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Gemüsebeete im Garten anlegen, bepflanzen & pflegen

Sonntag, 29. April 2018

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Ich hätte diesen Post gerne schon viel früher veröffentlicht, aber gut Ding will Weile haben und deswegen ist es erst heute soweit. Denn man kann bei der Natur nicht zaubern und so hat es jetzt knapp ein Jahr gedauert, bis ich meine Erfahrungen mit unserem Gemüsebeet, wie wir es gebaut, bepflanzt und gepflegt haben, mit Euch teilen kann. Schon seit ich denken kann, haben meine Oma und Mama selbst Gemüse im Garten angepflanzt und natürlich war ich schon als Kleinkind mit Feuereifer dabei, wenn es darum ging, Karotten aus der Erde zu ziehen, die Erde zu harken oder den Salat zu gießen. Und mit dem eigenen Haus wuchs der Wunsch immer mehr, auch selbst Gemüse anzupflanzen. Also war es letztes Frühjahr so weit und wir starteten mit der Planung der Gemüsebeete. Lange überlegte ich, wo denn wohl der perfekte Standort wäre und schlussendlich entschieden wir uns für eine Nord-West-Ausrichtung. Nicht alleine, weil die Beete dann nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne liegen, sondern auch, weil es bei uns von der Gartenaufteilung so perfekt passt. Bei unserer Terrasse, die mit schweren Natursteinquadern (ein Stein wiegt gute 1000 kg) abgefangen ist, gibt es eine kleine Nische und dort passten die Beete perfekt hin. Der passende Standort war jetzt also gefunden, die nächste Frage stand aber schon im Raum. Wie wollen wir die Beete bauen? Hochbeete wollte ich nicht und eine Holzeinfassung hätte irgendwie nicht so richtig gut ausgesehen. Nur ein Streifen Erde hätte komisch gewirkt und auch ziemlich unordentlich. Nachdem wir dann in einem Gartencenter ein super Angebot für Rabatten bzw. Rasenkanten-Beton-Steine gefunden hatten, schlugen wir zu und kauften eine Palette. Die Maße passten perfekt und wir konnten loslegen. Material und Werkzeug hatten wir ansonsten alles zu Hause.



Der Bau lief weitestgehend glatt. Was soviel bedeutet wie: Ich bin eine Perfektionistin und Matze eher der "passt scho" Typ. Da immer einer Meinung zu sein ist dann nicht so leicht. Aber das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Gemüsebeete fügen sich super in den restlichen Garten ein und sind natürlich auch zweckmäßig. 2017 konnten wir dann als zum ersten Mal selbst Gemüse anpflanzen und ernten. Wisst Ihr, wie viel besser der eigene Salat, Tomaten, Karotten und Zucchini aus dem Garten schmecken? Das Gefühl, wenn man zum aller ersten Mal sein eigenes Gemüse erntet ist einfach unbeschreiblich toll.
Allerdings muss man auch dazu sagen, dass der Gemüseanbau auch sehr zeitintensiv ist. Täglich muss gegossen und gepflegt werden. Denn Schädlinge wie Schnecken können schnell mal über Nacht das ganze Gemüsebeet leer fressen. Gott sei Dank hatten wir bisher nur mit Nacktschnecken zu kämpfen. Wühlmäuse, Maulwürfe oder sonstiges Getier haben sich bisher fern gehalten und das bleibt hoffentlich auch weiterhin so. Wenn man also nicht so viel Arbeit haben will, sind Gemüsebeete wohl eher nichts für einen. Denn man muss wirklich täglich nach ihnen sehen und sich auch ein bisschen Wissen aneignen. Aber das kann man alles im Internet oder Büchern nachlesen. Und wer eine Oma und Mama hat, die auch Gemüse anbauen, fragt einfach hier mal nach.

Jetzt aber genug geredet und auf die Folter gespannt. Ich erzähle Euch Schritt für Schritt, wie wir unsere Gemüsebeete im Garten angelegt, bepflanzt, gepflegt und schließlich das erste Gemüse geerntet haben. Ich hoffe, die Anleitung ist für den einen oder anderen von Euch hilfreich und Ihr könnt Euch ein bisschen inspirieren lassen.

