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27.02.1988 – mein 30. Geburtstag und warum ich ihn mir so nicht vorgestellt habe...

Dienstag, 27. Februar 2018

Um ehrlich zu sein, habe ich mir meinen 30. Geburtstag ganz anders vorgestellt. Ich liebe es ein besonderes Ereignis mit Freunden und Familie zu feiern. Beisammen zu sitzen, gutes Essen zu genießen und einfach eine tolle Zeit zu verbringen. Aber dieses Jahr sieht es anders aus... ganz anders. Seit einigen Wochen geht es Max unserem Tibet Terrier nicht gut. Er frisst nicht mehr richtig, seine Schleimhäute sind blass, er ist lustlos und seine roten Blutkörperchen werden aus irgendeinem Grund viel zu früh zerstört. Wir waren die vergangen Wochen mindestens einmal die Woche beim Tierarzt und haben alle möglichen Tests machen lassen. Seit diesem Wochenende ging es ihm immer schlechter und er wollte nicht mal mehr Gassi gehen. Wir haben ihn nicht mehr wieder erkannt und sind Montagfrüh gleich auf in die Tierklinik. Die Ärztin untersuchte ihn wieder und sah auch sofort, dass es ihm ganz und gar nicht gut ging. Sie behielten ihn da und er bekam eine Infusion. Uns sagte man, wir sollten erst mal nach Hause fahren und wenn es etwas Neues gäbe, würden wir informiert. Nach einer Stunde klingelte das Telefon und uns wurde mitgeteilt, dass Max eine vergrößerte Milz hätte und einige Blutwerte nicht gut sind. Er müsse sofort operiert werden.

MONTAG - 26.02.2018
Gerade liegt unser kleiner Wuschel also im OP und die Ärzte versuchen alles, damit er es schafft. Die Prognose für die Zukunft ist aber ziemlich schlecht, falls er die Operation überleben sollte.

Ich bin wie gelähmt, sitze da, starre aus dem Fenster und versuche hier ein paar Zeilen zu tippen, um mich irgendwie abzulenken. Ich habe einfach nur Angst, unseren kleinen Max jetzt schon zu verlieren, denn er ist doch erst acht Jahre alt und ihm hat bisher nie etwas gefehlt... Ein lebenslustiger Hund, der immer für Späßchen zu haben war. Es mag vielleicht blöd klingen und einige werden es nicht verstehen können, aber Max ist ein vollwertiges Mitglied unserer Familie. Er ist und war immer bei allem dabei und wird von allen geliebt. Ihn zu verlieren, wäre ein schlimmer Schicksalsschlag und ich weiß wirklich nicht, wie es dann weitergehen soll...

Ich habe keine Angst vor dem Älter werden oder 30 zu sein. Ich fühle mich noch lange nicht wie 30 oder gar alt. Natürlich hat man mit den Jahren viel an Lebenserfahrung sammeln können, Dinge erlebt und ist einfach gewachsen und hat sich weiterentwickelt. Das möchte ich alles nicht missen. Ich glaube, ich möchte auch keine 18 oder 20 mehr sein. Das ist einfach noch sehr jung. Auch wenn man hier noch sein ganzes Leben und wohl die besten Jahre vor sich hat, möchte ich dahin nicht mehr zurückgehen. 25-27 finde ich ein ganz gutes Alter. Hier könnte man wohl für einige Jahre hängen bleiben, aber eben nur um des Alters Willen. Denn man ist immer so alt wie man sich fühlt und ich fühle mich eher wie eine Mitzwanzigerin, die noch so viel vor sich hat. Und manchmal fühle ich  mich auch wie ein Teenager oder junges Mädel, dass noch so viel lernen muss. Aber man merkt mit dem Alter auch, wie vergänglich alles ist, wie schnell alles vorbei sein kann. Wir wissen nicht, ob Max es schafft und wie lange wir ihn noch haben. Über so etwas macht man sich normal auch keine Gedanken, aber irgendwann holt einen die Realität ein und schlägt einen hart ins Gesicht. Letztes Jahr an meinem 29. Geburtstag war alles noch so leicht unbeschwert... und jetzt...

