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rotes Wickelkleid, Strohhut & eine kleine Auszeit

Sonntag, 20. August 2017

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Die letzten ein, zwei Wochen habe ich irgendwie nicht so viel von mir hören lassen. Ich war nicht wirklich auf Instagram Stories aktiv und habe nur ab und zu etwas gepostet. Auch auf dem Blog kommen weniger Beiträge, weil gerade sowieso ein Sommerloch ist, alle lieber draußen sind und das schöne Wetter genießen. Und so geht es mir auch. Ich habe die letzten Wochen einiges für den Blog vorgearbeitet, um nicht permanent am Laptop oder Handy zu sitzen.
Ich habe mir einfach mal ein paar Tage Urlaub genommen. Und diese freie Zeit habe ich mit Julia, Manu und Matze verbracht. Die fünf Tage vergingen wie im Flug. Man denkt immer: "Wow, wir haben so viel Zeit!" Aber irgendwie war es dann doch nur ein Wimpernschlag. Wir haben in der Zeit so viele tolle Sachen unternommen. Zum Beispiel waren wir im Hochseilgarten und haben uns in luftigen Höhen durch die Baumwipfel geschwungen und einige blaue Flecken mit nach Hause gebracht (von dem kleinen Muskelkater mal ganz zu schweigen), einige Schnäppchen auf einem Trödelmarkt ergattert, haben unglaublich viel und gut gekocht und gegessen! (Ja, eine Lasagne für eine Großfamilie haben wir eben mal zu viert aufgegessen!) Haben wunderschöne Abende auf unserer Terrasse verbracht und uns einfach eine schöne Zeit gemacht. Wenn ich meine Lieben um mich habe, ist es wie in einer Seifenblase. Die Realität ist ganz weit weg. Alle Ängste und Sorgen rücken bei Seite und ich genieße nur noch den Augenblick und versuche so viel wie möglich davon aufzusaugen. Und auch wenn ich vieles gerne mit Euch geteilt hätte, wusste ich zeitweise gar nicht wo mein Handy ist und irgendwie hat sich das ziemlich gut angefühlt.



Wenn man Freunde zu Besuch hat, hat man sich einfach so viel zu erzählen und aufzuholen, da ist die Social Media Welt total nebensächlich. Was zählt ist der Moment, das Hier und Jetzt! Und ich glaube gerade weil wir die Zeit so sehr ausgekostet haben, ist Sie so schnell vergangen und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Nachdem die Beiden weg waren, war das Haus irgendwie sehr still und leer. Die ganzen letzten Tage war immer etwas los und man kam gar nicht so richtig zur Ruhe. Aber jetzt hat uns der Alltag wieder und wir freuen uns auf das nächste Treffen, welches hoffentlich schon ganz bald ansteht!



Was mir in diesen Tagen aufgefallen ist. Ohne Handy, Laptop und Social Media geht es auch mal und es ist sogar schön, alles bei Seite zu schieben und einfach Nichts zu machen. Denn zusammen Nichts machen ist gleich doppelt so schön. Solche Auszeiten muss man sich gönnen, sonst wird man vollends zum Workaholic und das ist nicht gut. Ich muss selbst noch sehr daran arbeiten, um mir meine "Arbeitszeit" besser einzuteilen und auch mal Pausen einzulegen. Das fällt mir momentan nicht immer leicht, das es sehr viel zu tun gibt, aber ich komme da schon noch rein. Mit Julia kann ich über solche Dinge und auch alles andere reden, sie steht mir immer mit Rat und Tat zur Seite. Das hilft mir so sehr und immer wenn wir uns sehen, fühle ich mich gleich viel ausgeglichener. Man braucht solche Personen in seinem Leben, die einen erden, bei der Hand nehmen und manchmal sogar einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben. Und dafür bin ich Dankbar! Denn das brauchen wir alle mal. Auch das Julia so offen und ehrlich ist schätze ich sehr. Denn so sollte es unter Freunden sein. Man sollte sich alles sagen können. Sowohl schöne, als auch weniger schöne Dinge. Das macht Freundschaft aus. Vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht, dass wir so weit auseinander wohnen, denn dann sind wir umso dankbarer für die Zeit, die wir gemeinsam verbringen können.



