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Wir bauen ein Haus - Projekt Außenputz am Haus & Video

Sonntag, 23. Juli 2017

Nun ist es schon knapp zwei Monate her, dass wir das Projekt Außenputz für unser Häuschen abgeschlossen haben. Und ich kann Euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass endlich der ganze Dreck und das Gerüst weg ist. Die knapp acht Wochen mit abgeklebten Fenstern, offenen Rollos, dem ganzen Dreck und Lärm waren wirklich einfach nur Horror! Vor allem dann, wenn man von zu Hause aus arbeitet und ab und zu mal ein bisschen Ruhe bräuchte oder nach dem Feierabend nur mal kurz in den Garten will, um mit dem Hund zu spielen oder sich die Beine zu vertreten. Max konnten wir auch nicht raus lassen, da ja wegen dem Gerüst alle Gartentürchen abgebaut waren und er sich bei dem Dreck nur zu einem Filzball verwandelt hätte.


Es ist schon wirklich sehr schwer gewesen in diesen Wochen, denn man fühlt sich wie in einer Gummizelle. Man kann keine Fenster aufmachen, nicht nach draußen sehen und erst recht nicht raus gehen. Lüften konnten wir nur mit den Dachfenster, aber die haben wir ja auch nur im Obergeschoss. Wenn wir also gekocht haben, mussten wir zeitweise die Haustüre aufmachen, um den Dunst wieder irgendwie nach draußen zu bekommen. Auch die Rollos konnten wir während Verputzzeit nicht runter machen und mussten sozusagen im Hellen schlafen. Auch für die Blumen und Pflanzen war die Zeit nicht so toll, denn durch die abgeklebten Fenster kam nicht wirklich genug Licht ins Haus. Vom Dreck mal ganz zu schweigen. Denn der feine Staub vom Putz und dem Abschleifen, war wirklich in jeder Ritze. Und natürlich hat man ihn auch jeden Tag mit ins Haus getragen. Putzen war eigentlich zwecklos, denn fünf Minuten später sah es wieder aus wie vorher.
Wenn man schon im Haus wohnt und danach erst der Außenputz gemacht wird, ist es wirklich eine Tortur. Denn es dauert mindestens 2-3 Monate, bis dieses Projekt fertig ist. Und diese Monate können sich sehr lange ziehen. Aber das Geld wächst eben nicht auf den Bäumen und uns war damals einfach wichtiger, erst den Garten anzulegen, um endlich raus zu können.

         

Eigentlich hatten wir das Projekt Außenputz schon für den Spätsommer 2016 geplant. Es war schon so gut wie alles geregelt, aber dann ging es nicht mehr voran. Wir hatten noch einige Frage, aber die Firma antwortete einfach nicht mehr. Auch nach mehrmaliger Nachfrage kam einfach nichts zurück und wir entschieden uns eine andere Firma anzufragen. Natürlich war das alles zu kurzfristig und in 2016 könnte unser Haus nun doch nicht mehr verputzt werden. Wir waren am Boden zerstört, da wir uns als Ziel eigentlich gesetzt hatten, bis zum Jahresende mit dem Außenputz fertig zu sein und so einen großen Haken an diesen Punkt auf der to-do Liste zu machen. Satz mit X, das war wohl nix! Die Ernüchterung war groß, aber im neuen Jahr, sollte es dann schon Mitte März los gehen. Und so wurde am 20. März mit dem Gerüstaufbau begonnen. Leider ging das mit dem Verputzen alles nicht so leicht von der Hand, da es zwischenzeitlich immer wieder tagelang regnete und nicht weiter gemacht werden konnte, was ja verständlich ist. Allerdings hätte man sich auch solche Dinge wie, die Falschanlieferung des Silos für "Estrich" statt "Wandputz" sparen können, denn das hat uns fast drei Tage gekostet. Der Silo musste ausgetauscht werden und die Firma ließ sich damit ziemlich Zeit. Danach ging es aber wieder weiter und die erste Schicht Grundputz wurde aufgetragen. Danach musste das Haus bzw. der Putz drei lange Wochen trocknen.

