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27.02.1988 – heute vor 29 Jahren

Montag, 27. Februar 2017

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei und ich werde heute 29 Jahre alt. Oh oh, nur noch ein Jahr und dann werde ich 30. Jetzt habe ich noch die zwei davor, aber ab nächsten Jahr sieht das anders aus. 
Ich habe keine Angst vor dem Älter werden, aber es geht so schnell. Irgendwie ein komisches Gefühl. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll, aber ich fühle mich auf gar keinen Fall wie 29. Und ich werde auch meistens um einiges jünger geschätzt. Was ich jetzt gar nicht mal so schlecht finde. Denn früher fand ich es schrecklich. Aber da sieht man mal, wie man sich im Laufe der Jahre verändert und wie sich auch die Ansichten ändern. Auch wenn ich jetzt schon sehr stark auf die 30 zugehe und andere in meinem Alter schon Kinder haben, finde ich es gar nicht schlimm, dass ich ein paar Dinge noch nicht erlebt habe und ich vieles noch vor mir habe. Diese ganzen Sachen haben sich im Laufe der Jahre sowieso alle sehr verschoben. Meine Mama hatte in meinem Alter schon zwei Kinder. Irgendwie war das früher auch immer so mein Plan. Denn mit 17/18 hatte man so einen Lebensplan. Mit 24 verheiratet sein, mit 26 das erste Kind, dann Haus, usw. Ihr kennt das sicher. Aber irgendwie hat sich das bei mir alles ein wenig nach hinten verschoben. Denn man kann sein Leben einfach nicht planen und muss es so nehmen, wie es gerade kommt. Wir haben eben zuerst ein Haus gebaut, heiraten dieses Jahr und dann kommen irgendwann Kinder. Im Grunde genommen haben wir mit Max ja schon ein Kind, hihi. Nein, aber mal im Ernst. Es kommt eben alles zu seiner Zeit. Zwar kann man alles planen, aber ob es dann wirklich so klappt, wie man es sich vorstellt ist die andere Frage.


Ich bin heute auf jeden Fall überglücklich, denn ich finde Geburtstage toll. Egal ob mein eigener oder der von jemand anderem. Man sollte solche Tage immer feiern sich eine wundervolle Zeit mit seiner Familie und Freunden machen! Ich freue mich schon sehr auf den Tag. Nicht wegen den Geschenken, sondern, weil ich all meine Lieben um mich haben kann. Ich brauche das einfach, denn ich bin ein absoluter Familienmensch. Und ganz besonders freue ich mich auf die kleine Geschichte, die mir mein Papa jedes Jahr aufs Neue erzählt.

Es war ein verschneiter Samstagmorgen im Februar 1988. Als ich um kurz vor 10 Uhr Morgen geboren war und mein Papa nach Hause fahren wollte, um allen Bescheid zu sagen, stand er am Parkplatz vor einem kleinen Problem. Über Nacht hatte es Maßen geschneit und alles war weiß. So auch die Autos! Nachdem er dann ein Auto freigeschippt hatte, fiel ihm auf, dass es ja gar nicht sein Auto war und hat sich ans nächste gemacht. Eins weiter hatte er dann das richtige frei geräumt, als ein Polizist auf ihn zu kam und einen Strafzettel ausstellen wollte. Mein Papa meinte: „Heute können Sie mir einen Strafzettel schreiben, ich bin gerade Papa geworden und da verdirbt mir heute nichts die Laune!“ Der Polizist sagte dann: „Naja, wenn das so ist. Herzlichen Glückwunsch! Und bei so einem freudigen Anlass gibt es natürlich keinen Strafzettel!“ 

Ich kann die Geschichte schon mitsprechen, aber ich höre sie mir jedes Mal wieder aufs Neue an. Denn, dann glänzen die Augen meines Papas und er ist so unglaublich stolz. Meine Mama schimpft dann immer und sagt, er soll die Geschichte nicht schon wieder erzählen, denn wir kennen sie doch alle schon auswendig. Aber gerade das ist das Besondere. Diese Geschichte. Und ich könnte jedes Mal weinen, weil ich so ergriffen bin. Es ist so ein schönes Gefühl so sehr geliebt zu werden. Das gibt es nur zwischen Eltern und ihren Kindern. Ich schätze mich sehr glücklich, solche tollen Eltern zu haben, die mich zu einem guten Menschen erzogen und mir so vieles ermöglicht haben, auf die ich mich immer und überall verlassen kann und ohne die ich nicht leben könnte. Danke Mama und Papa!

Auch wenn ich ein kleines bisschen Angst vor dem Älter werden habe, bin ich trotzdem froh, nicht mehr 18 zu sein. Denn ich habe in den vergangenen Jahren so viel gelernt und tue es noch jeden Tag. Natürlich ist das Leben jetzt anders und nicht mehr ganz so unbeschwert, wie mit 18. Aber ich bin froh jetzt da zu sein, wo ich heute bin. Ich bin froh, dass mich meine Eltern so erzogen haben und mir bestimmte Werte vermittelt haben. Mir gezeigt haben, dass es nichts umsonst im Leben gibt und man für seine Träume und Ziele hart arbeiten muss. Irgendwann zahlt sich der Fleiß und die Mühe aus und dann erfüllt sich ein Traum. Ich bin nun um einiges klüger und vor allem reifer geworden, habe vieles erlebt, möchte aber noch viel mehr erleben. Habe meine Träume verwirklicht und neue Schritte gewagt. Manchmal muss man einfach etwas riskieren und ins kalte Wasser springen, um herauszufinden, ob die Entscheidung gut oder schlecht war. Aber im Grunde gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur das, was man daraus macht. Ich versuche aus meinem Leben das beste heraus zu holen und so sollte das jeder machen. Und so ist es auch mit dem Alter. Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Man ist so alt, wie man sich fühlt. Und ich fühle mich auf gar keinen Fall wie 29, sondern vielleicht eher wie 25. Aber ob ich nochmal zurück möchte? Ich glaube nicht.