Genießen wir also das Wetter, so lange der Sommer noch so halbwegs da ist und die Temperaturen gut sind. Legen das Handy mal bei Seite und leben den Moment. Ich weiß, das ist alles gar nicht so einfach, aber früher konnten wir es doch auch. Also warum jetzt nicht einfach die Augen schließen und sich fallen lassen?



OUTFIT 
rotes Wickelkleid - Pimkie (ähnliche hier und hier)
Strohhut - H&M (ähnliche hier und hier)
schwarze Schnürsandalen - Mango (ähnliche hier und hier)
schwarze gesteppte Umhängetasche - Buffalo (ähnliche hier und hier)
Pilotensonnenbrille - Ray Ban (ähnliche hier und hier)
Uhr - Daniel Wellington (ähnliche hier und hier)
silbernes Herzamkettchen - Thomas Sabo (ähnliche hier und hier)
 Infinity Ring - Thomas Sabo (ähnliche hier und hier)
Infinity Kette - Geschenk (ähnliche hier und hier)












 

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Zucchini-Erdnussbutter Muffins

Mittwoch, 16. August 2017

Dass man Zucchini nicht nur zu herzhaften Gerichten verkochen kann überrascht immer wieder viele Leute. Aber man kann! Und zwar z. B. zu sehr leckerem Gebäck. Meine Oma und Mama backen schon seit Jahrzehnten Zucchini Kuchen und alle Gäste sind immer restlos begeistert, was das nur für ein saftiger Kuchen ist und wie man den gleichzeitig so fluffig hinbekommt. Wenn man dann erzählt, dass in dem Kuchen Zucchini steckt, sind alle immer erst ein wenig geschockt und danach verblüfft. Weil man Gemüse ja nicht unbedingt in einem Kuchen erwartet. Man sollte so einen Zucchini, Karotten oder Rote Bete Kuchen aber unbedingt mal ausprobieren, weil diese Variante einfach unglaublich köstlich und zugleich auch noch halbwegs "gesund" ist! So kann man vielleicht sogar die größten Gemüse-Ess-Muffel dazu bewegen, doch ein paar Vitamine zu sich zu nehmen.





Ich habe das Original Zucchinikuchen Rezept schon lange in meinem Backordner, nur wollte ich dieses mal etwas Neues ausprobieren. Und zwar etwas mit Erdnussbutter. Also habe ich einfach mal wieder etwas herum probiert und heraus gekommen sind diese Zucchini-Erdnussbutter Muffins mit Schokoladen-Pistazien-Glasur. Die Kombination aus Zucchini und Erdnussbutter ist einfach super! Dazu noch ein bisschen Schokolade bzw. Kakao, perfekt!
Das Rezept ist wirklich ganz einfach und schnell zu machen. Die Muffins oder auch der Kuchen, wenn man den Teig lieber in eine große Form packt, sind super locker und luftig. Auch noch Tage später. Und was ich auch ganz wichtig finde, Kuchen darf nicht zu trocken sein, auch wenn es ein "trockener Kuchen" ist. Er muss saftig sein und das ist der Zucchinikuchen zu 100%! Probiert das Rezept doch einfach mal aus und testet die Kombination von Zucchini und Erdnussbutter. Ich verspreche Euch, ihr werdet nicht enttäuscht sein! Im Rezeptarchiv findet ihr übrigens noch viele weitere Zucchinirezepte!





PS: Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Der Code funktioniert bisher leider nur am PC/Laptop und nicht auf dem Smartphone oder Tablet. 