Nachdem die Trockenphase vorbei war, wurde ein Gewebe eingespachtelt und ein dünner Putz darüber aufgetragen. Langsam konnte man schon erkennen, wie schön mal alles werden würde. Die zweite Schicht Putz musste nur ein paar Tage trocknen und so konnte gleich mit der dritten und letzten Schicht losgelegt werden. Um die Fenster herum wurde ein sehr feinkörniger Putz aufgetragen, dann mit Steinklebeband abgeklebt und dann der restliche Putz aufgebracht. Wir hatten uns für 10 cm Faschen (die abgesetzten Ränder um die Fenster und Türen) entschieden und waren/sind mit dieser Wahl sehr glücklich. Es sieht einfach total stimmig aus und passt auch sehr gut zu den Kunststofffenstern.

         

Beim Thema Farbe hatten wir schon seit langer Zeit einen Favoriten. Da Farbe auf einer Farbkarte aber immer anders aussieht, als aufgetragen, haben wir uns einige Farbmuster geholt und einfach mal drauf los gepinselt. Nachdem alles getrocknet war, waren wir uns total unschlüssig, ob wir wirklich unseren Favoriten nehmen sollten, denn eigentlich gefiel uns eine ganz andere Farbe plötzlich so viel besser. Wir hörten also auf unser Bauchgefühl und bestellten die neue Farbe. Und siehe da, wir wurden nicht enttäuscht! Das helle grau-beige sah einfach super aus und die weißen Faschen kamen perfekt zur Geltung. Wir hatten also alles richtig gemacht! 
Die Frage, ob wir selbst streichen oder auch dies der Firma überlassen sollten, entschieden wir Aufgrund der knappen Zeit bis zu unserer Hochzeit, einstimmig. Und die Firma sollte auch diesen Part übernehmen. Auch wenn wir uns hier einige Euros hätten sparen können, hätten wir es zu zweit niemals in der von der Firma angegebenen Zeit geschafft. Die Firma sagte uns, mit zwei Leuten würde man das Haus komplett zweimal streichen können, inkl. Faschen! Und das in einer Woche! Never ever! Denn selbst die Profis brauchten zu dritt für das ganze Haus eineinhalb Wochen und so ein paar Stellen wurden dann auch nicht zu 100% sauber gestrichen. Wir hätten es also niemals geschafft und nur noch mehr Stress vor der Hochzeit gehabt.

         

Nachdem das Haus dann komplett gestrichen war, konnten wir endlich die französischen Balkone montieren und danach wurde dann das Gerüst endgültig abgebaut. Und wir konnten zum aller ersten Mal unser Häuschen komplett fertig betrachten. Wow, was für ein atemberaubendes Gefühl! Einfach nicht in Worte zu fassen. Wir waren einfach so glücklich, dass auch dieser Schritt nun endlich abgeschlossen war und das Thema Hausbau zu 90% abgeschlossen ist! Ein paar kleinere Sachen fehlen noch, aber der Außenputz war schon nochmal ein großer Batzen! Nach der Euphorie kam die Ernüchterung, denn es musst Grundgereinigt werden. Sowohl außen als auch innen. Wie schon gesagt, der Dreck war in jeder Ritze und unser Pflaster und auch der Rasen hatten trotz der Abdeckung bzw. gerade deswegen doch sehr gelitten. Aber das waren nur "Kleinigkeiten" die man nach und nach beseitigen konnte. Es wäre zwar nicht nötig gewesen, aber nun war es sowieso schon zu spät. Hätte, hätte, Fahrradkette!
Wir verbrachten also die nächsten Tage und Wochen damit, klar Schiff zu machen und die Reste des Außenputzes zu beseitigen und alles schön herzurichten. Mittlerweile haben wir es uns auch auf der Terrasse bzw. im Garten recht schön gemacht und es sind nur noch ein paar Schönheitskorrekturen nötig. Aber das heben wir uns für schlechtes Wetter auf, denn jetzt wollen wir einfach das schöne Wetter und den Sommer genießen und einfach mal nichts, bzw. nicht so viel tun! Denn zu tun gibt es ja bei einem Haus eigentlich immer was!

