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Soft Pretzel Bites & Cheddar Cheese Dip

Dienstag, 30. Januar 2018

Kennt Ihr das, wenn Ihr auf etwas ganz Bestimmtes Lust habt und das unbedingt essen wollt. Nur beim Gedanken daran läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen. Da hilft dann alles nichts und man muss dieses "Gericht" einfach sofort kochen, backen oder herstellen. Damit man sein Gusto darauf stillen kann. So ging es mir mit diesen soften Pretzel Bites und dem cremigen Cheddar Cheese Dip! Pinterest hat da natürlich auch seinen Teil dazu beigetragen, wenn einem andauernd so leckeres Zeug vorgeschlagen wird.  Und außerdem hatte ich unglaublichen Hunger, also musste ich einfach loslegen und diese kleinen Dinger backen. Kurz gecheckt, ob alles im Kühlschrank und der Speisekammer ist, was ich brauche und ein paar Minuten später gings auch schon los.







Die soften Pretzel Bites sind im Handumdrehen gemacht und auch der Cheddar Cheese Dip lässt sich ganz einfach herstellen. Und für die, die es gerne noch unkomplizierter und schneller mögen, ganz unten gibt es einen tollen Tipp für Euch! Den sogar Kochmuffel perfekt umsetzen können.
Ja und wann macht man jetzt diese Soft Pretzel Bites und den Cheddar Cheese Dip? Wie wäre es mit Movie/Serien Night, Männer- und Frauen Abende, Bundesliga oder allgemein Sportevents? Egal ob, Boxen, Fußball, Basketball oder Football. Die kleinen weichen Laugenteilchen sind einfach der Hit und in Kombination mit der Käsesoße, wird ihnen niemand widerstehen können. Aber auch für Geburtstage oder einen Spieleabend sind die Pretzel Bites der perfekte Snack.

Ich konnte gar nicht genug bekommen und musste mich wirklich bremsen, nicht alles aufzufuttern. Wobei ich danach wohl geplatzt wäre. Aber wenn etwas einfach so lecker ist, dann kann man nur schwer aufhören. Denn frisch und noch lauwarm sind die Preztel Bites am besten. Der Cheddar Cheese Dip sollte auch warm und schön flüssig bzw. cremig sein, so ergänzen sich die beiden Komponenten perfekt. Ich mag Laugengebäck sowieso total gerne. Dieser bestimmte Geschmack und dieses weiche und trotzdem knusprige. Ihr wisst was ich meine oder? Aber jetzt spanne ich Euch nicht mehr länger auf die Folter. Ihr solltet die Soft Pretzel Bites und den Cheddar Cheese Dip ganz schnell ausprobieren. Vielleicht gleich am Wochenende zur Bundesliga oder dem Superbowl Finale? Sagt mir auf jeden Fall, wie die kleinen Dinger und die Käsesoße geschmeckt haben!







Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Und wenn Ihr über 30 Euro Einkaufswert kommt, ist der Versand sogar kostenlos! PS: Der Code funktioniert jetzt auch endlich auf dem Smartphone oder Tablet.

Zutaten für die soften Pretzel Bites (ca. 180 Stück):
  • 80 g flüssige Butter
  • 2 TL brauner Rohrzucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder ein halber Würfel frische Hefe
  • 650 g Mehl
  • 375 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • Fleur de Sel (Just Spices)
Zutaten für die Natronlauge:
  • 50 g Natron (Kaiser Natron)
  • 2 L Wasser

Zubereitung:
Butter im Wasserbad oder der Mikrowelle verflüssigen, in eine Schüssel geben und kurz abkühlen lassen. Dazu kommen Zucker, Hefe (frische Hefe einfach zerbröckeln) und lauwarmes Wasser. Alles verrühren und für 5 Minuten zugedeckt, an einem warmen Ort stehen lassen, damit die Hefe anfangen kann zu arbeiten. Nun das Mehl und 1 TL Salz zum "Dampferl" (Hefeansatz) geben und mit dem Handrührgerät(Knethaken) oder der Küchenmaschine für ungefähr 5 Minuten verkneten. Sollte der Teich noch etwas zu klebrig sein, etwas Mehl dazu geben. Anschließend den Teig in einer zugedeckten Schüssel an einem warmen Ort gehen lassen. Das dauert zwischen 30 - 60 Minuten. Der Teig sollte sein Volumen auf jeden Fall verdoppelt haben.
Wenn der Teig fertig gegangen ist, gebt ihn auf ein bemehltes Brett und knetet alles nochmal gut durch. Mit einem Messer wird die Teigkugel nun in 8 Teile geschnitten und ein Stück nach dem anderen zu einem langen Strang gerollt. Diese Stränge sollten etwas dicker wie ein Daumen sein. Mit einem scharfen Messer werden die Stränge in ca. 3 cm lange Stücke geschnitten. Ein Strang ergibt ca. 20 Stückchen. Die Pretzel Bites sehen fast so aus wie Gnocchi, wenn man sie in Stücke teilt.
Während man die Pretzel Bites herstellt, kann man schon mal die Natronlauge vorbereiten. Hierfür einfach einen großen Topf mit zwei Liter Wasser füllen und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren bzw. ganz ausschalten und dann das Natron (findet Ihr z. B. bei dm in der Abteilung für Putzmittel) einrühren. Vorsichtig, es kann ziemlich Schäumen! Am besten wichtige Dinge weg räumen und alte Klamotten anziehen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen (Ober- und Unterhitze) und dann nach und nach die Pretzel Bites in die Natronlauge geben. Für 30 - 40 Sekunden herum schwimmen lassen, danach mit einer Schaumkelle herausholen und ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Die Stücke verteilen und mit etwas Fleur de Sel bestreuen. Wenn das Blech voll ist, in den Backofen auf mittlerer Schiene für 13-15 Minuten backen lassen. Lieber etwas früher herausholen, denn sie sollen ja soft bleiben und nicht zu knackig werden.
Während die Pretzel Bites backen kann man schon mal den Cheddar Cheese Dip machen, dafür einfach etwas weiter runter scrollen.
Wenn alle Pretzel Bites fertig sind, kann man sie noch lauwarm servieren. Dafür einfach alle in eine große Auflaufform oder mehrere kleine Schalen geben, die Käsesoße dazu und es darf geschlemmt werden!