Ich habe keinen klaren Kopf und könnte nur weinen. Eigentlich hatte ich für meinen Geburtstag ein bisschen Kaffee & Kuchen am Nachmittag geplant und für das Wochenende eine kleine Party mit Freunden, aber das alles werde ich wohl habe ich abgesagt, denn mir ist nicht nach Feiern zu mute, auch wenn mein 30. Geburtstag ist und ich mir diesen ganz anders vorgestellt habe...

Das Telefon hat gerade geklingelt und wir haben die Nachricht erhalten, dass die OP gut verlaufen ist und die Milz entfernt werden konnte. Allerdings hat der Tumor gestreut und das bedeutet, dass wir Max nicht mehr lange bei uns haben werden. Die Ärztin gibt ihm noch ein paar Wochen, die wir ihm so schön wie möglich machen sollen und das werden wir auch tun. Am Nachmittag konnten wir Max abholen, allerdings ging es ihm gar nicht gut und er war nur noch ein Häufchen Elend. Wir haben ihn mit Heim genommen und kümmern uns jetzt jede Sekunde um ihn.

DIENSTAG - 27.02.2018
Der gestrige Abend ist weitestgehend ruhig verlaufen. Die Nacht war dafür eher nicht so gut. Wir haben kaum geschlafen, da Max sehr unruhig war, ständig herum gelaufen ist und nicht wirklich zur Ruhe kommen konnte. Auch wenn heute mein Geburtstag ist und ich nun 30 Jahre alt bin gibt es nichts zu feiern. Im Moment ist nur eines Wichtig und das ist Max. Zwar liegt er gerade nur in seinem Körbchen und erholt sich von den Strapazen, aber ich bin für ihn da und immer an seiner Seite.

Ich weiß nicht wie es jetzt weiter geht. Ich fühle mich wie ohnmächtig. Hilflos. Leer. Ich kann nichts tun, um ihm diese Last von den Schultern zu nehmen, obwohl ich es so gerne möchte...

Meine Familie hat doch eine kleine Feier für mich am Nachmittag veranstaltet, bzw. wir waren einfach nur ein bisschen zusammen gesessen und haben Kuchen gegessen. Mein Papa erzählt mir dann, wie jedes Jahr die Geschichte, wie ich auf die Welt gekommen bin und dieses Mal hatte ich noch mehr Tränen in den Augen als sonst.


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12 Tipps um produktiv von zu Hause zu arbeiten

Sonntag, 25. Februar 2018

Was machst du eigentlich den ganzen Tag zu Hause? In der Nase bohren? Kaffee trinken? Bis 10 Uhr im Bett liegen? Ich glaube, viele haben den Eindruck, wenn man von zu Hause arbeitet führt man ein Lotterleben. Man hängt nur noch im Pyjama vor der Glotze und hat sein Leben nicht im Griff. Surft den ganzen Tag im Internet, hat keine sozialen Kontakte und verschwendet seine Zeit. Uff. Leider muss ich Euch alle enttäuschen, denn auch wenn man ein Homeoffice hat, heißt das nicht, dass man den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen kann und einem alles zu fliegt. Ganz im Gegenteil, wenn man selbstständig ist, muss man sich um alles selbst kümmern und hat keinen Arbeitgeber, der einem das Gehalt am Monatsende aufs Konto überweist, die Krankenkassenbeiträge zahlt, usw. Bei mir sieht es so aus, dass wenn ich nichts arbeite, ich auch nichts verdiene und nein es hält mich niemand aus oder zahlt für mich die Rechnungen. Ich muss und will mein eigenes Geld verdienen, das war auch schon immer so und wird auch immer so bleiben. Ich will von niemand abhängig sein und auch alleine zurechtkommen können. Zwar ist der Schritt in die Selbstständigkeit eine große Entscheidung und das ganze Leben verändert sich, aber ich kann sagen, es war genau richtig für mich!

