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7 lessons I’ve learned from moving

Mittwoch, 3. Juni 2015

Heute gibt es von Jecky von want get repeat einen kleinen Beitrag zum Thema Umzug. Sie erzählt Euch: 7 Dinge, die Sie von Ihrem Umzug gelernt hat!

1. IKEA actually stands for...
Ich Könnte Echt Ausrasten. So viele Vorteile der liebste Möbel-Store der jungen Generation auch mit sich bringt, muss ich sagen, dass ich ihn erst mal 1 Jahr nicht mehr betreten muss.
Denn IKEA an einem Samstag als Teenager (einfach mal rumschauen und „Inspiration holen“, ein paar Vasen und Tassen mitnehmen und anschließend noch einen Hot Dog und Cinnamon Rolls) hat so gar nichts zu tun mit einem Tag bei IKEA samt Transporter und ausgedruckter Einkaufsliste inkl. Zeitdruck:

  • Die Dinge, die man am dringendsten braucht sind prinzipiell nie vorrätig (bloß nicht der Homepage trauen!)
  • Gestresste Menschenmassen, die einem sonst nie aufgefallen sind, weil man es nie bis zum Lager geschafft hat
  • Fürchterlich schwere Pakete, die man möglichst sinnvoll auf einen sich immer wegbewegenden Einkaufswagen stapeln soll – mit Strichcode nach oben und vorne versteht sich!
 


2. Es ist nicht alles Gold was glänzt, oder weiß ist... 
Anknüpfend an vorherige „Liebeserklärung“ an IKEA, hatte natürlich auch ich das ideale Bild meiner möglichst minimalistischen, hellen, weißen Wohnung im Kopf. Doch baut man Malm, Pax & Co. Mal selbst zusammen, wird einem schmerzlich bewusst, dass man sich mit weißem Farbfilm überzogene Pappe angeschafft hat.

3. No shoes in the parcel but you still wanna scream 
Pakete erhalten läuft nicht immer ganz so ab, wie in der Zalando Werbung. Mit voranschreitender Erfahrung wurde mir eher ganz mulmig zu Mute, wenn wir Pakete mit Gegenständen für die Wohnung geliefert bekamen, denn meist lief es so ab: Freuen, auspacken, evtl. Zusammenbauen und spätestens dann merken a) defekt b) Inhalt falsch.

Unsere Liste ist bisher, wie folgt:

  • Spiegel in 100 Einzelteilen (okay, war vielleicht bisschen naiv, so etwas online zu bestellen...) 
  • Couchtisch mit zerbrochener Platte  
  • Zwei Mal das gleiche Wandbild
  • Holzbank für den Flur in der Mitte durchgebrochen

To be continued...




4. Ein Umzug setzt ungeahnte Energiemengen frei, trotz minimaler täglicher Schlafdauer 
Jeder, der schon einmal umgezogen ist, wird es wohl kennen: die ersten Wochen hat man einfach einen unglaublichen Drang, alles fertig zu stellen und nimmt dafür so einiges in Kauf. Ich habe während des ganzen Prozesses voll gearbeitet, weshalb Schlaf eher zur Mangelware wurde. Dies hatte jedoch keine Auswirkung auf meinen Tatendrang oder meine Motivation: ganz im Gegenteil! Leider verfliegt dieser Schub doch genauso schnell, wie er gekommen war und schon nach ein paar Wochen gilt „Nichts hält so lange wie ein Provisorium“!

5. Was ein Inbus ist 
Innensechskantschraube Bauer & Schaurte! Ich gebe zu, vor dem Umzug bin ich alles so dermaßen „girly“ angegangen, ganz nach dem Motto „Die Männer sollen das mal machen“. Dank dem Schub aus Punkt 4 weiß ich jetzt allerdings auch noch wofür man Dübel braucht und warum jeder Haushalt dringend einen Schlagbohrer haben sollte (schon mal Lampen an einer Steindecke angebracht?)




6. There’s no life without the internet 
Obwohl ich mich als Social Media Süchtling natürlich mit als erstes um einen Internet-Anschluss in der neuen Wohnung gekümmert habe, meinte es das Schicksal nicht gut mit uns. Vier ganze Wochen lang mussten wir ausharren, bis es endlich wieder back online hieß. In dieser Zeit dachte ich immer wieder an Posts anderer Blogger, darüber, wie befreiend doch etwas Zeit ohne Internet sein kann und dass man dadurch wieder andere Dinge, wie ein gutes Buch oder einfach pure Entspannung genießen kann. All das habe ich bei mir so gar nicht feststellen können. Ganz im Gegenteil: Ich habe ausschließlich gelitten und alle Tätigkeiten, die mir für meine begrenzte Freizeit eingefallen wären (Zara Online Shop auschecken, Serienfinale von Pretty Little Liars ansehen...) musste ich sofort wieder verwerfen, was einfach nur frustrierend war. Das Einzige, was ich durch den Internetentzug gelernt habe ist lediglich, dass ich ohne Internet unerträglich bin. Amen.

7. In the end it’s all worth it 
Trotz all der Pleiten, dem Pech, der investierten Zeit und Kraft weiß jeder, der schon einmal in eine neue Wohnung ganz nach den eigenen Vorstellungen einziehen konnte, dass es ein unbeschreibliches Gefühl ist zu sehen, was man alles durch eigene Kraft fertiggestellt hat und wie man es nun genießen kann. Die kleinsten fertigwerdenden Ecken sind pures Glücksgefühl. In diesem Sinne, ganz viel Durchhaltevermögen und Geduld an alle, die demnächst ein solches Projekt angehen oder vielleicht mittendrin sind und vor allem auch an Anni!


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Kommentare :

  1. ich will auch bei dir einziehen, dass sieht wunderschön aus :)

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  2. haha! den Artikel kann ich gleich an meinen Freund weiterleiten :) der hasst Ikea und will so wenig wie möglich für unsere neue Wohnung kaufen!

    liebste Grüße,
    Vicky // The Golden Bun

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