Und weil ich diesen letzten großen Punkt "Außenputz" von unserem Hausbau festhalten wollte, habe ich jeden Tag gefilmt und jeden Schritt festgehalten. Ihr seht also alles von Tag eins an und zum Schluss, wie es jetzt im Moment aussieht. Ich hoffe ihr schaut mal rein und bekommt so einen Eindruck, wie so ein Haus verputzen von statten geht! Viel Spaß mit dem Video!



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Zitronen-Himbeer-Ananas-Joghurt Popsicles

Donnerstag, 20. Juli 2017

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Schon so lange wollte ich einmal ausprobieren, Eis selber zu machen. Und jetzt habe ich das Vorhaben einfach mal in die Tat umgesetzt und ein schnelles Steckerleis gemacht! Zugegeben mit Eis, welches Stundenlang in der Eismaschine gekühlt wurde, hat es jetzt nichts zu tun. Aber das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Denn wenn man nicht lange auf leckeres Eis warten will, dann ist diese Eis-Variante genau das Richtige für Euch! In Kooperation mit Onken habe ich aus dem Zitrone & Himbeere Joghurt und ein paar Früchten diese super fruchtigen Zitronen-Himbeer-Ananas-Joghurt Popsicles kreiert!




Und was soll ich sagen, das ging so super duper schnell, dass man in der Zwischenzeit die Beine hochlegen und von Urlaub träumen konnte. Für mich bedeutet Urlaub nämlich, jeden Tag Eis essen. Das ist bei uns schon so ein kleines Ritual geworden, wenn wir in Italien Urlaub machen. Jeden Tag nach dem Abendessen, drehen wir noch eine kleine Runde und gehen ein bisschen spazieren. Und wie es der Zufall so will, kommen wir immer an einer Eisdiele vorbei und genehmigen uns ein paar Kugeln. Na gut, es ist doch kein Zufall. Die Route wählen wir natürlich mit voller Absicht so aus! Auch wenn ich eigentlich pappsatt vom Abendessen bin, muss ich ein Eis haben, denn nirgendwo gibt es so super leckeres Eis, wie in Italien. 


Und da ich mir wieder ein bisschen Urlaubsfeeling zurück nach Hause holen wollte, habe ich einfach mal Eis gemacht. Ein bisschen dazu inspiriert hat mich natürlich auch der Joghurt von Onken, denn jeder der neuen Onken Städtejoghurt Sorten hat ein bestimmtes Reiseziel. In meinem Fall habe ich natürlich Italien bzw. Capri gewählt. Etwas Anderes wäre auch gar nicht für mich in Frage gekommen. Denn nach Capri wollte ich schon, seitdem meine Oma mir als kleines Kind davon erzählt hatte, dass sie in jungen Jahren mit meinem Opa einmal dort war und es einfach so wunderschön fand. Das tiefblaue Wasser des Meeres, die felsigen Berge, die tolle Vegetation und einfach das ganze Flair dort. Ich wünsche mir ja schon seit Jahren eine tolle Italienrundreise, um einmal alle wichtigen Städte zu sehen und abseits der typischen Touristen Routen tolle Dinge und natürlich das leckere Essen zu entdecken. Bisher haben wir zwar noch nichts geplant, aber vielleicht wird das mal für die nächsten Jahre in Angriff genommen. Bis dahin versuche ich einfach mein Glück bei dem Onken Traumreise Gewinnspiel. Denn auf allen Onken Städtejoghurt Bechern findet Ihr Codes, mit denen Ihr eine tolle Reise nach Sydney gewinnen könnt.