PRODUKTIVER ARBEITEN = ZEIT + NERVENERSPARNIS


Viele können sich auch überhaupt nicht vorstellen, wie ich überhaupt mein Geld verdiene und was alles dahinter steckt. Deswegen schaut auf jeden Fall mal den Beitrag "wie verdient man als Blogger eigentlich Geld" an. Vielleicht versteht Ihr dann, wie das in dieser Social Media Welt so abläuft und welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, mit einem Blog Geld zu verdienen und das auch hauptberuflich zu machen. Ich habe damals meinen Blog gestartet und ihn als eine Art Tagebuch gesehen. Wild drauf los gepostet und meine Gedanken festgehalten. Mit der Zeit hat es sich dann zu mehr entwickelt und ist mit den Jahren immer professioneller geworden. Irgendwann kam die erste Kooperationsanfrage und das ganze nahm seinen Lauf. Heute betreibe ich Fashion Kitchen in Vollzeit und kann es immer noch nicht so ganz glauben, dass aus einem Hobby mein Beruf geworden ist. Damit hätte ich vor knapp acht Jahren nie gerechnet, aber ich bin überglücklich, dass ich mich damals getraut und den Blog ins Leben gerufen habe.

Sein eigener Chef zu sein hat sehr viele Vor-aber auch Nachteile. Zwar sieht es auf den ersten Blick nach einem wundervollen, absolut perfekten Leben aus. Ist es aber nicht und für seinen Erfolg muss man jeden Tag hart arbeiten. Wenn man selbstständig ist, muss man viel Disziplin an den Tag legen und schauen, dass das Business läuft. Ich liebe meinen Job und bin sehr dankbar für alles, was ich erreicht habe. Allerdings musste ich am Anfang auch erst einmal in das alles hineinfinden und war zeitweise auch echt überfordert. Mit den Monaten spielt sich aber eine Routine ein und auch der Tagesablauf wird immer strukturierter. Da ich immer wieder gefragt werde, wie ich produktiv von zu Hause arbeiten kann, gebe ich Euch heute ein paar meiner Tipps weiter. Wenn man im Homeoffice arbeitet leidet man schneller an der Prokrastinations-Krankheit, als wenn man in eine Firma geht. Aber auch das lässt sich in den Griff bekommen und manchmal ist es auch gut, um den Kopf frei zu bekommen.
Am Anfang habe ich wirklich gearbeitet wie eine Verrückte, mir kaum Pausen oder Freizeit gegönnt. Irgendwie hat man schon Zukunftsängste und Angst zu scheitern oder etwas falsch zu machen. Aber das ist ganz normal und man lernt jeden Tag dazu. Das spielt sich dann irgendwann alles ein und nimmt seinen Lauf. Neues ist immer spannend und man weiß nicht, wie es sich entwickelt. Aber gerade das macht es doch aus.

12 TIPPS UM PRODUKTIV VON ZU HAUSE ZU ARBEITEN


DER FRÜHE VOGEL FÄNGT DEN WURM
Du bist zwar dein eigener Chef und du könntest natürlich bis mittags um 12 Uhr im Bett liegen, aber hast du dann noch was von deinem Tag? Nicht wirklich. Ich habe mir angewöhnt, zwischen 7 und halb 8 Uhr aufzustehen und in den Tag zu starten. So schaffe ich viel und kann meine Aufgaben erledigen. Denn auch wenn man sich seine Zeit zu Hause (weitestgehend) selbst einteilen kann, sollte man trotzdem auch darauf achten, wann Kunden und Partner im Büro sind, bzw. arbeiten. Deswegen lieber etwas früher aus dem Bett hüpfen und den Tag voll auskosten. Denn wer früher anfängt, darf auch früher Feierabend machen und sitzt nicht bis in die Nacht am Schreibtisch, obwohl das auch ab und an mal vorkommt!

ZIEH DICH AN
Ja, auch wenn man von zu Hause arbeitet, heißt das nicht, dass man den ganzen Tag im Pyjama oder Gammelklamotten herumsitzen sollte. Steh auf und mach dich fertig, als würdest du ins Büro bzw. zur Arbeit gehen, denn das machst du ja auch. Ich habe mir angewöhnt, mich wirklich jeden Tag herzurichten, damit ich jeden Moment das Haus verlassen könnte. Klar, manchmal sind auch Tage dabei, da schlüpfe ich nur in einen Pulli und vielleicht sogar in eine Jogginghose, aber das sind Ausnahmen. Ich fühle mich in Jeans, T-Shirt/Bluse und ein bisschen Mascara einfach viel frischer und habe nicht dieses "Flodder-Feeling", welches man in Jogginghose hat.
ORGANISATION IST ALLES
Oh ja! Und ich liebe es Dinge zu organisieren. Irgendwie liegt mir das im Blut und es spornt mich total an, wenn alles so läuft, wie ich es vorher geplant habe. Natürlich ist das nicht immer der Fall, aber in den meisten Fällen kann man mit ein bisschen Planung dafür sorgen, dass alles wie geschmiert läuft. In meinem Homeoffice ist mein Tag zwar durchstrukturiert, aber nicht komplett fest geplant. Ich kann mir meine Zeit frei einteilen und arbeite so jeden Tag die Dinge ab, die auf meiner To-Do Liste stehen. Als Selbstständiger ist man sein eigener Chef und kann individuell arbeiten, allerdings muss man auch viel Disziplin mitbringen, um produktiv zu sein und seine Ziele zu erreichen. Deswegen ist es wichtig, sich und seine Aufgaben zu organisieren, um so das Bestmögliche aus sich und seiner Arbeit heraus zu holen.

