deine Probleme werden mit Sicherheit nicht von der Pille gelöst, aber ohne geht es dir besser und du kommst mit der kompletten Situation vielleicht besser zurech.
      Du hast was in deinem Leben geändert und den ersten Schritt gemacht.
      Es läuft nie wie es eigentlich sollte, aber nur ein Medikament zu nehmen, was halt jeder nimmt ist absolut falsch und auch irgendwie ziemlich fahrlässig von den Ärzten!
      Danke für deine Geschichte!

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  45. Endlich redet darüber mal jemand. Ich habe die Pille nur von letzten Juli bis dieses Jahr Januar genommen. (Ich sah es vorher bei unregelmässigen/ seltenem Sex - keinem festen Partner- einfach nicht ein das ganze Jahr die Pille zu schlucken).
    Ich bin wahnsinnig froh einen so tollen Partner an meiner Seite zu haben denn auch der musste einiges durch machen. Mal abgesehen vom Libido-Verlust habe ich WAHNSINNIG schlechte Haut von der Pille bekommen. Richtig heftige Unterlagerungen. Denn ja es geht auch anders rum. Was für mich jedoch das schlimmste war waren die Stimmungsschwankungen. Die waren so heftig das ich trotz glücklichster Zeit in meinem Leben NUR am heulen war. Das ging jeden einzelnen Tag. Teilweise Stundenlang und einbekommen habe ich mich auch nicht mehr. Wegen den kleinen Dingen wie auch du schon beschrieben hast.
    Als es dann auch noch dazu kam das ich durch Östrogenmangel Verletzungen einstecken musste war es zu viel. Durch diesen Mangel wurde meine Haut im Intimbereich so dünn das ich bei der kleinsten Berührung gerissen bin. Mit dieser Wunde wäre ich einmal fast in die Notaufnahme und ehrlich gesagt hätte ich das acuh lieber machen sollen. Da stand für mich fest das ich unter keinen Umständen die Pille weiterhin nehme. Ein Wechsel kam für mich auch nicht in Frage da meine Pille schon die mit den wenigsten Östrogenen war.
    Ich habe nun seit Januar die Hormonspirale und bin bisher sehr zufrieden. Sogar Arbeitskollegen haben mich darauf angesprochen das ich eine so positive Ausstrahlung wieder habe und ganz anders wirke.
    Die Kupferspirale kommt für mich leider nicht in Frage da ich dafür nicht gemacht bin.

    Ich bin schon SEHR gespannt was dein nächster Bericht bringt obwohl ich es fast vermute ;)

    Liebe Grüße

    GL

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    1. Danke für deinen tollen Bericht und deine Lieben Worte! Aber wirkt die Hormonspirale denn nicht genauso wie die Pille? Und warum konnte bei dir die Kupferspirale nicht verwendet werden?

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    2. Die Hormone wirken sich (zumindest bei mir und das ist definitiv keine Einbildung) nicht so aus wie bei der Pille. Mir wurde mal gesagt das die Spirale eben nur dort stark wirkt wo sie soll. Darum streiten sich viele aber ich kann es definitiv bestätigen. Ich leide an wirklich heftigen Regelschmerzen und diese werden bei der Kupferspirale verstärkt. Mein Arzt riet mir davon ab und zwei Freundinnen von mir haben leider auch schlechte Erfahrungen mit dem verschlimmern der Schmerzen gemacht. Klar, jeder ist anders ich für mich habe aber (hoffentlich) jetzt die richtige Verhütungsmethode gefunden.
      Das belastenste waren eigentlich die Verletzungen und das ist absolut verschwunden :)
      Ich habe in ettlichen Foren gelesen das Frauen beim Sex heftigst einreisen wirkliche Wunden haben die genäht werden müssen. Das dies an der Pille meist liegt liest man jedoch nie. Ich hoffe es machen in jeder Hinsicht mehr Leute mal "den Mund auf" so wie du:)

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    3. Also das die Schmerzen durch die Kupferspirale verstärkt werden glaube ich nicht, ich denke sie sind stärker, weil du eben keine Hormone mehr nimmst. Aber es muss jeder für sich die richtige Methode heraus finden . Man spürt seinen Körper einfach mehr ohne die ganzen Hormone.
      Ok, das mit den einreisen habe ich noch nie gehört, kann es mir aber durchaus vorstellen. Denn Blasenentzündungen und Scheideninfektionen werden durch die Pille ja auch begünstigt...

