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Die besten Deutschland Rezepte für die WM 2018

Dienstag, 26. Juni 2018

Die Weltmeisterschaft 2018 ist in vollem Gange und Morgen steht das entscheidende Spiel an. Der Start unserer Mannschaft war zwar ziemlich holprig, aber gegen Schweden haben wir dann in aller letzter Minute noch den lang ersehnten Treffer machen können. Drücken wir also die Daumen, dass wir gegen Südkorea einen Sieg einfahren können und die Vorrunde überstehen und weiter kommen. Zu wünschen wäre es auf jeden Fall! Wenn Ihr für morgen (oder die nächsten Spiele, wenn wir weiter kommen) noch ein bisschen Inspiration, für das Public Viewing oder das gemütliche Fußball gucken  mit Freunden und Familie braucht, dann schaut Euch mal meine Rezepte der vergangenen Europa- und Weltmeisterschaften an.  Die Deutschland Rezepte waren bei jedem Fußballspiel der Knaller und sind wirklich schnell und einfach gemacht. Vor allem jetzt, wo es so viel Früchte und Obst aus dem heimischen Garten gibt, kann man hier einiges verwenden. Und selbstverständlich kann man die Rezepte auch abwandeln und für andere Nationen her nehmen. Probiert einfach mal ein wenig rum.
Schaut einfach mal in die Rezept Bibliothek rein, da gibt es viele tolle Gerichte und Snacks, die Ihr zum Public Viewing bzw. Fußball Abend machen könnt. Auch im Deutschland Design.


DEUTSCHLAND KUCHEN


Leckerer Deutschland Kuchen mit Schoko-Cola Teig und als Topping die Deutschlandfahne mit Brombeeren, Erdbeeren und Mandarinen.

DEUTSCHLAND DESSERT - SCHWARZ, ROT, GOLD


Schwarz, Rot, Goldenes Deutschland Dessert mit Pfirsich, Kirschen und Schokocreme.

DEUTSCHLAND MARMELADE


Fruchtige Deutschland Marmelade aus Brombeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Aprikosen und Pfirsich.

DEUTSCHLAND DESSERT 2.0


Eine Mischung aus Tiramisu und Fruchtsalat ist das Deutschland Dessert 2.0 mit Schoko Mousse, Erdbeeren und Quark-Mascarpone-Pfirsich Creme.

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Sundays are good for the Soul

Sonntag, 24. Juni 2018

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Sonntage sind gut für die Seele. Ja, das sind sie in der Tat. Und ich kann momentan sowieso jede Ablenkung gebrauchen, um mich ein bisschen vom dem ganzen Ballast weg zu schieben und abzugrenzen. Es funktioniert zwar nicht wirklich gut, aber ich versuche es wenigstens. Am Sonntag versuche ich mir Zeit für mich zu nehmen, einfach eine Me-Time einzulegen und abzuschalten. Könnt  Ihr Euch noch an den Post vom letzten Jahr erinnern? "Me Time - wie ich entschleunige und abschalte" dieser Post hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich muss jetzt einfach mehr an mich denken und das tun, was mir gut tut. Nicht zu viel überlegen und mir den Kopf zerbrechen. Das bringt sowieso alles nichts und zieht mich nur noch mehr runter.




NESCAFÉ Dolce Gusto hat mich vor einiger Zeit gefragt, wie mein "echter Kaffeemoment" aussieht. Und da musste ich gar nicht lange überlegen, denn im Augenblick tut es mir einfach gut, mit einer Tasse Kaffee im Garten zu sitzen und nichts zu machen, im Homeoffice zu arbeiten und in einer kurzen Pause einen Kaffee zu trinken oder mir am Sonntagmorgen ein leckeres Frühstück herzurichten, um den Tag gemütlich zu starten und dann komplett im Bett zu verbringen und nur aufzustehen, wenn es wirklich nötig ist. Am Sonntag hatte ich eigentlich schon immer meinen freien Tag. Wo ich mal nichts für den Blog gemacht  und den Laptop zu gelassen habe. Das muss auch mal sein. Früher habe ich diese Zeit für mich gebraucht, aber jetzt im Moment noch viel, viel mehr. Ich muss meine Akkus wieder auftanken und tue gerade all das, was mir gut tut und mache auch einfach mal gar nichts. Mein Bett ist mein Wohlfühlort. Ich liebe es, mich in viele flauschige Kissen zu kuscheln, schöne Filme oder Serien zu schauen und nebenbei ein bisschen was zu essen. Klar, wenn schönes Wetter ist, sollte man auch ein bisschen raus gehen, aber bei schlechtem Wetter und Regen, kann ich mir nichts besseres vorstellen, als einen kompletten Tag im Bett zu sein. 




