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Abnehmen mit Weight Watchers - Habe ich mein Wunschgewicht gehalten?

Sonntag, 30. Oktober 2016

Heute auf den Tag ist es genau ein Jahr her, dass ich mein Wunschgewicht erreicht habe und bei einem Cover Shooting mit dem Weight Watchers Magazin, meine neue Figur zeigen konnte. Wow! Einfach nur Wow. Denn es ist so unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht und dann ist es noch unglaublicher, dass ich es wirklich geschafft habe, innerhalb von knapp eineinviertel Jahren, ganze 15 Kilo abzunehmen. Wenn mir das damals jemand gesagt hätte, dann hätte ich wohl gelacht und ihm den Vogel gezeigt. Ich weiß gar nicht, wie viele Diäten ich schon ausprobiert habe und jedes Mal bin ich kläglich gescheitert. Von der Kohlsuppe bis zu Almased (igitt!!!) habe ich alles versucht, aber nichts hat geholfen. Und mittlerweile weiß ich auch warum. Eine Abnahme passiert nicht innerhalb von einer Woche, eine Abnahme ist ein langwieriger und stetiger Prozess. Es kann Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern, bis man da ist, wo man hin will. Außerdem hilft eine Diät gleich 0,0! Ich halte von diesem Size Zero, Bodychange und wie das noch alles heißt absolut nichts. Denn kaum jemand wird es schaffen, so ein strenges Programm sein Leben lang durchzuziehen. Wer es wirklich schafft, Respekt. Die anderen 99% werden nach dem Programm aber mit Gewissheit wieder zunehmen und nach ein paar Monaten wieder da sein, wo sie vorher schon waren. Sich etwas zu verbieten bringt gar nichts, denn dann will man es noch tausendmal mehr. Ich wollte mir nie etwas verbieten und immer alles essen. Und ich gebe ganz offen und ehrlich zu, auch ich haue mir ab und an, Pizza, Burger und Pommes rein. Warum auch nicht? Es tut dem Körper und vor allem auch der Seele gut. Außerdem gibt es dem Stoffwechsel einen kleinen Kick. Und bei einem Stillstand kann so ein bisschen Soulfood wahre Wunder wirken. Natürlich sind das Ausnahmen und man darf nicht jeden Tag Fast Food futtern. Aber ab und an braucht der Körper einfach mal eine kleine Belohnung und das ist dann auch gar nicht schlimm. Denn wenn man weiß, dass man alles essen darf, dann reicht nur ein kleines Stückchen Schokolade, um den Heißhunger auf Süßes zu stillen.

         

Das Zauberwort ist: Ernährungsumstellung! Und nichts anderes! Man muss seine kompletten Essgewohnheiten umstellen und alles haarklein analysieren, zumindest am Anfang. Danach sieht man erst einmal, wie viel Müll und überflüssiges Essen man in sich hineinstopft. Mir sind damals wirklich die Augen heraus gefallen, wie viele überflüssigen Kalorien ich jeden Tag in meinen Mund geschoben habe. Mit Weight Watchers und auch Euch hatte ich dann den Ansporn und jemanden, der mir in den Arsch tritt, um mein Ziel immer vor Augen zu haben und dieses auch jeden Tag zu verfolgen.