TIPP: Wenn man nicht alle Pretzel Bites auf einmal backen möchte, kann man die Stücke auch einfrieren und einfach ein anderes Mal auftauen, kurz ins Laugenbad geben und dann backen. Zudem bleiben die Pretzel Bites 2 - 3 Tage in einer Luftdichten Plastikdose frisch. Man kann sie auch einfach nochmal auftoasten, wenn man mag.

TIPP FÜR FAULE: Wer sich nicht die Arbeit machen möchte, einen Teig und Laugenbad herzustellen, kauft ganz einfach Tiefkühl Laugenstangen. Nach Packungsanleitung auftauen lassen und dann einfach in mundgerechte Stücke schneiden und im Ofen backen. Das gleiche gilt für den Cheddar Cheese Dip. Wer die Käsesoße nicht selbst kochen will, kann im Supermarkt einfach eine Soße für Nachos kaufen und hier dippen.













Zutaten für den Cheddar Cheese Dip:
  • 1 TL Butter
  • 1 TL Mehl
  • 100 ml Milch
  • 150 g Cheddar
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:
Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen, Mehl hinzugeben und mit einem Schneebesen ständig rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Anschließend mit Milch aufgießen und kurz aufkochen lassen. Dann die Hitze reduzieren und immer weiterrühren, damit nichts anbrennt. Nun den geriebenen Cheddar in die Soße einrühren und schmelzen lassen. Die Soße sollte nicht zu flüssig, sondern eher cremig und etwas zäh sein. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß in eine Dipschale füllen. Wenn Cheddar Cheese Dip kalt wird, wird er fest. Wenn man also nochmal dippen möchte, einfach nochmal erwärmen und den Rest auf dippen.
TIPP: Wenn etwas von dem Cheddar Cheese Dip übrig bleibt, kann man den Rest einige Tage im Kühlschrank aufbewahren und z. B. für ein anderes Gericht als Soße verwenden.









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Meine Pläne & Wünsche für 2018 - Teil 2

Sonntag, 28. Januar 2018

Wow, Dankeschön für dieses ganze positive Feedback zum ersten Teil von Meine Pläne & Wünsche für 2018. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es so vielen von Euch genauso wie mir geht und Ihr auch solche Erfahrungen gemacht habt. Irgendwie ist es ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass man mit diesen Problemen, Ängsten und Nöten nicht ganz alleine auf der Welt ist und anderen auch so ergeht. Ich denke, das ist einfach menschlich und jeder hat mit solchen Dingen zu kämpfen. Umso schöner finde ich es, wenn ich vielen von Euch aus der Seele sprechen konnte und sie einige in meinem Text wieder gefunden haben.
Manchmal ist es einfach sehr schwer seine Gedanken auf Papier zu bringen. Man weiß eigentlich was man sagen will, aber nicht genau, wie man es schriftlich ausdrücken soll. Und gerade ist es irgendwie so bei mir, dass ich im ersten Moment total ratlos da sitze und es dann, wenn ich mal im Schreibfluss bin, aus mir heraussprudelt. Deswegen musste ich auch den Post auf splitten, da er für eine Beitrag viel zu lang geworden wäre. Wobei ich sagen muss, dass die zwei Posts jetzt ja auch schon lange sind und ich wirklich hoffe, dass Ihr sie komplett lest.
Manchmal muss man seinen Gedanken einfach freien Lauf lassen, denn aus so einem persönlichen Text etwas herauszustreichen finde ich nicht gut. Da fehlt dann einfach dieses gewisse Etwas. Ihr wisst was ich meine oder?
Das Thema Freundschaften, ausmisten & loslassen hat viele von berührt und vielleicht gehe ich hier in einem anderen Artikel noch etwas genauer darauf ein. Denn in der heutigen Gesellschaft sind diese Punkte wirklich schwierig und in den letzten Jahren hat sich da auch viel verändert, finde ich zumindest.
Jetzt aber genug davon, im zweiten Teil von "Meine Pläne & Wünsche für 2018" gibt es weitere fünf Punkte, die ich einmal näher beleuchtet und dazu meine Gedanken aufgeschrieben habe.

MEINE PLÄNE & WÜNSCHE FÜR 2018



KONSUM
Shop till you drop! Ja, das war vielleicht früher so. Heute sehe ich das ganz anders und kann manchmal nur den Kopf schütteln, wenn ich an die vergangen Jahre denke, wo jedes Wochenende Shopping auf dem Terminkalender stand. Volle Tüten mit "Nichts" zum Anziehen wurden da nach Hause geschleppt. Die Hälfte davon wurde nie getragen und vergammelte im Kleiderschrank, der sowieso schon übervoll war. Ich weiß nicht, warum das damals so war und warum ich so unbedacht eingekauft habe, aber in den letzten Jahren hat sich mein Konsumverhalten wirklich geändert. Klar, für das Haus musste viel angeschafft werden und vielleicht habe ich hier und da einfach Krimskrams gekauft, was nicht nötig gewesen wäre. Aber die Erkenntnis hat mich auf jeden Fall dazu gebracht meinen Konsum grundlegend zu ändern. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Seit Jahren gehe ich schon nicht mehr gerne in Geschäften shoppen, klar ab und zu mache ich das auch mal, aber nach kurzer Zeit wird mir das dann schon alles zu viel und ich muss nach draußen. Lieber bestelle ich mal ein paar Dinge online und probiere oder dekoriere dann zu Hause. So sehe ich gleich, ob das Teil in meinen Kleiderschrank bzw. Haus passt oder ob es komplett überflüssig ist.
Ich merke irgendwie gerade, wie sehr mich dieser ganze Kram erschlägt und ich keine Luft mehr bekomme.
(Täglich trudeln irgendwelche Päckchen bei mir ein, die mir Firmen ungefragt schicken, die ich eigentlich gar nicht haben möchte. Zum Wegwerfen zu schade und auch außerdem absolute Verschwendung, deswegen verschenke ich die Sachen, die ich nicht gebrauchen kann oder packe Päckchen und spende sie.)
Deswegen muss ich einfach alles loswerden was mich erdrückt. Das ist zwar gar nicht so einfach, aber darüber habe ich ja beim Punkt "Loslassen & Ausmisten" geschrieben. Irgendwie werde ich das auch hinbekommen. Man kommt auch mit wesentlich weniger gut klar, das merke ich jeden Tag. Ich bin beim Einkaufen viel bedachter, lege Sachen oft wieder zurück und entscheide mich schlussendlich doch dagegen. Denn eigentlich hat man ja alles.
Ich hab meinen Konsum in 2017 schon beträchtlich eingeschränkt und es tut wirklich gut. Lieber mal etwas recyceln oder wieder auf hübschen. Ansonsten einfach zweimal überlegen, ob man das wirklich braucht.

