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Time Out

Sonntag, 20. November 2016

Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich überhaupt anfangen soll. Und ich habe sehr lange überlegt, ob ich dieses Thema auf den Blog bringen soll bzw. es Euch überhaupt interessiert. Aber nachdem ich vor ein paar Tagen einen ähnlichen Post gelesen hatte, habe ich mich dafür entschieden diesen persönlichen Text mit Euch zu teilen. Mein Blog ist wie mein Tagebuch und so teile ich auch privatere Themen mit Euch. Und vielleicht findet sich der eine oder andere in meinen Zeilen wieder.

Vielleicht habt Ihr es mitbekommen, zumindest die, die mich auf meinen Social Media Kanälen verfolgen. Es war ziemlich ruhig auf Instagram und Snapchat. Für den Blog und Facebook kann man immer ganz gut vorausarbeiten und Beiträge und Posts planen. Ich muss sagen, darüber bin ich ganz froh, denn sonst hätte es in den letzten Wochen wohl noch weniger von mir zu hören und zu sehen gegeben. Und da ich auch so viele Nachrichten und Fragen von Euch bekommen habe, was denn los sei oder ob etwas passiert ist. Erzähle ich jetzt einfach etwas ausführlicher wie es mir geht. Zwar habe ich auf Snapchat schon ein paar Worte dazu gesagt, aber da kommt das Alles nicht so gut rüber und es ist auch schwierig bei nur 10 Sekunden Snaps, ausführlich zu erzählen, was los ist.

Seit knapp 2 Monaten also habe ich immer wieder Kopfschmerzen, ich muss dazu sagen, ich hatte vorher noch nie solche Kopfschmerzen und nehme auch nur im äußersten Notfall eine Tablette, bzw. wenn es gar nicht mehr anders geht. Ich dachte zuerst: "Ach naja, dass wird von der Arbeit sein. Den ganzen Tag in den Bildschirm starren, Hektik und Stress. War halt einfach ein anstrengender Tag." In den ersten Wochen habe ich es gar nicht so ernst genommen, bis es immer schlimmer wurde und einfach gar nichts mehr ging. Ich hatte Sehstörungen, Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen, wie ich sie noch nie zuvor hatte. Dann kam es mir! Ich sollte einfach meine Brille öfter tragen, denn auch die Augen taten mir weh und tränten fast ununterbrochen. Ich ging also zum Optiker und lies meine Sehstärke und Brille überprüfen. Denn ich hatte auch noch die Vermutung, dass meine Augen einfach schlechter geworden waren und ich vielleicht eine neue Brille brauchte. Doch der Optiker sagte mir, dass alles einwandfrei sei und sowohl Augen als auch Brille genau passten. Ich ging ratlos nach Hause. Was könnte es denn dann sein? In den darauf folgenden Tagen fühlte ich mich total niedergeschlagen und schlapp. Als würde eine Erkältung im Anflug sein. Und zack, fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Ich habe bestimmt wieder eine Nasen-Nebenhöhlen- bzw. Stirnhöhlenentzündung! Dafür bin ich leider sehr anfällig und habe das im Jahr mindestens zwei Mal! Also ab zum Doc und mal abklären lassen. Doch der fand nichts, hatte aber den Verdacht, dass ich in nächster Zeit wohl wirklich eine Erkältung bekommen würde und das eben die Vorboten wären. Ok, vielleicht hat er ja recht. Und ich ging wieder nach Hause. Doch am nächsten Tag hatte ich so starke Kopf-und Augenschmerzen, dass ich nur noch schlafen wollte. Jedes Geräusch, jede Bewegung und jeder Lichtstrahl waren zu viel. Mit einer starken Schmerztablette und einem Wärmekissen im Nacken ging es wieder etwas und ich konnte schlafen. Am nächsten Tag ging ich wieder zum Arzt und ab da begann der Ärzte-Marathon. Augenarzt, HNO, Orthopäde, Neurologe, Radiologe, Krankengymnastik und Therapie, usw. Es wurden Sehtests, Röntgenbilder (von so gut wie allen Körperteilen),  Gehirnstrommessungen, Einrenkungen, MRT mit Kontrastmittel, Ultraschall und was weiß ich nicht noch alles mit mir gemacht. Es musste ja alles ausgeschlossen werden, vorallem ein Hirntumor. Ich war wie starr, denn mit so etwas rechnet ja keiner und will es auch nicht hören. Aber um sicher zu gehen, muss eben alles untersucht werden. Ich war also in den vergangen Monaten Dauergast in irgendwelchen Wartezimmern. Denn meine Symptome passten zu keiner Migräne oder sonstigem und keiner der Ärzte fand etwas. Außer der Orthopäde, der mich fragte, ob ich nicht unwahrscheinliche Rücken-und Nackenschmerzen hätte,  weil ich so verspannt wäre. Ich verneinte, denn ich hatte nur diesen unglaublichen Druck in Kopf und Augen. Ich fühlte mich, als wäre mein Schädel in einen Schraubstock gespannt, der immer weiter zusammengezogen wurde. Das keiner der Ärzte etwas feststellen konnte war auf der einen Seite wirklich gut, auf der anderen Seite aber auch schlecht, denn es konnte mir keiner sagen, was eigentlich mit mir los war. Denn solche Schmerzen konnte man sich nicht nur einbilden und ich bin wirklich nicht wehleidig oder jammere viel herum. Es ist zermürbend und belastet einen sehr, wenn einem irgendwie keiner Helfen kann und bei Untersuchungen, die nicht wirklich schön und angenehm sind, nichts heraus kommt und einem gesagt wird, das man bei bester Gesundheit ist. Denn so fühlte ich mich nicht. Ich fühlte mich krank, niedergeschlagen, erschöpft. Aber es war ja auch kein Wunder, denn die Kopfschmerzen und dieser Druck waren immer da, 24 Stunden am Tag. 