Wie gesagt, mein Eis ist nicht so perfekt, wie das in Italien, aber es ist trotzdem super lecker und schmeckt himmlisch. Als ich mir überlegte, was ich aus dem Joghurt machen könnte, fiel mir beim Aufräumen eine Eisform in die Hände und irgendwie erinnerten mich die Farben an etwas. Ich kam aber einfach nicht drauf und stellte die Form mal auf die Küchenanrichte. Als Matze dann ein paar Tage später einen Joghurt aus dem Kühlschrank holte und ich diesen neben der Eisform stehen sah, klingelte es! Ich mache aus dem Joghurt Eis! Und jetzt schaut Euch mal an, wie perfekt die Eisform dazu passt? Das kann doch kein Zufall sein oder? Und da unsere Himbeersträucher auch schon Früchte tragen, ich noch ein Stück Ananas und eine Zitrone daheim hatte, füllte ich das kurzer Hand alles in die Eisförmchen. Schon alleine die Farben lassen einem doch das Wasser im Mund zusammen laufen oder?

Jetzt aber viel Spaß beim Eis machen, denn die nächsten Tage wird es wieder super heiß und da braucht man zur Abkühlung unbedingt ein fruchtig frisches Eis!



Zutaten für 12-16 Popsicles:
  • 1 Becher bzw. 500 g Zitrone & Himbeere Joghurt von Onken
  • 1 große Zitrone
  • 1 Viertel Ananas
  • frische Himbeeren
Utensilien:

Zubereitung:
Ananas von der Schale befreien, in grobe Stücke schneiden und in den Thermomix oder einen Mixer geben. Die Zitrone auspressen und den Saft dazu geben. Alles gut pürieren und schon mal die Himbeeren verlesen. Nun kommen die verschiedenen Schichten in die Eisförmchen. Zuerst ein paar Löffel Ananas-Zitronen Püree, dann zwei bis drei ganze Himbeeren hineingeben und zum Schluss einige Löffel Zitronen & mit Himbeer Joghurt bis zum Rand auffüllen. Danach kommen die Holzstäbchen rein, hier unbedingt darauf achten, dass man sie nicht komplett hineinsteckt, sondern nur zum Teil, so das man das Eis noch bequem in die Hand nehmen kann.
Nun die Eisform in den Gefrierschrank stellen und mindesten sechs Stunden, aber am besten über Nacht, gefrieren lassen.
Um das fertige Eis aus den Förmchen zu lösen einfach kurz unter heißes Wasser halten und so etwas anwärmen. Danach lässt sich das Eis am Stiel bzw. der Popsicle ganz bequem aus der Form lösen und kann vernascht werden! Lasst es Euch schmecken!





Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Onken* entstanden.

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Zucchini-Süßkartoffel-Auflauf mit Hackfleisch und Parmesan

Dienstag, 18. Juli 2017

Letzte Woche haben wir spontan einen Zucchini-Süßkartoffel-Auflauf mit Hackfleisch und Parmesan gemacht. Da wir momentan einfach so viele Zucchini aus dem Garten haben, essen wir also fast jeden Tag ein Gericht mit dem grünen, kürbisähnlichen Gewächs. Da wir noch zwei Süßkartoffeln da hatten und die auch mit verarbeiten wollten, haben wir uns für einen leckeren Auflauf entschieden. Es war zwar, wie immer viel zu viel und wir konnten zwei Tage an dem Auflauf essen, aber es war super lecker und wir haben wieder ein paar Zucchini verarbeiten können. Ich esse ja für mein Leben gerne Aufläufe oder Eintöpfe. Und da letzte Woche das Wetter auch nicht so gut war, bot sich so ein Auflauf einfach an. Manchmal braucht man einfach etwas deftiges, auch wenn es nicht gerade Herbst oder Winter ist.


Außerdem ist der Auflauf auch ein kleiner Eyecatcher mit dem Grün der Zucchini und dem Orange der Süßkartoffeln. Und dann schmeckt auch noch himmlisch! Was will man also mehr? Probiert den Auflauf auf jeden Fall mal aus! Und falls ihr keine Süßkartoffeln zu Hause habt, nehmt einfach normale Kartoffeln. Die gehen auch!