WAS DU FÜR DIE GEMÜSEBEETE BRAUCHST:



SO WIRDS GEMACHT:
Zuerst einmal solltet Ihr Euch darüber Gedanken machen, welche Materialien Ihr für Eure Gemüsebeete verwenden wollt und wo der Standort sein soll. Wenn die Entscheidung gefallen ist und Ihr alles besorgt habt, könnt Ihr loslegen. Wir haben Ende März/Anfang April 2017 mit dem Bau begonnen und drei Wochenenden gebraucht, um alles komplett fertig zu stellen. Richtet Euch alle Werkzeuge und Materialien für den Beet Bau her, damit Ihr nicht alle paar Minuten noch etwas holen müsst. Natürlich ist es auch sinnvoll, die Beete zu zweit zu bauen, wobei ein starker Mann das Steine setzen auch alleine schafft. Ich habe aber trotzdem mitgeholfen, so wie bei allem. Denn am Ende des Tages sieht man, was man geschafft hat und kann ziemlich stolz auf sich sein.



SCHRITT 1
Im ersten Schritt sollte man grob ausmessen, wo genau man die Beete anlegen möchte. Wie sie von der Form aussehen sollen und auch auf die Maße achten. Wir haben zuerst alles mit kleinen Steinen ausgelegt und ganz grob die Maße genommen. Dann wurde es präziser und wir haben mit Holzstäben das genaue Maß abgesteckt und mit einer Maurerschnur markiert. Dann ging es an die Höhen, denn die Beete sollen ja eine Höhe haben und alle Steine in einer Linie gesetzt sein. Hier muss man auch den Untergrund mit einrechnen und sich etwas dran orientieren. Die Randsteine haben die Maße: 100 cm lang, 25 cm hoch und 5 cm breit. Die Beet Einfassungen schauen bei uns 15 cm aus dem Boden, das heißt, 10 cm tief sind sie im Boden eingelassen. Wir haben uns von einem Beet zum nächsten gearbeitet, zuvor aber eine Schnur gezogen, um die Ausrichtung festzusetzen.



SCHRITT 2
Um die Steine zu setzen, haben wir mit einem Spaten an der Schnur entlang gestochen, um so eine möglichst gerade Linie zu bekommen. Nun auch auf der gegenüberliegenden Seite die Erde abstechen und aus dem Schacht entfernen. So tief runter graben, wie man die Rabatten setzen möchte. Um die Steine in die richtige Position zu bekommen, kann man auch etwas Sand in den Schacht geben und dann die Rabatten darauf setzen, an der Maurerschnur ausrichten und mit einem Gummihammer festschlagen. Prüft mit einer Wasserwaage, ob die Steine so sitzen, wie Ihr es wollt. Anschließend wird Erde links und rechts von der Rabatte aufgefüllt und festgeklopft oder getreten. So wird der Stein noch zusätzlich fixiert. Achtet aber darauf, dass der Stein beim Festdrücken nicht mehr verschoben wird. Wenn alles passt, kann man mit dem nächsten Stein weiter machen. Wenn ein Stein mal vom Maß nicht passt, dann einfach mit der Flex und einer Trennscheibe für Stein auf die gewünschte Länge schneiden. Hier ist aber etwas Gefühl gefordert, denn die Steine können bei zu viel Druck schnell brechen.
Wir haben die Steine bei  unseren Beeten auf Kante gesetzt, weil wir keine Rundungen wollten, theoretisch gibt es für die Rasenkanten-Steine aber auch Bögen, die man verbauen kann. Finde ich persönlich aber nicht so schön und hätte die Beete auch viel breiter gemacht.