Es ist nicht leicht, das kann ich ganz klar sagen. Aber wenn man etwas will, dann schafft man es auch! So eine Ernährungsumstellung hat sehr viel mit Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen zu tun. Natürlich ist es nicht immer einfach und hat sicherlich auch mal Durchhänger und Rückschläge. Aber davon darf man sich nicht allzu sehr runter ziehen lassen, sondern man muss weiter machen und sich wieder neu motivieren. Deswegen habe ich damals die Ran an den Speck mit Fashion Kitchen Weight Watchers Facebook Gruppe gegründet. Zwar wurde sie zwischenzeitlich gehackt und gelöscht, aber mittlerweile sind wir schon wieder über 1.000 Mitglieder. Ich hatte vorher schon in einige Gruppen reingeschaut, allerdings gefiel mir das alles nicht. Zu viel unnötiger Spam, zu viel Gezicke, usw. Ich wollte mich auf das wesentliche und wichtige konzentrieren. Meine Motivation! Und deswegen habe ich einfach meine eigene Gruppe ins Leben gerufen und ich glaube, sie kommt bei Euch ziemlich gut an. Es gibt so viel Inspiration, Hilfestellung und natürlich auch Motivation. Und genau so hatte ich mir das immer vorgestellt! Also danke dafür, dass so viele von Euch jeden Tag fleißig posten und uns alle motivieren!
Ich habe also 15 Kilo abgenommen, das sind über 20% meines Körpergewichts. Und wenn man so darüber nachdenkt, sind das für so einen kleinen Menschen, ich bin nämlich nur 1,65m, ganz schön viele überflüssige Kilos, die da gepurzelt sind. Aber ich bin über jedes froh, denn ich hatte mich einfach absolut nicht mehr in meiner Haut wohlgefühlt. Und man muss sich mal vor Augen halten, wie viel 15 Kilo sind. Ich habe das mal umgerechnet: 

  • 15 Tetrapacks Milch (eine normale Steige hat 10 Packungen)
  • einen 10 Liter und 5 Liter Eimer Wasser
  • 10 Getränkeflaschen mit je 1,5 Liter (eine Packung hat normalerweise 6 Flaschen)
  • 30 Päckchen Nudeln mit je 500 g
  • 60 Stücke Butter mit einem Gewicht von 250 g

Wenn man das so liest, kann man nur ungläubig den Kopf schütteln. Denn mal so aufgeschrieben, wird einem erst bewusst, wie viel Ballast man täglich mit sich rumgeschleppt hat! Einfach unglaublich. Ich will das nie mehr. Und ich weiß, dass das auch nicht mehr so weit kommen wird. Denn ich habe meine Ernährung komplett umgestellt und absolut verinnerlicht und das ist der springende Punkt. Anfangs ist es vielleicht noch mühselig und sehr aufwendig, aber nach einiger Zeit geht das alles in Fleisch und Blut über und man weiß genau, wohin man greifen muss und was gut für einen ist.

Im Juli 2014, kurz  nach unserem Einzug in unser neues Haus, habe ich ein paar Fotos von unserem Umzug gesehen und auf einem Foto sah ich so unglaublich schrecklich aus, dass ich für einen Augenblick ganz starr war. Dann stieg ich auf die Waage und mich traf fast der Schlag! 73 Kilo!!! Oh mein Gott, so viel hatte ich noch nieee, nie, nie auf den Rippen gehabt. Vielleicht mal 65 Kilo, aber 73 Kilo? Nein, so konnte das nicht weiter gehen und ich musste etwas unternehmen. Aber was? Ich wollte auf nichts verzichten, denn dafür esse ich viel zu gerne, aber es mussten einfach die überflüssigen Kilos weg. Also habe ich mich bei Weight Watchers angemeldet. Und schon nach einer Woche waren, sage und schreibe, 3 Kilo weg! Gut, ich wusste, dass das nur Wasser war, aber immerhin. Außerdem motivierte es mich ungemein. 
Trotzdem dachte ich immer wieder darüber nach, warum ich während unserer Bauphase zu-und nicht abgenommen hatte. Ich schuftete ein dreiviertel Jahr, jeden Tag und nahm bei der schweißstreibenden zu? Und dann fiel es mir ein... Das Essen! Ja, auf so einer Baustelle kannst du deinen Handwerkern und Helfern keinen Salat mit Putenstreifen oder grünen Smoothie servieren. Die wollen was anständiges. Leberkässemmeln, Döner, Pizza, Braten, usw. Und natürlich habe ich da auch mitgegessen. Zu Hause gab es auch nicht wirklich gesündere Kost, denn wer hat um 22 Uhr Nachts noch Lust sich großartig an den Herd zu stellen?