Ich freue mich auf diesen Tag! Ihn mit all meinen Lieben zu feiern und eine gute Zeit zu haben. So eine tolle Überraschung wie letztes Jahr, werde ich wohl diesmal nicht bekommen, aber es wird trotzdem ein super Geburtstag werden! Ein paar Eindrücke werde ich sicher auf Instagram und Snapchat teilen, also schaut mal vorbei! Und einige Fakten habe ich auch noch für Euch. Wusstet Ihr, dass heute auch Elizabeth Taylor (*1932) Geburtstag hat, der FC Bayern (*1900) gegründet wurde und seit dem 27.02.1988 genau 10.593 Tage vergangen sind?

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Omas Faschingskrapfen mit Hagebuttenmarmelade

Sonntag, 26. Februar 2017

Helau und Alaaf! Na, seid ihr auch schon voll in Faschingsstimmung. Ja, bei uns hier in Bayern heißt es Fasching und nicht Karneval. Ich muss leider sagen, dass ich nicht so der Faschingsfan bin. Zwar gehe ich unheimlich gerne auf den Faschingsumzug bei uns in der Stadt, aber auf Bälle oder sonstige Veranstaltungen gehe ich nicht wirklich. Vielleicht ist das auch so, weil ich da noch nie so in dieser Faschingsszene drin war? Keine Ahnung. Das schönste an der Faschingszeit sind sowieso die Faschingskrapfen, da kann man sagen was man will! Anfang des Jahres war ich bei meiner Oma zu Besuch und wir haben ein bisschen gequatscht. Da ich von meinen Großeltern nur ein paar hundert Meter entfernt wohne, schaue ich fast täglich bei ihnen vorbei, wenn ich mit Max eine Gassi Runde drehe. Einfach nur, um kurz hallo zu sagen und ein bisschen zu reden. Das letzte Mal war ich genau richtig zum Mittagessen gekommen und meine Oma bestand darauf, dass ich natürlich mitesse. Es gab Pfannkuchen! Und die Pfannkuchen von meiner Oma sind einfach am allerbesten! Ich konnte also gar nicht anders und habe mir den Bauch so richtig vollgeschlagen. Nach dem Essen sagte ich dann zu meiner Oma, dass wir jetzt mal eine Liste machen müssen, welche Rezepte sie mir noch alle zeigen muss. Bzw. ich von ihr lernen will, wie sie was kocht und backt. Also haben wir einige Gerichte aufgeschrieben und überlegt, was wir denn noch so alles machen könnten. "Hm, jetzt ist bald Fasching, da müssen wir Krapfen backen!" "Oh je, die habe ich schon so lange nicht mehr gemacht, ob ich die noch kann?" "Ach bestimmt Oma, sowas verlernt man doch nicht!" "Na also gut, dann backen wir Faschingskrapfen!"




Vor ein paar Tagen war es also dann soweit und wir haben Faschingskrapfen gebacken. Da meine Oma eigentlich alles nach Gefühl macht und so gut wie nichts abwiegt, war es etwas schwierig, die genauen Maßangaben heraus zu bekommen, aber wir haben für Euch alles ganz genau abgewogen, damit ihr die leckeren Faschingskrapfen nachbacken könnt. Es ist zwar schon ein kleiner Aufwand, aber es gibt nichts Besseres als frische, selbstgemachte Faschingskrapfen, die noch ein ganz kleines bisschen warm sind.
Ja, selbst Faschingskrapfen zu backen ist auf jeden Fall ein Aufwand und man sollte es, wenn möglich zu zweit machen. Aber die meiste Zeit geht eigentlich für das Warten drauf, wenn der Teig geht. Wenn man aber in so einen Krapfen hinein beißt, dann weiß man, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Sie sind innen super fluffig und weich, außen haben sie eine knackige Kruste und man kann sie mit so viel Marmelade füllen wie man mag! Ich finde die Preise in den Bäckereien Wucher, die teilweise über 2 Euro für einen Krapfen verlangen. Da backe ich lieber selbst welche und habe ein bisschen mehr Aufwand. Außerdem war es toll, von meiner Oma alles gezeigt zu bekommen. Ich genieße diese Zeit und freue mich schon, wenn ich Euch das nächste Rezept von ihr verraten darf!




So, jetzt aber zu Euch! Seid Ihr Fasching Fans oder eher Faschings Muffel? Wie werden die Faschingskrapfen bei Euch genannt? Es gibt ja in jeder Region einen anderen Namen dafür. Und backt Ihr auch lieber selbst oder geht Ihr in die Bäckerei? Und ganz wichtig! Was ist Eure Lieblingsfüllung?


Zutaten für 60 Faschingskrapfen:
  • 1 kg Mehl
  • 2 Würfel Hefe
  • 20 g Salz
  • 100 g + 1 EL Zucker
  • 80 g Butter
  • 3 Eigelb + 2 ganze Eier
  • 375 ml Milch
  • 2 kg Butterschmalz
  • 1-2 Gläser Hagebuttenmarmelade 
  • Puderzucker
Utensilien:

Zubereitung:
Mehl in eine große Schüssel Sieben und eine Kuhle formen. Salz über das Mehl streuen und die frische Hefe in die Kuhle bröseln. Darüber kommt 1 EL Zucker und etwas lauwarme Milch. Unbedingt darauf achten, dass die Milch nicht zu heiß ist, sonst wird die Hefe abgetötet und der Teig kann nicht mehr aufgehen. Nun alles mit etwas Mehl bedecken und an einem warmen Ort für eine halbe Stunde, zugedeckt stehen lassen. Nach der Gehzeit sollte die Hefe ziemlich gewachsen sein. In der lauwarmen Milch die Butter zergehen lassen. Eier trennen und zu dem Teig geben. Auch der restliche Zucker kommt dazu. Alles gut verrühren und nach und nach das Milch-Butter-Gemisch zum Teig geben. Der Teig sollte eine klebrige Konsistenz haben, aber nicht zu fest oder zu flüssig sein. Wenn alles gut vermengt ist, mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine für 5 Minuten glatt kneten und anschließend, zugedeckt zum Gehen an einen warmen Ort stellen. Der Teig sollte nun sein Volumen ziemlich vergrößern. Also lasst ihn ruhig bis zu einer Stunde gehen.
Wenn der Teig schön aufgegangen ist, kommt er auf ein bemehltes Nudelbrett und wird gut durchgeknetet, bis er schön glatt und elastisch ist. Wenn er beim Kneten zu klebrig ist, einfach nochmal etwas Mehl dazu geben. Den Teig mit einem Messer Teilen und ein Stück nach dem anderen ca. 1 cm dick mit einem Nudelholz ausrollen. Nun mit einem Glas oder Ausstecher die Teigrohlinge ausstechen und auf eine leicht bemehltes Brett legen. Die Teiglinge nicht zu nah aneinander legen, denn so können sie beim Gehen zusammenkleben. Wenn das Brett voll ist mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmal für 15-20 Minuten gehen lassen. Die Teigreste nochmal verkneten und wieder Kreise ausstechen, bis nichts mehr übrig ist. Wir haben aus dem Teig um die 60 Krapfen bekommen.




So lange die Teigrohlinge gehen, wird das Fett in einen großen Topf gegeben und auf kleiner Stufe zerlassen. Zum Krapfen backen solltet Ihr die Herdplatte auf mittlere Stufe stellen, aber da müsst ihr einfach mal probieren. In der Fritteuse sollte eine Temperatur von 175°C ausreichen. In unseren Topf passen zwischen 5-7 Krapfen, man sollte aber lieber etwas weniger hinein geben, da die Krapfen ihr Volumen deutlich vergrößern. Wenn die Teiglinge also gegangen sind und das Fett heiß genug ist, 5-7 Stück auf das Gesicht ins Fett legen und sofort den Deckel drauf machen! Nach ungefähr 1-2 Minuten hineinschauen, wie braun die Krapfen bereits sind. Wenn sie eine schöne Farbe haben, mit einem Löffel umdrehen und mit offenem Deckel nochmal 1-2 Minuten backen lassen. Anschließend die Krapfen mit einem Schaumlöffel aus dem Fett heben und auf einen Abtropfrost legen und auskühlen lassen. Den Rost am besten mit etwas Küchenpapier auslegen, so wird das überschüssige Fett aufgesaugt. Wenn alle Krapfen ausgebacken und etwas abgekühlt sind, können sie mit einer Garnierspritze mit Hagebuttenmarmelade gefüllt werden und zum Schluss noch mit Puderzucker bestäubt werden.
Ganz frisch schmecken die Krapfen am besten! Sie sind innen super fluffig und außen schön knackig. Wem zu wenig Marmelade im Faschingskrampfen ist, der kann auch gerne noch Nachschlag nehmen!
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!



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10 Jahre - Du & Ich

Donnerstag, 23. Februar 2017

10 Jahre
120 Monate
522 Wochen
3.650 Tage
87.600 Stunden
5.256.000 Minuten
315.360.000 Sekunden
DU & ICH


Oh Gott, ich kann es gar nicht fassen und es fühlt sich total unreal an. Es kann doch überhaupt nicht sein, dass wir heute wirklich auf den Tag 10 Jahre zusammen sind. Nein, die Zeit ist einfach wie im Flug vergangen. Damals waren wir noch Teenager und hatten nur Flausen im Kopf. Jetzt sind wir schon fast Erwachsen und fast 30 Jahre alt. Wir haben bisher also schon ein Drittel unseres Lebens miteinander verbracht. Anfangs hat uns keiner eine Chance gegeben und wir selbst irgendwie auch nicht so richtig. Unser Kennenlernen war irgendwie total ungeplant und spontan. Aber als unsere Blicken sich trafen, war da so ein elektrisierendes Gefühl. So etwas hatte ich vorher noch nie gespürt. War das Liebe auf den ersten Blick? Nein, so etwas gibt es doch gar nicht. Oder vielleicht doch? Damals habe ich es Verliebtheit genannt, jetzt nenne ich es wahrhaftige Liebe und weiß, dass es Liebe auf den ersten Blick war. Denn, warum bleibt man so lange mit jemanden zusammen, wenn es nicht richtige Liebe ist? Das zwischen uns ist etwas ganz Besonderes, denn eigentlich sind wir so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Ich bin die kleine Perfektionistin, du der "Passt schon" Typ. Ich erledige Dinge sofort, du schiebst sie bis zum letzten Zeitpunkt auf. Ich bin die Ruhe in Person, du hast kaum Geduld, wenn etwas nicht sofort funktioniert. Jedoch ziehen wir immer an einem Strang, denn wir gehören zusammen. Auch wenn die vergangenen Jahre nicht immer leicht waren und es sehr viele Rückschläge gab, haben wir viele Dinge gemeistert! Wir sind zusammen gezogen, haben unseren kleinen Max zu uns geholt, haben ein Haus gebaut und wohnen jetzt in unserem gemeinsamen Zuhause und könnten nicht glücklicher sein. Ich kann einfach immer auf dich bauen, du bist immer für mich da. Egal ob schöne oder traurige Momente, wir teilen sie. Geben uns gegenseitig Kraft und unterstützen uns. Du bist mein bester Freund und mein Fels in der Brandung. Ohne dich wäre ich jetzt wohl nicht da, wo ich jetzt bin. Du hast mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Und auch ich habe dich verändert. Gerade weil wir wohl so verschieden sind, haben wir unsere besten Eigenschaften weiterentwickelt. Natürlich haben wir auch Macken, gar keine Frage. Und ich könnte dich manchmal auf den Mond schießen, wenn mal wieder Marmelade an der Kühlschranktür hängt oder irgendwo Socken herum liegen. Aber dann siehst du mich mit einem verschmitzten Lächeln und treudoofen Augen an und sagst: "Ach Mupfi, du kleine Perfektionistin." Und dann kann ich dir irgendwie gar nicht mehr wirklich böse sein. Ja, du bist ein kleiner Tollpatsch und ich habe immer ein bisschen um dich Angst, weil du manchmal einfach zu hektisch bist und alles nicht schnell genug geht. Aber dann bin ich da und bringe Ruhe in die ganze Sache. Auch wenn wir mal aneinander geraten und es mal lauter wird. Ja, auch wir streiten! Nach Regen folgt Sonnenschein und nachdem wir beide etwas geschmollt haben, ist alles wieder gut und wir haben uns lieb, wie davor!