PS: Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Der Code funktioniert bisher leider nur am PC/Laptop und nicht auf dem Smartphone oder Tablet. 

Zutaten:
  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln
  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 500 g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano oder italienische Kräuter
  • Öl zum Braten
Zutaten für die Béchamel Soße:
  • 400 ml Milch
  • 35 g Butter
  • 35 g Mehl
  • eine Prise Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:
Die Süßkartoffeln schälen und halbieren. In einem Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und für 15 Minuten garen. Gut auskühlen lassen und danach in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini waschen, in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Das Hackfleisch mit einer fein geschnittenen Zwiebel und einer gepressten Knoblauchzehe, knusprig braun anbraten und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Für die Béchamel Soße in einem Topf die Butter zergehen lassen und anschließend das Mehl einrühren. Man lässt sozusagen eine Einbrenne entstehen, die ständig gerührt werden muss. Anschließend die Milch dazu geben und weiter rühren. Die Hitze reduzieren und kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und bei Seite stellen. Jetzt kommt alles zusammen und wird wie eine Lasagne in eine Auflaufform geschichtet.
Die Zucchini- und Süßkartoffelscheiben abwechselnd als erste Schicht in die Form geben, mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend die Hackfleisch-und Béchamel Soße darüber verteilen. Immer weiter schichten und darauf achten, dass zum Schluss Zucchini und Süßkartoffeln oben auf sind. Zum Schluss mit geriebenen Parmesan bedecken und für 15-20 Minuten bei 170°C auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben.

TIPP: Man kann natürlich auch Gouda, Mozzarella oder Emmentaler zum Überbacken verwenden. Und wenn man keine Süßkartoffeln hat, gehen auch normale Kartoffeln für den Auflauf.




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Abnehmen mit Weight Watchers - 3 Jahre danach. Habe ich mein Gewicht gehalten?

Sonntag, 16. Juli 2017

Vor fast genau drei Jahren habe ich den Entschluss getroffen, etwas in meinem Leben zu ändern. Eigentlich hatte ich die Entscheidung schon viel früher getroffen, aber irgendwie hat das nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Als wir damals mit der Planung unseres Hauses begannen, war klar, wir machen so viel wie möglich selbst und packen an wo es geht! Insgeheim dachte ich mir, dass ich während der Bauphase einige Kilos abnehmen würde. Denn meine Mama hatte damals, als meine Eltern Ihr Haus gebaut hatten, über zehn Kilo abgenommen! Ich freute mich schon darauf, die Kilos purzeln zu sehen. Doch Fehlanzeige! Trotzdem, dass ich jeden Tag auf dem Bau schuftete, nahm ich zu. Dass ich mir in den vergangen Monaten so viel überflüssige Pfunde angefuttert hatte, kam nicht von ungefähr, denn auf einer Baustelle gibt es eben keinen Salat mit Hähnchenbruststreifen oder Knäckebrot mit Lachsschinken, sondern Leberkäse, Döner, Pizza und deftige Eintöpfe oder Brotzeiten! Auch wenn ich wirklich hart gearbeitet und so Schweiß vergossen habe, war es am Ende so, dass ich an meinem Höchstgewicht angekommen war! Die Waage zeigte unglaubliche 73 Kilo, bei einer Größe von 1,65m an! So viel habe ich noch nie im Leben gewogen und ich war absolut entsetzt.
Was mich zu dem Schritt auf die Waage bewegt hat? Ein Foto, das meine Mama am Tag unseres Umzugs, ins neue Haus gemacht hatte und mir ein paar Tage später geschickt hatte. Ich sah einfach schrecklich aus... mopsig, aufgedunsen und einfach nicht gesund. Dann kam natürlich auch noch die unglückliche Haltung dazu. Ja, zusammenfassend kann man sagen, dass mich dieses Foto wach gerüttelt hat und ich an diesem Tag die Entscheidung getroffen habe, etwas zu ändern und zwar grundlegend! Denn diese Person auf dem Foto war nicht ich und wenn ich mich in den Spiegel sah, war ich nicht glücklich.