         

Die heiße Bauphase war jetzt also vorbei und ich konnte mich auf mich und meine Abnahme konzentrieren. Und da immer wieder so viele fragen: Nein, ich habe absolut keinen Sport gemacht, sondern nur mit der Ernährungsumstellung abgenommen! Natürlich wäre es mit Sport noch schneller gegangen, aber dafür hatte ich einfach keine Zeit. Ich hatte mir damals vorgenommen 15 Kilo abzuspecken, in welchem Zeitraum war mir egal. Aber ich habe so ca. ein Jahr angepeilt. Das sollte machbar sein. Ich habe schlussendlich dann ein bisschen mehr gebraucht, aber hey, jeder Körper ist anders und braucht einfach seine Zeit. Und je weniger Ausgangsgewicht man hat, desto schwerer ist es natürlich Gewicht zu verlieren. Bei mir ging in den letzten Monaten kaum etwas voran und das war wirklich demotivierend. Aber irgendwann war ich über den Stillstand hinaus und die letzten Pfunde purzelten. Als ich mich dann am 30.10.2015 auf die Waage gestellt habe, hätte ich beinahe geweint vor Glück, denn da stand ein Minus von 15 Kilo auf der Anzeige. Und das auch noch an dem Tag, an dem ich mein Cover Shooting für Weight Watchers hatte! Ich war super happy und der Zeitpunkt hätte einfach nicht besser sein können!

Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und ich habe immer noch mein Gewicht von damals. Na gut, es schwankt immer ein bisschen. Aber die 1-2 Kilo sind ganz normal und ich bewege mich immer zwischen 58 und 60 Kilo. Zwar habe ich in letzter Zeit nicht so sehr auf mein Gewicht geachtet, aber das hat man auf der Waage kaum gemerkt. In den letzten Wochen achte ich aber wieder mehr auf meine Ernährung und versuche etwas mehr zu kochen. Mahlzeiten vorzubereiten und ausgewogener zu Essen. In meiner Rezeptübersicht, könnt Ihr all meine Gerichte finden und vielleicht sogar einmal ausprobieren.

Ich fühle mich in meiner neuen Haut pudelwohl und bin wirklich überglücklich den Schritt damals gewagt zu haben. Es war einfach die beste Entscheidung überhaupt für mich und ich kann es nur jedem von Euch empfehlen. Ich hätte nie gedacht, dass es wirklich funktioniert, aber das tut es. Und wenn es am Anfang auch nicht so schnell geht, nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Jeder Körper ist anders und muss sich an die Umstellung erst einmal gewöhnen. Ich habe so gut wie nie mehr als 500 g am Stück abgenommen, es waren immer eher 200-300 g Schritte. Aber hey, Kleinvieh macht auch Mist. Und eine Abnahme, egal wie viel, ist besser als eine Zunahme! 

Es freut mich wirklich so sehr, dass ich viele von Euch dazu motivieren konnte auch mit Weight Watchers abzunehmen. Es ist so schön Eure E-Mails zu lesen, in denen ihr von Euren Erfolgen berichtet. Ihr habt die Reise mit mir gemacht und seid vielleicht immer noch dabei. Es ist einfach toll zu wissen, dass man andere Menschen ein bisschen dazu motivieren konnte, eine Entscheidung zu treffen und diese auch noch erfolgreich zu meistern. In Zukunft möchte ich das Thema Weight Watchers wieder mehr auf dem Blog behandeln. Was fehlt Euch noch, welche Fragen habt Ihr, was würdet Ihr hier gerne sehen. Mehr Videos, mehr Rezepte, mehr Posts? Ich würde mich über Euer Feedback sehr freuen, um so noch besser auf Eure Bedürfnisse eingehen zu können. 

         

PS: Könnt Ihr Euch noch an das damalige Weight Watchers Heft erinnern? Habt Ihr es damals gekauft? Wie fandet Ihr das Interview und die Bilder? Ich bin wirklich unsagbar stolz auf mich und was ich geschafft habe!

Ich hoffe Ihr seid jetzt motiviert bis in die Haarspitzen und ich konnte Euch einen kleinen Anstoß geben. Für alle die jetzt sagen: "Ja, das will ich!" und ein neues Lebens- und Körpergefühl haben wollen, gibt es ein tolles Angebot, bei dem Ihr 35 Euro bei der Anmeldung zum Weicht Watchers Onlineprogramm sparen könnt!