Das sind einfach Me-Momente. Kein Make-Up, die Haare nicht gemacht, bequeme Klamotten und  frei von allem sein. Ihr wisst ja, dass ich sowieso ein natürlicher Mensch bin und mich auch sehr oft ungeschminkt und nicht auf gestylt zeige. Klar mache ich mich auch gerne hübsch und putze mich raus, aber ich brauche das alles eigentlich nicht wirklich. Das sind doch alles nur materielle Dinge und irgendwelche Sachen, die uns im Umkehrschluss belasten. Ich bin gerne ungeschminkt und renne auch mal in Jogginghose und meinen pinken Pantoffeln zum Einkaufen. Warum auch nicht? Was ist schlimm daran. Vielleicht nicht gerade am Sonntag, aber wenn ich das Haus nicht unbedingt verlassen muss, mache ich es mir gemütlich.




Ich war im Sommer, am Morgen nach dem Gassi gehen, so gerne mit Max auf der Terrasse gehockt. Habe meinen Kaffee bzw. Cappuccino getrunken, meine Gedanken sortiert und geplant, was den ganzen Tag so ansteht. Jetzt sitze ich alleine da und denke an meinen kleinen Wuschelhund und muss mich dann zusammenreißen, nicht wieder in Tränen auszubrechen, weil alles noch so sehr weh tut. Ich versuche diese Routine aber irgendwie beizubehalten, denn es erinnert mich an ihn und all die schönen Momente, die wir zusammen hatten. Es ist nicht leicht und irgendwie quäle ich mich auch damit, aber auf der anderen Seite zaubert es mir ein Lächeln ins Gesicht, weil ich ihn so sehr geliebt habe und er einfach mein ein und alles war.



Mit manchen Lebensmitteln, Getränken, Orten, Situationen, Liedern, usw. verbindet man gewisse Dinge und holt sie sich immer wieder in Gedanken. Egal, ob sie erfreulich oder traurig sind. Alles was in unserem Leben passiert ist ein Teil von uns. Man kann nichts ausradieren oder löschen, auch wenn man das in so einer schweren Zeit, gerne manchmal tun würde. Bei mir ist es eben dieses Ritual mit Max gewesen und gerade der "lazy Sunday" im Bett. Ich für mich habe verstanden, dass ich jetzt einfach einen Gang zurück schalten, auf mich achten, vielleicht auch eine Auszeit nehmen muss. Ich habe sehr viele Nachrichten von Euch bekommen, die mir wirklich unter die Haut gegangen sind. Dafür möchte ich Danke sagen. Es ist nicht selbstverständlich, einer fremden Person wie mir, solche Geschichten zu erzählen und mich damit etwas aufzubauen, meine Trauer zu bewältigen, neue Wege aufzuzeigen oder mir einfach eine Portion Kraft und Liebe zu schicken.

Vielleicht kann ich bald eine neue Routine (wie mit Max) für mich und meinen Kaffeemoment finden. Bisher habe ich das noch nicht, aber ich gebe mir einfach Zeit und vielleicht kommt es dann auch von ganz alleine...


{Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit NESCAFÉ Dolce Gusto* entstanden.}

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warmer Zucchini-Fenchel-Salat mit Balsamico-Senf Dressing & Calamari