Nachdem ich nach all den Untersuchungen wieder bei meinem Hausarzt war, sagte dieser, dass keiner der Ärzte etwas gefunden hätte und es unerklärlich sei, was mit mir los ist. Der Neurologe und Orthopäde aber wohl in den Bericht geschrieben hätte, dass ich viel Stress habe. Ich dachte mir nur: "Wer hat denn heut zu Tage keinen Stress?" Der Arzt sah mich also mit großen Augen an und fragte mich: "Haben Sie viel Stress oder ist in letzter Zeit irgendetwas passiert?" Ich antwortete Ihm, dass ich auf der Arbeit immer Stress hätte und es gar nicht anders kennen würde. Zu Hause aber alles ok wäre, denn momentan ist es hausbautechnisch ruhig und ansonsten auch alles gut läuft. Von meinem Blog habe ich gar nichts gesagt, denn hier auf dem Land ist so technischer Kram nicht wirklich bekannt.
"Hmmm, also ich denke Sie haben das Time-Out-Syndrom." Okey... ich kannte Burn-Out aber nicht Time-Out. "Ja also, man kann das Time-Out-Syndrom so erklären, dass der Körper einfach eine Auszeit braucht und das kann sich in verschiedenen Symptomen äußern. Der eine hat Durchfall bzw. Magenprobleme, der nächste hat Herzrasen und bei Ihnen sind es vielleicht die Kopfschmerzen." "Mhm, ok. Aber ich hatte schon tausend Mal stressigere Phasen in meinem Leben und da ging es mir nie so schlecht wie jetzt." "Wie gesagt, der Körper reagiert immer anders und ich denke, dass es das bei Ihnen sein wird. Laufen Sie nicht vor Ihren Problemen davon, sondern stellen Sie sich ihnen!" Ich blickte den Arzt verwirrt an. Vor meinen Problemen davon laufen? Also solch großen Probleme hatte ich doch jetzt wirklich nicht. Eben wie jeder normale Mensch. Die Probleme des Alltags. Der ganze große Brocken mit unserem Hausbau war doch schon knapp 2 Jahre vorbei... 