Wenn wir uns mal ein paar Tage nicht sehen können, dann vermisse ich dich. Eigentlich vermisse ich dich sogar, wenn du in der Früh das Haus verlässt. Ich bin so gerne in deiner Nähe, habe dich um mich. Und auch wenn wir beide nur auf dem Sofa sitzen und wir uns angrinsen und du mir dann deine Hand hinstreckst. Ist das, das schönste Gefühl auf der Welt. Wir verstehen uns ohne Worte und ich weiß in manchen Situationen immer was du denkst. Dann braucht es nur ein Nicken und weiß jeder von uns Bescheid. Es ist einfach nicht in Worte zu fassen und mir stehen gerade schon die Tränen in den Augen, weil ich einfach so von meinen Gefühlen überwältigt bin. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemanden mal so sehr lieben könnte. So wahrhaftig und aus tiefsten Herzen. Du bist meine große Liebe, anders kann ich es nicht sagen. Ich wüsste nicht, was ich jemals ohne dich tun würde. Auch wenn wir uns immer mal wieder gehörig auf den Zeiger gehen, können wir nicht ohne den Anderen. 

"Schönheit liegt im Auge des Betrachters und du bist für mich der schönste und liebevollste Mensch, auf der ganzen Welt. Denn schön ist man nicht nur von außen, sondern auch von innen!  Nach 108 Monaten kennen wir uns jetzt schon ziemlich gut und können einander wie ein Buch lesen, es braucht nicht viele Worte, damit wir uns verstehen. So muss es sein und so liebe ich es. Ich danke dir für all deine Unterstützung jeden Tag (vor allem mit meinem Blog!) und dass du immer für mich da bist. Bei dir kann ich, ich sein und du liebst mich genauso wie ich bin. Auch wenn ich manchmal schwierig oder gar zu perfektionistisch bin. Du hast mich trotzdem lieb!"
Ja, diese Worte stimmen zu 100%! Und mir stehen schon wieder die Tränen in den Augen. Schönheit und auch liebe haben nichts mit der äußeren Hülle zu tun, sondern kommen von ganz innen. Wenn ich dich ansehe, dann sehe ich nur dich. Keine Narben oder Verletzungen. Sondern nur dich. Die Hülle ist doch ganz egal. Was zählt ist das, was da drin steckt. Ich habe immer zu dir gehalten und werde das auch für den Rest meines Lebens tun. Ich war und bin immer für dich da. Komme was wolle. Denn gerade das macht eine Beziehung doch aus oder? Wenn man in jemanden mehr sieht, als nur ein hübsches Gesicht und eine gute Figur. Ein tolles Auto oder viel Geld. Das ist alles nebensächlich. Die inneren Werte zählen.

Im letzten Jahr hast du dann den Schritt gewagt und mich gefragt, ob ich dich heiraten will! Und natürlich habe ich JA gesagt! Ich konnte es gar nicht glauben und hatte es auch absolut nicht auf dem Schirm, als du da auf einmal vor mir gekniet bist. Beide in Jogginghose und verwuschelten Haaren. Aber genau so war es perfekt, denn ich hätte es mir nicht schöner wünschen können. Und jetzt konnte uns auch keiner mehr mit der Frage nerven: "Wann heiratet ihr denn jetzt endlich!" Halleluja! Unser Glück wird in 2017 perfekt. Denn wir werden heiraten! Oh Gott, das klingt genauso unreal, wie, dass wir heute unseren zehnten Jahrestag haben. Aber es ist wahr und ich bin schon so aufgeregt! Die Hochzeitsvorbereitungen laufen schon und es wird alles immer greifbarer.
Ich freue mich auf viele wundervolle Jahre mit dir und kann unsere gemeinsame Zukunft kaum erwarten!
ICH LIEBE DICH
DEINE MUPFI


An unserem 9. Jahrestag im letzten Jahr, konnten wir leider nicht zusammen sein. Denn Matze war unterwegs. Was zwar nicht so schön für uns war, aber wir haben den Tag nachgeholt. Vielleicht hört sich das jetzt doof an, aber solche Tage sind mir einfach sehr wichtig und ich möchte sie mit meinem Herz Mann verbringen. Da bin ich einfach eine unglaubliche Romantikerin. Was wir an unserem heutigen 10. Jahrestag machen, bzw. was Matze geplant hat, weiß ich noch nicht. Ich bin aber schon mega gespannt und lasse mich gerne überraschen. Die letzten Jahre hat er sich immer etwas Besonderes einfallen lassen. Auf Instagram und Snapchat lade ich später bestimmt was hoch, falls ihr also neugierig seid, dann schaut da mal vorbei.

EWIG DEIN. EWIG MEIN. EWIG UNS.

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Meine Geburtstagswünsche zum 29.

