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Zwei Jahre ohne dich… wie kann es nur sein, dass die Zeit so unglaublich schnell vergeht. Wie kann es sein, dass ich jetzt schon zwei Jahre ohne dich bin… Wenn ich an meinen kleinen Wuschelhund denke, dann kommen mir immer noch die Tränen. Vor Trauer und den schönen Erinnerungen.

Es ist immer noch unglaublich schlimm und ich denke jeden Tag an Max. Oft erwische ich mich in Situationen, die ihm gefallen hätten oder er bestimmte Dinge gemacht hätte. „Das hätte Max gefallen.“ „Weißt du noch, als Max das und das gemacht hat?“ „Wenn Max jetzt da wäre.“

Aber leider ist er nicht mehr da. Er ist vor zwei Jahren am 9. Juni 2018 in meinen Armen eingeschlafen. Wen ich an seinen letzten Atemzug denke, wird mir ganz anders. Auf der einen Seite möchte ich an diese Stunden nicht zurück denken, weil sie unglaublich schlimm waren, auf der anderen Seite, erinnert es mich an Max und irgendwie ist das auch schön.

Zwei Jahre ohne dich…

Zwei Jahre ohne dich… Todestag Max Tibet Terrier Fashionkitchen

Er hat sehr lange gekämpft, wie ein Löwe, der er war. Ein kleiner Schneelöwe, wie Tibet Terrier auch genannt werden. Aber der Krebs war einfach zu aggressiv und auch wenn die Notoperation ihm ein bisschen Zeit verschafft hat und er sich unglaublich gut erholt hat – wir fast an ein Wunder geglaubt haben! Hat der Krebs am Schluss doch gewonnen und Max konnte einfach nicht mehr weiter dagegen ankämpfen.

Lange hat er nicht gehen wollen und war wirklich tapfer. Sogar die Tierärztin war sprachlos, als wir wieder einmal zur Kontrolle da waren. Aber kurze Zeit später, hatte er dann den Kampf verloren…

Wenn man seinen besten Freund gehen lassen muss ist das unglaublich schwer und nicht in Worte zu fassen. Es reißt einem regelrecht ein Loch ins Herz, welches für immer bleibt. Ich weiß, dass ich nie mehr so einen tollen Hund an meiner Seite haben werde, denn genau wie wir Menschen, sind Tiere einzigartig. Jeder hat seinen eigenen Kopf, Marotten, Angewohnheiten, und, und, und.

Und genau dafür lieben wir unsere Vierbeiner so.

Ein Jahr habe ich es nicht fertig gebracht, seine Asche zu beerdigen. Ich konnte diese grüne Pappbox einfach nicht öffnen und hineinsehen. Und ich konnte es auch letztes Jahr nicht. Deswegen musst diesen Part jemand für mich übernehmen. Seine Asche liegt jetzt in einer herzförmigen Dose unter dem Apfelbaum im Garten. Dort ist er begraben und ich weiß, es hätte ihm so gut gefallen.

Der Garten war einfach einer seiner Lieblingsplätze. Ich erinnere mich genau, wie er immer an der Steintreppe saß und alles beobachtet hat. Genau so, wie sein tibetischer Name eben war – Der Herr, der die Welt von Oben betrachtet. Er hat sich seine Welt immer gerne von einem erhöhten Punkt angeschaut.

Lag so gerne in der Sonne und hat natürlich jeden Tag pünktlich zum 12 Uhr Leuten mitgejault. Hat Katzen gejagt und war immer ganz vorne mit dabei, wenn irgendetwas im Garten gewerkelt wurde.

Ich höre ihn oft noch in seinem Körbchen schnarchen, ihn über den Boden tapsen oder sich unglaublich freuen, wenn man wieder nach Hause kommt. Ich schaue zu den Plätzen, wo er am liebsten lag und geschlafen hat und denke dann ganz besonders an ihn.