Ich verließ die Praxis mit gemischten Gefühlen, denn es ist für einen Arzt immer recht einfach, etwas auf die Psyche zu schieben. So in der Art: Wir haben bei allen Untersuchungen nichts gefunden, Sie haben halt nen Schlag. Jetzt mal ganz übertrieben gesagt. Ich war etwas sauer, denn ich wurde einfach im Regen stehen gelassen und irgendwie so hingestellt, als würde ich mir das alles einbilden. Was aber ganz klar nicht der Fall war bzw. immer noch ist. Zu Hause setzte ich mich hin und überlegte. Hatte ich Probleme? So tiefsitzende Probleme, dass mein Körper mit so einem krassen Symptom reagierte? Nein, nicht wirklich. Zwar habe ich viel Stress, aber das war ich ja schon irgendwie gewohnt und auch nichts Neues. An diesem Abend hatte ich Krankengymnastik und die Physiotherapeutin begrüßte mich mit: "Ohje, ohje, da müssen wir erst mal auflockern, Sie sind ja ziemlich verspannt. Haben Sie gar keine Schmerzen." "Nein, nur Kopfschmerzen seit einigen Wochen" "Hm, waren Sie schon beim Orthopäden?" "Ja, der hat ein paar Wirbel eingerenkt und gemeint, dass ich auf der Wirbelsäule einige weiße Flecken hätte und das Abnutzungserscheinungen wären." "Das ist in Ihrem Alter aber eher ungewöhnlich, aber es könnte schon sein, dass die Kopfschmerzen daher kommen, wenn etwas blockiert wird." Ich legte mich auf die Liege und lies mich von der Therapeutin bearbeiten. Man sollte meinen so eine "Massage" sei angenehm. Pustekuchen, ich hatte Schmerzen ohne Ende. Jetzt verstand ich, was sie am Anfang meinte. Und nach und nach fügten sich alle Stücke zusammen. Anscheinend lösten eine Kombination aus ausgerenkten Wirbeln, Verspannungen und Stress bzw. Überbelastung meine Kopfschmerzen und den Augendruck aus. Zumindest kann ich es mir anders nicht vorstellen. Denn ich bin ja gesund und offensichtlich fehlt mir nichts. Nach der Krankengymnastik ging es mir besser, auch wenn es schmerzhaft war.

In den letzten Tagen habe ich über die letzten Monate, nachgedacht und bin gedanklich alles ein bisschen durchgegangen was so passiert ist. Das Jahr ist nun fast zu Ende und es hat sich vieles verändert, vieles aber auch nicht. Letztens habe ich darüber geschrieben, ob Vollzeitjob und Bloggen wirklich zusammen geht? Ich habe mir den Text durchgelesen und bin zu meinem "why do I fell so empty..." Post gekommen und als ich meine Zeilen, vom Anfang diesen Jahres, gelesen habe. War ich starr und musste schlucken. Da las ich "If you change nothing, nothing will change..." ich hatte es mir doch schon selbst gesagt. Ich muss etwas ändern. Aber Moment mal, genau das habe ich doch das ganze Jahr versucht, dafür gekämpft, das sich etwas ändert. Aber das hat es nicht. Ich habe wirklich viele verschiedene Wege ausprobiert, aber jeder Weg endete in einer Sackgasse. Wahrscheinlich weil ich es immer den anderen Recht machen wollte, anstatt auf mich zu hören und es mir Recht zu machen. Ich muss das tun, was für mich gut ist, ich habe viel zu lange meine Bedürfnisse und Wünsche zurück gesteckt. Und wo hat mich das hingebracht? An den Punkt, wo mein Körper sagt "TIME OUT" es geht nicht mehr. Und ich habe es nicht einmal gemerkt. Es musste soweit kommen, damit ich realisiere was da passiert. Ich musste erst krank bzw. von meinem Körper ausgebremst werden. Ich war irgendwie die ganze Zeit auf der Überhohlspur, immer weiter, schneller, höher. Ab und zu mal nach links und rechts schauen, aber nicht lange. Denn dafür war keine Zeit. Dann polterte es im Motorraum und ich musste anhalten, um zu sehen was los war. Dann habe ich zurück geschaut und verstanden.

Ich habe einen Entscheidung getroffen, die für mich die einzig Richtige ist.



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Kommentare :

  1. Alles Gute! Die Gesundheit ist das Wichtigste, also höre auf deinen Körper. Ich freue mich von dir zu lesen, doch wenn du Ruhe brauchst, ist auch das okay. Pass auf dich auf,
    liebe Grüße
    Antje

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    1. Danke Antje, ich werde auf jeden Fall jetzt besser auf mich aufpassen.