KONZENTRATION & FOKUS
Oh sieh mal da, ein Vögelchen! Nein, so schlimm ist es nicht, aber ich ertappe mich immer öfter dabei, wie leicht ich mich ablenken lasse. Hier eine Meldung auf Facebook, da blinkt eine Nachricht auf dem Smartphone, auf Instagram wurde etwas Neues gepostet und alle paar Minuten ploppen neue E-Mails im Postfach auf, usw. Diese Social Media Welt ist Fluch und Segen zugleich. Ich habe für mich aber festgestellt, dass ich mich viel zu sehr ablenken lasse, das Wesentliche dadurch aus den Augen verliere und unglaublich viel länger brauche, um etwas abzuschließen und fertig zu machen. Ich arbeite effektiv und schnell, keine Frage, aber wenn diese ganzen Störfaktoren nicht wären, ginge es vielleicht noch schneller. Denn wenn man immer wo herausgerissen wird und zig Mal von vorne anfangen muss ist das einfach doof. Manchmal lässt man sich auch unterbewusst ablenken und hängt dann eine halbe Stunde vor dem Handy, obwohl man nur kurz etwas schauen wollte. Wer kennts? Für die Zukunft möchte ich meinen Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge richten und mich nicht ablenken lassen. So schafft man einfach viel mehr und danach darf man sich dann mit dem ganzen anderen Kram belohnen.
Ich habe zwar einen "halbwegs" festen Tagesablauf, allerdings muss man auch flexibel auf verschiedene Dinge reagieren, die man dann einfach nicht ignorieren oder nach hinten verschieben kann. Es wird also nicht leicht werden, ich versuche es aber. Falls Ihr Tipps habt, gerne her damit.
Ich habe das Gefühl, früher war das alles etwas einfacher mit der Konzentration und dem Fokus auf etwas Bestimmtes. Da wurde man noch nicht von so vielen Dingen beeinflusst. Jetzt muss man fast schon dagegen ankämpfen, weil es überall klingelt, ploppt und aufleuchtet. Vielleicht muss man die Fähigkeit sich durchgehend auf etwas zu konzentrieren erst wieder erlernen. Ich arbeite auf jeden Fall an mir, dass ich diesen Punkt in 2018 verbessern kann.

ABSTAND & DISTANZ
Diese beiden Dinge zu wahren fällt mir nicht immer leicht. Es ist sehr schwierig bei einem persönlichen Blog, geschäftliches und privates immer gut zu trennen. Denn es vermischt sich einfach so viel. Hier eine Linie zu ziehen ist fast unmöglich. Auch versuche ich blöde Kommentare oder Beleidigungen nicht an mich heran zu lassen, das gelingt mir mal mehr und mal weniger. Mit den Jahren härtet man zwar ab, gewisse Dinge treffen einen aber doch immer noch sehr. Und der Spruch "du bist eine Person des öffentlichen Lebens, du musst dir das gefallen lassen" ist einfach nur der Ausdruck dafür, wie charakterlos und dumm manche Menschen eigentlich sind. Ich handhabe es mittlerweile so, dass ich solche Kommentare und Beleidigungen lösche und nicht mehr weiter darauf eingehe. Es wird keine Diskussion mehr angefangen und versucht etwas zu erklären. Das hat alles keinen Sinn und macht nur schlechte Laune. Weg damit und weiter gehts.
Ich liebe meine Leser und trete jedem freundlich, nett und aufgeschlossen gegenüber. Ich beantworte immer alle Nachrichten und Fragen, gebe auch mal Dinge preis, die eigentlich viel zu privat sind, mache es dann aber trotzdem, weil es demjenigen vielleicht in gewisser Weise weiterhilft. Auch die 230.384 Frage, woher unsere Küche ist, wie ich meine Wimpern tusche und ob ich nicht mal den Grundriss unseres Hauses schicken könnte, beantworte ich mit stoischer Gelassenheit. Auch wenn ich mir manchmal denke, ein kurzer Blick auf dem Blog würde genügen, denn dort gibt es so gut wie alles über mich und mein Leben zu sehen, schreibe ich auf die Nachricht eine Antwort. Jedoch habe ich auch irgendwann Feierabend und möchte nicht nachts um halb 1 Uhr eine Nachricht bekommen, in der gefordert wird, ob ich nicht mal schnell das Rezept für meinen Kartoffelsalat schicken könnte. Ginge ja ganz schnell und derjenige brauche es jetzt sofort. Hmmm oke.
Manchmal bin ich aber auch etwas perplex, was für Ratschläge ich bekomme und was ich doch alles an mir ändern solle, damit diese Menschen mir weiterhin folgen. Hier verstehe ich denn Sinn nicht so wirklich, aber vielleicht bin ich dafür auch einfach nur zu blond? Warum folgt man jemanden, den man eigentlich gar nicht mag?
Sei es drum, ich muss lernen hier etwas Distanz zu wahren und mich darüber nicht mehr aufzuregen oder es an mich ran zu lassen. Also nicht ärgern, nur lächeln und wundern.
Auch gegenüber von Kunden muss man einen gewissen Abstand haben. Klar, man kann einen freundschaftlichen Kontakt und Umgangston haben, aber man darf einfach nicht vergessen, dass es hier ums Geschäft und somit auch ums Geld geht. Und da hört bekanntlich ja dann auch die Freundschaft meistens auf. In 2017 waren einige Situation dabei, in denen ich dachte, ich sei im falschen Film. Auf einmal wussten Kunden nicht mehr, was im Vertrag stand, es sollte zig Mal etwas im Nachhinein geändert werden, obwohl der Entwurf abgesegnet wurde, Zahlungen wurden nicht geleistet, und, und, und. Hier war ich oft an einem Punkt, wo ich ratlos und irgendwie fast ohnmächtig war. Mir ging es nicht in den Kopf, wie Menschen/Firmen so dreist sein konnten. Aber aus solchen Dingen lernt man und mit der Zeit bekommt man zu dem Ganzen einen distanzierteren Bezug. Das hier ist zwar mein Job und ich liebe was ich tue, aber ich muss mir nicht alles gefallen lassen. Das muss man verinnerlichen und dann danach handeln. Ich versuche es wirklich immer zuerst im Guten, lasse mich auch oft bequatschen und komme entgegen, aber irgendwann ist es genug und die Gegenseite muss den Fehler einsehen. Ich selektiere meine Kooperationspartner immer sehr gewissenhaft und nehme nur Aufträge an, die wirklich 100% zu mir passen, aber manchmal täuscht man sich eben auch und wird dann übers Ohr gehauen. Um das zu vermeiden muss man hier einfach das persönliche Empfinden (manchmal) zurück stellen und das "Geschäft" im Auge haben. so hart das auch klingen mag, aber man bekommt nirgends etwas geschenkt und alle kämpfen mit harten Bandagen. Wenn man hier nicht untergehen will, muss man einfach lernen sich durchzusetzen und das werde ich in 2018 noch mehr versuchen.