Dienstag, 21. Februar 2017

Ja, das ist eine gute Frage. Denn eigentlich habe ich gar keine Wünsche. Wie schon so oft, fragen mich meine Mama, Matze und viele andere, was ich mir denn zum Geburtstag wünsche. Denn in nicht mal einer Woche ist es schon soweit und ich werde 29 Jahre alt. Oh Gott, das reimt sich auch noch. Und ich weiß mal wieder nicht so recht, was ich auf die Frage nach meinen Geburtstagswünschen antworten soll, denn ich habe alles und bin sozusagen wunschlos glücklich. Genauso wie schon an Weihnachten erzählt, gibt es natürlich Dinge, die ich mir wünsche. Allerdings sind das Sachen, die etwas kostspieliger sind und ich von niemanden verlange sie mir zu schenken. Lieber arbeite ich darauf hin, bis ich sie mir eines Tages selbst leisten kann. Und einen meiner größten Wünsche habe ich mir ja dieses Jahr schon erfüllt. Ich habe mich mit meinem Blog komplett selbstständig gemacht. Auf diesen Schritt habe ich sehr lange hin gearbeitet und ich hoffe und wünsche mir, dass ich weiterhin Erfolg habe und alles so läuft, wie ich es mir vorstelle. 

Na gut, es gibt schon ein paar Kleinigkeiten, aber das ist eigentlich nicht der Rede wert. Aber da mir meine Familie und Freunde etwas schenken möchte, habe ich mir mal ein paar Dinge ausgesucht. Am meisten freue ich mich aber, wenn sie alle meinen Geburtstag mit mir feiern. Das ist Geschenk genug und ich liebe es einfach, an meinem Ehrentag von meinen Lieben umgeben zu sein und eine gute Zeit zu haben. Aber hier also ein paar Dinge, die ich mir zu meinem Geburtstag wünsche.


Also fangen wir mal an. Das Buch "80/20 Prinzip" wurde mir schon von vielen empfohlen, deswegen möchte ich es demnächst einfach mal lesen. Dann brauche ich für den Sommer unbedingt einen coolen Getränkespender aus Glas. Ich möchte nämlich dieses Jahr ein paar Limonaden und Bowle Rezepte ausprobieren. Diese Ohrsteckern gefallen mir auch super gut, ich kann mich nur nicht entscheiden, welche ich am besten finde. Mit Perlen, in Rosegold oder in Silber mit Steinchen? Dann möchte ich gerne endlich einen Badeschwamm haben. Sowohl als Badezimmerdeko, als auch als Schwamm zum abwaschen. Dann bräuchte ich auch mal wieder ein neues Make-Up bzw. Puder, denn das geht langsam zur Neige.
Eine Powerbank, die etwas mehr Kapazität hat wäre super, denn wenn man unterwegs ist und man viel am Handy macht, ist so eine 0815 Powerbank sehr schnell leer. Und ein paar Ladekabel für Handy brauche ich auch, denn ich hasse es, wenn man immer ein Kabel überall mit hin schleppen muss. Ich brauche eines fürs Büro, eines für die Handtasche und eines als Reserve. Für meine Foto-Equipment-Sammlung bin ich schon lange auf der Suche nach einem guten Reflektor, und der hier kommt in einem praktischen Set. Worüber ich mich auch sehr freuen würde, ist ein neues Lecker Abo! Denn mein Abo läuft in den nächsten Tagen aus und bei diesem Angebot bekommt man oben drauf noch einen 30 Euro Gutschein für Ikea, H&M, Amazon, usw. und zahlt im Endeffekt nur 5 Euro.
Ja und einige werden es ja schon wissen, ich habe ein absolutes Faible für Pflanzen und im ganzen Haus stehen auf den Fensterbänken die unterschiedlichsten Blumen. Für meine Sammlung wünsche ich mir aber noch eine Mimose, eine Ufo-Pflanze, eine Myrte am liebsten als Stämmchen und eine Erbse am Band. PS: Die Orchideen Vital Kur gibts übrigens hier. Und da wir bald wieder in unserem Garten weiter machen wollen und dieses Jahr Gartenbeete für Gemüse anlegen werden, wäre hier sicher ein Gutschein von Dehner nicht verkehrt. Der absolute Oberhammer wäre natürlich diese wunderschöne Tasche. Aber ich glaube, die muss noch bis zum 30er warten. Ach und auch ganz oben auf meiner Wunschliste steht ein Besuch im Disneyland Paris mit meinem Herz Mann. Als ich im Oktober 2015 dort war, war die Zeit einfach zu knapp und Julia und ich konnten gar nicht alles erkunden. Aber vielleicht gehts ja da in den Flitterwochen hin. Würde ja irgendwie passen.
Ansonsten wünsche ich mir einfach Zeit mit meiner Familie und jede Menge Quality Time. Davon kann man nie genug bekommen und das ist auch eigentlich das wichtigste!

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Tipps & Tricks im Haushalt - Meine Putzroutine

Sonntag, 19. Februar 2017

Ich hätte ja nie gedacht, dass Euch das Thema Putzen bzw. Haushalt so interessiert. Aber da ich so viele Nachrichten und Mails von Euch bekommen habe, wie den meine Putzroutine so ist, was ich wie putze und welche Tricks ich habe, dachte ich mir, ich muss das in einem Post verpacken und Euch so zeigen, wie mein Haushalt und Putzroutine aussieht. So, wo fange ich denn jetzt an? 
Ich wurde schon von klein auf so erzogen, dass jeder Aufgaben im Haushalt übernehmen muss und alle zusammenhelfen. Und so musste ich also einmal in der Woche die Treppe kehren, im Winter jeden Tag Holz rein holen und am Wochenende das Bad inkl. Klo putzen. Und wenn die Dinge nicht erledigt wurden, dann durfte man nicht TV gucken oder weg gehen. Zu der damaligen Zeit habe ich überhaupt nicht verstanden, warum ich mich mit so überflüssigen Dingen wie Hausarbeit beschäftigen musste, denn dafür hatte ich überhaupt keinen Kopf. Andere Sachen waren viel wichtiger und sauber machen war einfach nur unnötig. Wobei ich auf der anderen Seite schon immer eine kleine Perfektionistin und mein Zimmer immer relativ aufgeräumt und geordnet war. 