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  2. Hallo liebe Anni,
    erst einmal Danke für den Link :-) und schön, dass mein Post (der mich auch viel Überwindung gekostet hat) dich ein wenig hierzu motiviert hat. Das hört sich alles so ähnlich an. Ich kann so viel von dem, was du geschrieben hast, bis aufs letzte nachvollziehen. Einfach, weil es bei mir momentan ähnlich ist. Andere Symptome zwar, die mir leider auf die Stimme schlagen, die ich beruflich und für mein allerliebstes Hobby (das Singen!) tagtäglich brauche. Aber im Grunde eine ähnliche Geschichte.
    Wir müssen auf uns aufpassen - hör auf deinen Körper, hör auf deinen Bauch. Auch wenn der Kopf sagt: Du musst weitermachen!
    Manchmal braucht man einfach eine Pause. Und die sollten wir uns nehmen.
    Wie auch immer deine Entscheidung ausfällt: dafür sollten dann alle Beteiligten Verständnis haben. Und ich bin zuversichtlich, dass das auch so sein wird.
    Alles Liebe! <3

    Jojo

    http://www.jolimanoli.com

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  3. Und was ist jetzt deine Entscheidung? Eine Pause?

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  4. Du Liebe, nimm Dir Zeit für Dich , die Gesundheit gibt Dir Keiner wieder. Danke für Deine Ehrlichkeit hier. Liebe Grüsse Ines

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    1. Danke Ines, ja ich nehme mir jetzt einfach die Zeit, die ich brauche.

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  5. Ich wünsche dir gute Besserung und versteh dich vollkommen. Die Gesundheit ist etwas, was dir niemand jemals wieder geben kann. Und die Gesundheit geht immer vor, egal was, aber sie ist immer wichtiger.
    Ich drück dir ganz doll die Daumen, dass es dir bald wieder besser geht.
    Pass auf dich auf und lass dich nicht unterkriegen

    Liebe Grüße

    Claudine :)

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    1. Ja, Gesundheit ist das wichtigeste Gut überhaupt.

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  6. Bitte pass gut auf dich auf! Die Gesundheit ist so wichtig und man muß wirklich auf sich achten. mich hat es 2012 in die Herzklinik gebracht, da hat auch mein Körper den Stecker gezogen und mir ging es wie dir, ich hab erst gemerkt, dass ich mich übernommen hatte als mein Körper beschlossen hat, es reicht.
    ich lese immer gern bei dir mit, aber bitte setz dich nicht unter Druck. Gönn dir Pausen und Ruhezeiten.
    alles Gute und gute Besserung weiterhin.
    Liebe Grüße vom See, Ines

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    1. Ohje, das hört sich gar nicht gut an. Ich hoffe es geht dir mittlerweile wieder besser.
      Danke Ines!

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  7. ehm? und welche Entscheidung hast du nun getroffen?

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  8. Liebe Anni,

    ich hatte zwar mitbekommen, das Etwas nicht stimmt, aber nachdem ich das hier so lese, kommt mir das teilweise bekannt vor.

    Durch ein handwerkliches Praktikum hatte ich immer die gleiche Körper und Sitzhaltung und mir wurde von einen Tag auf den anderen ganz plötzlich total schwindlig. Ich schob es auf meinen niedrigen Blutdruck und Kreislaufprobleme habe ich gerne mal, daher achtete ich da auch nicht so drauf. Als es aber nicht besser wurde so wie sonst, ging ich zum Arzt. Leider nur zur Vertretung, meiner war im Urlaub, der mich einfach Krank schrieb und mir Ruhe verordnete. Aber er sagte schon, wenn es nicht besser wird am Montag solle ich wieder zum Arzt zur Blutabnahme.
    Und natürlich ging es mir nicht besser, mein Hausarzt meinte auch sofort eine Blutabnahme wäre wichtig um die Schilddrüsenfunktion zu prüfen. Da er aber auch in der Chiropraktik spezialisiert ist, überprüfte er auch meinen Nackenbereich. Ich wurde zum Röntgen geschickt, und tatsächlich durch die Fehlhaltungen (die eben im Praktikum nun noch verstärkt wurden) hatte sich ein Halswirbel verschoben. Er hat mich wieder eingerenkt, was ebenfalls unangenehme "Schmerzen" auslöste, weil nun keine Nerven mehr eingeklemmt waren, das Blut floss wieder richtig und der Körper sich daran wieder gewöhnen musste. Meine Beschwerden waren sofort verschwunden.