SCHRITT 3
Nachdem alle Rabatten gesetzt waren und wir das überschüssige Gras aus den Beeten entfernt hatten, machten wir uns Gedanken darüber, wie wir die Wege zwischen und vor den Beeten gestalten wollten. Kies, Holz, Granit, Pflastersteine, usw. All diese Ideen hatten wir im Kopf, aber so richtig entscheiden konnten wir uns nicht. Schlussendlich entschieden wir uns dann für das Pflaster, welches wir auch schon auf den Terrassen und in der Hofeinfahrt verbaut hatten, denn das passte einfach am besten dazu. Auch von den Maßen hat es einwandfrei zwischen die Beete gepasst und wir mussten nur ab und zu einen Stein schneiden. Um das Pflaster zu setzen, musste etwas Erde entfernt und Splitt eingebracht werden. Denn auf Splitt kann man Pflaster viel angenehmer verlegen und Unebenheiten ausgleichen. Vor dem Verlegen mit einer Wasserwaage alles gerade abziehen und dann die Steine hineinsetzen. Zum Schluss mit Fugensand und die größeren Löcher mit Splitt auffüllen.




SCHRITT 4
Auch vor den Beeten haben wir noch einen kleinen Weg gepflastert, damit man sich angenehm um die Beete herum bewegen und auch mal Sachen abstellen kann. Ich finde, die Gemüsebeete fügen sich absolut toll in diese kleine Nische ein und der Weg passt perfekt dazu. Der nächste Schritt war nun guten Humus bzw. Mutterboden in die Beete zu füllen. Um herauszufinden nimmt man einfach die Maße seiner Beete und berechnet das Volumen, was man an Erde benötigt, um sie aufzufüllen. Hier ein kurzes Rechenbeispiel: Bei uns hat ein Beet die Maße: Länge 2 m x Breite 1 m x Tiefe 0,15 m = 0,3 m³. In ein Beet passen also 300 Liter Erde. Und da wir 4,5 Beete angelegt hatten, brauchten wir 1,35 m³ Erde. Wir haben auf 1,5 m³ aufgerundet, da man die Erde ja auch noch im restlichen Garten verwenden kann. 
Wenn man den Humus in die Beete geschaufelt hat, sollte man danach alles etwas ruhen lassen, damit sich Organismen (Regenwürmer, Nährstoffe, usw.) in der Erde wieder etwas regulieren können. Also gebt den Gemüsebeeten etwas Zeit, bevor Ihr mit dem Bepflanzen loslegt. So lange die Beete ruhen, könnt Ihr Euch ja schon mal überlegen, was Ihr überhaupt anpflanzen wollt.




SCHRITT 5
Juhu, es ist soweit! Endlich kann gepflanzt werden! Während die Beete geruht haben, konntet Ihr Euch ja schon zur Bepflanzung Gedanken machen. Ich habe mich letztes Jahr für eine sehr bunte Mischung entschieden. Mit dabei waren: Tomaten, Kopfsalat, Karotten, Paprika, Rucola, Kohlrabi, Blumenkohl, Spinat, Zucchini und verschiedene Kräuter. Bei den meisten vorgezogenen Pflanzen aus dem Gartencenter sind Hinweise zur Pflanzung dabei. Z. B. wie viele Stecklinge, in welchem Abstand usw. gepflanzt werden sollen. Ich habe zuerst alle Stecklinge ausgelegt und so platziert, wie ich sie einpflanzen wollte und dann erst eingegraben. Danach gut eingießen und jetzt heißt es abwarten, bis die Pflanzen heranwachsen.



SCHRITT 6
Um das Gemüse am Anfang noch zu schützen ist es gut, wenn man ein Frühbeet aufbaut und die Pflanzen über Nacht immer abdeckt. Denn im April und auch noch im Mai kann es durchaus noch Frost geben (Eisheilige) und man läuft Gefahr, dass die Gemüsepflanzen erfrieren. Tomaten, Paprika und Zucchini kann man auch mit einem großen Eimer abdecken. Mitte/Ende Mai sollte man dann das Frühbeet wieder abbauen können. Denn dann sind die kalten Nächte vorbei und die Pflanzen auch schon stark genug gewachsen.