Das ganze Thema Haushalt und Putzen wurde dann erst wieder bei meiner ersten eigenen ganz aktuell, denn wenn man etwas eigenes hat und dafür Sorge trägt, sieht man die Welt gleich mit ganz anderen Augen! Ab diesem Zeitpunkt war ich ein Putzfreak und ich habe gewaschen, geputzt und gestaubsaugt, wie ein Weltmeister. Aber es hat Spaß gemacht und ich habe mich so gut gefühlt, wenn die ganze Wohnung geblitzt und geblinkt hat. Dieses Gefühl alles sauber und ordentlich gemacht zu haben ist einfach super und man kann sich danach mit einem guten Gewissen etwas anderem widmen und sich etwas Gutes tun! Zum Beispiel ein Schaumbad nehmen, ein leckeres Essen kochen oder, oder, oder.
Während unserer Bauphase habe ich den Haushalt in der Wohnung aber ziemlich vernachlässigt, denn es war einfach kaum Zeit und auf der anderen Seite konnte ich mich nicht mehr mit unserem alten Zuhause identifizieren. Ich mochte die Wohnung nicht mehr und hatte absolut keine Lust mehr sauber zu machen. Als wir dann in unser neues Haus gezogen sind, habe ich in den ersten Wochen nur aufgeräumt und geputzt. Denn ich wollte schnellst möglich alles an seinen Platz bekommen, um es wohnlicher und natürlich gemütlich zu machen. Ich glaube, ich habe wohl einen kleinen Putz Tick entwickelt und versuche wirklich immer alles sauber zu halten. Natürlich klappt das nicht immer und es ist fast unmöglich, aber ich kann Unordnung absolut nicht leiden und werde ganz unruhig, wenn ich irgendwo eine Ecke habe, die schon lange mal aufgeräumt werden müsste. Wisst ihr was ich meine? Man hat ja immer wieder mal so Stellen in manchen Zimmern, die sich so langsam zumüllen und einem immer ein Dorn im Auge ist. Immer wieder packt mich dann der Rappel und ich muss diese unschönen Stellen sauber machen und komplett aufräumen. Aber dann bleibt es dort auch sauber und ordentlich. Denn wenn man einmal ein System reingebracht hat, ist es super, wenn man dieses auch beibehält. Und so entsteht dann auch nie mehr ein großes Chaos!

BRAUCHT MAN EINEN PUTZPLAN?
Vielen haben auch gefragt, ob wir einen Putzplan haben und ob Matze auch im Haushalt hilft. Also einen Putzplan haben wir nicht, aber meistens machen wir am Freitag und Samstag sauber, bzw. erledigen alle Dinge, die im Haushalt anfallen. Und da ich und Matze beide der Meinung sind, dass Männer genauso im Haushalt helfen können, macht Matze auch absolut alles. Wir teilen uns die Arbeit und jeder macht etwas. Egal ob Klo putzen, Wäsche waschen oder Spülmaschine ausräumen. Matze macht alles und kann auch alles. Warum sollten nur Frauen Hausarbeit machen? Nein, wir wohnen beide in diesem Haus und deswegen halten wir es auch beide sauber und ordentlich. Wir unterstützen uns gegenseitig und jeder macht etwas anderes. Ich sauge und er putzt Bad und Klo. Ich wische und er macht die Wäsche. So sind wir in der Hälfte der Zeit fertig und können nach dem Haushalt etwas anderes zusammen machen. Und falls der eine mal keine Zeit hat oder unterwegs ist, dann erfüllt eben der andere die Aufgaben.

TIERE IM HAUSHALT
Da wir seit über 7 Jahren einen Hund haben, ist auch Max ein Thema bei unserem Haushalt. Vorne weg muss ich aber gleich sagen, dass Tibet Terrier kein Fell verlieren und somit auch nicht haaren. Diese Hunderasse ist also bestens für Allergiker geeignet. Nur bei seiner Fellpflege kämmen wir die Unterwolle heraus und können so das Fell in einem Knäul aus der Bürste heraus nehmen. Es fliegen also keine Haare herum oder kleben irgendwo. Aber natürlich trägt ein Hund immer Dreck mit ins Haus und man könnte eigentlich alle paar Tage mit dem Staubsauer durch alle Räume gehen. Aber das ist bei jedem Haustier so, man sollte sich vor der Anschaffung im Klaren sein, dass ein Tier Dreck macht und man somit viel mehr zum sauber machen hat.

WELCHE PUTZMITTEL UND WO AUFBEWAHREN?
Bei meinen Putzmitteln verwende ich eigentlich keine speziellen Marken, sondern kaufe immer im Discounter oder in der Drogerie ein, ich habe aber natürlich ein paar Lieblinge, die ich immer wieder hole, wenn etwas leer ist. Ich nehme die Sachen da mit, wo ich gerade bin oder sie im Angebot sind. Ich habe im Bad/WC, Küche, Waschküche, usw. meine jeweiligen Putzmittel und Utensilien stehen. Denn so muss man nicht immer das Putzzeug herum schleppen und hat alles dort griffbereit, wo man die Sachen braucht.


PUTZROUTINE IM BAD
Im Bad/WC stehen Intensiv-WC-Reiniger, Reinigungsschaum und Desinfektionstücher für das Klo. Für Waschbecken, Badewanne und Dusche gibt es Badreiniger, Glasreiniger, Desinfektionsspray und verschiedene Schwämme, Bürsten und Tücher. Zudem habe ich für Kloschüssel, Waschbecken und Badewanne einen Keramikschutz, mit dem ich die Keramik regelmäßig einlasse und so vor Schmutz schütze.
Zuerst öffne ich die Fenster und schüttle die Badteppiche aus dem Fenster. Anschließend sprühe ich das Klo mit Reiniger und Schaum ein. Auch das Waschbecken und die Badewanne bzw. Dusche sprühe ich mit Badreiniger ein und lasse es kurz einwirken. Währenddessen putze ich den Badezimmerspiegel mit Glasreiniger und mache dann mit dem Waschbecken weiter. Danach kommt die Badewanne und die Dusche an die Reihe. Ich schrubbe alles mit einem Handschuh mit speziellen Borsten und brause danach alles mit klarem Wasser ab. Für schwierige Stellen verwende ich eine alte Zahnbürste, mit der kommt man nämlich ins kleinste Eck! Zum Schluss kommt das Klo an die Reihe. Zuerst wird das Innenleben mit der Klobürste gescheuert und danach den Sitz und Deckel mit Desinfektionstücher abgewischt. Anschließend wird gesaugt und alle paar Wochen nass gewischt bzw. die Fliesen mit einer groben Bürste gescheuert.