SCHAFFE DIR EINEN ARBEITSBEREICH
Ich weiß noch genau, wie ich vor einigen Jahren jeden Abend nach der Arbeit mit dem Laptop auf dem Sofa saß und mich alle paar Minuten vom TV ablenken ließ. Ich kam gefühlt zu nichts und konnte mich nie wirklich auf etwas konzentrieren. Damit war dann Schluss, denn ich richtete mir ein Büro bzw. Arbeitszimmer ein. Ein Schreibtisch, ein Stuhl, genug Arbeitsfläche, Drucker und was man eben alles braucht. Seit diesem Zeitpunkt arbeite ich immer in meinem Büro, denn dort habe ich alles was ich brauche und meinen ganz eigenen Bereich, wo ich auch einfach mal die Tür zu machen kann und dann meine Ruhe habe. Man sollte sein Büro zwar gemütlich und schön einrichten, es aber auch nicht übertreiben, denn man soll dort ja arbeiten und nicht andauernd abgelenkt werden. Wenn man von zu Hause aus arbeitet, sollte man einfach einen Bereich haben, den man nicht dauernd räumen muss (Esstisch), sondern einfach auch mal etwas liegen lassen kann. Ein Tisch und ein Stuhl in einem ruhigen Ecke sind schon ein Anfang. Arbeiten im Bett oder auf dem Sofa sind ein No-Go und nur im äußersten Notfall erlaubt.
ORDNUNG MUSS SEIN
Ordnung ist das halbe Leben. Dieser Satz ist so wahr. Und das ganze Leben fällt einem etwas leichter, wenn man Ordnung hinein bringt. Genauso ist es auch an seinem Arbeitsplatz. Ich war und bin schon immer ein sehr ordentlicher Mensch und kann es nicht haben, wenn Chaos oder Unordnung herrscht. Und so halte ich es auch in meinem Büro. Man sollte seinen Schreibtisch, Unterlagen, Laptop, usw. immer sauber und aufgeräumt halten. Keine Zettelwirtschaft entstehen lassen, wo man irgendwann keinen Durchblick mehr hat. Egal ob man seinen Desktop am PC regelmäßig entrümpelt oder die Arbeitsfläche seines Schreibtischs aufräumt. Man sollte diese Dinge regelmäßig machen. Denn was erledigt ist, schwirrt einem schon nicht mehr im Kopf herum und man kann sich wieder auf neue Aufgaben konzentrieren.

GÖNNE DIR PAUSEN UND AUSZEITEN
Dieser Punkt fällt mir gerade noch etwas schwer, aber ich versuche daran zu arbeiten. Pause zu machen und sich eine kurze Auszeit zu gönnen, ist sehr wichtig und man sollte sie unbedingt in den Arbeitsalltag mit einbauen. Ich gewöhne mir jetzt an, pünktlich eine Mittagspause einzulegen und nicht erst um 15 Uhr nachmittags etwas zu essen. Auch drehe ich öfter mal eine kleine Runde mit Max, um mir die Beine zu vertreten und den Kopf frei zu bekommen. Manchmal belade ich auch die Waschmaschine, geh kurz etwas einkaufen, mache Sport oder höre ein bisschen Musik. Einfach etwas ganz anderes machen, damit man nach der Pause wieder frisch weiter arbeiten kann.
DAS WICHTIGSTE ZUERST
Ich habe mir angewöhnt, wichtige Aufgaben immer zuerst zu erledigen. Auch wenn das manchmal ziemlich unangenehm ist und man bestimmte Dinge gerne mal vor sich her schiebt. Wenn man es dann erledigt und abgehakt hat, geht es einem gleich besser und es fällt so eine gewisse Anspannung von einem ab. Auch wenn die Deadline erst in einer Woche für einen Auftrag ist, arbeite ich immer sehr schnell alles ab und das schätzen viele Kunden an mir. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Ein Motto was wirklich wahr ist. Wenn man gar keinen Überblick hat und schon leicht am Verzweifeln ist. Schreib eine To-Do Liste und arbeitet dann nach und nach die Punkte ab. Und wenn man doch mal ein paar Aufgaben auf den nächsten Tag verschiebt ist das auch kein Weltuntergang. Man sollte es aber nicht zur Gewohnheit werden lassen und sich auch persönliche Deadlines setzen.