Donnerstag, 21. Juni 2018

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Meine Reise in die Toskana ist zwar schon ein paar Wochen her, aber ich erinnere mich immer noch sehr gerne daran zurück. Es waren einfach wunderschöne Tage und so unglaublich viele neue Eindrücke. Mal ganz abgesehen von dem hervorragenden Essen. Zum einen Teil wurden wir bekocht und in Restaurants ausgeführt. Zum anderen Teil haben wir viel selbst gekocht. Vor allem bei den verschiedenen Challenges zwischen den Bloggern. Dass ich meinen Wettkampf gegen Italien nicht gewinnen konnte, war eigentlich von vornherein klar, aber ich habe es zumindest versucht und mein Bestes gegeben. Und die Jury hat meinen warmen Zucchini-Fenchel-Salat mit Balsamico-Senf Dressing und Calamari in den höchsten Tönen gelobt. Vor allem war Leonardo (unser Koch in der Villa) absolut von meinen Calamari begeistert, die einfach auf dem Punkt waren! Und wenn man so ein Kompliment von einem italienischen Koch bekommt, ist das wie ein Ritterschlag. Hach. Auch allen anderen hat mein Gericht sehr gut geschmeckt. Allerdings hat Valentina mit ihrer Pasta keinerlei Raum für Überlegungen gelassen. Denn ich hätte auch sie gewinnen lassen. Ich hoffe, ich kann Ihr das Rezept noch entlocken, damit ich es mal nachkochen kann. Es ist super einfach, aber unglaublich lecker. Und darum ging es bei der Challenge ja auch. Es sollte einfach, schnell und lecker sein. Und ich glaube das ist der warme Zucchini-Fenchel-Salat mit Balsamico-Senf Dressing und Calamari auf jeden Fall. Aber probierts einfach selber aus und lasst es Euch schmecken!





Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch auf dem Smartphone oder Tablet.


Zutaten für 4 Portionen:
  • 4-6 Zucchini
  • 2 Fenchelknollen
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 4 Calamari
  • 5 EL Balsamico Essig
  • 1 EL Mittelscharfer Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Olivenöl Extra Vergine (Bertolli)
  • Petersilie

Zubereitung:
Knoblauch schälen, sehr fein hacken und in einer großen Pfanne mit Olivenöl anbraten. Zucchini waschen und ich 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Den Knoblauch wieder aus der Pfanne nehmen und in eine kleine Schüssel geben. Nun die Zucchini Scheiben in der Pfanne mit Olivenöl braten, bis sie etwas Farbe bekommen haben und gar sind. In der Zwischenzeit den Fenchel putzen, den Strunk entfernen und in feine Scheiben hobeln. Wenn alle Zucchini Scheiben angebraten sind, aus der Pfanne nehmen und auf den Tellern verteilen. Nun den Fenchel kurz anbraten und dann ebenfalls auf den Tellern verteilen. In das Schälchen mit dem Knoblauch kommt jetzt Balsamico, Senf, Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Öl. Aber eigentlich sollte das Öl vom Anbraten des Knoblauchs ausreichen. Das Dressing gut durchmixen und anschließen über die Zucchini Scheiben und den Fenchel geben. Ganz zum Schluss kommen die Calamari in die Pfanne. Wenn Ihr ganze Tuben kauft, müsst Ihr sie vorher gründlich putzen, die Haut und den Schnabel entfernen. Dann in Ringe schneiden und für ca. 2 - 3 Minuten mit etwas Olivenöl in der Pfanne braten. Auf keinen Fall länger, da sie sonst zäh werden. Wenn die Calamari fertig sind, auf dem Zucchini und Fenchel verteilen und mit gehackter Petersilie garnieren. Guten Appetit!

TIPP: Der Salat kann warm oder kalt serviert werden und auch am nächsten Tag schmeckt er noch sehr gut. Mit ein bisschen Weißbrot dazu ist der Zucchini-Fenchel-Salat mit Balsamico-Senf Dressing und Calamari ein Traum.