    Seitdem achte ich vermehrt auf meine Haltung und versuche Ausgleichhaltungen zu finden, obwohl ich auch damals schon immer Sport gemacht habe. Aber nochmal habe ich da keine Lust drauf.

    Ich kann dich total verstehen, dass es einen verunsichert, wenn es keine Antworten zu scheinen gibt und manchmal ist es einfach die simpelste und einfachste. Stress.

    Ich bitte dich, hör auf dich und deinen Körper. Ja der Blog ist dir wichtig, aber deine Gesundheit ist deinen Lesern auch wichtig. Daher ist es okay, wenn der Blog bzw. die anderen Social Media Kanäle zurückgesteckt werden. Du musst uns nicht 24/7 Kontent liefern. Lieber lese ich nur einmal die Woche was von dir, als das ich weiß, dass du gerade auf dem Zahnfleisch läufst.

    Gönn dir Ruhe und Pause, schalt ab. Mach den Laptop früher aus. Leg das Handy abends weg. Trenne dich zumindest für gewisse Zeiten vom Internetleben.

    Ich wünsche dir vom Herzen alles Gute und hoffe, dass es dir bald wieder besser geht, damit du dein Leben in vollen Zügen genießen kannst.

    Liebe liebe Grüße
    Franzi

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    1. Wow, danke für deinen lieben Text und ja du hast so recht! :*

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  9. Der Post ist wirklich sehr schön geschrieben und ich wünsche dir gute Besserung und dass du für dich den richtigen Weg findest oder vlt. schon gefunden hast!
    In der heutigen Zeit ist es wirklich sehr schwer mal einen Gang zurück zu schalten, jeder meint er muss immer besser werden, egal ob auf der Arbeit oder Privat, aber wer sagt dass man das muss? Nur weil es alle machen muss man das nicht auch, es tut vielleicht auch mal gut gegen den Strom zu schwimmen wenn einem danach ist. ;o)

    Liebe Grüße
    Christina

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    1. Ja, es ist wirklich schwer und fast unmöglich, aber ich versuche es und gönne mir nun ein bisschen Ruhe.

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  10. Alles liebe für Dich und Danke, für deine Offenheit. 😊😘

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  11. Oh nein das tut mir sehr Leid. Der Körper greift ab und zu zur Reissleine wenn normale Signale nicht mehr reichen - das kennen wir. Da hat man Sachen und keiner findet den Grund. Und auf einmal sind die dann auch wieder weg. Gut hast du alles durchchecken lassen, das ist immer das wichtigste finde ich. Bleib auf jeden Fall an der Physiotherapie dran! Ich habe auch sehr oft krasse Kopfschmerzen inklusive Schwindel, Übelkeit usw. und bei mir hängt das 1zu1 mit der Verspannung im Nacken zusammen. Ich mache jeden Morgen Übungen um die Muskeln dort locker und gedehnt zu halten. Gerade wenn du viel am PC und am Tisch sitzt kann das schnell kommen. Ich hoffe du kannst dich über Weihnachten etwas erholen.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at

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    1. Ja, die Therapie tut mir unglaublich gut und dadurch merke ich auch eine Verbesserung.

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  12. Manchmal sollte man die Notbremse ziehen und auf seinen Körper hören, er gibt einen so oft Signale, aber wir übersehen sie viel zu schnell. Dabei sollten wir besonders auf unsere Gesundheit achten, wir haben schließlich nur die eine.
    Ich wünsche dir, dass sich bei dir wieder alles einpendelt, dass Ruhe einkehrt und dass du Zeit zum atmen findest. Und natürlich, dass deine Kopfschmerzen wieder dahin verschwinden, wo sie her gekommen sind. Und das bitte möglichst schnell.
    Mach was du für richtig hältst, du wirst den richtigen Weg finden.
    <3

    Liebste Grüße,
    Jane von Shades of Ivory

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    1. Die Notbremse hat mein Körper wohl jetzt wirklich gezogen, weil ich die kleinen Zeichen ignoriert habe.
      Danke liebe Jane.