SCHRITT 7
Nach einigen Wochen ist es dann soweit und man kann das erste Gemüse ernten. Salat ist meist das erste Gemüse, welches bereit ist, um auf den Tisch zu kommen. Rucola wächst sowieso stetig nach und man kann ihn immer wieder zupfen. Kopfsalat schneidet man am Strunk ab und wenn man den Strunk dann weiter gießt, wächst vielleicht nochmal ein neuer Kopf. So habe ich es gemacht und konnte quasi doppelt ernten. Auch Babyspinat kann man jeden Tag ernten und als Salat anmachen. Kohlrabi und Blumenkohl braucht etwas länger zum Ausreifen, aber die Zucchini produzieren wie wild und man konnte ihnen wirklich beim Wachsen zusehen.
Auch ein bisschen Dünger ist für das Wachstum der Gemüsepflanzen nicht schlecht. Ich habe allerdings versucht darauf zu verzichten oder nur mit natürlichem Dünger (Pferdemist oder Brennesseljauche) gedüngt. Gegen Nacktschnecken hilft Schneckenkorn, alles andere hat bei mir nicht wirklich gut funktioniert. Falls Ihr Tipps habt, gerne her damit!




SCHRITT 8
Der Sommer geht zu Ende und der Garten ist so gut wie komplett abgeerntet. Wenn die Pflanzen keine Früchte mehr tragen und schon am Verwelken sind, kann man sie auch gleich entfernen und in die Biotonne oder den Kompost werfen. Wenn man aber weiß, dass die Pflanzenreste eine Krankheit hatten, dann lieber in die Tonne und nicht auf den Kompost, denn so verhindert man, dass sich Pflanzenkrankheiten ausbreiten. Wenn die Beete leer sind, sticht man sie um, entfernt Steine, abgestorbene Pflanzenteile, usw. und bringt ein bisschen Dünger (Pferdemist oder Brennesseljauche) ein. So können sich über den Herbst und Winter neue Nährstoffe und Organismen bilden. Auch die Regenwürmer freuen sich, wenn sie etwas zu tun haben und bleiben gerne in den Gemüsebeeten.



SCHRITT 9
Wenn der Winter vorbei ist und der Frühling wieder kommt, geht es raus in den Garten, um die Gemüsebeete auf die erneute Bepflanzung vorzubereiten. Auf dem linken Bild seht Ihr, die Beete liegen ziemlich brach, es hat sich Unkraut gebildet und im Großen und Ganzen sieht das alles nicht wirklich schön aus. Deswegen muss jetzt was getan werden. Zuerst sollte man alles Unkraut entfernen, danach die Beete umstechen und wieder glattrechen. Anschließend alles abkehren und wenn auf den Wegen Unkraut wächst, auch das beseitigen. Auf dem rechten Bild seht Ihr, wie die Gemüsebeete nach der "Frühjahrsputz-Aktion" aussehen. Wieder frisch und bereit, in ein paar Wochen mit neuem Gemüse bepflanzt zu werden.

TIPP
Wer noch mehr zum Thema "Garten" lesen möchte, der sollte sich meine Tipps, um den Garten "frühlingsfit" zu machen unbedingt mal durchlesen. Und falls es noch offene Fragen oder Themen gibt, die ich mal behandeln sollte, dann schreibt mir gerne!

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fruchtige Kürbismarmelade mit Hokkaido & Karotten

Mittwoch, 25. April 2018

Ich bin ja eher der klassische Marmeladen Typ. Am liebsten esse ich Erdbeermarmelade ohne jeden Schnick-Schnack. Einfach nur Erdbeeren, quasi die pure Frucht. Aber vor einiger Zeit musste ich einfach mal etwas Neues ausprobieren und da ich noch einen Kürbis und Karotten übrig hatte, habe ich etwas herum experimentiert. Raus gekommen ist eine fruchtige Kürbismarmelade. Ja, ich konnte es auch nicht so recht glauben, aber die Kürbismarmelade ist wirklich süß und fruchtig. Und perfekt zum Frühstücken. Aber auch bei einer Käseplatte kann ich mir die Marmelade mit Kürbis und Karotten sehr gut vorstellen. Und mal ganz abgesehen vom Geschmack, der wirklich super ist, seht Euch mal dieses wunderschöne Orange an. Das leuchtet richtig und schreit förmlich danach verspeist zu werden. Am besten auf einem Brötchen mit Butter oder einem Körnerbrot mit Frischkäse. Yummi!