DINGE ANNEHMEN & AKZEPTIEREN
Auch so ein Punkt, den man erst lernen muss und das ein langer Prozess ist. Etwas anzunehmen und auch zu akzeptieren ist manchmal unglaublich schwer und ganz und gar nicht einfach. Man zermartert sich den Kopf mit Fragen, warum etwas genau so gelaufen oder passiert ist. Warum, warum, warum. Aber im Endeffekt machen wir uns mit solchen Dingen nur selbst verrückt, verschwenden kostbare Zeit und machen uns die Nerven kaputt. Nach einem Hausbau weiß ich, wovon ich rede. Glaubt mir. Und alle Häuslebauer werden mir da Recht geben. Aber auch in anderen Situationen werden die Nerven strapaziert und man ist manchmal nur ein Wimpernschlag von einem Tobsuchtsanfall oder Nervenzusammenbruch entfernt. Wenn jemanden etwas wichtig ist bzw. gehört, dann betrachtet man diese Dinge anders als andere Menschen. Für einen selbst hat dieses "Ding" einen sehr speziellen Wert und man versucht alles, es zu schützen und will nur das Beste. Bei unserem Haus war es oft so, dass man mit Handwerken etwas ausgemacht oder vereinbart hatte und schlussendlich, alles komplett anders gemacht wurde. Dann stand man da und dachte sich nur: "WTF?!" Und dann ging es los: Warum, warum, warum! Wenn man das Gespräch suchte, wurde meist alles abgestritten oder sich gar nicht geäußert. Und in dieser Situation waren wir nicht nur einmal...
Am Anfang habe ich mich noch unglaublich hineingesteigert und bin regelmäßig ausgeflippt. Was ja auch verständlich ist. Das alles kostet eine unglaubliche Summe Geld und das wächst bekanntlich nicht auf den Bäumen. Die meisten Handwerker haben eine "is mir scheißegal - is ja nicht meins" Einstellung und das sieht und merkt man an Ihrer Arbeit. Es wird auf nichts geachtet oder Rücksicht genommen und einfach immer weiter gepfuscht. Es ist unglaublich schade, denn sowohl die Handwerker als auch die Bauherren würden sich so manchen Ärger ersparen, wenn man einfach Hand in Hand arbeiten würde.
Aber auch im alltäglichen Leben ist es so. Sei es bei meinen Kunden, dem Supermarkt um die Ecke oder irgendwelchen Hatern, die mal wieder meinen Ihren Senf ablassen zu müssen. Überall muss man sich unnötig herum ärgern und kann sich manchmal nur an den Kopf fassen. Über die Jahre habe ich gelernt, dass man gewisse Dinge einfach annehmen und akzeptieren muss. Ich rege mich da dann nicht mehr auf (zumindest versuche ich es), sondern hake es ab und mache weiter. Ich lasse mich nicht mehr in eine Endlosspirale ziehen und versuche das Thema so schnell wie möglich zu beenden und für beide Seiten zufriedenstellend zu lösen. Manchmal gelingt das, manchmal aber auch nicht.
Ich will damit nicht sagen, dass man sofort nachgeben und allen Konfrontationen aus dem Weg gehen sollte, aber man sollte sich mental darauf einstellen, dass der Gegenüber vielleicht einfach nur unglaublich unfreundlich, verbissen und arm ist und es keinen großen Sinn mit dieser Person herum zu diskutieren. Nachdem man diese Erkenntnis verinnerlicht hat, atmen man tief durch, nimmt einen Schluck von seinem Kaffee und schreibt dem Kunden beispielsweise eine E-Mail zurück, in der man alle Fakten und Details in einen tollen Text verpackt und dabei komplett professionell bleibt. Auch wenn man denjenigen gerade am liebsten durch den Bildschirm ziehen würde. In meinem alten Job als Industriekauffrau musste ich jeden Tag mit Kunden telefonieren. Manchmal mit sehr netten und manchmal mit Idioten (sorry, aber ich kann es leider nicht anders sagen). Ich blieb immer höflich und freundlich. Versuchte die Probleme so gut es ging zu lösen, auch wenn ich in diesem Augenblick überhaupt nichts dafür konnte, gerade aber die Person am anderen Hörer war. Aber einmal ging es zu weit und ich habe einfach aufgelegt, nachdem mich der Herr am Telefon "ein dummes Blondchen" genannt hatte. Denn das konnte und wollte ich nicht akzeptieren.
Manchmal muss man nicht alles annehmen, aber ich versuche mich nur noch kurz darüber aufzuregen und es dann einfach bei Seite zu schieben. Mir von dieser Negativität nicht den Tag vermiesen zu lassen und diese Gedanken schnell wieder aus meinen Kopf zu bekommen. Denn meist sind solche Menschen selbst mit sich extrem unzufrieden und haben Probleme, die sie an anderen auslassen, um sich besser zu fühlen. So etwas brauche ich nicht, denn ich konzentriere mich lieber auf die schönen Dinge des Lebens und das werde ich auch weiterhin tun. Es gäbe so viele Beispiele, wo man Situationen einfach akzeptieren und annehmen muss. Ich könnte ewig weiter machen. Das Wichtigste ist, dass man für sich selbst lernt, wie man diesen Dingen und Situationen umgeht. Denn manchmal kann man etwas nicht ändern, sondern nur akzeptieren, abhaken und weiter machen.