Zutaten:
  • 4 Eier
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 100 g Erdnussbutter
  • 350 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 TL Back Kakao
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 390 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • etwas Salz
  • 390 g geraspelte Zucchini
  • 100 g Kuvertüre (Zartbitter)
  • Pistazienkerne gehackt

Zubereitung:
Zucchini waschen und mit einer feinen Reibe raspeln. In eine Schüssel geben und die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken. Also ruhig einen größeren bzw. schwereren Zucchini verwenden, dann es geht einiges an Flüssigkeit weg. Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Danach das Sonnenblumenöl und die Erdnussbutter hinzugeben und alles verrühren. Anschließend Back Kakao, Haselnüsse, Mehl, Prise Salz und Backpulver in die Rührschüssel geben und nochmals alles vermengen. Zum Schluss werden die Zucchiniraspel untergehoben. Muffin Form einfetten und mit Mehl ausstäuben, dann den Teig hinein geben und bei 175°C ca. 25 Minuten backen. Wer lieber einen Kuchen backen möchte, sollte diesen gute 50 Minuten im Ofen lassen.
Wenn die Muffins bzw. der Kuchen abgekühlt sind, Kuvertüre schmelzen und damit bepinseln. Ein paar gehackte Pistazienkerne oben drauf und fertig!








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Hamburg Städtereise - Mein Travel Guide

Sonntag, 13. August 2017

{Werbung / Hotel-Einladung}
Vor ein paar Wochen waren Matze und ich übers Wochenende in Hamburg und haben ein wenig die Stadt erkundet. Ich war zwar schon einige Male vorher in Hamburg, habe von der Stadt aber so gut wie nichts gesehen, da ich hauptsächlich für Events dort war. Matze war noch nie in Hamburg und deswegen haben wir uns gedacht, so ein kleiner Hamburg Städte Trip wäre doch mal schön. Mit dem Wetter hatten wir mehr oder weniger Glück! Am Anreisetag hatten wir herrlichstes Wetter mit warmen Temperaturen, am Samstag hat es dann leider den halben Tag geregnet und auch am Sonntag war das Wetter eher durchwachsen. Allerdings hatte ich unsere Route am Freitag schon so geplant, dass wir so viel wie möglich sehen und erkunden. Und das hat auch perfekt geklappt und wir sind am Freitag unglaubliche 20 km gelaufen und 30.000 Schritte gegangen. Wow! Das ist mal ne Hausnummer! Am Samstag und Sonntag sind wir aufgrund des schlechten Wetters und der Heimreise nur 15 km gelaufen und 23.000 Schritte gegangen. Aber hey, ich glaube wir sind ganz schön rumgekommen! 35 km in knapp zweieinhalb Tagen ist doch eigentlich ganz gut.

         

Ich hatte Euch ja im Vorfeld auf Instagram Storys gefragt, was wir unbedingt anschauen müssen und welche Spots ihr uns empfehlt. Und ihr habt uns so unglaublich viele Tipps geschickt! Nochmal Danke dafür! Wenn wir wirklich alles hätten anschauen wollen, hätten wir wohl mehrere Wochen bleiben müssen. Schlussendlich haben wir uns einfach einige Punkte heraus gesucht, die wir unbedingt sehen wollten und so habe ich mit Google Maps eine Karte erstellt, mit der wir dann auch navigiert haben und immer alles auf einen Blick sehen konnten. Echt total praktisch, da man Google Maps Karten auch offline verwenden und sie sogar teilen kann. Wir hatten die Karte also beide am Handy und haben abwechselnd zu den Spots navigiert!