         
          

PUTZROUTINE IN DER KÜCHE
Wenn ich die Küche sauber mache, räume ich zuerst alle Sachen weg, die nicht in die Küche gehören. Danach werden alle Küchenutensilien an ihren Platz gestellt und aufgeräumt. Das dreckige Geschirr kommt in die Spülmaschine. Größere Teile spüle und trockne ich gleich ab und räum sie auf. Falls der Backofen dreckig ist, sprühe ich diesen mit Backofenreiniger ein und lasse den Schaum einige Zeit einwirken. Währenddessen wische ich alle Oberflächen, Esstisch und die Arbeitsplatten mit einem nassen Schwamm und dem Universalreiniger ab und trockne mit einem Baumwolltuch nach. Nun ist der Backofen an der Reihe und danach wird das Waschbecken komplett gesäubert. Zum Schluss bringe ich den Müll raus und es wird gesaugt und alle paar Wochen nass gewischt.
Zum Putzen in der Küche verwende ich Topfreiniger, Schwämme und Spülbürsten. Handschuhe zum Spülen verwende ich eher selten, aber zum Böden wischen immer. Mein liebster Universalreiniger, die Handseife und Spülmittel sind von method. Meine absoluten Favoriten, die ich schon mehrere Jahre verwende. Um schnell mal etwas abzuwischen, greife ich auch immer mal wieder auf feuchte Allzwecktücher zurück. Die kann man überall einsetzen und sie machen gut sauber. Für die Spülmaschine verwende ich keine Tabs sondern Pulver, denn ich finde, die Tabs lösen sich nicht so gut auf. Zudem kommt auch Salz und Klarspüler in die Maschine. Immer mal wieder verwende ich auch einen Spülmaschinenreiniger und mache regelmäßig den Schmutzfangsieb sauber.




PUTZROUTINE IM WOHNZIMMER
Von der Küche bzw. dem Esszimmer geht es weiter ins Wohnzimmer. Auch hier wird zuerst aufgeräumt und alle Teppiche und das Hundebett nach draußen geschüttelt. Danach wird das Sofa mit einer speziellen Polsterdüse abgesaugt, die Kissen aufgeschüttelt und die Decken zusammen gelegt und aufgeräumt. Über dem Sofa haben wir übrigens Plaids von Ikea, die farblich perfekt zum Stoff des Sofas passen! Ich wische den Wohnzimmertisch und das TV Board nass ab und sauge das restliche Wohnzimmer. Da wir auch einen Kachelofen haben, muss dieser auch regelmäßig gereinigt werden. Zuerst wird die Asche in einen Blecheimer geschaufelt und der Rest mit einem Aschesauger heraus gesaugt. Die Scheiben werden mit Kachelofenreiniger eingesprüht, kurz einwirken lassen und mit Küchenpapier sauber gemacht. Falls der Schmutz zu hartnäckig ist, kommt der Schaber für das Cerankochfeld zum Einsatz. Wenn der Kachelofen sauber ist, werden die restlichen Aschereste mit dem Staubsauger aufgesaugt und die Scheibe von außen noch mit Glasreiniger geputzt. Auch das Wohnzimmer wird nach dem Saugen alle paar Wochen nass gewischt.



PUTZROUTINE IN FLUR, TREPPENHAUS & KELLER
Die restlichen Räume werden auch alle zuerst aufgeräumt, bzw. Sachen die nicht hierhin gehören weggeräumt, danach gesaugt und bei Bedarf nass gewischt. Die Holztreppe wird auch abgesaugt und dann mit einem nebelfeuchten Baumwolltuch gewischt und einem zweiten Baumwolltuch nachgetrocknet. Auch das Geländer und der Handlauf werden feucht abgewischt. Demnächst möchte ich die Holzstufen und den Handlauf auch mal mit Holzwachs einlassen.

WÄSCHE WASCHEN
Wir haben in unserer Waschküche zwei Waschmaschinen, da Matze einen handwerklichen Beruf hat und sehr viel dreckige Wäsche dadurch anfällt. Mit einer Maschine würde ich gar nicht hinterher kommen beim Wäsche machen. im Dezember letzten Jahres haben wir uns auch einen Trockner angeschafft und ich muss sagen, ich bin wirklich froh darüber, denn jetzt geht das Wäsche trocknen noch schneller als zuvor. Im Sommer kommt die Wäsche aber raus auf die Wäschespinne und wird da getrocknet.
Waschmittel verwende ich meist unterschiedliche bzw. wo gerade etwas im Angebot ist. Ich finde aber das von der Aldi Eigenmarke (Tandil) ganz gut. Hier habe ich etwas für weiße und schwarze Wäsche und auch Feinwaschmittel. Als Vollwaschmittel habe ich weißer Riese, Ariel oder Persil, je nachdem wo es gerade ein Angebot gibt, kaufe ich etwas. Weichspüler verwenden wir eigentlich überhaupt nicht, da ich den frischen Geruch der Wäsche eigentlich auch so gerne mag. Wenn wir aber mal einen verwenden, dann den Sommerbriese von Lenor. Hier habe ich noch eine alte Flasche erwischen können, denn mittlerweile ist der Duft ganz anders. Gegen Flecken verwende ich Gallseife, Vorwaschspray, Fleckengel, Oxi-Fix und Wäsche-Weiss. Je nach dem welche Verschmutzung oder Fleck das Kleidungsstück hat, wird das entsprechende Mittel verwendet. Immer wieder Mal verwende ich auch einen Waschmaschinenreiniger und Entkalkungstabs. Putze die Waschmaschinen komplett und säubere alle Teile. Denn so hat man länger etwas von seinen Geräten und ich muss ganz klar sagen, dass meine alte Waschmaschine, die ich von meinem Opa habe und schon über 35 Jahre alt ist, um Längen besser wäscht, als die neue Maschine. 
Vor dem Waschen, sortiere ich die unterschiedlichen Wäschtypen nach Farbe und Gradzahl. Wenn genug zusammengekommen ist, wird gewaschen und anschließend alle passenden Wäschestücke in den Trockner gesteckt. Ab und an gebe ich auch ein Trocknertuch für einen guten Duft dazu. Meistens braucht man das aber gar nicht, denn die Wäsche riecht auch so gut. Mein Standartprogramm ist Schranktrocken und hier wird wirklich alles gut trocken und bisher ist mir auch noch nichts eingegangen.