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8 Jahre Fashion Kitchen

Dienstag, 19. Juni 2018

Heute ist ein besonderer Tag in meinem Leben, denn mein Blog, mein Herzensprojekt, mein Baby wird stolze acht Jahre alt. Ich hatte für diesen Tag so viel Schönes geplant. Zum Beispiel tolle Fotos, auf denen ich lache, eine Torte in Händen halte, Luftballons fliegen lasse und nur so vor Glück und Freude sprühe. Ich wollte für Euch unglaublich tolle Geschenke und Preise verlosen. Mich einfach bei Euch für die letzten acht Jahre und die unfassbare Unterstützung bedanken. Ich wollte erzählen, wie toll alles gerade ist und mein Leben gerade nur perfekt läuft.
Aber die Realität sieht leider alles andere als nach diesen Punkten aus. Auch wenn ich Euch gerne etwas anderes erzählen möchte. Mein Leben liegt gerade in Trümmern und ich kann das einfach nicht mehr verbergen. Das musste und habe ich schon viel zu lange. Und das hat mir ziemlich zugesetzt. Denn eigentlich kennt Ihr mich als "echt und authentisch" aber manche Dinge sind einfach zu Privat, man versucht das so zu klären und nicht in die Öffentlichkeit zu tragen. Irgendwann ist dann aber auch ein Punkt erreicht, wo es nicht mehr geht und es unerträglich wird. Es war und ist eine schwere Zeit momentan. Auch Max' Tod hat mich in ein tiefes Loch gerissen und er fehlt mir so so sehr und das jeden einzelnen Tag. Ich versuche das alles so gut wie möglich zu verarbeiten, aber es braucht einfach seine Zeit und ich kann gerade nicht sagen, wie alles weiter geht, weil vieles noch ungewiss ist.



Ich hatte mir den Blog-Geburtstag so toll vorgestellt, genau so wie ich mir meinen 30. Geburtstag vorgestellt hatte. Eine tolle Party mit Freunden, gutem Essen, Geschenken und einfach eine gute Zeit. Aber auch das war und ist mir gerade wohl nicht vergönnt. Deswegen fällt auch der 8. Blog-Geburtstag ins Wasser. Aber ich versuche das nachzuholen bzw. irgendwie wieder gut zu machen und vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt etwas Schönes zu organisieren.

Jedoch möchte ich Euch trotzdem ein paar Dinge zu FASHION KITCHEN und der ganzen Geschichte erzählen. Ganz so ausführlich wie im letzten Jahr wird es dieses Mal nicht werden. Wenn Ihr also mehr wissen möchtet, klickt Euch einfach in den Post vom letzten Jahr rein. Heute vor acht Jahren habe ich einfach diesen Blog eröffnet. Einfach so, ohne irgendwelche Hintergedanken oder Absichten. Nur zum Spaß. Quasi als eine Art Tagebuch, wo ich mich kreativ austoben und meine Gedanken niederschreiben kann. Ich habe schon immer Tagebuch geschrieben und mir dort alles von der Seele geschrieben. Am Anfang war bei Fashion Kitchen alles etwas durcheinander, kein Konzept oder Plan. Ich habe einfach darauf los gepostet und gemacht, was ich wollte. Mit der Zeit habe ich aber immer mehr und mehr gemerkt, wie sehr mich der Blog fordert, wie sehr ich mich selbst fordere. Ich wollte besser werden, etwas Struktur in das Ganze bringen und einfach professioneller werden. Das hat aber Jahre gedauert und ich lerne heute noch jeden einzelnen Tag dazu. In 2013 habe ich dann die ersten richtigen Kooperationen umgesetzt und mein Gewerbe angemeldet. Im Sommer 2013 hat mich dann eine Firma auf meinen Blog-Namen verklagt und es wurde 1,5 Jahre vor Gericht herum gestritten. Das hat mich sehr viele Nerven gekostet, weil ich mir wirklich schon Etwas aufgebaut hatte und nicht einfach kampflos aufgeben wollte. Dazu kam noch, dass wir mitten in der Hausplanung steckten und das zusätzlichen Stress verursachte. Irgendwie habe ich das aber alles hinbekommen und am Schluss habe ich den Fall vor Gericht gewonnen und auch das Haus wurde fertig gestellt.

Ende 2016 traf ich dann den Entschluss mich mit dem Blog komplett selbstständig zu machen. Ein sehr großer Schritt ins Ungewisse. Allerdings bereue ich ihn bis heute keine Sekunde. Es war die richtige Entscheidung und hat mich weiter wachsen lassen. Sowohl persönlich, als auch mit dem Blog. Zwar können sich viele immer noch nicht vorstellen, wie das mit dem Blog und Geld verdienen läuft, was es für Möglichkeiten gibt und was genau ich denn den ganzen Tag mache, aber denen erkläre ich es dann immer wieder gerne. Denn ich weiß ja, dass diese Blogsache noch ziemlich neu ist und hier auf dem Land sich das sowieso keiner so richtig versteht. Egal ob Girlboss oder Bosslady, ich habe mir mein Business von Grund auf selbst aufgebaut und bin eine Geschäftsfrau. Und darauf bin ich mehr als stolz und ich glaube, das darf ich auch sein. Selbst wenn ich von vielen immer noch belächelt und nicht ernst genommen werde. Ich weiß genau, wie hart ich jeden Tag arbeite und was hinter diesem ganzen Blogdings steckt. Und auch wenn viele meinen, wenn man von zu Hause arbeitet, dann tut man doch eh nichts. Weit gefehlt. Denn man lässt sich sehr leicht verleiten, neben seiner "richtigen" Arbeit noch den Haushalt zu machen und das ist Multitasking vom aller feinsten. Ich muss aber sagen, ich war schon immer sehr organisiert und habe mir einen festen Tagesablauf geschaffen, den ich aber natürlich auch verändern kann, wenn ich es muss. Jedoch fühle ich mich jetzt um einiges produktiver als früher.