Ich glaube diesen Sommer werde ich mal etwas experimentierfreudiger in Sachen Marmeladen. Zwar habe ich noch ein paar Gläschen im Keller, aber wie gesagt, das ist alles nur "Einfrucht". Ein paar Kombinationsmöglichkeiten habe ich mir schon überlegt, aber ich würde mich auch trotzdem freuen, wenn Ihr mir Eure Marmeladenrezepte da lasst und vielleicht auch verratet, wie Ihr welche Früchte mixt und was Ihr an Aromen und Gewürzen hinzugebt. Denn ich glaube, da kann man noch richtig viel aus der Marmelade herausholen und einen absolut genialen Geschmack zaubern. Also her mit Euren Rezepten!





Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch endlich auf dem Smartphone oder Tablet.

Zutaten:
  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 500 g Karotten
  • 400 ml Orangensaft
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz (Just Spices)
  • 1/2 TL Kürbisgewürz (Just Spices)
  • 80 ml Zitronensaft
  • 700 g Gelierzucker

Zubereitung:
Den Kürbis halbieren, die Kerne heraus kratzen und den Strunk entfernen. In Stücke schneiden und anschließend in eine Schüssel geben. Die Karotten waschen, schälen, ebenfalls in Stücke schneiden und zu den Kürbisstücken füllen. Ich habe die Kürbismarmelade im Thermomix gekocht, aber man kann sie natürlich auch einfach in einem Topf kochen. Kürbis und Karotten in den Mixtopf geben und Orangensaft dazu schütten. Hier kann man frischgepressten Saft oder einen aus dem Tetra Pak verwenden. Für 20 Minuten bei 100°C auf Rührstufe köcheln lassen. Anschließend wird alles püriert. Ich mache das immer Intervallweise. Beim Thermomix sollte man auf jeden Fall nach dem Kochen kurz den Deckel aufmachen, damit der Dampf entweichen kann. Zwischen Messbecher und die Öffnung klemme ich beim Mixen immer ein Stück Küchenpapier, so kann nichts raus spritzen. Wenn alles fein püriert ist kommt das Mark einer halben Vanilleschote (Man kann auch Vanillezucker oder Vanillepaste nehmen), Lebkuchengewürz, Kürbisgewürz, Zitronensaft und der Gelierzucker (ich habe 2:1 genommen, weil ich den noch übrig hatte) hinzu. Das Kürbis-Karotten-Mus wird nun für 8 Minuten auf 100° Grad Stufe 2 gekocht.
Während die Marmelade kocht kann man Twist-Off Gläser heiß ausspülen und zum Befüllen herrichten. Die Kürbismarmelade sofort in die Gläser füllen, verschließen und für ein paar Minuten auf den Deckel stellen. Wenn Ihr solche Einweckgläser wie ich verwendet, dann müsst ihr die Gläser nicht auf den Kopf stellen.
Die Kürbismarmelade schmeckt sowohl auf einem Brötchen mit Butter, auf einem Körnerbrot mit Frischkäse oder auch zu Käse. Probiert es einfach mal aus.

Bei mir sind es 8 Gläser mit ca. 300 g Inhalt geworden. Aber das kommt natürlich immer darauf an, welche Gläser man verwendet.










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Meine Tipps, um den Garten "frühlingsfit" zu machen

