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Omas Schaschlik

Dienstag, 7. November 2017

Meine Oma ist einfach eine unglaublich gute Köchin und backt und kocht jeden Tag. Und natürlich dürfen wir da immer mal wieder zum Essen vorbei kommen oder ihr sagen, was wir uns wünschen und sie kocht es dann für uns. Meine absoluten Favoriten sind Schweinebraten, Pfannkuchen und Schaschlik! Und schon beim letzten Mal, als es bei meiner Oma Schaschlik gab, haben so viele gefragt, ob ich nicht das Rezept auf den Blog stellen könnte. Also habe ich zu meiner Oma gesagt, dass wir ganz bald nochmal Schaschlik machen müssen und sie mir das Rezept verraten muss. Und da letzte Woche Feiertag war, hat es sich perfekt angeboten und wir haben Schaschlik gemacht.



Eines muss ich aber gleich vorne weg sagen, dieses Gericht ist eine Kalorienbombe und genaue Grammzahlen kann ich leider auch nicht nennen, weil Omas einfach immer nach Gefühl kochen. Ich habe aber versucht, so gut wie möglich abzuschätzen, was auf einem Schaschlik drauf ist und habe auch mal gewogen. Bei uns wiegt ein Schaschlik um die 350 g im Rohzustand. Man wird also absolut satt und pro Person sollte man 1 - 2 Stück rechnen. Dazu Semmeln oder Pommes, ganz nach Geschmack. Schaschlik zu machen ist wirklich kein Hexenwerk, zwar ist es ein wenig arbeitsaufwändig wegen der Vorbereitungen, aber ansonsten sind selbstgemachte Schaschlik mit nichts zu toppen! Der einzige Nachteil ist vielleicht, dass die ganze Bude und man selbst nach Schaschlik und Fett stinkt. Aber das ist es absolut wert! Denn es macht keiner so gute Schaschlik wie meine Oma! Sie hat zwar gesagt, sie macht sie jetzt nicht mehr, weil es ihr zu viel Aufwand ist, aber das sagt sie immer und dann macht sie doch wieder welche. Hihi.

Aber es ist absolut lieb von ihr, dass sie meiner Mama und mir ihre Rezepte weiter gibt und somit über Generationen die Gerichte weiter gekocht werden können. Ich bin gespannt, ob Ihr das Rezept mal ausprobiert und wie Euch die Schaschlik nach dem Rezept meiner Oma schmecken.





PS: Auf Just Spices bekommt Ihr zu jeder Bestellung ab 20 Euro, mit dem Rabattcode "JUSTFASHIONKITCHEN" das Rührei Gewürz gratis dazu. Der Code funktioniert bisher leider nur am PC/Laptop und nicht auf dem Smartphone oder Tablet.

Zutaten:
  • Schweineschnitzel (pro Schaschlik 1 Schnitzel)
  • Zwiebeln (pro Schaschlik 2 mittelgroße Zwiebeln)
  • Bauchspeck (pro Schaschlik 4 Stücke)
  • Ketchup (Curry, scharf, pikant, würzig, Schaschliksoße)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika
  • Curry
  • Chili
  • Pflanzenfett 
  • Kaisersemmeln

Zubereitung:
Gestartet wird mit den Vorbereitungen. Zwiebeln schälen und halbieren. Bauchspeck und Schnitzel in Stücke schneiden und die Schaschlikspieße herrichten. Zuerst wird ein Stück Schnitzel aufgespießt, danach ein Stück Bauchspeck und dann eine Zwiebel. Das wird viermal wiederholt und mit einem Stück Schnitzel beendet. Fertig ist das rohe Schaschlik. Wenn Ihr alle Spieße fertig habt, gebt ihr in eine tiefe Auflaufform oder Backblech einiges des Pflanzenfetts und lasst es im Ofen schmelzen. Wenn das Fett zerlaufen ist, legt die Schaschlikspieße hinein. Das Fett sollte die Spieße zu gut zwei Drittel bedecken, mindestens aber zur Hälfte. Nun kommt alles für ca. 60 Minuten in den Ofen und wir bei 180°C gebacken. Falls Zwiebeln übrig geblieben sind, könnt ihr diese einfach mit in den Bräter geben. Man könnte die Schaschlik auch in einem Topf auf dem Herd kochen, aber im Backofen bekommen sie einfach eine schöne Bräune. Wenn die Schaschlik fertig sind, wird das Fett zum Großteil abgegossen. Das Fett könnt Ihr durch einen Kaffeefilter in einen Topf oder anderen Behälter gießen und nochmal verwenden oder zum Braten von Fleisch hernehmen. Jetzt werden die Spieße mit Salz, Pfeffer und Paprika gewürzt und mit reichlich Ketchup übergossen. Meine Oma verwendet hier eine Mischung aus verschiedenen Ketchups. Normales Tomaten-Ketchup, Curry, pikant, würzig, scharf, usw. verwendet einfach das, was Euch am besten schmeckt oder macht eine Mischung. Nun kommen die Schaschlik nochmal für zehn Minuten in den Ofen, damit die Soße warm wird. Und dann kann auch schon gegessen werden! Schaschlik und Soße auf den Teller, Semmel dazu und es darf geschlemmt werden! Wer es etwas schärfer mag, kann natürlich noch mit Chili, Curry oder sonstigen Gewürzen nachwürzen.

TIPP: Auf die Schaschlikspieße könnte man theoretisch auch noch Leber und Paprika stecken, je nach Geschmack. Und falls man gleich eine größere Menge macht, kann man die Schaschlik auch portionsweise einfrieren und bei Bedarf einfach auftauen.









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Kommentare :

  1. Oh man ich liebe Schaschlik. Aber im Ofen hab ich sie noch nie probiert. Wir grillen die immer und machen dann auch Leber und Rindfleisch mit drauf. Aber die Ofen-Variante probiere ich bestimmt mal aus.
    Viele Grüße Bianca

    http://ladyandmum.blogspot.de

    AntwortenLöschen
  2. Hmmm. Schaschlik hab ich auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr gegessen!
    Ich mag diesen dicken Speck und die Zwiebeln eigentlich am Liebsten daran :)
    Liebe Grüße, Yvonne

    AntwortenLöschen

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