Wer sagt: „Puh, das ist aber teuer!“ Nein, nicht wirklich. Ich habe Euch ein kleines Beispiel über die Kosten für ein Jahr erstellt. Denn die 16,95 Euro im Monat oder knapp 0,54 Euro am Tag (16,95 Euro *12 Monate + 29,95 Euro Anmeldegebühr – 35 Euro Rabatt = 198,35 Euro im Jahr) sind dieses neue und absolut tolle Lebensgefühl auf jeden Fall wert! Und ich spreche da aus Erfahrung!


HIER GEHT´S ZU MEINEN WEIGHT WATCHERS BERICHTEN:

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dark blue Military Coat

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Ich liebe Mäntel und kann gar nicht genug davon bekommen. Damit ist man einfach gut angezogen und kann praktisch nichts falsch machen. Früher war es mir irgendwie zu schick. Jetzt gibt es einem eher unscheinbaren Outfit den gewissen Pepp. Ich trage zwar auch gerne andere Jacken, aber wenn es geht, greife ich doch gerne zu einem Mantel. Und da der Herbst jetzt endgültig Einzug gehalten hat, können die wunderschönen Mäntel auch wieder aus den Schränken geholt und angezogen werden. Für Euch gibt es heute also das Erste herbstlich angehauchte Outfit. Die Blätter der Bäume färben sich in den schönsten Gelb-, Orange-und Rottönen. Es ist ziemlich kalt und windig. Aber das bedeutet auch, dass man an einem verregneten Wochenende, ohne schlechtem Gewissen auf dem Sofa liegen und Filme oder Serien gucken kann. Außer man muss mal kurz raus, um mit dem Hund spazieren zu gehen, Besorgungen zu machen oder einfach einen schönen Herbsttag zu genießen. Aber dann unbedingt mit einem warmen Mantel!




Outfit:
blauer Mantel - C&A (ähnliche hier, hier und hier)
dunkelblaue skinny Jeans - Warehouse (ähnliche hier, hier und hier)
cremeweißes Longshirt - Orsay (ähnliche hier, hier und hier)
brauner XXL Schal - sassyclassy* (ähnliche hier, hier und hier)
braune Umhängetasche - C&A (ähnliche hier, hier und hier)
braune Chelsea Boots - H&M (ähnliche hier, hier und hier)
Ohrringe - Iam (ähnliche hier, hier und hier)
Ringe - Accessorize (ähnliche hier, hier und hier
Lippen - Kylie Lipkit - Koko K (ähnliche hier, hier und hier














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Himbeer-Quark-Dessert im Glas

Dienstag, 25. Oktober 2016

Es ist schon richtig lange her, dass ich ein Rezept für Süßkram gepostet habe. Aber heute habe ich endlich wieder eines für Euch parat. Ich habe ein bisschen auf dem YouTube-Kanal von Sensodyne ProSchmelz* gestöbert und mich inspirieren lassen. Ihr kennt mich ja mittlerweile. Ich improvisiere gerne und schmeiße alles, was ich habe, in einen Topf. Oder in diesem Fall, ins Glas. Eigentlich bin ich ja nicht so der Süßzahn, aber mein Freund liebt Süßkram in jeder Form und ab und zu zaubere ich dann eben eine süße Leckerei. Außerdem hatte ich noch eine angebrochene Packung Löffelbiskuits, ein Päckchen Quark und frische Himbeeren aus dem Garten. Meinen Beerengarten kennt Ihr ja schon von meinem letzten Hausbau-Post. Und was soll ich sagen, der klitzekleine Himbeerstrauch hat sich in den letzten Monaten zu einem ausgewachsenen Busch entwickelt und jeden Tag frische Himbeeren geliefert. Am Anfang konnte man die noch ganz gut wegessen, aber irgendwann wurde es zu viel und ich habe die Beeren portionsweise eingefroren. Sozusagen für schlechte Zeiten, wenn man unbedingt mal einen fruchtigen Kick braucht. Und vor ein paar Tagen war es eben soweit, es wurde nach etwas Süßem verlangt und so kreierte ich, aus dem, was der Kühlschrank hergab, ein Himbeer-Quark-Dessert im Glas. 