         


STAUBSAUGEN UND BÖDEN WISCHEN
Vor dem Staubsaugen werden alle Teppiche, Abstreifer oder Hundebetten nach draußen geschüttelt. Anschließend wird alles abgesaugt. Seit unserem Bau haben wir einen super Staubsauger von Nilfisk, der sowohl trocken, als auch nass saugt. Den Staubsauger haben wir vom Müll gerettet, mein Opa hat ihm einen neuen Motor eingebaut und jetzt läuft das Ding wieder einwandfrei. Die Saugleistung ist viel besser als bei einem herkömmlichen Staubsauger, das ist wirklich wie Tag und Nacht. Mit Hund könnte man eigentlich jeden Tag saugen, bei uns kommt der Staubsauger aber nur einmal die Woche zum Einsatz. Alle paar Wochen wird nach dem Staubsaugen auch nass gewischt. Da wir Laminat und Fliesen habe, habe ich hier zwei verschiedene Reiniger. Einmal für Laminat, Holz und Kork und dann einen Reiniger für Fliesenböden. Auch die Wischaufsätze sind unterschiedlich. Für den Laminat habe ich einen weichen, sehr flauschigen Bezug und für die Fliesenböden gibt es einen Bezug mit speziellen Reinigungsfasern. Den Laminat wische ich Nebelfeucht und die Fliesen ziemlich nass.

FENSTER PUTZEN
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Fenster putzen hasse. Ich wasche lieber 10 Maschinen Wäsche oder wische das komplette Haus. Da wir ziemlich viele Fenster haben (Doppelflügel mit Sprossen) und ja auch noch das Fensterbrett innen und außen dazu kommt, ist es wirklich sehr aufwendig. Deswegen habe ich mir beim Einzug gedacht, ich hole mir spezielle Reinigungsmittel und Utensilien von Jemako, denn diese Marke wurde mir empfohlen. Die Produkte sind wirklich gut und ich verwende sie gerne. Nachdem ich dann also einige Male tagelang meine Fenster geputzt hatte, kam ich zu dem Entschluss, dass die Fenster nicht so sauber waren, wie ich es gerne gehabt hätte und es außerdem viel zu lange dauert. Deswegen haben wir letztes Jahr zum ersten Mal eine Putzfirma die Fenster putzen lassen. Und was soll ich sagen, innerhalb von knapp 6 Stunden, waren alle Fenster (auch Dachboden, Keller und Garage) super sauber und streifenfrei! Nur die Fensterbretter mussten wir selbst weg und hin räumen, aber das ist ja absolut kein Problem. Wir haben beschlossen, diesen Service jetzt immer in Anspruch zu nehmen, die paar Euros zu investieren.

         

Im Großen und Ganzen war es das. Und diese Putzroutine machen wir einmal wöchentlich. Von der Zeit her, kommt es drauf an, ob ich alleine oder wir zu zweit putzen. Zwischen 3 und 6 Stunden würde ich aber auf jeden Fall rechnen. Nachdem dann alles sauber ist, werden noch all meine Blumen gegossen, bei Bedarf gedüngt und die verwelkten Blüten und Blätter ausgezupft. Ich hoffe ich konnte Euch einen Einblick in meine Putzroutine geben und vielleicht helfen Euch ein paar meiner Tipps und Tricks weiter. Falls doch noch Fragen offen sind, könnt Ihr diese sehr gerne stellen.

TIPPS & TRICKS IM HAUSHALT
  • Immer von oben nach unten putzen! So fällt der ganze Dreck auf den Boden und von dort kann man ihn aufsaugen oder wegwischen.
  • Handtücher und Geschirrtücher nicht mit Weichspüler waschen! Durch den Weichspüler können die Fasern das Wasser nicht mehr aufnehmen und so wird man nach dem Duschen oder Baden nicht mehr trocken!
  • Kleine Packungen von Waschpulver kaufen, hier ist das Pulver konzentrierter und man benötigt weniger. 
  • Putzmittel und Utensilien im Angebote kaufen oder Noname Produkte verwenden. Die sind meist genauso gut und wesentlich günstiger.
  • Eingebrannte Bleche/Pfannen/Töpfe oder den Backofen kann man mit einer Mischung aus Wasser und Backpulver oder Waschmittel reinigen. 
  • Edelstahltöpfe/Pfannen mit etwas Essig auswischen, so bekommen sie keine Schlieren und glänzen.
  • Nicht übermäßig viel Putzmittel verwenden. Weniger ist manchmal mehr.
  • Hartnäckiger Schmutz auf glatten Flächen mit einem Ceranfeldschaber entfernen.
  • Jeden Tag einige Dinge aufräumen oder sauber machen, so häufen sich erst gar nicht große Müllberge an.
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