UND WAS ICH MIR SONST NOCH WÜNSCHE...
Hm, ja da gibt es Einiges. Ich weiß aber nicht, ob ich all meine Pläne auch in 2018 umgesetzt bekomme. Ganz oben auf meiner Liste steht einiges für den Blog. Aber da möchte ich jetzt eigentlich noch nicht so viel verraten. Weil ich hier noch nicht absehen kann, wann ich die Projekte angreifen und dann auch abarbeiten kann. Es wird wohl Schritt für Schritt passieren und ich nehme mich den Aufgaben nach und nach an.
Auch wenn das Jahr 2018 noch gar nicht so alt ist, merke ich, dass ich nicht mehr ganz so verbissen bin, wie im ersten Jahr meiner kompletten Selbstständigkeit. Der Anfang ist gemacht, der Stein rollt und ich kann mir auch mal etwas Zeit für mich gönnen. Das kam im letzten Jahr viel zu kurz. Ich wünsche mir also, wieder mehr zu leben. Im Hier und Jetzt. Die schönen Momente auszukosten und wenn die Sonne scheint, einfach mal raus zu gehen und für ein paar Stunden die Arbeit liegen zu lassen. Das geht zwar nicht immer, aber ab und zu sollte es drin sein.
Ich möchte einfach ein bisschen mehr leben, neue Dinge ausprobieren, mal etwas tun, was man bisher noch nie gemacht hat (auch wenn man sich vielleicht davor fürchtet oder Angst hat), Erfahrungen machen, dazu lernen und meinen Weg einfach so gehen, wie ich es für richtig halte. Vielleicht ist das nicht immer der richtige oder leichteste Weg, aber aus Fehlern lernt man und beim nächsten Mal macht man es dann besser.
Ich habe mir keine wirklichen Ziele für dieses Jahr gesetzt, ich will einfach alles auf mich zukommen lassen. Das erste Jahr seit einer Ewigkeit, wo kein großes Ereignis ansteht oder irgendetwas geplant ist. Darüber bin ich froh und deswegen will ich auch nichts verplanen, um mir alle Freiheiten offen zu lassen. So lebe ich von Tag zu Tag und kann immer das Beste daraus machen.
Also mal sehen, was 2018 so für mich bereit hält, ich freue mich auf ein tolles neues Jahr und hoffe, dass ich so viele Pläne wie möglich umsetzen und verwirklichen kann. Aber was ich mir am meisten wünsche, dass Ihr mich auf dieser Reise weiterhin begleitet.


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Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe mit Kartoffeln

Mittwoch, 24. Januar 2018

Was gibt es besseres im Winter bzw. der kalten Jahreszeit, als eine warme Suppe oder einen deftigen Eintopf? Absolut nichts. Ich bin wirklich ein kleiner Suppenkasper, koche sie aber einfach viel zu selten. Meine Suppenliebe lebe ich dafür bei meiner Oma aus, denn bei Ihr gibt es vor dem eigentlichen Essen immer eine Suppe. Zucchini-, Gemüse-, oder Kürbissuppe. Ganz egal ob es Schweinebraten oder Pfannkuchen gibt, zu 90% gibt es eine Suppe vor der eigentlichen Hauptspeise. Und ganz ehrlich, ich liebe es!





Heute geht es aber nicht um eine klassische Suppe, sondern eher einer Mischung aus Suppe und Eintopf. Nämlich der Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe mit Kartoffeln. Lecker! Die Kombination aus Hackfleisch und Käse ist ja schon perfekt, gibt man aber noch Lauch und Kartoffeln dazu, dann ist es kaum zu übertreffen und eine Geschmacksexplosion im Mund. Vor allem, bei den kalten Temperaturen und dem ungemütlichen Wetter draußen. Da wärmt so eine Suppe oder Eintopf einfach schön von innen.
Außerdem lässt sich die Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe mit Kartoffeln sehr gut vorbereiten und falls etwas übrig bleibt, dann auch Portionsweise einfrieren. Ich bin ja so jemand, der immer etwas mehr kocht und dann noch etwas für später hat. Wenn man also mal keine Zeit zum Kochen hat, taut man einfach eine Portion Suppe auf, fertig! Und meistens schmeckt ein Eintopf oder Suppe einmal aufgewärmt noch viel besser.
Aber jetzt genug erzählt, mein Teller Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe mit Kartoffeln wartet auf mich!