Sonntag, 22. April 2018

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Nach unserem Hausbau war es für uns super wichtig mit den Außenanlagen zu beginnen und den Garten anzulegen. Da wir am Hang wohnen und hier die Gartenplanung nochmal einen Tick mehr schwieriger ist, mussten wir uns ein paar Dinge überlegen, um alles schön und auch praktisch anzulegen. Aber darauf möchte ich jetzt gar nicht zu sehr eingehen, sondern auf das Thema: "Wie man seinen Garten fit für den Frühling macht", denn hier gibt es viel zu tun, um die Pflanzen aus dem Winterschlaf zu holen. Vor knapp drei Wochen habe ich damit begonnen immer mal wieder im Garten herum zu schauen, welche Pflanzen haben den Winter gut verkraftet, gab es Komplettausfälle, wo muss was gemacht werden, usw. Quasi eine kleine Bestandsaufnahme. Am ersten schönen und warmen Aprilwochenende ging es dann raus in den Garten und es wurde losgelegt. Viel Laub, Unkraut und abgestorbenes Grünzeug wurde entfernt, der Rasen zum ersten Mal wieder gemäht, die eingewinterten Pflanzen aus dem Keller und der Garage geholt, und und und.
Zu diesem Zeitpunkt kamen die Pflanzen und Sträucher gerade erst in Schwung und man konnte förmlich mit zusehen, wie sie neue Knospen, Blätter und Blüten gebildet haben. Jetzt ein paar Wochen später ist schon alles viel grüner und einige Pflanzen blühen schon unglaublich schön und setzen tolle Farbtupfer im Garten. Man kann nun täglich zusehen, wie der Garten sich verändert und immer grüner bzw. bunter wird. Ich liebe diesen Prozess, denn dann weiß man, es ist wirklich Frühling!



Ich möchte Euch heute meine Tipps weitergeben, was im Frühling im Garten an Arbeit ansteht. Allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass ich absolut kein Gartenprofi bin und mir alles selbst angeeignet bzw. von meinen Eltern gelernt habe. Ich denke das "Gärtnern" hat auch ein bisschen was mit Gefühl und Intuition zu tun. Ich habe vor meinem inneren Auge eine gewisse Vorstellung und die versuche ich so gut es geht umzusetzen. Welche Farben sehen zusammen gut aus, welche Stauden und Sträucher harmonieren, was passt von den Höhen zueinander, usw. es gibt schon einige Dinge die man beachten sollte bei der Gartengestaltung, aber dazu schreibe ich vielleicht noch einen extra Post. Falls Ihr also irgendwelche spezielle Fragen zu unserem Garten oder allgemeine Gartenthemen habt, schreibt sie mir gerne in die Kommentare, dann greife ich sie beim nächsten Beitrag mit auf und versuche sie zu beantworten.

Ein Garten wächst wortwörtlich mit den Jahren und entwickelt sich immer weiter. Man kann bei einem Grundstück, welches vorher nur Wiese war, nicht sofort mit riesigen Bäume, üppig bewachsenen Beeten und perfekt eingewachsenen Sträuchern rechnen. Klar kann man, wenn man das nötige Kleingeld hat, sich Unmengen an Pflanzen kaufen und den Garten auch von einem Landschaftsgärtner anlegen lassen. Ich finde aber, es hat eine ganz andere Atmosphäre, wenn man vieles selbst gemacht hat und den Pflanzen, Bäumen, Sträuchern und Blumen dabei zusehen kann, wie sie Jahr für Jahr wachsen und der Garten sich immer mehr entwickelt. Man kann auch nicht alles auf einmal anlegen und bauen. Eines nach dem Anderen heißt es hier. Denn Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut.



DAS RICHTIGE WERKZEUG
Wie überall braucht man für sein Hobby das entsprechende Equipment bzw. Ausstattung. Beim Sport sind es bestimmte Klamotten und Schuhe, der Fotograf hat seine Kamera, usw. Beim Garten gilt das auch. Besorgt Euch eine gute Gartenschere, Handschuhe, Schaufeln, Spaten, Rechen, Unkrautstecher, Laubkörbe, usw. Wenn man eine Grundausstattung hat, kann man das noch entsprechend ergänzen. Aber mit der Zeit weiß man, was man wofür braucht und lieber kauft man einmal etwas hochpreisiges Werkzeug, als wenn dann beim ersten Schnitt mit der Gartenschere die Schneide schon so stumpf ist, als hätte man schon 30 Jahre damit im Garten gearbeitet. Ihr wisst sicher was ich meine.