Zutaten für 4 Gläser:
  • 500 g Magerquark
  • 500 g Himbeeren
  • etwas Zitronensaft
  • 200 g Zucker oder ein anderes Süßungsmittel
  • 12 Löffelbiskuits
  • 1 Tasse kalter Kaffee
  • 3-4 EL Milch
  • einige Blätter Minze

Zubereitung:
Die Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken oder pürieren. Danach die Hälfte des Zuckers zugeben und gut vermischen. Den Quark mit der Milch und dem restlichen Zucker glatt rühren und mit Zitronensaft abschmecken. Wer auf Zucker verzichten möchte, kann das Ganze natürlich auch mit Honig oder einem anderen Süßungsmittel süßen. Einen Löffel der Quarkmasse auf den Boden der Gläser geben und darauf die in Stücke gebrochenen Löffelbiskuits verteilen. Mit ein wenig kaltem Kaffee tränken und die nächste Schicht Quark darüber verteilen. Zum Schluss das Himbeerpüree darüber geben und mit einigen ganzen Himbeeren und ein paar Minzblättern garnieren. Entschuldigt bitte meine fleckige Minze, aber die hat leider die Sonne erwischt. Das Dessert ist theoretisch sofort bereit zum Verzehr. Man kann es aber auch nochmal in den Kühlschrank geben und später eiskalt essen.



Dem Männchen hat es sehr gut geschmeckt und das ist der Indikator dafür, dass es das Rezept auf den Blog schafft. Mir hat es natürlich auch geschmeckt, wenn ich aber wählen kann, ziehe ich dem Süßen das Herzhafte vor. Hihi. Warum das so ist, weiß ich gar nicht genau, vielleicht hängt es mit den Schauermärchen von Karius und Baktus zusammen, die mir meine Eltern als kleines Kind immer erzählt haben, wenn ich nicht Zähne putzen wollte. Die Geschichten von löchrigen und verfaulten Zähnen haben bei mir ihre Wirkung nicht verfehlt und ich habe seitdem immer brav mindestens zweimal am Tag die Zähne geputzt. Ich versuche meine Zähne, so gut es geht, zu pflegen und achte daher auch sehr auf die Produkte, die ich verwende. Es muss einfach individuell für jeden passen. Anfangs war ich auch der festen Überzeugung, dass es bei der Zahnpasta keinen Unterschied macht, aber das tut es doch. Denn die verschiedenen Inhaltsstoffe haben ihren Nutzen, das ist einfach so. Unsere Zähne sind tagtäglich so Vielem ausgesetzt, dabei können Zucker und Säuren die Zähne auch schädigen.


Bei Zahnpflegeprodukten achte ich auf jeden Fall darauf, dass sie die Zähne gut reinigen, sie Fluorid enthalten und der Geschmack auch nicht zu übertrieben, sondern eher frisch ist. Bei Sensodyne ProSchmelz* bin ich dann auch hängen geblieben und kann wirklich jedem nur empfehlen, die Zahnpasta mal auszuprobieren. Noch ein sehr wichtiger Punkt ist der Zahnschmelz, sozusagen die natürliche Schutzschicht der Zähne, wenn die einmal weg ist, dann ist sie für immer weg. Da kommt es auch auf die Lebensmittel an, die man isst und trinkt. Denn hauptsächlich säurehaltige Lebensmittel und Getränke mit einem niedrigen pH-Wert wie Obst, Orangensaft, Wein und Getränke mit Kohlensäure, fördern den Zahnschmelzabbau. Deswegen sollte man auf seinen Zahnschmelz unglaublich gut achtgeben und seine Zähne sehr gut pflegen.