Ich muss abnehmen! So kann es nicht mehr weiter gehen! Aber wie stelle ich das an? Ich hatte schon so viel ausprobiert und bin immer gescheitert... Kohlsuppe, Fasten, FDH, Glyx-Diät, Almased (dieses Zeug habe ich nicht einen Tag ausgehalten!), usw. Das alles war absolut nichts für mich. Denn all diese Methoden hatten etwas gemeinsam: Man musste auf Lebensmittel verzichten! Und das wollte ich auf keinen Fall. Ich wollte alles essen und mir nichts verbieten.
Dann fiel es mir ein. Eine Freundin hatte vor einiger Zeit so toll mit Weight Watchers abgenommen, vielleicht sollte ich das einfach mal probieren! Gesagt - getan. Ich habe mich online bei Weight Watchers angemeldet und losgelegt. Einfach unter der Woche, mitten im Hochsommer, wo fast jeden Tag gegrillt wird, es Eis gibt oder man auf einem Keller oder Volksfest ist. Egal! Ich musste einfach anfangen und es nicht immer und immer wieder vor mir her schieben. Ich war einfach bereit es durchzuziehen und nicht mehr weiter zu warten. Also legte ich los!

Natürlich lief dann gleich wieder alles schief, was schief laufen konnte und Matze wurde wegen eines schlimmen Unfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Ich war fix und fertig mit den Nerven und wollte schon wieder alles über den Haufen werfen, aber wenn ich es jetzt nicht durchziehen würde, dann würde ich es wohl nie schaffen, also machte ich weiter. Auch wenn es am Anfang, mit dieser zusätzlichen Belastung wirklich sehr schwer war.
Die Belohnung würde ich aber eine Woche später bekommen! Nicht nur, dass ich Matze wieder mit nach Hause nehmen durfte, es war auch noch Wiegetag und die Waage zeigte ganze -3 Kilo an! Wow! Damit hatte ich ganz und gar nicht gerechnet. Aber am Anfang verliert man viel Wasser und das habe ich anhand dieser drei Kilo gemerkt. Ich fühlte mich auch gar nicht mehr so aufgeschwemmt. Jetzt war ich bis in die Haarspitzen motiviert und machte fleißig weiter. 
Auch wenn das ganze Abwiegen am Anfang etwas mühselig ist, hat man nach kurzer Zeit den Dreh raus und weiß, welche Menge wie viele Punkte hat. Das Eintragen in die App geht dann auch immer schneller und nach ein paar Wochen hat man eine gewisse Routine entwickelt.

         

Wie viele Punkte man "essen" darf, berechnet sich aus Körpergröße, Gewicht, Alter und ob man irgendwelche Erkrankungen hat (es gibt seit einiger Zeit auch ein Stillprogramm für Mamis, die nach der Geburt wieder ihre alte Figur zurück wollen). Man hat also ein Tagesbudget an Punkten und einige Extrapunkte, die man jeden Tag verbrauchen kann oder sich an einem Tag etwas besonders Leckeres gönnt! Dann gibt es noch Activ Points, mit denen man sich Punkte dazu verdienen kann. Zum Beispiel durch Sport oder sonstige Bewegung. Ich habe mich damals bewusst dafür entschieden, das Programm komplett online zu machen. Denn ich hatte einfach keine Zeit zu den Treffen zu gehen. Mir reichte die App und der online Account völlig aus. Hier gibt es so viele Rezepte, Ideen und bei Fragen eine tolle Community! 
Aber natürlich gehört zum Abnehmen nicht nur, seine Ernährung umzustellen, sondern auch einiges an Disziplin. Man muss einfach auch mal "Nein" sagen, wenn man ein Stück Kuchen angeboten bekommt. Ich weiß, es gibt überall Versuchungen, aber man muss diesen einfach widerstehen und es durchziehen. Anders geht es einfach nicht!