TÄGLICHE ZIELE SETZEN
Man sollte sich jeden Tag ein Ziel setzen. Egal wie groß oder klein das auch ist, ein bisschen Druck motiviert und man ist umso glücklicher, wenn man sein Ziel dann auch erreicht hat. Hier hilft auch wieder eine To-Do Liste. Ich schreibe mir am Morgen oft zusammen, was alles ansteht und welche Dinge heute unbedingt erledigt werden müssen. So hat man einen guten Überblick und kann sich seine Zeit auch dementsprechend einteilen. Und so verhindert man auch herumzubummeln und sich ablenken zu lassen. Außerdem schafft man so einfach mehr. Man sollte sich aber nicht nur tägliche Ziele setzen, sondern auch ein bisschen in die Zukunft schauen. Was möchte ich in drei Monaten oder einem halben Jahr erreicht oder auf die Beine gestellt haben? So bleibt man immer motiviert und kann für seine Ziele arbeiten.

LERNE "NEIN" ZU SAGEN
Ja, man kann lernen "Nein" zu sagen. Es ist zwar wirklich schwer und braucht viel Zeit, aber irgendwann kann man es. Wenn man von zu Hause arbeitet, denken viele Menschen, man könnte nebenher noch dieses oder jenes erledigen. Mal kurz da etwas besorgen oder da schnell vorbei gehen. Theoretisch ginge das, aber praktisch sieht die ganze Sache schon anders aus. Denn auch wenn man ein Homeoffice hat, heißt das nicht, dass man den ganzen Tag zu Hause sitzt und Kaffee trinkt. Nein, man arbeitet wie jeder andere auch und kann nicht tausend Dinge für andere Leute erledigen. Klar man kann auch mal eine Ausnahme machen, denn als Selbstständiger kann man sich ja seine freie Zeit einteilen. Aber die Zeit die hier verloren geht, muss man hinten wieder dran hängen. Man sollte sich auf keinen Fall ausnutzen lassen und vorher überlegen, wie die Antwort ausfällt. Also einfach mal "Nein" sagen. Ihr werdet sehen, das stärkt Euch auch im Selbstbewusstsein und tut mal ganz gut.

LASS DICH NICHT ABLENKEN
Sich auf etwas gezielt zu konzentrieren ist in der heutigen Zeit von Facebook, Whats App, Instagram & Co. fast unmöglich und ziemlich schwer. Und wenn man von zu Hause aus arbeitet wird man nochmal ein bisschen mehr in Versuchung geführt auf Pinterest zu versumpfen und unnötig auf Facebook zu surfen und irgendwelche Katzenvideos anzuschauen (obwohl die zugegebenermaßen echt witzig sind). Prokrastinieren kann ich. Und zwar sehr gut sogar. Es gehört wirklich viel Disziplin dazu, sich nicht andauernd vom Handygebimmel aus seiner Arbeit reißen zu lassen. Deswegen Handy ausschalten oder auf Flugmodus stellen und am PC alle anderen Tabs schließen, um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, irgendwo anders hin zu klicken. Wem das schwer fällt, es gibt sogar Apps und Programme, wo man bestimmte Internetseiten für eine Weile sperren kann und diese sich erst wieder entlocken, wenn man mit seiner Arbeit fertig ist. Welche App ich super finde ist "BeFocused" hier wird mit der Pomodoro-Methode gearbeitet. Das heißt, man konzentriert sich für 25 Minuten auf eine Sache und arbeitet ohne Unterlass daran. Nach der Zeit gibt es eine kurze Pause von 5 Minuten und man fängt wieder von vorne an. Das ist wirklich klasse und man pusht sicher selbst. Probierts mal aus.

