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deftiger Linseneintopf mit Speck und Würstchen

Dienstag, 1. Dezember 2015

Könnt Ihr Euch noch erinnern? Vor ein paar Wochen gab es bei einigen Discountern, Küchenmaschinen für unter 200 Euro im Angebot. Meine Mama wollte sich damals unbedingt ein Model holen, hat aber keines ergattern können. Schade, denn ich hätte so eine preisgünstige Alternative gerne mal getestet, um den Vergleich zum Thermomix zu sehen. Bisher hatte ich zu den günstigen Küchenmaschinen, verhältnismäßig gute Rezensionen gelesen, aber selber testen ist immer besser!


Vor ein paar Tagen dann, hatte ich eine E-Mail im Postfach, ob ich „James the Wondermachine von Severin“, denn nicht gerne einmal testen würde? Ich habe mich total gefreut und zugestimmt. Nach kurzer Zeit stand James dann bei mir in der Küche und ich blätterte mich durch das hübsche Kochbuch und fand viele Rezepte, die ich sofort ausprobieren wollte. Also schrieb ich eine Einkaufsliste und besorgte alle Zutaten, die ich nicht zu Hause hatte. Bei meinem erster Kochversuch mit James sollte es einen deftigen Linseneintopf mit Speck und Würstchen geben! Yum! Ich bin ja ein totaler Eintopf Fan und die Jahreszeit passt jetzt auch perfekt.
Ich bereitete also alles wie im Kochbuch beschrieben vor und führte Schritt für Schritt die Kochanleitung durch. Ist ja beim Thermomix auch nicht anders. Nach knapp 15 Minuten war der Eintopf am Köcheln und ich konnte schon mal ein kleines Resümee ziehen:

  • James hat keinen Linkslauf, das finde ich etwas blöd, denn auch auf langsamer Stufe wird mit der Zeit alles irgendwie klein gehackt.
  • Der Mixtopf darf nicht in die Spülmaschine und auch nicht komplett ins Spülwasser getaucht werden. Das heißt, Handwäsche! Alle anderen Teile dürfen aber in die Spülmaschine. Beim Thermomix dagegen können alle Teile und der Mixtopf in der Spülmaschine gereinigt werden.
  • Bei der Kochstufe auf 120°C bewegt sich das Messer nicht. Warum weiß ich nicht? Evtl. ein Anwenderfehler? EDIT: Das gehört sich so! Bei Kochstufe 100°C bewegt sich das Messer.
  • James hat keine integrierte Waage. Der Thermomix schon!
  • Die Küchenmaschine hat Saugnäpfe und steht bombenfest auf der Arbeitsplatte! Das hat der Thermomix nicht und wackelt manchmal etwas herum.
  • James hat 11 Funktionen: Kochen, Dampfgaren, Mahlen, Rühren, Schlagen, Kneten, Mixen, Emulgieren, Vermischen, Zerkleinern, Erhitzen. Also identisch zum Thermomix
  • Der Mixtopf von James hat ein geringeres Volumen als beim Thermomix.
  • Große Rezeptdatenbank, wo man auch eigene Rezepte einstellen kann. 
  • Die Bedienung ist bei beiden Maschinen einfach und selbsterklärend.



Auch wenn das Fazit jetzt auf den ersten Blick, eher negativ für James the Wondermachine ausfällt, macht die Küchenmaschine seinen Job sehr gut. Denn was er kann, macht er 1a!
Wer keine 1.000 Euro für einen Thermomix ausgeben möchte und auf ein paar Sachen verzichten kann. Der ist mit „James the Wondermachine“ auf jeden Fall sehr gut beraten. Wer jetzt überlegt, sich so eine Allround Küchenmaschine zuzulegen, dem kann ich „James“ ruhigen Gewissens empfehlen. Ich werde aber noch ein paar Rezepte ausprobieren und weiter für Euch testen!

Aber jetzt zurück zum Linseneintopf. Nach der Kochzeit wurde angerichtet und gegessen. Und was soll ich sagen, es war super lecker und der Eintopf hatte genau die richtige Konsistenz. Zwar wird so ein Linseneintopf nie einen Schönheitspreis gewinnen, aber geschmacklich ist er einfach unschlagbar.
Und für alle diejenigen, die das Rezept auch nachkochen wollen, aber keine Küchenmaschine haben. Man kann den deftigen Linseneintopf mit Speck und Würstchen natürlich auch in einem ganz normalen Topf auf dem Herd zubereiten! Wenn Ihr das Gericht nachkocht, würde ich mich sehr über Bilder und Eure Meinung, wie es geschmeckt hat freuen!