Weight Watchers ist meiner Meinung nach die beste Methode um abzunehmen und langfristig sein Gewicht zu halten. Denn es ist keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung. Man bekommt aufgezeigt, was man eigentlich so alles in sich hineinstopft und was total überflüssig ist. Als ich gesehen habe, wie viel Punkte einigen Lebensmitteln haben, wäre ich beinahe aus den Latschen gekippt! Nach und nach lernt man, wie man gewisse Lebensmittel ersetzen kann und was einen lange satt und auch glücklich macht. Denn Essen macht glücklich und ich könnte niemals auf Kohlenhydrate verzichten! Mit der Ernährungsumstellung habe ich gelernt, dass ich nur noch so viel esse, bis ich satt bin. Und wenn das bedeutet, dass ich zwei Nudeln oder ein Stück Fleisch liegen lasse, dann ist das eben so. Dieses: "Du musst aufessen, sonst wird es morgen nicht schön" ist sowas von falsch! Wir stopfen das Essen in uns hinein, nur damit der Teller leer ist. Seit WW habe ich mir auch angewöhnt, auf kleinen Tellern zu essen, denn darauf sehen die Portionen viel größer aus und man ist schneller satt. So trickst man sein Gehirn ganz einfach aus. 
Die Pfunde sind also zusehends gepurzelt und ich fühlte mich immer wohler in meiner Haut. Denn es motiviert so ungemein, wenn die Waage ein Minus anzeigt und auch dein Spiegelbild dir zeigt, dass etwas mit deinem Körper passiert. Wenn dann auch noch dein Umfeld darauf reagiert und dich fragt: "Mensch hast du abgenommen?" dann weiß man, man hat alles richtig gemacht und die Disziplin hat sich gelohnt! Ich hatte aber auch Momente, wo ich mir dachte, warum geht denn jetzt gar nichts mehr voran? Ganze sechs Wochen Stillstand. Es ging nichts vor und auch nichts zurück. Und das obwohl ich immer in den Punkten war und mich viel bewegt habe. Manchmal hat man einfach solche Phasen. Daran darf man aber nicht verzweifeln, sondern man muss durchhalten. Denn der Körper wird einfach von unserem Hormonen gesteuert und reagiert auf alles. Wenn man seine Periode, viel Stress oder einfach den Kopf voller Gedanken hat und nicht abschalten kann. Sich dann noch mehr wegen des Stillstands auf der Waage hineinzusteigern hilft gar nichts. Lieber einfach mal einen Tag mit Soulfood einlegen und sich etwas gönnen. So habe ich es gemacht und siehe da, danach ging es weiter runter mit dem Gewicht.

Für mich war und ist es einfach absolut wichtig, alles essen zu können und auf nichts zu verzichten. Denn ich liebe gutes Essen! Durch Weight Watchers habe ich gelernt, bewusster zu essen und aufzuhören, wenn ich satt bin und erst dann etwas zu essen, wenn ich wirklich Hunger habe. Auch überlege ich jetzt vorher, ob ich wirklich einen Schokoriegel essen will oder lieber doch nur einmal beiße, weil es mir im Grunde genommen eigentlich reicht und ich nur diesen Schokoladengeschmack für den Heißhunger will. Lieber dann noch ein Stückchen Obst oder Gemüse. Aber das findet man alles mit der Zeit heraus und plant so seinen Einkauf und die Mahlzeiten. Dass Weight Watchers teurer beim Einkauf ist, finde ich auf gar keinen Fall. Man kann so viele Produkte einfach ersetzen oder auf fettreduzierte Produkte zurück greifen. Wobei ich zum Beispiel bei Käse lieber ein Stück normalen, als zwei Stücke light Käse esse. Schmeckt mir einfach besser. Man wird erfinderisch und probiert viel mehr aus. So ging es zumindest mir.
Auch dass man zweimal kochen muss, weil der Partner das WW Zeug nicht isst, ist falsch. Matze hat schon immer alles mitgegessen. Nur weil es WW ist, bedeutet es ja nicht, dass es schlechter schmeckt. Es ist ganz normales essen, man achtet einfach nur mehr auf die Zutaten! Und seien wir mal ehrlich: Eigentlich kocht man fast immer zu viel und hat etwas übrig. Das ist uns ganz besonders damals aufgefallen, als wir die Weight Watchers Boxen von Kochzauber getestet haben. Die Menge sah im Rohzustand winzig aus, auf den Tellern war aber dann genug und wir waren auch immer komplett satt. Einige Male hatten wir sogar noch für den nächsten Tag etwas übrig.