Ich hatte am Anfang ja schon erwähnt, dass ich für 2018 viel geplant hatte, was ich umsetzen und erledigen wollte. Allerdings habe ich davon bisher nicht mal einen Bruchteil geschafft, weil einfach alles anders gekommen ist, als gehofft. Aber das ist das Leben und man steckt einfach nicht drin. Man kann wollen so viel man will, am Ende kommt eh alles anders. Deswegen mache ich mir jetzt keinen Druck, sondern kläre nach und nach alle Dinge. Räume die Steine aus dem Weg und versuche so gut es geht, über die ganzen Äste zu klettern. Es wird mir gelingen, das weiß ich, aber es hätte so viel einfacher sein können. Wo mich der Blog noch hinführt weiß ich nicht, ich weiß nur, dass ich liebe was ich tue und Ihr mich hoffentlich auf diesem Weg weiterhin begleitet.

HAPPY 8th BIRTHDAY FASHION KITCHEN! 🎂🎈🎉💓

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wie soll ich das alles nur schaffen...

Sonntag, 17. Juni 2018

Ich habe schon vor einigen Wochen angefangen an diesem Post zu schreiben, um mir selbst aufzuzeigen, dass ich einfach im Moment mehr auf mich achten muss. Eigentlich dachte ich bis dahin, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann. Aber da habe ich mich getäuscht. Ich wusste zwar, dass der Tage kommen würde, an dem Max geht. Aber ich dachte und habe es so sehr gehofft, dass dieser Tag noch weit von mir weg sein würde. Letzte Woche am Samstagabend schlief mein kleiner Schatz und bester Freund dann in meinen Armen ein... Und seitdem ist nichts mehr so, wie es einmal war...
Ich habe in meinem jungen Leben schon sehr viel mitgemacht und oft sehr stark sein müssen. Aber nun bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich innerlich zerbreche und nicht mehr weiß, wie es weiter gehen soll.
Eure Anteilnahme war überwältigend und hat mir Kraft gegeben, aber trotzdem kann ich einfach nicht mehr. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten versucht besser auf mich Acht zu geben und einfach mal abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Allerdings fällt mir das unheimlich schwer, da ich ein sehr sensibler Mensch bin und zu viel nachdenke, mir Sorgen und Gedanken mache.
Jedoch musste ich etwas tun, um herunter zu kommen und für einen kurzen Augenblick auszubrechen. Was mir also im Moment gut tut bzw. in der letzten Zeit irgendwie geholfen hat abzuschalten und weiterhin stark zu sein. Ich weiß zwar immer noch nicht wirklich, wie ich das alles schaffen soll, aber ich mache weiter und hangele mich von Tag zu Tag...

{Vielleicht helfe ich mit meinen Worten irgendjemanden da draußen, dem es genau so schlecht wie mir geht. Nicht mehr weiß, wie es weiter gehen soll und einfach nur am Ende ist. Vielleicht geben meine Zeilen diesem Menschen dann ein bisschen Kraft. Und dann hat es sich doch schon gelohnt...}


MAX
Auch wenn ich ihn letzte Woche gehen lassen musste und er schon seit Anfang des Jahres sehr, sehr krank war, hat er mir jeden Tag durch diese schlimme Zeit geholfen. Nur seine bloße Anwesenheit hat mit mir etwas gemacht. Er lag jeden Tag im Büro an meinen Füßen, lief mir hinterher, wenn ich im Garten war, saß bei mir, wenn ich in der Küche stand. Er war einfach jede Minute an meiner Seite und ich an seiner. Wir haben uns gegenseitig Kraft und Halt gegeben. Nur ein kleiner Blick und liebevoller Stupser von ihm, haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und das hat mir einfach so sehr geholfen nicht zu zerbrechen...