Ich hatte als kleines Kind einen schlimmen Fahrradunfall, bei dem ich mir meinen oberen Schneidezahn fast komplett ausgeschlagen hatte und es wirklich eine ziemliche Prozedur war, diesen wieder zu rekonstruieren. In den letzten Jahren ist dieses angeklebte Teil aber immer wieder einmal herausgebrochen und das war einfach grauenhaft, mit einer riesigen Zahnlücke herumzulaufen, wenn man nicht sofort einen Termin beim Zahnarzt bekommt! Vielleicht pflege ich meine Zähne deshalb auch so gut, weil ich weiß, wie es aussehen kann, wenn einem ein Zahn fehlt. Außerdem hatte ich auch über 1,5 Jahre ein Multiband und mir wurden etliche Zähne gezogen, um ein wenig Ordnung in mein Gebiss zu bekommen. Ich weiß meine Zähne und deren Gesundheit zu schätzen. Und für Euch habe ich noch ein paar nützliche Tipps & Tricks, wie Ihr Euren Zahnschmelz aktiv schützen könnt:
  • lieber nach dem Genuss saurer Lebensmittel oder Getränke, etwas mit dem Zähneputzen warten
  • sanftes und gründliches Zähneputzen, mit wenig Druck
  • zweimal täglich mit einer speziellen Zahnpasta mit Fluorid die Zähne putzen
  • spülen mit fluoridhaltiger Mundspülung 


Wer noch ein bisschen mehr Infos und auch Rezepte haben möchte, der sollte einfach mal auf dem YouTube-Kanal von ProSchmelz* vorbei schauen. Und probiert das Himbeer-Quark-Dessert im Glas auf jeden Fall aus. Achtet nur darauf, dass Ihr nicht kurz danach Zähne putzt, so verringert ihr das Risiko, Euren Zahnschmelz zu beschädigen und Ihr habt noch sehr lange Freude an Eurem strahlenden Lächeln!

Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit Sensodyne ProSchmelz* entstanden.

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DIY - Palettenbett selber bauen

Sonntag, 23. Oktober 2016

Viele Fragen mich immer wieder, was wir denn mit unserem Tanzsaal machen. Was da denn rein kommt und für was wir den Raum eigentlich nutzen? Wer nicht weiß, was unser Tanzsaal ist - das ist der Raum über unserer Garage, den mein Opa so getauft hat. Und seitdem heißt dieses Zimmer Tanzsaal. Bisher war der Raum eigentlich nur für allen möglichen Krimskrams, den wir sonst nirgends anders lagern wollte. Mittlerweile ist er aber auch ausgebaut und bewohnbar. Er ist lichtdurchflutet und schön groß. Man kann also viel darin machen. Fitnessraum, Studio oder Kinderzimmer? Was der Raum mal genau wird, wird sich zeigen. Im Moment ist er einfach nur leer und wartet darauf befüllt zu werden. 



Vor ein paar Wochen hatte ich dann eine E-Mail in meinem Postfach, ob ich denn nicht mal ausprobieren wollte, ein Palettenbett selbst zu bauen. Hm, eigentlich hatten wir ja erst Anfang des Jahres ein neues Bett gekauft und unser altes Bett stand im Gästezimmer. Aber ich wollte schon immer mal aus Euro-Paletten etwas cooles bauen. Also sagte ich einfach zu. Ein paar Tage später standen 10 Paletten und eine große Matratze bei uns in der Hofeinfahrt. Als Matze nach Hause kam, sah er mich verwundert an und fragte, was denn die Sachen in unserem Hof verloren hätten. "Ähm ja, wir bauen ein Palettenbett." "Was bauen wir?" "Ein Palettenbett" "Und wo willst du das hinstellen? Wir haben doch schon ein neues Bett und im Gästezimmer steht das Alte." "Ja, ich weiß, aber wir können es doch mal im Tanzsaal aufbauen!" "Hm, na gut, man kann es ja sicherlich, ganz leicht wieder auseinanderbauen."