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  46. Hey :) ich finde deinen Beitrag klasse! Und ich finde, es sollte ruhig öfters solche Beiträge darüber geben, denn beim Arzt wird das alles ziemlich runtergespielt und man ist meiner Meinung nicht ausreichend aufgeklärt.
    Ich hatte auch die Pille genommen. Bis die Situatuion eingetroffen ist, mit der ich und auch sonst keiner, der die Pille nimmt, vorerst rechnet. Ich bekamm eine Thrombose, welche sich löste und in die Lunge wanderte und somit eine Lungenembolie auslöste. Zu meinem Glück, folgte auf die sonst nicht bemerkbare Lungenembolie, eine Lungenentzündung und schließlich eine Rippfellentzündung, die dermaßen weh tat, dass ich ins Krankenhaus gegangen bin. Dort stellte man nach einigen Ergebnissen fest, was denn das tatsächliche Problem war.
    Die Pille nehme ich schon eine Weile nicht mehr. Und auch wenn es, nachdem ich die Pille nicht mehr genommen habe, etwas schwieriger war, bin ich sehr froh sie nicht mehr zu nehmen und möchte es eigentlich auch jedem raten sich einfach mehr darüber zu informieren und sich das ganze wirklich gut zu überlegen! Ich bin gesapnnt auf den zweiten Teil!

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    1. Oh wow, das hört sich wirklich richtig schlimm an!
      Ich hoffe es geht dir wieder einigermaßen gut! Ich sehe das so wie du. Man muss sich wirklich selbst sehr gut über das Thema informieren, weil man sich auf die Ärzte nicht mehr wirklich verlassen kann, was ziemlich schade ist...

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  47. Als ich mit 16 meinen Freund kennenlernte, war ich natürlich auf Drängen meiner Mama beim Frauenarzt, damit ich mir die Pille verschreiben lassen kann. Da ich leider ein vergesslicher Mensch bin und regelmäßige Einnahmen nicht so mein Ding sind, habe ich mach ca. 7 Monaten und einigen vergessenen Pillen bei meiner Ärztin den Nuva-Ring verschreiben lassen. Das hat dann besser geklappt, allerdings hatte ich auch Nebenwirkungen, Stimmungsschwankungen etc. Die Familie von meinem Freund ist der Pille gegenüber sehr kritisch eingestellt, mein Freund und ich haben oft darüber gesprochen und irgendwann haben wir gemeinsam beschlossen, die hormonelle Verhütung abzusetzen. Also habe ich ca. 1,5 Jahre hormonell verhütet und die versprochenen Besserungen (besserer Haut) haben sich nicht eingestellt. Ich habe dafür mehr Oberweite und ca. 4-5 Kilo oben drauf bekommen, die ich bis heute nicht loswerde. Zum Glück hatte ich mit der Umstellung sowohl von nichts auf die Pille als auch von Hormonen auf nichts keine Probleme.
    Den Vogel abgeschossen hat aber meine ehemalige Frauenärztin. Ich hatte einen Kontrolltermin, nachdem ich die Pille ohne ihr Wissen abgesetzt habe. Da sagte sie mir auch ins Gesicht, dass sie das in meinem Alter nicht befürwortet und ich mich dann ja nicht beschweren soll, wenn ich schwanger werde. Minderjährig mit Kind, da landet man schnell in der Gosse. Dass ich da nie wieder einen Fuß reinsetze war mir in dem Moment dann auch klar.... ich werde meine Kinder wenn es soweit ist jedenfalls nicht einfach zum Arzt schicken, damit sie die Pille bekommen, sondern ernsthaft über verschiedene Möglichkeiten aufklären. Letztendlich muss jeder seine eigenen Entscheidungen treffen ☺