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  13. Alles Gute liebe Anni, nimm diese Warnung Deines Körpers ernst und schon Dich in nächster Zeit gut :)
    Hoffentlich geht es Dir bald wieder besser :)

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  14. Ich wünsche dir gute Besserung und ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht!

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  15. Liebe Anni,
    du musst den für dich richtigen Weg finden, um gesund zu bleiben. Tu genau das, was du dafür brauchst!

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  16. Gute Besserung und alles Liebe für Dich! Wir werden Dich vermissen!

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  17. Hey :) ich kommentiere ja eigentlich nie wo .. aber fand den Post sehr interessant.
    Habe auch vor 2-3 Monaten nach langer Zeit erkannt warum ich immer so krass Kopfschmerzen, Migräne und Übelkeit habe. Dachte auch vl liegts an den Augen, Brille, oder daran dass ich in der Uni entweder am Laptop sitze oder vor der Nähmaschine, aber es lag tatsächlich an Stress und meiner Wirbelsäule/Hüfte. Ich wurde also eingerenkt, da gab es Wirbel die anscheinend die ganze Last getragen haben und nicht mehr konnten und dann auf meinen Kopf gedrückt haben. Ich habe Übungen gemacht die ich jetzt jeden Tag machen soll, habe anfangen Sport zu machen was im Prinzip die einzigen zwei Stunden die Woche sind wo ich mal abschalte, mein Handy, Laptop und Nähmaschine weit weg sind und ja da spielten so viele Faktoren zusammen, dass ich jetzt versuche Dinge anders zu machen. Sport, weniger Stress, abends das Handy auf Flugmodus und einfach Mal 3-4 Stunden keine Mails beantworten. Pille abgesetzt, trinke mega viel Wasser, frische Luft, etc.
    Es ist voll krass eigentlich was man in so nem stressigen Alltags alles vergisst zu machen, was für den Körper eigentlich essentiell ist.
    Hoffentlich geht es dir bald wieder besser! xx

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    1. Ja, es ist wirklich schade, dass alles immer stressiger und hektischer wird und man nur noch herumhetzt.
      Aber ich werde das jetzt ändern. :)

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  18. Worte, die ans Herz gehen. Die Gesundheit ist wirklich das wichtigste, was man im Leben hat. Man muss manchmal wirklich besser auf sich Acht geben und die Inneren Symptome, auch wenn sie nur die kleinsten Anzeichen sind, wahr und ernst nehmen. Ich wünsche dir ganz viel Ruhe und Kraft, was auch immer du jetzt vorhast, höre auf deine Stimme und dein Herz. lg Nad

    www.beauty-nsonnenschein.blogspo.tde

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  19. Ja das kenne ich. Ich hatte nur andere Symptome. Ich reagierte mit Schwindel und Herzrasen. Und verstand auch nicht warum alle Untersuchungen unaufällig waren... ich bin selber Krankenschwester und dachte mir dann selber ob es an dem Stress liegt von der Arbeit, obwohl ich meinen Job gerne mache. Und ich nahm mir eine kurze Auszeit. Die Symptome waren weg! Kaum ging ivh wieder arbeiten fingen die Symptome wieder an. Dann war mir aufjedenfall klar, mein Körper wehrt sich! Dann hatte ich eine längere Auszeit die mir sehr gut tat. Und hab mir viel Zeit für mich selber genommen. Danach kamen die Symptome nie wieder mehr. Ich habe daraus gelernt meinen Urlaub übers Jahr gut zu verteilen , um regelmäßige Auszeiten zu mir zu gönnen.

    Erhol dich gut und nimm dit Zeit für dich ☺

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    1. Das ist super, dass du für dich den richtigen Weg gefunden hast. :)

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  20. Ich finde es ein bisschen seltsam so einen langen ausführlichen Post zu machen und dann wie eine Art "Cliffhanger" am Ende es offen zu lassen. Das nimmt den ganzen auch irgendwie die Ernsthaftigkeit.

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    1. Schon mal daran gedacht, dass es vielleicht eine Fortsetzung geben könnte? ;)

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