         

HOTEL & LAGE
Ganz früh am Freitagmorgen ging es also mit dem Flieger nach Hamburg. Der Flug war super angenehm und ohne Turbulenzen. Nach der Landung schnappten wir uns unser Gepäck und es ging weiter zum Hotel. Nach kurzer, aber sehr rasanter Fahrt mit dem Taxi, kamen wir im Hotel Reichshof Hamburg an und konnten sofort unser Zimmer beziehen. Das Hotel liegt gleich gegenüber des Bahnhofes und man ist mit einem Katzensprung in der Stadt und auf der Shoppingmeile. Das Hotel ist wirklich sehr schön, das Zimmer war gemütlich und das Frühstück toll! {Danke Reichshof Hamburg für die Einladung.}

FORTBEWEGUNG & ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL
Wir sind gleich nachdem wir eingecheckt haben in die Stadt gegangen und haben unseren ersten Punkt angesteuert. Wir wollten zuerst einmal alles zu Fuß erkunden, bevor wir uns einen Ticket für ein öffentliches Verkehrsmittel kaufen wollten. Denn unsere Route war eigentlich gar nicht so lange und zu Fuß sieht man einfach mehr. Wer aber lieber mit der U- oder S-Bahn fährt kann sich günstig Tickets bei der HVV kaufen und wenn man die App hat gibt es sogar noch ein paar Vorteile. Wir sind nur am letzten Tag zweimal mit der U-Bahn gefahren, weil wir nicht mehr genug Zeit hatten. Wer schnell unterwegs sein und trotzdem was sehen will, der sollte auf die StadtRAD Fahrräder zurück greifen, die kann man sich für eine halbe Stunde kostenlos leihen und herum fahren. Bei jeder Fahrt sind also die ersten 30 Minuten kostenlos und ab der 31. Minute zahlt man. Überall in der Stadt verteilt sind Stationen, wo man die Räder leihen und auch wieder zurück geben kann. Man kann so also den ganzen Tag kostenlos umherfahren, wenn man die Räder immer wieder rechtzeitig zurück gibt. Am besten auch hier die App runter laden, denn da wird alles ganz genau erklärt! (Achtung: Bei der Anmeldung zahlt man einmalig 5 Euro, die werden dann aber angerechnet!) Wie schon gesagt, wir sind in den drei Tagen, so gut wie alle Strecken zu Fuß gelaufen. Die Entfernungen waren absolut ok und bei gutem Wetter ist es einfach super!

         

SPEICHERSTADT & HAFENRUNDFAHRT
Nachdem wir uns eine kleine Stärkung bei Wonderwaffel gegönnt hatten, liefen wir durch die Speicherstadt und schauten uns die wunderschönen, alten Lagerhäuser an. In den Lagerhauskomplexen gibt es heute noch Händler, die Orientteppiche, Kaffee und Gewürze verkaufen. Aber auch sehr viele Museen sind in der Speicherstadt zu finden. Es war wirklich faszinierend und wir liefen hier eine ganze Weile herum, bis wir dann zu einem kleinen Schiff kamen und uns für eine Hafenrundfahrt entschieden. Die Hafenrundfahrt hatten wir mit einem Ticket für das Miniaturwunderland (dazu später mehr) gekauft und knapp 19 Euro bezahlt. Die Rundfahrt war einfach unglaublich toll und unser Kapitän ein echter Spaßvogel! Die Fahrt ging knapp zwei Stunden und wir haben so viel gesehen und über die Geschichte Hamburgs gelernt. Der Kapitän hat wirklich viele interessante Infos mit uns geteilt und Zwischendurch immer wieder auch mal Späßchen gemacht und Witze erzählt. Das einzige negative war unser Boot, denn das war überdacht und man konnte nicht gut nach draußen gucken, was bei dem tollen Wetter einfach genial gewesen wäre.

         