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    1. Danke Nadine für deine Geschichte. Der Arzt ist ja wirklich der Abschuss. Ohe Worte!
      So wie du es sagst, werde ich es mit meinen Kindern auch mal machen! :) Ich möchte nämlich nicht, dass sie die Pille nehmen müssen.

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  48. Hi Anni, das ist ein super interessanter Post und ich freu mich, dass du für dich die richtige Lösung gefunden hast! Das ist echt so ein Thema mit der Pille und wie du sagst, auch eine sehr individuelle Sache. Ich hab sie wie du seit frühester Teenie-Zeit genommen. 2013 hab ich sie dann abgesetzt, weil ich mal gucken wollte, was mein Körper ohne sie macht. Leider nichts Gutes :( Die Haare sind mir so dermaßen ausgefallen, meine Haut war fettiger, die Stimmung tatsächlich schlechter... Selbst nach 2 Jahren ist es nicht besser geworden, so dass ich 2015 wieder mit der Pille angefangen habe. Und jetzt hat es wiederum bis 2017 gedauert, dass sich alles wieder einigermaßen eingependelt hat. Mir geht es mit der Pille echt besser als ohne. Jetzt ist nur die Frage, wie mein Mann jemals zu seinem gewünschten Nachwuchs kommen soll, muhaa. Madame hat ja lieber die Haare schön. Ich beneide dich also durchaus, dass du doch relativ gut von der Pille los gekommen bist ;)

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    1. Ja, du hast recht, es muss jeder für sich selbst heraus finden. Für mich war es aber überhaupt nichts und ich bin so froh, den Schritt gemacht zu haben!
      Oh, na da müsst ihr dann nochmal verhandeln, wie ihr das genau macht! hihi

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  49. ein toller Beitrag!
    Ich musste aus gesundheitlichen Gründen vor ziemlich genau einem Jahr die Pille (nach 17 Jahren Einnahme) absetzen.
    An meiner Leber wurde ein Hühnerei großer (gutartiger) Tumor entdeckt.
    So eine Diagnose zieht einem erstmal den Boden unter den Füßen weg und man ist sehr verunsichert.
    Es gibt zwar keine eindeutigen Studien, die belegen können, dass der Tumor durch die Anti-Baby-Pille kommt, jedoch vermuten die Ärzte, dass die Pille das Wachstum des Tumors begünstigt.
    Ausgenommen davon ist jedoch mein Frauenarzt: dieser versteht das "ganze Drama" nicht und hat gleich versucht, mir das nächste Hormonpräparat aufzuschwatzen. Es gäbe "nicht besseres" als die Pille. Nach dieser Aussage habe ich sofort den Arzt gewechselt, da ich mich doch echt fragen musste, ob der Arzt meine Interessen oder die der Pharmaindustrie vertritt?!
    Meine jetzige Ärztin hat viel Verständnis und versteht meine Ansicht, dass ich weder Fremdkörper (wie die Spirale) oder Hormonpräparate meinem Körper weiterhin zumuten will.
    Da ich quasi dazu gezwungen war, die Pille abzusetzen, konnte ich mir vorher überhaupt keine Gedanken über die Folgen des Absetzens machen.
    Mittlerweile ist aber ein Jahr ins Land gegangen und ich bin sehr froh, dass ich die Pille nicht mehr nehme.
    Meine Migräne ist verschwunden und weder Haut noch Haare sind bisher (toi toi toi) außer Rand und Band :-)
    Bis auf die extrem starken Unterleibsschmerzen während der Periode fühle ich mich aber wesentlich wohler in meinem Körper.