WEINEN & ALLES RAUS LASSEN
Ich glaube ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel geweint. Und eigentlich dachte ich, irgendwann habe ich keine Tränen mehr, aber genauso wenig wie der Schmerz nachlässt, hören die Tränen auf zu kullern. Einerseits ist es befreiend zu weinen und vielleicht auch zu schreien. Andererseits kostet es so unglaublich viel Kraft und macht einfach nur müde. Aber ich kann einfach nicht aufhören.

ARBEITEN & ES DURCHZIEHEN
Am Morgen aufstehen fällt einem wohl immer etwas schwer. Im Moment fühle ich mich aber, als wäre ich mit Bleigewichten ans Bett gefesselt. Mein Kopf sagt mir: "Los steh auf." mein Körper sagt jedoch "Bleib liegen, du hast keine Kraft." Nach ein paar Minuten Kampf - Kopf gegen Körper - stehe ich auf, ziehe mich an, (war mit Max draußen), esse einen Happen und setze mich dann an den Schreibtisch. Meine Arbeit pusht mich und ist gerade irgendwie der letzte Strohhalm an den ich mich klammern kann. Mein Blog gibt mir eine Aufgabe, die ich erledigen muss, vor der ich mich nicht drücken kann und will. Ich weiß nicht, wie es in den nächsten Wochen sein wird, aber gerade kann ich mich noch dazu aufraffen etwas zu machen. Mich mit neuen Projekten etwas aus den Alltag zu reißen und kurze Zeit nicht über alles nachzudenken.

FILME & SERIEN
Momentan empfinde ich die Tage als unendlich lange und die Zeit scheint nicht vergehen zu wollen. Ich arbeite den ganzen Tag darauf hin, dass es Abend wird und ich zurück in mein Bett kriechen kann. Das Handy lege ich dann zur Seite und schaue Filme oder Serien. Dank Sky, Amazon Prime und Netflix gibt es hier eine nahezu unerschöpfliche Masse an Möglichkeiten. Ich lenke mich damit ab und versuche mal nicht zu denken. Einfach sich von einem Film mitreißen lassen und den Moment genießen. Momentan schaue ich auf Netflix die Serie Riverdale belohne mich somit für einen weiteren Tag, den ich überstanden habe.

PODCASTS & MUSIK
Vor einigen Monaten schon habe ich Podcasts für mich entdeckt und höre sie seitdem regelmäßig. Ich weiß nicht was es ist, aber irgendwie beruhigen mich die Stimmen der Sprecher und auch wenn ich das eine oder andere Thema nicht ganz so interessant finde, aus jeder Podcast Folge kann man irgendetwas für sich herausziehen. Ich höre die Podcasts beim Haushalt machen, in der Badewanne, wenn ich koche, Bilder bearbeite oder einfach nur auf der Terrasse sitze. Im weitesten Sinn ist es auch ein bisschen Berieselung. Radio kann ich schon lange nicht mehr hören. Ich weiß nicht warum, aber es ist mir zuwider und macht mir schlechte Laune. Lieber höre ich dann auf Spotify meine eigens zusammengestellte Playlist und skippe mich durch meine Lieblingslieder, je nachdem welche Stimmung ich eben gerade habe. Ich finde Musik hilft in solchen Situationen ungemein.

GARTEN & SPAZIEREN GEHEN
Der Garten hilft mir gerade sehr. Ich bin so froh, einfach die Terrassentüre aufmachen, ein paar Schritte zu gehen und dann das Gras unter meinen Füßen spüren zu können. Jeden Tag verändert sich etwas im Garten und ich genieße die Stille dort. Nur die Vögel zwitschern und ab und zu kommt eine Hummel oder Biene summend vorbei geflogen. Gartenarbeit hilft mir den Kopf frei zu bekommen, auch wenn es schweißtreibend und anstrengend ist. Es hilft so sehr. Wenn man fertig ist, weiß man, dass man etwas geschafft und erreicht hat. Natürlich muss man sich dazu durchringen, wenn man gerade keinen guten Zeitpunkt erwischt hat, aber wenn man dabei ist, geht es immer und immer weiter.
Auch spazieren gehen hilft. Als Max noch da war, war es nicht nur eine Pflicht, ich konnte hier auch einfach für eine gewisse Zeit loslassen. Jetzt versuche ich ab und zu im Wald spazieren zu gehen, tief ein und aus zu atmen und einfach nur die Ruhe in mich aufzusaugen.