SOZIALE KONTAKTE NICHT VERNACHLÄSSIGEN
Wenn man von zu Hause aus arbeitet sollte man seine sozialen Kontakte nicht vernachlässigen. Im Zeitalter von Whats App, Facebook & Co. erreicht man zwar alle seine Freunde innerhalb von Sekunden, allerdings ist das nicht dasselbe, als wenn man sich persönlich trifft und etwas miteinander unternimmt. Deswegen beschränkt Euch nicht nur auf Social Media, sondern geht raus und trefft Eure Freunde und Familie auch im echten Leben. Das hilft auch den Kopf frei zu bekommen, über andere Themen zu sprechen und sich vielleicht auch über Probleme und Geschehnisse auszutauschen. Es ist jemand da, der einem zuhört oder mit dem man etwas Tolles unternehmen kann. Früher haben wir diese Dinge viel öfter gemacht und das sollten wir jetzt genauso machen.

AUFGEBEN IST KEINE OPTION
Geht nicht gibts nicht! Es gibt immer einen Weg. Auch wenn dieser vielleicht nicht der schönste ist und einem viele Steine in den Weg gelegt werden, wenn man etwas will schafft man es. Jeder hat mal einen schlechten Tag, es funktioniert nichts wie geplant und man könnte meinen die ganze Welt ist gegen einen. Aber so geht es jedem von uns mal und am nächsten Tag sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Man darf sich nicht entmutigen lassen auch wenn es mal eine schlechte Phase gibt. Es kommen wieder gute Zeiten und das darf man nie vergessen. Also auf gar keinen Fall aufgeben, sein Ziel immer fest im Blick behalten und immer an sich glauben. So kann man alles schaffen!



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Hackbraten mit knusprigem Baconmantel & buntem Ofengemüse

Donnerstag, 22. Februar 2018

Wenn das mal nicht richtig deftige Hausmannskost ist! Hackbraten mit knusprigem Baconmantel und buntem Ofengemüse! Bam! Gut, früher war Hackbraten vielleicht eher so ein 0815 Gericht und ich kann mich daran erinnern, dass es als Beilage immer Kartoffelbrei und Soße gab. Trotzdem sau lecker. Aber ich wollte mal etwas Neues ausprobieren, deswegen gibt es für Euch heute das Rezept für Hackbraten mit knusprigem Baconmantel & buntem Ofengemüse! Ich bin ein großer Fan von Fenchel, allerdings nur in Gemüseform und nicht als Tee! Denn ich kann mich noch erinnern, wie ich als Kind immer Fencheltee trinken musste und diesen Geschmack mag ich überhaupt nicht. Als leckere Knolle esse ich Fenchel aber furchtbar gerne. Egal ob als frischen Salat oder Ofengemüse. Dieser spezielle Eigengeschmack (Anis lässt grüßen) hat einfach etwas, ist aber nicht jedermanns Fall, was ich auch durchaus verstehen kann. Wenn Ihr also keine Fenchel-Fans seid, dann lasst ihn weg und ersetzt ihn durch ein anderes Gemüse Eurer Wahl. Kürbis, Karotten, Zucchini, Paprika, Brokkoli oder ein paar Kartoffeln. Probiert einfach ein wenig herum.









So "alte" Gerichte müssen nicht zwangsläufig langweilig und eingestaubt sein. Man kann ihnen wieder neues Leben einhauchen und Pfiff verleihen. Und momentan sind diese "Wimmelbleche" ja total in. Fast wie "One Pot" Gerichte, eben nur auf dem Blech. Deswegen durften zusätzlich zum Hackbraten auch einige Sorten an Gemüse mit in die Auflaufform und dann gings in den Ofen. Das ist super praktisch, denn man muss nicht unzählige Töpfe und Schüsseln einsauen und danach abwaschen. Man hat nur ein Blech bzw. Auflaufform und alles wird gemeinsam gar. Wenn die Lebensmittel unterschiedliche Garpunkte haben, dann einfach nach und nach dazugeben, damit nichts verbrennt oder am Schluss nicht durch ist.
Aber jetzt hüpft am besten ganz schnell in die Küche und macht diesen unglaublich leckeren Hackbraten mit knusprigem Baconmantel und buntem Ofengemüse nach. Das Rezept ist wirklich total einfach und lässt sich perfekt vorbereiten.
 







Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch endlich auf dem Smartphone oder Tablet.

Zutaten für 6 Portionen:
  • 1 Semmel (alt bzw. vom Vortag)
  • 1 kg gemischtes Hackfleisch (wer mag fettreduziert)
  • 2 Packungen Bacon
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier
  • 1 EL Ketchup
  • 1 TL Tabasco oder Chilisoße
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Süßkartoffel
  • 2 Fenchelknollen
  • 2 rote Zwiebeln oder Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 300 g Kirschtomaten
  • einige Stiele frischen Thymian
  • Olivenöl
  • Honig

Zubereitung:
Die alte Semmel vom Vortag in eine Schüssel legen und mit kaltem Wasser auffüllen. Es sollte vollständig mit Wasser bedeckt sein, damit es sich vollsaugen kann. Zum Beschweren einfach ein Teller darauf legen. Nach 10 Minuten kann man die Semmel aus dem Wasser holen und gut ausdrücken.
Zwiebeln schälen und sehr fein würfeln. Hackfleisch mit Eiern, Ketchup und Chilisoße in eine Schüssel geben und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag kann auch noch ein bisschen Majoran dazu geben. Die Semmel in kleine Stücke reißen und zu der Hackmasse geben. Nun mit den Händen alles gut verkneten und abschmecken. Falls etwas fehlt, einfach nochmal nachwürzen. Das Hackfleisch zu einer 25 cm langen Rolle formen und rundherum mit Bacon umwickeln. Dann den Hackbraten auf ein Blech oder eine Auflaufform setzen und bei 180 °C auf mittlerer Schiene für  70 Minuten backen.
Während der Hackbraten in der Röhre ist, kann man sich dem Ofengemüse widmen. Fenchel waschen und in Spalten schneiden. Rote Zwiebeln bzw. Schalotten schälten und in Stücke schneiden. Genauso mit der Süßkartoffel verfahren. Die Kirschtomaten nur kurz abbrausen und am Stil lassen. Wer mag gibt auch ein paar geschälte Knoblauchzehen dazu. Nach 30 Minuten den Hackbraten aus dem Ofen holen und das Gemüse dazu legen. Mit Salz und Pfeffer würzen und Olivenöl beträufeln. Den Hackbraten mit flüssigem Honig bepinseln, so bekommt er ein tolles Aroma und eine krosse Kruste. Ein paar Thymianzweige darüber verteilen und wieder in den Ofen schieben und fertig backen. Wer mag kann den Hackbraten noch ein paar Mal mit Honig bepinseln. Wenn alles gar ist, kann man den Hackbraten aufschneiden und mit dem Ofengemüse servieren. Wer sich ein bisschen Fenchelgrün aufgehoben hat, kann die Teller damit garnieren. Guten Appetit!

TIPP: Wir haben nur Hackbraten mit Ofengemüse gegessen, es passt aber auch sehr gut ein frisches Stück Baguette dazu. Falls etwas vom Hackbraten übrig bleiben sollte, kann man den Rest auch kalt zur Brotzeit essen!








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Meine Wünsche zum 30. Geburtstag

