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Orchideen richtig umtopfen und Ableger vermehren – so gehts! Mein ganzer Stolz, sind meine Orchideen. Ich weiß nicht mehr so recht, wie ich vor vielen Jahren dazu gekommen bin, aber ich glaube, ich habe zum Einzug in meine erste eigene Wohnung eine Orchidee von meinen Eltern geschenkt bekommen.

Diese Orchidee habe ich heute noch, also über 10 Jahre später! Und sie wächst, blüht und gedeiht und das ohne wenig Aufwand. Eine Orchidee braucht den richtigen Standort (meine Orchideen stehen überall, auch an der Nord-und Südseite!), welchen man einfach herausfinden muss, regelmäßig Wasser (ich gieße einmal in der Woche), Dünger (meinen Heiligen Gral verrate ich Euch weiter unten im Text) und ab und zu sollte man sie mit neue Erde versorgen bzw. umtopfen.

Orchideen richtig umtopfen und Ableger vermehren - so gehts!

Und das wars auch schon. Wenn man sich an diese paar, wirklich einfache Dinge hält, dann blühen die Orchideen wirklich fast ohne Pause. Zumindest ist es bei mir so. Noch mehr zum Thema, lest Ihr hier – Tipps & Tricks für wunderschöne und gesunde Orchideen.

Es ist wirklich absolut kein Hexenwerk und man muss Orchideen auch nicht wegwerfen, wenn sie gerade einmal nicht blühen. Jede Pflanze braucht ihre Ruhezeit zur Erholung. Aber ich erkläre Euch in diesem Beitrag alles ganz genau. Wenn Ihr also alles aufmerksam gelesen habt, sollte die Umsetzung zum richtigen Umtopfen und Ableger vermehren gar kein Problem mehr sein.

Orchideen richtig umtopfen und Ableger vermehren - so gehts!

Auf was muss ich achten?

Wann der richtige Zeitpunkt ist Orchideen umzutopfen? Eigentlich, wenn sie gerade nicht blühen, (Frühjahr oder Herbst wäre optimal) allerdings ist das bei meinen Exemplaren etwas schwierig, weil sie eigentlich ständig blühen, deswegen versuche ich alle zwei Jahre umzutopfen, wenn es die Zeit gerade erlaubt.

Man kann sich an diesen Punkten orientieren: Die Orchideen werden zu groß für Ihren Topf, haben zu viele Luftwurzeln, die nicht im Topf sondern außerhalb wachsen und auch wenn sie länger nicht mehr geblüht haben, sollte einmal die Erde gewechselt werden.

Auch sollte man dringend umtopfen, wenn die Orchidee offensichtlich irgendeine Krankheit oder Schädlingsbefall hat. Die Orchideenerde nicht mehr richtig durchtrocknet oder zu verkalkt ist. Diese weißen Stellen sind kein Schimmel sondern Kalkablagerungen vom zu harten Wasser.

Jede Pflanze freut sich, wenn sie neue Erde bekommt und wieder mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird. Auch ein größerer Topf wirkt wahre Wunder. Ich verwende immer transparente Töpfe, da diese das Licht für die Luftwurzeln gut durchlassen und man zudem kontrollieren kann, wie ausgebildet die Wurzeln sind. Auch spezielle Orchideen Erde sollte man verwenden, da diese sehr grobstückig, luft- und wasserdurchlässig ist.

Orchideen richtig umtopfen und Ableger vermehren - so gehts!

Wenn man eine Orchidee umtopft, sollte man alle abgestorbenen und verfaulten Wurzeln, Blätter und Stängel mit einem scharfen Messer oder einer Feinschnitt Gartenschere entfernen (dazu später noch mehr). Auch überlange Luftwurzeln kürze ich etwas ein und setze die Pflanze dann zurück in den Topf.

Jetzt gibt man nach und nach die Erde dazu und achtet darauf, dass auch zwischen den Luftwurzeln alles gut aufgefüllt ist. Bitte schneidet aber nicht alle Luftwurzeln ab! Sondern wirklich nur die, die abgestorben oder kaputt sind.

Nach dem Umtopfen kommen die Orchideen zurück an ihren Platz. Ich lasse sie erst ein paar Tage stehen, bevor ich sie wieder gieße. Wenn man mag kann man die Blätter mit einem Zerstäuber besprühen, dann aber darauf achten, dass das Wasser sehr weich (ohne Kalk) ist. Außerdem hat die neue Erde auch eine gewisse Feuchtigkeit, davon kann die Orchidee ohne weiteres erst einmal zehren.

Orchideen richtig umtopfen und Ableger vermehren – so gehts!

Orchideen richtig umtopfen und Ableger vermehren - so gehts!

Mit diesem Trick blühen auch deine Orchideen!

Mein absoluter Geheim Tipp für wunderschöne und vor allem blühende Orchideen ist dieser Dünger! Ich habe ihn vor einigen Jahren entdeckt und habe ihn zum Testen mitgenommen. Seit ich den Dünger verwende, blühen meine Orchideen wie wild. Eine Orchidee hat über ein Jahr ununterbrochen neue Knospen und Blüten ausgetrieben und am Schluss sogar mehrere Ableger produziert.