HAMBURGER DUNGEON & MINIATUR WUNDERLAND
Nach der Hafenrundfahrt ging es weiter ins Hamburger Dungeon. Das ist vergleichbar mit einer Geisterbahn mit lebenden Gespenstern. Wir waren uns zuerst unsicher, ob wir wirklich reingehen sollten, da nirgends so richtig stand, was auf einen zukommen würde und ich schon ein kleiner Angsthase bin. Auch der Preis von 26 Euro ist nicht wirklich günstig, aber wir sind froh es gemacht zu haben, denn es war einfach super und hat all unsere Erwartungen übertroffen. Die Tour ging eineinhalb Stunden und Matze und ich wurden total eingespannt. In unserer Gruppe waren ca. 15 Personen, wir durchliefen verschiedene Szenarien, in denen die Geschichte Hamburgs erzählt wurde. Und wie sollte es auch anders sein, gleich in der ersten Szenerie wurde ich in einen Käfig gesteckt und Matze auf einem Stuhl gefoltert. Nachdem wir das überstanden hatten, ging es weiter und wir kamen zum Lord von Barmbeck. Hier konnten wir kurz durchatmen und jemand anderes wurde ausgewählt. Da die Polizei hinter uns her war mussten wir fliehen und es ging weiter zur Inquisition bei Kardinal Inkontinenzius, der uns aus seinem Buch der Sünden vorlas. Und so ging es weiter und weiter. Insgesamt wurde ich acht Mal mit ins Spiel eingebaut und auch Matze musste des Öfteren her halten. Ich weiß nicht, warum sie uns ausgesucht hatten, aber es war super lustig und zugleich auch gruselig. Die Schauspieler im Dungeon sind einfach spitze und machen ihren Job super! Meinen blauen Fleck am Oberschenkel vom "Drop Dead" habe ich drei Wochen später immer noch. Aber es hat sich absolut gelohnt.
Gleich neben dem Hamburg Dungeon ist das Eisenbahn Miniatur Wunderland. Da so viele davon geschwärmt hatten, gingen wir auch dort hinein. Es gab ein super Kombiticket mit einer Hafenrundfahrt, da mussten wir einfach zuschlagen! Uns hat das Miniatur Wunderland gut gefallen und es ist einfach unglaublich, wie alles bis ins kleinste Detail ausgearbeitet ist, aber nochmal würden wir nicht rein gehen, da wir mit Eisenbahnen eigentlich so nichts am Hut haben.
Als kleinen Tipp von mir: Bucht die Tickets schon online im Voraus, dann könnt ihr richtig sparen und müsst auch nicht warten. Wir hatten Glück und konnten sofort rein, aber wenn es blöd läuft, wartet man mehrere Stunden und verschwendet somit kostbare Zeit.
    
         
 
ELBPHILHARMONIE
Natürlich mussten wir auch auf die Elbphilharmonie rauf und den wunderbaren Ausblick genießen. Man muss sich zwar am Eingang ein Ticket holen damit man durch die Kontrolle kommt, aber das Ticket ist kostenlos. Man fährt dann mit einer riesigen Rolltreppe nach oben und kann dann einmal komplett um die Elbphilharmonie herum laufen und hat sozusagen einen 360° Ausblick. Außerdem ist das Gebäude von außen auch ein echter Blickfang mit der glitzernden Glasfassade.

         

LANDUNGSBRÜCKEN & ST. PAULI
Von der Elbphilharmonie ging es weiter zu den Landungsbrücken, hier sind wir ganz lange am Wasser entlang gelaufen, haben die Schiffe beobachtet und dem bunten Treiben zugeschaut. Für das beste Fischbrötchen in Hamburg haben wir uns bei der Brücke 10 ein Brötchen mit Bismarckhering und ein Backfischbrötchen geholt und uns ans Wasser gesetzt. Es war einfach herrlich! Das Fischbrötchen war der Knaller und ich hätte sofort noch ein Zweites essen können. Das Wetter war hervorragend und einfach alles hat gepasst. Nach dieser kurzen Rast ging es weiter entlang am Wasser, am Strand Pauli vorbei bis wir uns entschieden, wieder zurück in die Stadt zu gehen.