LAUB & UNKRAUT ENTFERNEN
Der erste Schritt ist das Entfernen von Unkraut, Laub, abgestorbenen Blättern, Ästen, usw. Im Grunde kommt alles weg, was nicht mehr gut aussieht und tot ist. Denn so können sich neue Knospen, Blüten und Blätter viel besser entfalten und neu nachwachsen. Um den ganzen Unrat besser auf einen Haufen zu bekommen, verwende ich einen kleinen Handrechen bzw. Laubbesen. So kommt man gut unter die Sträucher und Pflanzen und ist flexibler.

RÜCKSCHNITT
Ein Rückschnitt von Büschen, Sträuchern und Stauden sollte man auch vornehmen, zumindest die Stellen, die über den Winter gelitten haben. Ich habe bei den Beerensträuchern und auch bei meinen Rosen kräftig eingekürzt. Allerdings nur die Äste, die nicht schon neue Triebe gebildet haben. Wenn man aber ein bisschen Form rein bringen will, kann man auch mal einen neuen Trieb zurück schneiden. Im Grunde gilt, alles was kaputt oder erfroren ist kommt weg. Achtet darauf eine sehr scharfe Hecken- bzw. Gartenschere zu verwenden, damit die Stängel auch geschnitten und nicht gequetscht werden.
Auch unsere Oleander bekommen einen Rückschnitt und es werden alle abgestorbenen Blüten, Stängel und Samenkapseln entfernt. So haben die blütenreichen Gewächse wieder neue Kraft, um neue Triebe und Blüten zu bilden. Und wie gesagt, auf die Form sollte man auch ein wenig achten, so bleiben die Sträucher schön kompakt.



RASEN MÄHEN
Beim ersten Rasenschnitt im Frühling sollte man das Mähwerk etwas höher setzen. Denn der Rasen muss sich auch erst einmal vom Winter erholen und so macht man es ihm etwas leichter. Wer viel Moos und Unkraut im Rasen hat sollte darüber nachdenken, einmal mit dem Vertikutierer darüber zu gehen. Da unser Rasen aber noch relativ neu ist, haben wir hier (noch) keine Probleme. Gibt es unschöne und abgestorbene Stellen im Gras, kann man diese mit einem Rechen ganz einfach entfernen. Das am besten vor dem Mähen machen, denn so sammelt der Rasenmäher alles an Abfall mit auf. Zum Schluss kommt ein "Frühjahrsdünger" auf den Rasen. Den gibt es um diese Zeit meist überall im Angebot. Ich nehme da einen mit, wo ich gerade einkaufe bzw. er im Angebot ist. Zum Düngen haben wir uns letztes Jahr einen Streuwagen gekauft, damit geht es schnell, einfach und der Dünger wird gleichmäßig verteilt. Beim Düngen immer darauf achten, dass es kurz danach regnet, denn so wird der Dünger gleich vom Boden aufgenommen. Wenn man Dünger ausbringt und dann die Sonne zu arg scheint, kann es sein, dass der Rasen verbrennt.
Den Streuwagen kann man auch zum Ansähen nehmen. Wir haben den Rasen aber damals mit der Hand ausgesät. Falls es im Rasen kahle Stellen gibt, dann hier einfach den Untergrund etwas anrauen, Erde darauf geben und neuen Rasensamen darauf streuen. Diese Stellen sollten immer feucht gehalten werden und das mindestens zwei bis drei Wochen. Dann sind die Grashalme stark genug und es reicht der normale Regen als Bewässerung.



DÜNGEN
Nach dem Winter brauchen die Pflanzen dringend Nährstoffe. Deswegen ist es wichtig sie zu düngen. Von meinen Eltern habe ich gelernt, dass "Blaukorn" ein Allroundtalent ist und deswegen bekommen alle Pflanzen alle paar Wochen ein bisschen davon. Natürlich gibt es auch spezielle Dünger für Rosen, Buchs, Hecken, Koniferen, Hortensien, usw. Ich habe auch ein paar dieser Spezialdünger, im Endeffekt ist das aber wohl nur Geldmacherei, denn mit dem Blaukorn ist bisher jede Pflanze sehr gut gewachsen und hat die Nährstoffe einwandfrei aufgenommen. Wichtig beim Düngen ist, danach gut zu wässern. Wer mag, kann den Dünger auch im Gießwasser auflösen und damit dann die Pflanzen gießen. Ich mache es aber so, dass ich an jede Pflanze etwas Dünger streue und dann kräftig eingieße.