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Zutaten:
  • 500 g Hackfleisch
  • 1 große Stange Lauch
  • 2 Zwiebel
  • 4 - 5 Kartoffeln
  • 1 L Gemüsebrühe
  • 300 g Schmelzkäse
  • etwas Öl zum Braten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauch
  • Petersilie

Zubereitung:
In einem Topf etwas Öl geben und erhitzen. Hackfleisch hineingeben und scharf anbraten, bis das ganze Wasser verdampft und das Fleisch knusprig braun ist. In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden und zum Hackfleisch geben bzw. mitdünsten. Lauch putzen, der Länge nach halbieren und in feine Ringe schneiden. Mit in den Topf geben und anbraten. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen und einem Liter Gemüsebrühe aufgießen. Kartoffeln schälen, in mundgerechte Würfel schneiden und zur Suppe geben. Nun alles für 10 Minuten aufkochen, danach den Schmelzkäse einrühren und nochmals 10 Minuten weiterköcheln lassen. Zum Schluss abschmecken und gegebenen Falls noch etwas feingehackte Petersilie unterrühren.
Zum Servieren einfach ein paar Suppenkellen in einen Teller geben mit Petersilie garnieren. Guten Appetit!

TIPP: Wer die Suppe eher flüssiger mag, lässt einfach die Kartoffeln weg. Dann hat man nur eine Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe. Dazu kann man dann Brot oder Baguette essen.






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Meine Pläne & Wünsche für 2018 - Teil 1

Sonntag, 21. Januar 2018

Meine Pläne und Wünsche für 2018. Hmm, ja da gibt es einiges. Und ich habe die letzten Wochen und sogar Monate überlegt, was ich in 2018 ändern, bzw. angreifen will. Einige Dinge haben sich schon in 2017 entwickelt und laufen einfach weiter mit ins neue Jahr. Manchmal ist es einfach ein schleichender Prozess und man kann nicht sagen, im neuen Jahr fange ich damit an. Man muss dann damit beginnen, wenn es für einen passt und man sich dazu bereit fühlt. Klar sind Ziele und vielleicht auch Deadlines wichtig, um etwas durchzuziehen, aber manchmal sollte man sich nicht zu sehr darauf versteifen und es einfach so geschehen lassen, wie es gerade kommt. Oft hat man ja auch keinen richtigen Einfluss darauf.
Die letzten Jahre waren sehr turbulent. Hausplanung, Hausbau, Garten, Selbstständigkeit, Hochzeit und was dazwischen drin noch so alles passiert ist, wovon ich Euch nicht erzählt habe, weil es einfach zu privat ist. Dieses Jahr soll es allgemein etwas ruhiger werden. Es ist nichts geplant, noch nicht einmal ein Urlaub. Ich will einfach das Meiste auf mich zukommen lassen und jeden Tag auskosten. Aus jedem Tag etwas Besonderes machen, auch wenn eigentlich gar nichts Großartiges ansteht. Versteht Ihr was ich meine? Mir fällt es gerade irgendwie ziemlich schwer, meine Gedanken auf Papier zu bringen und es richtig auszudrücken. Aber ich versuche es und vielleicht versteht Ihr es ja auch. Die letzten Jahre haben wirklich viel Kraft gekostet, auch wenn man meinen mag, dass der Hausbau jetzt schon drei-vier Jahre zurück liegt. Das ist zwar eine lange Zeit, aber die Akkus konnten nie wieder komplett aufgeladen werden. Denn es geht ja stetig weiter und das nicht nur mit dem Hausbau. Aber das ist überall und bei allen anderen vermutlich auch so. Es kommt immer anders als man denkt.
Ich habe mir aber vorgenommen, einfach mal gar nichts zu planen, zumindest nichts gravierendes, was mein Leben total auf den Kopf stellt. Kleine Dinge sind ok, aber mehr auch nicht. Alles weitere lasse ich auf mich zukommen. Auch die Frage "Na, man sieht ja noch gar nichts bei dir" und "wann kommt denn der erste Nachwuchs" tropft mir aus den Ohren und ich antworte mittlerweile schon gar nicht mehr darauf. Wenn es soweit sein sollte, dann werden alle rechtzeitig informiert. Ich glaube diese Menschen wissen gar nicht, wie sehr sie Druck ausüben und wie sehr sie bei manchen vielleicht auch einen wunden Punkt treffen. Vielleicht wollen manche keine Kinder, können nicht schwanger werden oder versuchen es schon Jahrelang, aber es will einfach nicht klappen? Wie dem es auch sei, ich möchte Euch heute gerne meine "Pläne & Wünsche" für 2018 erzählen, was ich mir so vorgestellt habe und was ich hoffentlich umsetzen kann. Ich glaube, nein ich weiß es, dass ich mich im letzten Jahr ziemlich verändert habe. Ob nur ins Positive kann ich nicht sagen, aber ich für mich, bin mit meiner Entwicklung zufrieden und habe in den vergangenen 365 Tagen sehr viel dazu gelernt.