Auch einen Versuch wert ist „Gerstengras“. Von diesem Tipp hat mir eine Freundin erzählt. Sie gibt ins Gießwasser regelmäßig etwas Gerstengras und gießt alle Ihr Pflanzen damit. Seitdem sie das macht, geht es den Pflanzen besser, die Blätter sind grüner und die Blüte länger. Falls Ihr den Dünger „Gerstengras“ also einmal ausprobieren wollt, könnt Ihr hier bestellen. Gebt bei der Bestellung „fashionkitchen“ ein und erhaltet 10% Rabatt, auf den kompletten Warenkorb!

Ich nehme Gerstengras auch täglich für verschiedene Beschwerden ein und kann sagen, dass es wirklich etwas bringt. Mehr könnt Ihr hier nachlesen. Kurkuma, Gerstengras & Ashwagandha – Was du zum Thema wissen solltest & Meine Erfahrungen und Update – was sich bei mir durch Kurkuma, Gerstengras & Ashwagandha verändert hat.

Orchideen richtig umtopfen – so gehts!

Wenn die Orchideen Wurzeln so aussehen, dann sollte man demnächst umtopfen. Vielleicht sogar in einen größeren Topf. Alle verfaulten, trockenen und gebrochenen Wurzeln werden mit einer Feinschnitt-Gartenschere entfernt.

Wenn die Orchidee zu viele intakte Wurzeln hat, können extrem lange Wurzeln auch etwas gekürzt werden. Man sollte es aber nicht übertreiben und genügend stehen lassen, damit die Orchidee überlebt.

Wenn alle kaputten Teile entfernt worden sind, sieht es so aus. Den Topf mit heißen Wasser ausspülen und sauber machen (ohne Spülmittel!) und dann vorsichtig alle Luftwurzeln in den Topf stecken.

Man kann die Orchidee samt Wurzeln richtig tief in den Topf stecken, so wächst die Orchidee nicht so schnell aus dem Topf heraus. Bei der Erde solltet Ihr auf spezielle Orchideen Erde zurück greifen. Die ist grobstückig und luftdurchlässiger, was Orchideen bevorzugen.

Tadaa! So schnell ist die Orchidee umgetopft! Falls noch ein Trieb blüht, dann stützt ihn mit einem Stab und fixiert ihn mit Pflanz Clips. Wenn man mag, gibt man in den Übertopf noch etwas Pflanzgranulat, dann geht man auf Nummer sicher, dass die Orchidee nicht im Wasser steht. Macht meine Oma immer so und ich habe den Tipp übernommen.

Die abgeschnittenen Pflanzenreste kommen in die Tonne. Nicht auf den Kompost, denn da könnten Krankheitserreger und Pilze drauf sein.

Ableger vermehren – so gehts!

Na, was haben wir denn da? Richtig, hier wächst eine neue Mini-Orchidee heran. Wie Ihr seht hat der kleine Trieb schon ziemlich große Wurzeln. Die kann man von der Mutterpflanze abtrennen und dann in einen neuen Topf einpflanzen. Natürlich kann man Mutter und Kind auch in einem Topf lassen, aber irgendwann wird der Platz dann zu klein werden.

Auch hier hat die Mutterpflanze einen Sprössling produziert. Und dieses Mal an einem Knospentrieb. Falls sich an einem Trieb also so eine Neupflanze entwickelt, gebt ihr etwas Zeit, bevor Ihr den Trieb kappt und die neue Orchidee einpflanzt.

Triebe sollte man erst abschneiden, wenn sie wirklich trocken und braun sind. Ist der Trieb noch grün, hat aber keine Blüten mehr, kann es immer noch dazu kommen, dass hier neue Knospen oder sogar eine neue Mini-Orchidee entsteht.

Orchideen richtig umtopfen und Ableger vermehren - so gehts!

Mutter und Kind dürfen jetzt zusammen in einem neuen Topf weiter wachsen. Mittlerweile blühen beide schon wieder monatelang. Diese Orchidee ist sogar eine meiner absoluten Lieblinge und hatte schon einmal über 150 Blüten!

Vorher – Nachher

Hier sieht man es ganz gut. Ich habe die Blütenstile komplett eintrocknen lassen. Erst dann habe ich sie entfernt. Anschließend wurden die Orchideen neu umgetopft und die blühenden Triebe wieder gut fixiert.

Orchideen richtig umtopfen und Ableger vermehren – so gehts!

Orchideen richtig umtopfen und Ableger vermehren - so gehts!

Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem Wissen ein bisschen Hilfe an die Hand geben. Für noch mehr Infos zum Thema Orchideen schaut am besten einmal hier rein. Tipps & Tricks für wunderschöne und gesunde Orchideen. Hier beantworte ich alle wichtigen Fragen. Falls aber doch noch Fragen offen sind, könnt Ihr sie gerne in die Kommentare schreiben!

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Kommentare:

  • Diana

    22. März 2020

    Vielen Dank für die Tipps! 🙌💁‍♀️
    Ich werde meine zwei Orchideen die Tage (vll auch heute noch), mal umpflanzen, bin schon mega gespannt!
    Liebe Grüße

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