Also legten wir an einem verregneten Samstag los und bauten innerhalb von ein paar Stunden unser neues Palettenbett auf. Der Aufbau hat nicht wirklich lange gedauert, sondern eher die Deko. Ich hatte nämlich schon ganz genau im Kopf, wie es werden sollte. Wir studierten also kurz die Anleitung und sahen uns das mitgelieferte Material an. Zum Verbinden waren verschiedene Winkel, Schleifpapier und Nägel dabei. Wir haben aber Schreiben verwendet, denn so kann man das Bett auch schnell wieder auseinanderbauen.






Matratze Hamarvik - Ikea
Bettwäsche - H&M (alt)
rosa Kissen - H&M (alt)
gemusterte Kissen - westwingnow
Holzhocker - westwingnow
LED Kerzen - Tchibo
Lichterkette - Tchibo
Schaffell - westwingnow
Schaffellteppiche - Ikea
Tasse - Green Gate
Teller - Ikea
Kalender - Jo & Judy


Für dein Palettenbett (L*B*H - 240cm*160cm*30xcm) brauchst du:
  • 10 Euro-Paletten
  • 4 Rechteckswinkel
  • 13 Flachwinkel
  • einige Schrauben/Nägel
  • Akkuschrauber/Hammer
  • Schleifpapier
  • eine Rutschfeste Unterlage (z.B. Teppiche)
  • Matratze 140cm*200cm
  • jede Menge Deko und Kissen
  • 2 Personen 


Schritt 1
Da die Paletten ziemlich rau waren, haben wir erst mal einige davon abgeschliffen, damit man sich später nicht einen Spieß einzieht. Anschließend kurz sauber machen und den Platz auswählen, wo das Bett stehen soll. Da wir unseren Laminat nicht verkratzen wollten, haben wir als Unterlage ein paar alte Teppiche darunter gelegt.


Schritt 2
Gestartet wird mit dem Kopfteil. Zwei Paletten der Länge nach nebeneinander legen und mit 3 Flachwinkeln auf der Rückseite verbinden. Aufstellen und an den Platz tragen oder rücken, wo das Bett stehen soll. Es ist auf jeden Fall sinnvoll das Bett zu zweit auf zubauen, da die Paletten schon schwer sind. Also holt Euch Euren Freund/Mann oder Kumpel dazu und los gehts.


Schritt 3
Nun die Teppiche auslegen und die ersten beiden Schichten Paletten darauf legen. Diese werden nun mit den Rechteckswinkeln am Kopfteil befestigt und auch so an einigen Stellen nochmals mit den Flachwinkeln verbunden, damit nichts auseinander rutschen kann.


Schritt 4
Anschließend kommt der zweite Teil der Paletten ans Bett und wird auch nochmal verschraubt. Achtet aber darauf, dass Ihr die Paletten nicht im Sichtbereich verschraubt, dass würde später nämlich nicht gut aussehen. Also versucht die Paletten so zu verbinden, damit die Winkel versteckt sind.


Schritt 5
Es ist fast geschafft! Jetzt nur noch auf der Oberseite, alle vier Paletten miteinander verbinden (hier wieder darauf achten, dass später nichts im Sichtfeld ist) und  nochmal kurz mit dem Schleifpapier über unschöne Stellen gehen.


Schritt 6
Jetzt kommt die Matratze aufs Palettenbett. Wir haben unter die Matratze einen Schoner (großer Teppich geht auch) gelegt, damit die Matratze schön sauber bleibt und von den Paletten kein Harz austreten kann. Theoretisch sind wir fertig und es kann dekoriert werden. Kissen und Decken drauf. Ein paar Kerzen und Lichterketten dazu, vielleicht noch ein gutes Buch und ein paar Kekse. Und fertig ist das selbstgebaute Palettenbett.


Na, das war doch ganz easy oder? Wir waren auch schon probeliegen und die Matratze Hamarvik ist wirklich sehr bequem, vor allem mit den ganzen kuscheligen Kissen und Decken. Fühlt man sich sofort wohl.





Das Set für ein Paletten Bett wurde mir freundlicherweise von www.deinpalettenbett.com* zur Verfügung gestellt.
Einiges Dekomaterial wurde mir freundlicherweise von westwingnow* zur Verfügung gestellt.

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