Dienstag, 20. Februar 2018

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Heute in genau einer Woche feiere ich meinen 30. Geburtstag. Wie die Zeit nur vergeht, es ist einfach unglaublich. Ich werde 30 Jahre alt! Mit dem älter werden habe ich eigentlich keine Probleme, aber ich komme mir noch gar nicht so alt vor, bzw. ich fühle mich noch viel jünger. Zwar möchte ich keine 18 mehr sein, aber so 26 war ein ganz gutes Alter, wie ich finde. Man ist nicht mehr allzu jung, hat schon einige Erfahrungen sammeln können und in meinen Augen ist das irgendwie das perfekte Alter.
Aber um das Alter soll es heute gar nicht gehen, sondern um das, was ich mir wünsche. Seit Wochen liegen mir meine Familie und Freunde in den Ohren, was ich mir denn zum Geburtstag wünsche und wie ich mir meine Feier vorstelle. Und ehrlich gesagt, habe ich auch dieses Mal keine so richtigen Wünsche, bzw. nichts Großartiges oder Außergewöhnliches. Nach ein bisschen überlegen sind mir dann doch ein paar Sachen eingefallen, über die ich mich freuen würde und schon einige Zeit auf meiner Wunschliste stehen. Zum Beispiel diese wunderschöne Marmor-Bettwäsche. Um die schleiche ich schon einige Zeit herum, denn gerade stehe ich total auf Marmor und außerdem würde die super ins Schlafzimmer passen. Dann bin ich ja gerade dabei mein Büro etwas auf Vordermann zu bringen und miste rigoros aus. Alles was ich nicht mehr brauche fliegt raus. Am Wochenende habe ich einen riesigen Sack Papier und einen halben Sack Plastik entsorgt. Die Schränke und Regale aus gewischt, neu sortiert und einfach Ordnung in alles gebracht. Zwar bin ich noch nicht ganz fertig, da noch ein paar Dekosachen fehlen und ich gerne dieses Regal und so ein Schränkchen hätte, aber es wird und wenn es fertig ist, zeige ich es Euch bestimmt auch einmal. Schweineteuer, aber wunderschön sind diese XXL Chunky Knit Wolldecken. Als ich so eine bei meiner Freundin gesehen habe, war ich sofort verliebt und spiele mit dem Gedanken, mir selbst eine zu stricken. Bisher habe ich aber noch nirgends die passende Wolle bzw. Farbe gefunden, denn ich hätte gerne einen bestimmten Rosa-oder Grauton. Diese Kette habe ich beim Stöbern entdeckt und mich sofort verliebt. Leider ist mein Buchstabe gerade ausverkauft, aber ich behalte sie im Auge. Ja und mit einem Dehner, Ikea oder Depot Gutschein kann man bei mir sowieso grundsätzlich nichts falsch machen, denn da finde ich eigentlich immer etwas. Ah und mir fällt gerade ein, ein Besuch, bei einer richtigen guten Kosmetikerin wäre auch mal genial. Ich habe zwar gute Haut, aber so eine Beautybehandlung und Ausreinigung ist sicher auch mal nicht verkehrt.
Ansonsten habe ich keine großartigen Wünsche, bzw. gerade fällt mir nicht wirklich etwas ein. Klar gibt es da so ein paar Dinge, die ich schon lange auf meiner Wunschliste habe, wie zum Beispiel, endlich mal meine alten Vintage Hocker neu polstern und beziehen zu lassen oder ein Gewächshaus in den Garten zu bauen, aber das sind so Dinge, die greife ich an, wenn ich Zeit dafür habe. Ich habe nicht wirklich Wünsche, bzw. ich möchte einfach ein paar Dinge schaffen und abhaken, das ist schon genug. Und alles andere kann man eh nicht mit Geld kaufen oder muss man selbst regeln bzw. dafür sorgen, dass es sich so entwickelt, wie man gerne möchte. Das ist zwar nicht immer ganz so einfach, aber mit viel Durchhaltevermögen und positiven Gedanken klappt es dann schon.




Bis vor ein paar Tagen habe ich meinen Geburtstag gar nicht feiern wollen, weil ich ja mitten unter der Woche habe und da dann alle Gäste immer ziemlich schnell verschwinden. Da man aber nur einmal 30 wird und das gefeiert werden muss, so sagen es zumindest meine Freunde und Familie, stelle ich jetzt eine Feier auf die Beine und versende Einladungen. Ich denke es wird nichts Großes, aber ein bisschen feiern muss dann doch irgendwie sein. Auch wenn nicht alle meiner Lieben Zeit haben, hoffe ich, dass es trotzdem ein toller Tag wird und wir alle viel Spaß haben.
Aber kennt Ihr das, wenn man eigentlich gar nicht so in Feierstimmung ist und man dann erst mal wach gerüttelt werden muss? Ich meine dieser Tag kommt nie wieder und es wäre wohl ziemlich schade, wenn ich mir das dann ewig vorwerfe, warum ich da nicht gefeiert habe. Deswegen, auch wenn es vielleicht gerade nicht so toll läuft, man schlechte Laune hat oder unzufrieden ist. Man muss den Moment einfach leben und irgendwie ist mir das die letzten Tage klar geworden, deswegen mache ich mich jetzt ans Planen und wünsche mir, dass ich einen wunderschönen Geburtstag mit meinen Freunden und Familie verbringen darf.


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