Aber jetzt ist er an einem besseren Ort. Oben im Himmel und hat keine Schmerzen mehr. Ich weiß, dass er auf mich runter schaut und immer wieder sehe ich seine Zeichen (z.B. als die Woken einen Hundekopf gebildet haben). Und das zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen und lässt mein Herz strahlen.

Er hat es jetzt schön, da unter dem Apfelbaum, mit seinem Bild, den Engelchen, seinem Namensschild und den Blumen. Ich weiß, er fühlt sich wohl, immer noch hier bei mir zu sein.

Anfang des Jahres habe ich all seine Sachen zusammen geräumt, sauber gemacht und in Kisten verpackt. Ich konnte das lange nicht machen, weil ich einfach immer wieder einen Heulkrampf bekommen habe. Ich wollte die Sachen nicht sehen und anfassen, weil es mir das Herz gebrochen hat. Aber irgendwann musste ich es machen. Dass ich seine Sachen weggepackt habe, heißt nicht, dass ich ihn aus meinem Leben räumen wollte, aber ich musste irgendwie diesen Schritt machen, um einen Teil loszulassen und die Trauer besser zu bewältigen.

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Einige seiner Sachen habe ich verschenkt und gespendet. Andere Sachen, wie sein Körbchen, Halsband und Lieblingsdecke konnte und werde ich nicht weggeben. Ich werde diese Dinge für immer behalten.

Und jetzt erzähle ich etwas, was nur eine Handvoll Menschen weiß. Ich habe mir letztes Jahr kleine Tibi Welpen angeschaut und wollte wieder einen kleinen Wuschelhund zu mir holen. Allerdings habe ich nach kurzer Zeit gemerkt, dass ich es nicht kann und es einfach nicht der richtige Hund für mich war. Es war nicht, wie damals bei Max, dass sofort eine Verbindung da war.

Der Welpe, der mir gefallen hätte, hatte kein Interesse an mir und somit fiel mir die Entscheidung leicht. Es sollte nicht sein. Irgendwie auch wieder ein Schlag, weil ich lange gebraucht hatte, um mich zu dem Schritt zu überwinden, aber auf der anderen Seite hat es mir auch gezeigt, dass die Zeit einfach noch nicht da ist. Es soll wohl jetzt noch kein neuer Hund in mein Leben kommen.

Obwohl mir diese unendliche Liebe und einfach die Anwesenheit sehr, sehr fehlt. Ein Hund ist einfach so eine Bereicherung für einen selbst und sein Leben. Aber das können wohl nur Hundemenschen nachvollziehen.

Jedenfalls werde ich heute Max ganz besonders ehren, an ihn denken und Fotos und Videos anschauen. Lachen und Weinen und an die schöne Zeit mit ihm zurück denken.

Ich werde dich nie vergessen mein kleiner Max Wuschelhund…

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Kommentare:

  • Carina

    9. Juni 2020

    Meine Mama hat im August ihren 2. Todestag. Ich habe sie 4 Jahre durch den Krebs begleitet und sie zum Ende ihres Lebens gepflegt. Als sie starb habe ich sie in meinen Armen gehalten, bis zum letzten Atemzug. Eine Erfahrung die ich niemandem wünsche. Was ich damit sagen möchte.. Behalte Max in Erinnerung, aber versuche es zu verarbeiten das er leider nicht mehr da ist und lass Platz in deinem Herzen für einen neuen Seelenhund und erfreue dich daran das du noch alle lieben Menschen um dich hast. Alles Gute für dich.

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  • Claudia

    16. Juni 2020

    Ich bin heute zufällig auf Deine Seite gestoßen, da mein kleiner Hund heute zwei Jahre alt wird und ich ihm nach Deinem Rezept einen Hundekuchen backe. Jetzt lese ich diesen Beitrag und es zerreißt mir das Herz, mit welch schönen Worten Du an Deinen Max zurück denkst. Wir werden beim „Kuchen essen“ auch an ihn denken und ein extra saftiges Stück gen Himmel senden!
    Fühl Dich gedrückt von Hundemensch zu Hundemensch!

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