         

REEPERBAHN & DAVIDWACHE
Was man in Hamburg einfach mal gesehen haben muss ist die Reeperbahn, egal ob bei Tag oder Nacht, es ist eigentlich immer etwas los! Und so liefen wir sowohl am Freitagnachmittag, als auch am Samstagabend über die rote Meile. Matze wollte auch mal einen Blick in die Herbertstraße werfen und bei der Davidwache vorbei. Von diversen Dokus kennt man das ja schon ein bisschen, aber wenn man es dann live sieht, ist es schon noch einmal etwas anderes. Getroffen haben wir auch eine bekannte Kiezgröße und zwar Olivia Jones, die sich gleich für ein paar Fotos zur Verfügung stellte und total nett war!

JUNGFERNSTIEG & ALSTER
Am Samstag machten wir uns auf zur Alster und liefen gemütlich am Ufer bzw. Jungfernstieg entlang in die Stadt. Hier schauten wir in ein paar Läden an und bummelten herum. Leider begann es dann sehr stark zu regnen und so mussten wir die Rückreise ins Hotel antreten. Bei schönem Wetter ist der Jungfernstieg einfach toll, man kann sich direkt ans Wasser oder in ein Cafe setzen, mit einem Boot umherschippern oder einfach nur dem bunten Treiben zusehen.

         

FISCHMARKT & PLANTEN UN BLOMEN
Am Sonntagmorgen stand eigentlich der Fischmarkt auf unserem Programm und auch den Wecker hatte ich auf 5 Uhr gestellt, allerdings hat uns der starke Regen, der auch nach einer Stunde noch nicht nachgelassen hatte, einen Strich durch die Rechnung gemacht. So fiel der Fischmarkt also leider buchstäblich ins Wasser. Wir nutzten die Zeit, um etwas Schlaf nachzuholen und frühstückten erst einmal ausgiebig, nachdem wir aufgestanden waren. Dann packten wir zusammen, checkten aus und deponierten unsere Koffer im Hotel. Denn wir wollten unbedingt noch ins Planten un Blomen, um dort die Blumen und Pflanzen anzuschauen. Also haben wir uns in die U-Bahn gesetzt und sind hin gefahren. Da wir nur knapp 1,5 Stunden Zeit hatten, bis wir zum Flughafen mussten, ging alles im Schnelldurchlauf. Aber das machte gar nichts, denn wir haben wirklich viel gesehen und konnten uns auch etwas Inspiration für unseren eigenen Garten holen.

         

WEITER HAMBURG TIPPS
Da wir wesentlich mehr Punkte auf unserer Liste hatten, die wir angucken bzw. ausprobieren wollten, als wir geschafft haben, schreibe ich sie hier nochmal auf. So bekommt ihr ein bisschen Inspiration und wir haben für unseren nächsten Hamburg Besuch gleich die Liste parat!

SEHENSWÜRDIGKEITEN
  • Musical (König der Löwen, Aladin, usw.)
  • St. Michaelis Kirche - Michl
  • Fischmarkt
  • Panoptikum - Wachsfigurenkabinett
  • Elbtunnel
  • Heiße Ecke - Das St. Pauli Musical
  • Reeperbahnführung
  • Große Freiheit
 ESSEN & TRINKEN 
  • Coa
  • Strand Pauli 
  • Henssler & Henssler
  • Bullerei
  • Ahoi - by Steffen Henssler
  • Stadtsalat
  • Burgerlich
  • Hamburger Fischstube
  • 20 UP Bar
  • Brücke 10 Fischbrötchen

Falls ihr noch Tipps und Vorschläge habt, immer her damit! Ich ergänze die Liste sehr gerne um weitere Spots und Locations! Die Hamburger unter Euch haben sicher noch einige Geheimtipps parat!

         

Uns haben die paar Tage so gut gefallen, dass wir auf jeden Fall wieder kommen wollen. Es war einfach toll, wir haben so viel gesehen und erlebt! Ein rundum gelungenes Wochenende. Auch wenn wir mit dem Wetter nicht ganz so viel Glück hatten, an der See ist man eben sehr nahe an den Gezeiten und das Wetter kann sich schlagartig ändern. Hamburg ist einfach eine wunderschöne Stadt, die man unbedingt mal gesehen habe sollte.

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