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    1. OMG, das hört sich ja grauenvoll an! Ich hoffe dir geht es wieder besser!
      Den Arzt kann ich absolut nicht verstehen, aber wie du schon sagst, Pille verschreiben um jeden Preis. Toll das du eine neue Ärztin gefunden hast! Und es dir auch, mit den Nebenwirkungen, trotzdem besser geht!

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  50. Wie toll. Ich bin Hebamme und verhüte seit 10 Jahren hormonfrei. Ich fühle mich so viel besser. die Libido stimmt wieder, die Stimmungsschwankungen und Kopfschmerzen sind weg. Ich werde nie wieder hormonell verhüten und werde das auch meiner kleinen Tochter nicht antun. Nach ordentlicher Aufklärung gibt es alternativen. Die 17 jährige Tochter einer Freundin verhütet seit einem Jahr mit der Kupferspirale und verträgt diese sehr gut. Ich finde es auch wichtig, dass man das Thema der Geschlechtskrankheiten (die im übrigen wieder zunehmen) nicht außer acht läßt. Wer häufiger den Partner wechselt sollte unbedingt mit Kondom verhüten.
    Ich finde es toll, dass du so offen über das Thema hier schreibst.
    glg, Maria

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    1. Danke liebe Maria für deinen tollen Kommentar. Du bist ja sozusangen an vorderster Front und bekommst das alles nochmal besser mit.
      Ich sehe das genauso wie du. Es muss besser aufgeklärt werden.

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  51. Wunderbarer Bericht, danke! Auch Teil 2 habe ich schon gelesen. Gynefix klingt prima. Aberrrrr ich habe keinen festen Partner. Bin fast 40. Falls doch noch einer daher kommt ^^ und Nachwuchs kommen sollte sicher nicht die perfekte Lösung erstmal. 42 ist meine persönliche "Deathline" zum schwanger werden. Somit bringt mir die Kette nichts wenn Sie vielleicht nur 2 Jahre drinnen bleibt. Außer das Sie kostet.
    Nun habe ich ab und an mal mit einer Bekanntschaft Sex gehabt. Mit Kondom. Ein grauen, da ich mir damit nicht sicher vorkomme.
    Persona/Themperatur messen fällt bei mir weg. Zu unregelmäßige Zyklen.
    Gibt es den sonst gar nichts was Frau nehmen könnte? So weit ist man schon 2017, aber hormonfrei zur Verhütung unterstützt die Pharmaindustrienatürlich nicht gerne :(

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    1. Ja, also für zwei Jahre fällt mir dann als Verhütungsmethode nur Kondom oder NFP ein. Lass dich doch mal bei einem kompetenten Frauenarzt beraten. :)

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    2. Den suche ich noch :( Wohne am Land und hier ist es gang und gebe die Pille einfach schonmal proforma jeder Frau zu verschreiben. Aber durch deinen Bericht wird es spätestens in 2 Jahren die KK werden. Danke

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  52. Danke für den tollen Beitrag :)

    Wir haben uns auch entschieden, eine Alternative zur Pille zu suchen.
    Allein schon, weil ich mein Körper seit über 10 Jahren den Hormonen ausgesetzt war und ich meinen Körper eigentlich garnicht kenne.

    Eine Migräne mit Aura verstärkte meinen Wunsch, die Pille abzusetzen. Zumal ich meine Pille deswegen garnicht mehr nehmen darf, weil es eine der Stärksten ist.

    Ich musste mir auch eine andere Ärztin suchen. Jedoch stellte sich dann raus, dass meine Gebärmutterwand zu dünn ist. Also wollte sie mir die Hormonspirale einsetzen, die "nur in der Gebärmutter wirkt".. Das war eine Fehlinformation und von den möglichen Nebenwirkungen hat sie mir auch nichts erzählt. Also habe ich dann nochmal gewechselt und stehe nun vor der Entscheidung: Kupferspirale oder Kupferperlenball...

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