FAMILIE & FREUNDE
Ohne meine Familie und Freunde wäre ich wohl schon zerbrochen. Sie geben mir Halt, stützen mich, stehen zu mir und stärken mir immer den Rücken. Sie kämpfen für mich und machen mir Mut. "Anni, du schaffst das. Du bist so stark, du hast schon ganz andere Dinge gemeistert! Es ist gerade eine schwere Zeit, aber du wirst es durchstehen und noch viel stärker aus dieser Situation hervorgehen. Wir glauben an dich!" Wenn dir deine Lieben so etwas sagen, dann kannst du einfach nicht aufgeben, denn sie unterstützen dich so sehr und darüber bin ich so froh und dankbar. In solchen Zeiten zeigen sich auch die wahren Freunde, von denen ich sowieso nur eine Handvoll habe. Auch wenn man vielleicht nicht so viel Kontakt in den letzten Wochen/Monaten/Jahren hatte, wenn man sie braucht, sind sie da und zwar zu 100%. Und bei meiner Familie kann ich mich sowieso blind auf alle verlassen, den Blut ist dicker als Wasser.

LESEN
Ich lese sehr gerne, genauso gerne wie ich schreibe. Und in den letzten Monaten habe ich wieder angefangen zu lesen. Normalerweise nehme ich mir im Alltag die Zeit dazu nicht und mache das nur, wenn ich Urlaub habe. Hier verschlinge ich dann aber 4-5 Bücher in zwei Wochen. Ich lese gerade keine schwere Kost, sondern einfach etwas Leichtes, nur um mich ein bisschen berieseln zu lassen.

SPORT & WORKOUT
Ihr wisst ja, dass ich seit Anfang des Jahres sehr sportlich unterwegs bin. In den letzten Wochen habe ich mich aber einfach nicht dazu motivieren können, da mir die Kraft fehlt. Ich fühle mich einfach so ausgelaugt, dass ich hier nicht auch noch zusätzliche Power aufbringen kann, um mein Workout durchzuziehen. Aber vielleicht sollte ich einfach leicht wieder anfangen, um mich ein bisschen besser zu fühlen.

KOCHEN & ESSEN
Gerade fällt es mir sehr schwer zu essen. Ja, leider muss ich diesen Satz wirklich aufschreiben. Wenn ich keinen Hunger und Appetit habe, dann stimmt etwas ganz und gar nicht bei mir. Ich muss mich  gerade zum Essen zwingen, um nicht noch magerer zu werden. Hunger verspüre ich aber nicht wirklich. Wenn es mir nicht gut geht, esse ich nicht. Das war schon immer so. Ein Frustesser war ich noch nie, eher im Gegenteil. Ich weiß aber, dass es wichtig ist zu essen, vor allem in solchen Situationen und man alle Energie braucht. Deswegen bin froh, wenn ich mit Kunden neue Projekte umsetzen und so kochen kann. Mir neue Rezepte ausdenke und die Gerichte danach natürlich aufessen muss. So habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Und wenn mir mal gar nicht nach Kochen ist, dann esse ich ein Wurstbrot oder gehe zu meiner Mama oder Oma.

RUHE & ENTSPANNUNG
Momentan ist Schlaf eines der wichtigsten Dinge überhaupt. Ich schlafe zwar, aber am nächsten Morgen bin ich nicht erholt, sondern fühle mich wie vom LKW überrollt. Deswegen versuche ich tagsüber alles etwas langsamer angehen zu lassen. Das gelingt mir aber nur so semi-gut. Denn, wenn es was zu erledigen gibt, will ich es durchziehen und fertig machen. Am Abend gönne ich mir dann aber ein heißes Schaumbad, mache eine Gesichtsmaske und relaxe einfach. Es ist nicht einfach zur Ruhe zu kommen, aber auch schon ein paar Minuten auf Sofa legen und etwas Kraft tanken hilft.


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