MEINE PLÄNE & WÜNSCHE FÜR 2018



ZEIT
Das wohl kostbarste Gut auf der ganzen Welt. Zeit. In den letzten Jahren ist die Zeit nur so verfolgen und manchmal kam es mir so vor, als würde ich stehen bleiben und alles andere läuft weiter. Dann gab es wieder Tage, an denen war ich viel zu schnell und irgendwie gab es nie so ein richtiges Gleichgewicht. Vor Weihnachten letztes Jahr habe ich wohl einen kleinen Denkzettel bekommen, denn innerhalb von sechs Wochen war ich drei Mal richtig arg krank und zweimal musste sogar der Notdienst kommen. Eigentlich ging es mir das ganze Jahr wirklich super gut und ich war super happy, dass ich 2017 kein einziges Mal krank gewesen war, aber dann kam es doch ganz anders und zack lag ich flach. Bei der ersten Grippe schleppte ich mich noch an den Schreibtisch und gönnte mir eigentlich überhaupt keine Ruhe, nach eineinhalb Wochen war ich wieder einigermaßen fit, jedoch lief mir immer noch die Nase. Die zweite und heftigste Erkältung bzw. Virusinfektion ließ nicht lange auf sich warten und kam von der einen auf die andere Stunde. Vor ein paar Minuten saß ich noch am Laptop, wenig später lag ich mit einer Infusion am Sofa und krümmte mich vor Schmerzen. So etwas hatte ich noch nie erlebt und selbst am Abend ging es mir noch nicht wirklich besser. So musste der Notdienst nochmals kommen und ich bekam eine weitere Behandlung. Nach fast 14 Tagen war ich erst wieder richtig auf dem Dampfer und konnte auch wieder normal essen. Das hat wirklich Kraft gekostet und ich war froh an Weihnachten etwas ausspannen zu können. Aber zwei Tage vor Weihnachten fing es wieder an und ich bekam eine noch dickere Erkältung, als es die erste war. Die Erkältung zog sich bis ins neue Jahr und hat mir die letzte Kraft genommen.
Was ich damit sagen will? Ich und wahrscheinlich wir alle, müssen uns mehr Zeit für uns selbst nehmen. Einfach mal abschalten und fünfe gerade sein lassen. Ich möchte für mich erreichen, dass ich ganz bewusst ausspanne, mich hinsetze, ein Buch lese, eine Serie schaue, ein Puzzle machen, etwas malen, einfach etwas für mich tue und mich vielleicht auch mal langweile. Denn das fällt mir wirklich schwer. Einfach mal nichts tun. Irgendwie kreisen meine Gedanken dann immer um tausend Sachen, die ich noch machen könnte, müsste oder sollte. Nein, ich brauche jetzt die Zeit für mich und wenn es nur eine Stunde am Tag ist. Aber die möchte ich dann ganz bewusst nutzen und nur Dinge tun, die mir gut tun.

GESUNDHEIT & FITNESS
Wo wir schon beim nächsten Punkt wären. Gesundheit & Fitness. Gerade habe ich es Euch ja erzählt, Ende letzten Jahres habe ich ziemlich gekränkelt und mich einfach nur schlapp und ausgelaugt gefühlt. Keine Kraft, zu nichts wirklich Lust. Gesundheitlich geht es mir jetzt wieder gut und ich hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt. Vor ein paar Jahren habe ich meinen Lebensstil mit meiner Ernährung ja schon umgestellt (Weight Watchers) und weiß jetzt einfach, was meinem Körper gut tut und was nicht. Auch Sport und Fitness wollte ich damals eigentlich in meinen Alltag einbauen, habe es aber nie für lange Zeit hinbekommen. Da ich andere Dinge immer als wichtiger erachtet und den Sport dann nach hinten geschoben habe. Seit diesem Jahr mache ich aber regelmäßig Cardiotraining und merke von Tag zu Tag wie gut mir das tut. Einfach auspowern und abschalten. Denn ich verbinde das Workout gleich mit der Zeit für mich. Danach gönne ich mir dann noch ein bisschen Ruhe und lege mich in die Wanne oder nehme eine heiße Dusche. Ich fühle mich nach der kurzen Zeit schon viel ausgeglichener und merke, wie gut der Sport meinem Geist und Körper tut. Das hört sich jetzt vielleicht doof an, aber es ist wirklich so. Und die Ausrede, dass ich keine Zeit für Sport hätte, lasse ich jetzt nicht mehr gelten. Denn nach dem Sport fühlt man sich so unglaublich gut, dass einem das wieder einen Kick und weitere Motivation gibt. Quasi ein positiver Kreislauf, der sowohl dem Körper als auch der Seele gut tut. Und mal ehrlich, wer fühlt sich nicht besser, wenn man sich mal so richtig auspowern und Stress abbauen konnte?
Ich möchte mein Cardiotraining für einige Wochen so weiter führen und dann auch Übungen mit aufnehmen. Zudem denke ich über Cross Fit nach und werde da demnächst mal in einen Kurs schnuppern.

FREUNDE & FAMILIE
Ja, auch Freunde & Familie habe ich letztes Jahr wohl etwas vernachlässigt. Zum Jahresende hin ist mir aber bewusst geworden, dass auch hier "Zeit" der entscheidende Faktor ist. Deswegen möchte ich noch so viel wie möglich davon mit meinen Großeltern verbringen und mal ehrlich, wer könnte schon Nein sagen, wenn die Oma einen zum Mittagessen einlädt? Aber nicht nur deswegen bin ich gerne mit meinen Großeltern zusammen, ich sauge ihr Wissen und die Geschichten von Früher auf wie ein Schwamm und tauche regelrecht ab in eine andere Welt, wenn ich meinem Opa beim Erzählen zuhöre. Auch das handwerkliche Geschick und Verständnis habe ich wohl zu einem Teil von meinem Opa gelernt und ich bin glücklich, so viel von ihm lernen zu können. Man muss die Zeit, wirklich jede Sekunde ausnutzen und ich möchte mir später ganz sicher nicht vorwerfen müssen, dass ich nie Zeit für meine Familie und Freunde hatte. Auch wenn ich mit meinem Blog viel zu tun habe, muss man einfach manchmal Prioritäten setzen und die Arbeit liegen lassen. Ich habe das Privileg mir meine Arbeitszeit so einteilen zu können, wie ich es mag. Theoretisch könnte ich den ganzen Tag etwas anderes machen, dafür müsste ich dann aber nachts oder am Wochenende arbeiten. Klar, das kommt auch mal vor, aber mal für ein paar Stunden oder einen Tag kann man sich Zeit für die Liebsten nehmen. Diese Zeit kann man nutzen, um auf andere Gedanken zu kommen und mal dem Alltag zu entfliehen.
Ich verbringe auch gerne Zeit mit Freunden und verbringe diese Stunden dann sehr intensiv mit ihnen. Da bleibt das Handy dann auch einfach mal aus und es wird nicht alles mit dokumentiert. Im letzten Jahr konnte ich neue Freundschaften knüpfen, worüber ich sehr Dankbar bin, denn Freunde sind heutzutage wie ein Sechser im Lotto. Fast unmöglich zu bekommen. Deswegen sollte man sie wertschätzen und die Beziehung pflegen, auch wenn man mal nicht so viel Zeit hat. Es gibt immer Mittel und Wege.