Zutaten:
  • 200 g Knollensellerie 
  • eine halbe Stange Lauch
  • 2 Karotten
  • 2 Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g durchwachsenen Speck (Wammerl)
  • 50 ml Weißwein
  • 200 g Linsen
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Petersilie
  • 2 EL Öl
  • 4 Wiener Würstchen
  • Pfeffer, Salz
  • Balsamicoessig

Zubereitung:
Karotten, Sellerie und Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Lauch in dünne Ringe schneiden, Zwiebeln schälen und vierteln, vom Speck die Schwarte entfernen und in Stücke schneiden. Petersilie abwaschen, trocken tupfen und in den Mixtopf geben. 5 x kurz die Turbostufe betätigen, damit ist die Petersilie klein gehackt und kann in ein Schälchen gegeben werden.
Zwiebeln und Öl in den Mixtopf füllen und 3 x kurz die Turbostufe betätigen. Mit dem Spatel die Zwiebelstücke nach unten schieben. Danach die Speckstreifen dazu geben und 2 Minuten auf 100°C anschwitzen
Anschließend etwas Öl, die Karotten-, Sellerie- und Lauchstücke in den Mixtopf geben. Die Hälfte der Kartoffeln einfüllen und den Rest in den Garaufsatz schütten. Danach mit Wein und Gemüsebrühe ablöschen, die Linsen und einen Teil der Petersilie hinzugeben und den Mixtopf verschließen. Adapter und Garaufsatz aufsetzen und Kochstufe 100°C einstellen. Nun wird der Eintopf für 45 Minuten gekocht.
Kurz bevor der Eintopf fertig ist, die Wiener Würstchen in Stücke schneiden und in einen Teller geben, dazu kommen auch die Dampfgegarten Kartoffeln. Den fertigen Eintopf mit Salz, Pfeffer und Balsamicoessig abschmecken und einige Schöpfkellen in die Teller mit Würstchen und Kartoffelstückchen geben. Zum Schluss mit Petersilie garnieren und fertig ist der deftige Linseneintopf mit Speck und Würstchen!
Guten Appetit!

 
 

Vielen Dank an "James the Wondermachine von Severin" für die Zusammenarbeit*

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Kommentare :

  1. Die Maschine von lidl.de kann man schon wieder vorbestellen. Kommt wohl im Dezember nochmal 😊

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  2. Ich weiß ja auch nicht aber ich kann mich mit solchen "Vollautomaten" absolut nicht anfreunden. 1. ist das Orignial von Vorwerk einfach nur total überteuert und 2. müsste man das Ding wirklich permanent nutzen damit sich der Preis rechnet.
    Ich muss auch immer lachen wenn meine Kollegin von ihrem Thermomix schwärmt weil ihr seither kein Hefeteig mehr in die Hosen ging. Also sorry, aber mir ist das noch nie passiert auch ohne Thermomix, da frag ich mich dann ob's am Teig oder der Person liegt.
    Ich kenn vielleicht eine Person bei der sich so ein Gerät wirklich lohnt, aber sie macht auch wirklich alles selbst. (Nüsse mahlen, Brotaufstriche, etc.) für alle anderen möchtegern-super-Hausfrauen ist dass eher so nach dem Motto "Ich hab nen Thermomix weil ich nicht kochen kann".

    Für mich wär auch die Größe und die etwas unschöne Optik ein Problem. Räumt man so ein Gerät immer weg, nutzt man es weniger und lässt man es stehen hat man neben der Kaffeemaschine und der Küchenmaschine (Kitchen Aid, etc.) noch das Teil rumstehen und eine Mikrowelle. Irgendwann steht dann die Küche mit mehr oder minder unnötigen und überteurten Geräten voll.

    Trotzdem kann so ein Teil natürlich hilfreich sein und wenn man die günstigen Alternativen bekommt kann tut der Preis auch nicht so weh. (habe neulich irgendwo erst gelesen dass das Vorwerk-Modell auch nur auf Platz 4 im Test ist)

    Lg
    K.ro

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  3. Also ich finde es toll, dass es immer mehr Alternativen für den Thermomix gibt. Wir haben zwar selbst einen zuhause, aber dennoch finde ich den Preis schon happig. Einen Thermomix zu haben bedeutet aber nicht gleich, dass man nicht kochen kann. Wir benutzen ihn eher als Erleichterung und Küchenmaschine. Bei anderen Modellen stört es mich aber schon, wenn keine Waage vorhanden ist oder wie hier der fehlende Linkslauf. Aber trotzdem sollte man abwägen, ob man bei einer Ersparnis von 800€ nicht doch kleine Einbusen machen kann.

    Da hast du uns mal wieder ein sehr anschauliches Rezept zur Verfügung gestellt. :)

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  4. Tolle Rezept! <3 Thanks for sharing

    Chiara

    http://www.culturewithcoco.com

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