PFLANZEN AUS DEM WINTERSCHLAF HOLEN
Wenn die Tage länger und die Temperaturen milder werden ist es Zeit die "nicht winterharten" Pflanzen aus ihrem Winterschlaf zu holen. Wir überwintern die Oleander und diverse Kübelpflanzen im Keller und der Garage. Hier ist es zwar kalt, es hat aber keine Minusgrade und das ist wichtig. Da momentan das Wetter schon so gut ist, haben wir eben schon alle Pflanzen herausgeholt. Sollte es doch nochmal etwas kälter werden, dann werden einzelne Kübel einfach schnell in den Keller gestellt. Die Oleander vertragen auch mal einen Frost und - 5°C. Also keine Panik. Vom 11.05 - 15.05.2018 kommen aber noch die "Eisheiligen" und da sollte man aufpassen und empfindliche Pflanzen abdecken bzw. herein holen oder ins Gewächshaus stellen. Letztes Jahr habe ich das etwas auf die leichte Schulter genommen und mir sind einige Hortensien und Gemüsepflanzen erfroren, obwohl sie abgedeckt waren.




UMTOPFEN
Im Frühling ist der perfekte Zeitpunkt, um Kübelpflanzen umzutopfen. Neue Erde, ein größerer Topf und Dünger bewirken Wunder und lassen die Pflanzen meist wirklich, im wahrsten Sinne des Wortes, aufblühen und im neuen Glanz erstrahlen. Wenn ich den Eindruck habe, dass die Pflanze in dem Topf nicht mehr so richtig gut aussieht, dann wird sie umgetopft und in einen größeren Topf gesetzt. Zu 99% topfe ich alle Pflanzen auch sofort nach dem Kauf um, bzw. pflanze sie dann in den Boden ein. Denn da wachsen sie einfach viel besser. Die Töpfe in denen die Pflanzen verkauft werden, sind meistens immer zu klein. Deswegen immer umtopfen. So kann die Pflanze neue Nährstoffe durch Erde und Dünger aufnehmen und in dem größeren Topf auch besser Wurzeln ausbilden. Wenn die Pflanzen mit einem frischen, großen Topf in den Frühling starten, dann werdet Ihr sicher lange Freude an ihnen haben.



GEMÜSEBEETE ANLEGEN
Wenn Ihr Gemüse anpflanzen wollt, solltet Ihr jetzt auch damit Beginnen Gemüsebeete anzulegen. Wir haben letztes Jahr auch endlich unsere Gemüsebeete selbst gebaut. Das war schon immer ein Traum von mir, eigenes Gemüse im Garten anzubauen. Und letztes Jahr im Frühjahr haben wir dieses Projekt dann in Angriff genommen. Da schon einige von Euch gefragt haben, wie wir die Gemüsebeete gebaut haben, wird es dazu demnächst auch eine Anleitung geben. Wenn Ihr jetzt schon, also im April, Gemüse anpflanzen wollt, dann solltet Ihr dazu ein Frühbeet bauen, ansonsten läuft man Gefahr, dass die zarten Gemüsepflanzen erfrieren, wenn im Mai nochmal die Eisheiligen kommen (siehe weiter oben). Oder Ihr habt ein Gewächshaus und pflanzt das Gemüse erst mal da an. Wenn man die Pflanzen fürs Gemüsebeet nicht im Gartencenter kaufen will, kann man natürlich auch eigene Pflänzchen kultivieren und zu Hause ziehen.
Auf jeden Fall sollte man die Gemüsebeete für das Auspflanzen vorbereiten und die Erde von Unkraut und alten Pflanzenresten befreien. Wenn man möchte, kann man auch schon etwas Dünger unterarbeiten, damit die Beete schon mit neuen Nährstoffen für das Gemüse versorgt sind.


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