LOSLASSEN & AUSMISTEN
Etwas loslassen, ausmisten oder wegwerfen. Das ist mir bisher immer sehr, sehr schwer gefallen. Ich kann gar nicht mal sagen warum das so ist, aber irgendwie verbinde ich viele Dinge mit schönen Momenten und Erinnerungen, weiß zu jedem Teil eine Geschichte und klammere mich wohl daher so krampfhaft daran fest. Manchmal ist es wohl auch einfach nur der riesige Haufen, der da vor einem liegt und man einfach kein Ende sieht, deswegen macht man die Türen wieder zu und lässt die Dinge liegen. Aus den Augen, aus dem Sinn möchte man da meinen, aber nein, ganz so ist es dann doch nicht. Zumindest bei mir nicht. Es kreist immer wieder ein Gedanke in meinem Kopf: "Anni, du musst das jetzt endlich anpacken, mach es, zieh es durch! Bei anderen Dingen bist du doch auch so ehrgeizig, warum hier nicht? Was bremst dich?" Und dann sitze ich da und überlege, ja warum ist das eigentlich so? Im Grunde hat mein Unterbewusstsein vollkommen Recht. Ich bin eine starke Frau, die genau weiß was sie will und was nicht. Warum bremsen mich solche "Kleinigkeiten" aus? Bei denen ich genau weiß, wenn ich sie erledigen würde, ich mich um so vieles besser und befreiter fühlen würde. Aber ich finde darauf keine wirkliche Antwort. Vielleicht sind es die Erinnerungen, positiv wie negativ, die ich dann loslassen müsste. Oder vielleicht denke ich, das schaffe ich jetzt nicht, aber eigentlich wäre das alles in ein paar Stunden erledigt? Ich kann es nicht erklären, aber manchmal hat mich dieses "Du-kannst-das-nicht/verschiebe-es-auf-später Monster" fest in der Hand und bremst mich aus. Ich versuche das in diesem Jahr abzuschütteln und loszulassen. Ich weiß, dass wird wohl nicht immer ganz einfach werden, aber ich glaube, ich bin schon auf einem guten Weg. Denn schon lange habe ich mir vorgenommen, Schränke auszumisten, Sachen zu sortieren und unnötige Dinge wegzuwerfen. Das tat so gut und ich bin gerade ziemlich motiviert, deswegen mache ich weiter und weiter. Mein Ziel ist es, jede Woche so eine Ausmist- und Aufräum-Aktion abzuhaken. Dieses "aber das kann man doch nochmal brauchen" Syndrom ist wirklich schwierig zu umgehen. Weil man manche Dinge einfach wirklich nochmal gebrauchen kann bzw. immer wenn man es braucht dann nicht da ist. Ihr wisst was ich meine oder? Egal, ich werde mit dem ausmisten und loslassen weiter machen und das nicht nur bei materiellen Dingen.
Trenne dich von den Dingen, die dir nicht gut tun. Dieser Satz ist so wahr, bis man die Bedeutung aber richtig verstanden hat, können Jahr vergehen. Ich habe es in den vergangenen Jahren oft schmerzlich lernen müssen. Sagen wir es mal so, ich hatte noch nie wirklich sehr viele Freunde und wenn dann waren es meistens Jungs, weil mir die Dramen mit den Mädels einfach zu sehr auf den Senkel gingen. In meiner Jugendzeit war ich daher fast ausschließlich mit Jungs unterwegs und ich fand es toll. Kein Rumgezicke, kein Gestreite, einfach nur Spaß und eine schöne Zeit. Zwar war ich auch mit Freundinnen unterwegs, aber nach kurzer Zeit zerbrach die Freundschaft und ich stand wieder alleine da. Wenn ich jemanden in mein Leben lasse und wir Freunde werden, dann tue ich alles für denjenigen. Viele haben das jahrelang ausgenutzt und wenn ich mal jemanden gebraucht hätte, mich einfach hängen lassen. Ich habe immer den Kürzeren gezogen und war meistens nur ein Mitläufer. In den letzten Jahren habe ich mir oft den Kopf zerbrochen, warum diese Freundschaften in die Brüche gegangen sind und man keinen Kontakt mehr hat. Was ich getan habe, dass die Situation so ist wie sie ist. Irgendwie habe ich die Schuld immer bei mir gesucht, bis mir klar geworden ist, dass es vielleicht gar nicht meine Schuld war? Ich habe mich immer klein gemacht und bin zu oft zu Kreuze gekrochen, habe alles gegeben, aber nie etwas bekommen. Irgendwann hat es klick gemacht und ich habe entschieden, diese "Freundschaften" abzuhaken und all die Negativität aus meinem Leben zu verbannen. Warum sollte man an etwas festhalten, was einem nur Kummer macht? Eben. Abhaken und weiter machen.
Eigentlich widerspricht das komplett meinem Wesen, denn ich bin so ein Mensch, der immer auf alle zugeht, freundlich ist, Harmonie will und wohl manchmal einfach zu blauäugig und naiv ist. Wenn man aber auf die zigste Nachricht keine Antwort bekommt, immer nur Ausreden gesucht und Vorhaben nicht eingehalten werden, dann sollte man damit abschließen und weiter machen. Gar nicht mal nach dem Grund grübeln, denn du hast absolut nichts falsch gemacht.
Ich habe eine Handvoll Freunde, mehr auch nicht. Aber das brauche ich auch nicht, denn auf die Paar kann ich mich verlassen und auf den Rest ganz ehrlich verzichten. Denn die Menschen, die nur meine Nähe suchen, um daraus zu profitieren, die können mir gestohlen bleiben.

FORTSETZUNG FOLGT...


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