         

Lange Rede, kurzer Sinn. Weight Watchers ist perfekt, um gesund abzunehmen und sein Gewicht auch zu halten. Ich habe im Juli 2014 mit WW gestartet und hatte im Oktober 2015 (am Tag meines Cover Shootings für Weight Watchers) mein Zielgewicht erreicht! Minus 15 Kilo zeigte mir die Waage damals an und ich war sooo happy, dass ich es wirklich geschafft hatte! Denn damit hatte ich nie und nimmer gerechnet! Aber es hat geklappt und ich war und bin noch immer sehr stolz darauf! Heute, drei Jahre später (bzw. 21 Monate nach dem Erreichen des Zielgewichts) lebe ich immer noch nach Weight Watchers und habe die Ernährungsumstellung total verinnerlicht! Auch an meinem Gewicht hat sich kaum etwas geändert (schwankt so zwischen 58-61 Kilo) und ich fühle mich einfach pudelwohl in meiner Haut! Wenn ich in den Spiegel schaue, gefalle ich mir und liebe meine Figur. Wobei da natürlich noch mit Sport einiges drin wäre. Ein knackigerer Po, weniger Hüfte und schlankere Arme und Beine. Aber ich schaffe es (bisher) leider nicht, regelmäßig Sport zu machen. Das soll sich jetzt aber in Zukunft ändern! Dafür bin ich in Haus und Garten sehr aktiv und das ist ja auch eine gewisse Art von Sport bzw. Bewegung. Denn auch Gartenarbeit oder flottes Spazieren gehen mit dem Hund verbrennt Kalorien und darauf kommt es doch an! Bei der Abnahme macht 80% die Ernährung und 20% der Sport bzw. Bewegung aus. Ich habe damals nur durch die Ernährungsumstellung und kaum/keinen Sport die 15 Kilo abgespeckt. Weight Watchers funktioniert also auch, wenn man ein Sportmuffel ist oder einfach keine Zeit dafür hat.

         

Wer also auch schon lange diese lästigen fünf Kilo oder vielleicht sogar mehr abnehmen will, der sollte Weight Watchers einfach mal probieren. Denn was hat man denn zu verlieren, außer die überflüssigen Pfunde? Also nicht lange überlegen, sondern einfach machen! Es funktioniert und das kann nicht nur ich, sondern auch ganz viele von Euch da draußen bestätigen. Ich bekomme immer noch so viele Nachrichten von Euch, dass ich Euch motiviert habe, mit Weight Watchers zu starten, ihr so gut damit abgenommen bzw. eure Ernährung umgestellt habt und einfach glücklich seid, den Schritt gewagt zu haben; ich ein tolles Vorbild für euch war und bin, was mich unheimlich stolz macht! In unserer Facebook Gruppe gibt es auch jede Menge Motivation, leckere Rezepte und immer Hilfe, wenn man Fragen hat.

http://www.jdoqocy.com/click-7675461-11142107


Und weil so viele gefragt hatten, ob ich denn nicht auch ein Update Video drehen könnte, habe ich das natürlich gerne gemacht. Schaut also auch hier gerne mal rein! PS: Hier gibts das Video vom letzten Jahr.



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